Papst: Keine Haustiere mehr!


bravo - 06.01.22
Papst Franziskus bezeichnet Haustierbesitzer*innen als "egoistisch" – weil
sie Tiere Kindern vorziehen. Aber so einfach ist die Rechnung nicht, finden
viele Menschen!
Vorwürfe des Papstes
Die katholische Kirche hat mit einigen modernen Lebenseinstellungen und
-Formen ein Problem. Doch nun auch noch mit
Haustieren. Beziehungsweise: mit Paaren, die Haustiere, statt Kinder
haben.
Denn nun hat sich Papst Franziskus gegenüber den weltweit 1.3 Milliarden
Kirchen-Mitgliedern über diese moderne „Form des Egoismus“
geäußert.
Wie er in einer Ansprache bemerkte, würden Menschen, die sich für Tiere
statt Kinder entscheiden, die Menschheit gefährden. „Wir sehen eine neue
Form des Egoismