Zuhause gefunden

So sehr wir uns auch bemühen, aber der Aufenthalt im Tierheim oder auf einer Pflegestelle, kann keinem Tier das echte, lebenslange Zuhause ersetzen.
Um so mehr freuen wir uns daher, wenn wir einen unserer Schützlinge gut unterbringen konnten.
In dieser Rubrik möchten wir Ihnen Tiere vorstellen, die - oft nach Jahren der Vernachlässigung - im neuen Zuhause nun endlich auf der Sonnenseite des Lebens stehen dürfen.

Haben auch Sie einem AG-Tiere Tier ein neues Zuhause gegeben?

Dann würden wir uns freuen, von Ihnenund Ihrem vierbeinigen Gefährten zu hören. Bitte schicken Sie Ihre persönliche 'Zuhause-gefunden'-
Geschichte an  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! (Bericht in doc und Fotos in jpg).

Da die aktuelle Tierschutzarbeit immer Vorrang hat, bitten wir um Verständnis, wenn das Einstellen der "Zuhause gefunden" Geschichten, durchaus mal einige Wochen in Anspruch nehmen kann. Vielen Dank!

Nuts: Weite Reise zum lang ersehnten Ziel 

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Als wir die Entscheidung getroffen hatten eine Katze in unser Zuhause aufzunehmen, war dies voller Vorfreude.

Leider wurde diese sehr schnell getrübt, weil der Funke bei den meisten Stubentigern nicht übergesprungen ist.

Unsere letzte Anlaufstelle war die AGT. Auf der AGT-Internetseite sind wir dann auf Nuts aufmerksam geworden und haben uns ihn direkt am selben Tag bei Frau Becker angesehen. Und es war Liebe auf den ersten Blick.

Mit seiner tollpatschigen Art und Weise wickelte uns der 1,5 Jahre junge Kater direkt um den Finger.

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Wehmütig und voller Vorfreude mussten wir uns aber noch einmal von dem kleinen Mann verabschieden.
Zuhause ging es ans Internet.: Kratzbaum, Katzenklo, Futter, Spielzeug, Tunnel, Decke…
Mit jedem ankommenden Paket rückte der Zeitpunkt, an dem Nuts zu uns kam, näher…
Und da war der Sonntag!!!!!
Noch recht schüchtern trottet der abenteuerlustige Kater durch die Wohnung auf seiner ersten Entdeckungstour.
Schnell waren Frau Becker und wir uninteressant. Es gab immerhin so viel zu entdecken.

Das mitgebrachte Körbchen war schnell uninteressant – es gab ja ein riesiges Bett, ein Sofa und Sessel.

 

Nachdem die Kratzbäume unsicher gemacht wurden sind, man erschöpft vom Spielen war und beim Kuscheln merkte, dass einem die Augen zufallen, musste noch schnell ein Happen gegessen werden.

Das war der erste Tag mit dem aufgeweckten Stubentiger, der seine schüchterne Seite sehr schnell fallen ließ.

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Und so vergingen die Tage. Morgens beim Zähneputzen braucht man ja nur eine Hand. Also ab in den Schneidersitz auf den Boden, Nuts schmeißt sich in diesen und dann kann man diese drei Minuten sinnvoll zum Streicheln nutzen!

Beim Kochen ist er immer mit in der Küche – es könnte ja etwas runter fallen!

Beim Essen schaut er vom Stuhl auf den Tisch – oh da gibt es ja auch ganz viele leckere Sachen!

 
Abends vor dem Fernseher ist der kleine Tiger auch immer dabei! Aber da ist es wichtig, eine Kuscheldecke auf dem Sofa zu haben, damit Nuts sich darunter verstecken und tief und fest schlafen kann.
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Verstecken und Fangen spielt er am liebsten. Die Geräusche, welche der Kater dabei hervorbringt, sind echt zum Wegwerfen! Vom Knurren über Maunzen, Grummeln, Schimpfen ist die komplette Palette vorhanden.

 

Es war eine super Entscheidung, ihm bei uns ein neues Zuhause gegeben zu haben.

 

Drei Orientalen: Robert und Sweety und Speedy

 

Vor einiger Zeit wusste ich, dass ich mir in mein Heim wieder kätzische Mitbewohner holen wollte. Meine alte Katze musste ich ein Jahr zuvor einschläfern lassen. Da einige Renovierungsarbeiten anstanden, verbrachte ich ein katzenloses Jahr. Ich wollte gerne zwei Notfellchen bei mir aufnehmen und so suchte ich im Internet. Ich weiß heute noch nicht, wie ich auf die AGT-Seite gekommen bin. Jedenfalls schaute mich plötzlich eine wunderschöne, einäugige Katzendame an. Ihr grünes Auge hatte eine magische Anziehungskraft auf mich. Ich wusste gleich, diese Dame muss ich kennen lernen.

Zu ihr gehörte ihr Bruder Speedy. Also alles ergab sich so, wie ich es mir erträumt hatte. Flugs machte ich einen Termin mit Frau Becker aus und besuchte die Beiden. Sie waren verspielt und verschmust zugleich. Vergesellschaftet waren die beiden Orientalen mit einem ein Jahr älteren Kater. Er hatte gerade sein Zuhause verloren, weil er die in der Familie schon länger ansässigen Katzen aufs übelste gemobbt hatte.

Während ich mit den beiden Kleinen spielte, legte Robert mir seine Pfoten um den Hals und seinen Kopf auf die Schulter. „Mich lässt du doch nicht alleine hier!“ So deutete ich seine Geste. Und da war es um mich geschehen. Er durfte mitkommen – erstmal nur in Pflege. Denn wir wollten abwarten, ob er sich Sweety und Speedy gegenüber auch nach deren Pubertät im Erwachsenenalter gut verhält. Inzwischen ist auch Robert adoptiert. Er hat sich seine Freiheit erkämpft und ist immer noch friedlich gegenüber den beiden anderen. Nur draußen da zeigt er, wer der Boss ist

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Sweety und Speedy hatten jeweils ein Handicap: Sweety hat aus unerfindlichen Gründen ein Auge verloren. Und Speedy hatte wohl mal einen (Auto-?)Unfall, wobei eines seiner Hinterbeine einen Knacks bekommen hatte, was ihn humpeln ließ.

Aber mir kam es auf den Charakter an, und deshalb entschied ich mich ganz bewusst für sie.

Das Auge von Sweety konnte nicht mehr wiederhergestellt werden, aber das Beinchen von Speedy wurde operiert.

Er hat sich von der Hüft-OP wunderbar erholt. In vielen Dingen hat er den anderen beiden hinterhergehinkt. Er konnte nicht so hoch springen und auch nicht so klettern wie sie. Aber das hat sich mittlerweile total geändert. Neulich saß ein glücklicher Speedy ganz weit oben im Baum, was sonst nur Robert und Sweety geschafft haben. Und ein paar Tage später habe ich ihn erwischt, wie er im Garten aus dem Stand auf eine Fensterbank gesprungen und bei meinem Nachbarn eingestiegen ist! Man muss ja auch mal eine andere Wohnung kennenlernen. Und den Nachbarn haben sie ja als gutmütigen Menschen kennen gelernt.

Speedy ist immer noch ein großer Schmuser. Er kommt und legt sich zu mir und schnurrt ganz kräftig.

Und er ist eifersüchtig. Er drängt sich immer noch gerne zwischen Sweety und mich, was ihm aber ab und an eine Ohrfeige von Sweety einbringt.

Eins seiner Hobbys sind Fallstudien.  Er sitzt gerne auf Schränken und Tischen und schaut, was es da runterzuschmeißen gibt und dann schaut er den Dingen bis zum Aufprall interessiert hinterher. So hat er schon zwei Lieblingstassen von mir gekillt und etliche Kugelschreiber, Döschen, Kleingeld,  usw.

 

Sweety, die Einäugige, ist die „Schöne und das Biest“ gleichermaßen. Sie ist sehr schmusig und oft kriege ich Köpfchen um Köpfchen. Es sind manchmal an die 50 Köpfchen am Tag! Und Bauchkraulen ist auch ganz toll!

Die Dame weiß genau, was sie will. Und das setzt sie gegenüber den Jungs auch durch, notfalls mit ein paar Ohrfeigen. Wenn ihr was nicht passt, gibt es ein kleines Kämpfchen. Und dann ist gut.

Sweety ist übrigens eine große Jägerin. Die erste Beute, die sie mitbrachte, waren Regenwürmer, die ich dann wieder in die Freiheit entlassen durfte. Und vor einigen Wochen kam sie auf einmal zwitschernd ins Wohnzimmer mit einer jungen Amsel im Maul. Die habe ich dann schnell wieder rausgesetzt und den beiden Stubenarrest erteilt, bis die schimpfenden Eltern ihre Brut wieder eingesammelt hatten. Und heute habe ich eine kleine Maus gerettet.

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Wenn Speedy und Sweety draußen im Garten sind, dann brauche ich meistens nur zu pfeifen und sie kommen sofort angerannt!

Ja und Robert, der alte Schwerenöter, ist den ganzen Tag unterwegs und kommt erst spätabends wieder nachhause. Wenn er kommt, dann hören wir ihn durch den akustischen Bewegungsmelder am Fenster. Wir stürzen dann alle drei zum Fenster, um ihn reinzulassen. Dann ist Katzenbegrüßung angesagt: Man beschnuppert sich und leckt sich gegenseitig das Köpfchen. Anschließend will Robert was zu essen haben, um sich danach auf den Kratzbaum zu legen und zu putzen. Und dann fixiert „Einauge“ ihn. Sie hat früher immer gerne mit Robert geschmust, und jetzt ist er ja nur noch unterwegs, also ist sie sauer. Sie starrt ihn an, dann gibt sie Gas, springt auf den Kratzbaum und verprügelt ihn. Und Robert, der ja viel größer und kräftiger ist und draußen andere Kater verprügelt, sitzt auf dem Kratzbaum, die Ohren nach hinten gelegt und lässt sich - wie ein der Untreue überführter Ehemann - klaglos verkloppen. Das passiert so einmal die Woche.

Ich habe Robert mal durchgemessen: Von der Nasenspitze bin zum Po misst er 61 cm. Die Schulterhöhe beträgt 34 cm und der Schwanz ist 31 cm lang. Neulich beim Arzt (er hatte ein Abszess am Unterkiefer) wog er 5,6 kg. Ein wirklich schöner stattlicher Kater mit einer Top-Figur.

Manchmal kommt Robert auch schon am frühen Abend nach Hause. Dann will er gar nicht rein, sondern er ermuntert Sweety und Speedy, mit ihm noch im Garten zu spielen.

Robert habe ich mittlerweile kranken- und unfallversichert, nachdem er mir in unserer Parallelstraße begegnet ist. Er hat mich erkannt, maunzte laut und freundlich und hielt Abstand, damit ich ihn nicht einfangen kann. Ich habe mich mittlerweile daran gewöhnt, dass er Freigänger ist. Er ist glücklich und das ist das wichtigste.

Ich möchte keinen Tag mit den drei Fellnasen missen.

 

Ergänzung der AGT:

Als ich gerade zum (Lust-)Nachbesuch in Neuss war, ging mir das Herz auf: Alle drei Katzen leben mit ihrem Frauchen wie in einer WG: Alle sind gleichberechtigt.

Frauchen hatte gerade Geburtstag gehabt und einen Luftballon in Herzform geschenkt bekommen. Mit dem spaziert Speedy, das Band im Mäulchen, durch die Wohnung. Köstlich.

Wir sind mehr als froh, dass Sweety und Speedy und Robert so ein super Zuhause gefunden haben.

Die schöne Cleo

 cleo1  In 2015 wurde bei der AGT eine Katze mit Namen Cleo abgegeben, die in einen Rosenkrieg geraten war. Die Frau hat sich mit der Schwester von Cleo aus dem Staub gemacht und dem Mann die Cleo hinterlassen, zu der er gar keinen Bezug hatte. Wir haben noch versucht, Kontakt zu der Frau aufzunehmen, was uns aber nicht gelang.

Anfangs haben wir uns wirklich Sorgen um Cleo gemacht, weil sie aus Trauer über den Verlust ihrer Schwester und ihres Zuhauses nichts essen wollte. Schnell fanden wir ein neues Zuhause für Cleo, welches ihr wieder Vertrauen in die Menschheit gab.

Cleo ist eine Burma-Katze, eine wahre Schönheit. Ihr Fell ist seidenweich und sie genießt es, gekrault zu werden. Wenn ihr Schnurren erst in ein Knattern und dann in ein Gurren übergeht, dann wähnt sie sich im siebten Himmel.

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Cleo ist nicht auf den Mund gefallen: Sie gibt lautstark ihre Anweisungen: „Mamaa, Hungaaa“ und „Mamaa, kommaaa“, wenn sie ihr Geschäft verrichtet hat und die Toilette gefälligst sofort und unverzüglich gereinigt werden soll.

Auf den Kopf gefallen ist sie auch nicht: Sie öffnet die Schlafzimmertür, indem sie mit Schwung ihre zarten drei Kilo gezielt auf der Klinke platziert. Es klappt manchmal nicht beim ersten Versuch, aber spätestens beim dritten sitzt ihr Frauchen senkrecht im Bett. Zunächst holt sie sich ihre Streicheleinheiten und dann muss gegessen werden.

Ach ja, Zugang zum Zimmer der jugendlichen Tochter hat sie jederzeit. Dort schläft sie am liebsten im Bett.

 

Eigentlich war Cleo eine Wohnungskatze. Da das neue Zuhause in einer ruhigen Nebenstraße liegt, ist sie nun eine Freigängerin geworden, natürlich nur unter Aufsicht, also nie, wenn ihre Leute nicht da sind. Sie geht nicht weit weg, sondern schaut in die Nachbargärten rein und begrüßt die Artgenossen auf einen Plausch.

Da die Wohnung im ersten Stock liegt, geht sie durch ein gezielt geöffnetes Fenster in den Laubengang, Treppe runter und dann im Erdgeschoss über das Laubenganggeländer in den Garten.

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Auf dem selben Weg kommt sie auch zurück, doch das Fenster ist jetzt natürlich geschlossen. Aber Cleo hat ja Stimme: Sie macht sich lautstark bemerkbar. In den meisten Fällen hört ihr Frauchen das Einlassbegehren. Wenn nicht, hören es die Nachbarn, die dann für sie die Klingel betätigen. So hat Cleo ihr Dienstvolk gut im Griff.

Cleo war beim Einzug 7 Jahre alt. Ihr Frauchen und deren Tochter wollten bewusst eine etwas ältere Katze. Und sie haben es nicht bereut; denn Cleo ruht in sich. Sie geht nicht an die Möbel, sondern benutzt den Kratzbaum. Allerdings hat es ihr ein Teppich angetan. Von Anfang an hat sie sich voller Freude auf ihm geräkelt und nun wetzt sie sich auch ab und zu ihre Krallen auf ihm. Den hat sie als ihr Lieblings-„Möbel“ auserkoren.

Originalton des neuen Zuhauses:

Wir, das sind meine 16jährige Tochter und ich, sind sehr glücklich mit Cleo. Wir möchten sie nicht mehr missen. Sie ist ein Teil unserer Familie.

Marie und Toulouse

Unser Kampf-Kater und seine liebe Schwester

Unser alter Kater ist leider an Krebs gestorben. Wir leben seit ca 40 Jahren mit Katzen zusammen und für meinen Mann und mich war klar, dass wir nicht alleine bleiben wollten. Da wir selber nicht mehr jung sind, wollten wir entsprechend ein älteres Katzenpärchen adoptieren. Bei unserer Suche im Internet stießen wir auf Marie und Toulouse und haben uns gleich in ihre Fotos verguckt. Auf einen Anruf bei Frau Becker erfolgte unser erster Besuch. Schon dabei zeigte sich, wie bereits von Frau Becker am Telefon angedeutet, dass Toulouse mit Vorsicht zu genießen ist. Ehe ich mich versah, hatte er mich auch schon gekratzt. Okay, dass kann natürlich leicht passieren, wenn man sich noch nicht kennt. Sein altes Frauchen war verstorben, und daher ist es natürlich nicht ungewöhnlich, wenn ein Tier danach verstört ist.

Aber bei Toulouse war der Fall etwas anders gelagert. Sein Verhalten änderte sich auch nach dem Einzug von ihm und seiner Schwester in ihr neues Zuhause nicht. Dabei war er sehr liebebedürftig und wollte unbedingt gestreichelt werden. Ohne Vorwarnung griff er uns jedoch blitzartig an. Ein Grund dafür war uns für nicht zu erkennen. Nachdem unsere „normalen Lederhandschuhe“ keinen ausreichenden Schutz vor seinen Attacken boten, kauften wir uns dicke Lederhandschuhe aus dem Baumarkt. Was soll ich sagen, er fand die Dinger klasse. Immer wenn wir sie überzogen, kam er sofort an, denn: „super, ich werde jetzt gekrault“. Selbst wenn wir glaubten, er müsste jetzt im 7. Katzenhimmel sein, kam wieder ein blitzartiger Angriff. Gut, haben wir uns gedacht, er braucht noch mehr Zeit. Wir streichelten ihn dann eben weniger und haben uns stattdessen hauptsächlich freundlich mit ihm unterhalten. Irgendwann, so dachten wir, wird er doch wohl bei uns ankommen und merken, dass es keinerlei Grund zur Verteidigung gibt.

Wir waren schon ziemlich verzweifelt. Und es sollte nicht besser werden. Aber irgendetwas muss ihm in der Vergangenheit zugestoßen sein, was diese Angriffe provoziert hat. Leider werden wir  nie erfahren, was das war. Und es sollte uns auch weiterhin nicht langweilig werden. Er hatte sich im Garten ein Auge übel verletzt. Das hieß für uns über Wochen, das Auge einzucremen. Alternative dazu wäre eine Augen-OP bzw. Entfernung des Auges gewesen.

Jetzt hieß es für uns 8 x täglich: Einer hält den Kampf-Kater mit den dicken Handschuhen fest und einer cremt. Anschließend gab es natürlich ein Leckerchen. (Sorry, liebe Frau Becker, er ist jetzt ein bisschen runder geworden, aber Sie werden ihn noch wieder erkennen.) Vermutlich hat die Creme seinem schmerzenden Auge gut getan und das Leckerchen natürlich seiner armen Katerseele. Er wurde immer lieber, und bald konnte ihn schon einer von uns alleine versorgen. Nach Wochen der Augenpflege guckt er uns heute wieder mit seinen wunderschönen Kulleraugen an (wer kann da schon widerstehen!?). Dr. Apelt ist sehr zufrieden mit ihm.

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  Wir wollen unser Fräulein Marie nicht vergessen. Dadurch, dass sie einfach nur unglaublich lieb ist, muss man aufpassen, dass sie nicht zu sehr in den Hintergrund gedrängt wird. Anfangs war sie noch sehr schüchtern und hat sich gern versteckt. Auch Streicheleinheiten hat sie nur in kleinen Dosen zugelassen. Aber sie hat sich gut eingelebt und manchmal fordert !! sie heute die ihr zustehende Aufmerksamkeit. Sie ist vollkommen unkompliziert
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Beide Katzen sind sehr anhänglich und laufen wie Hunde hinter uns her. Wenn Besuch ins Haus kommt, finden sie das klasse. Selbst vor Handwerkern mit lauten Maschinen haben sie keine Angst. Nur den Staubsauger mögen sie nicht.

Wir sind sehr froh, dass wir nun wieder zur Untermiete wohnen können. Ohne Fräulein Marie und den nun doch sehr lieben Herrn Toulouse würde uns etwas fehlen.

Nur eins müssen wir ihnen noch beibringen: Küchenarbeitsbrett und Esstisch sind tabu !!! für die Beiden, bzw. sollte es sein. Da nützt manchmal nur noch die Blumendusche (auch Hausmacht genannt). Der Kampf geht also weiter………..

(aber ich gebe ja soooo schnell nicht auf!!)

Ursula Lötte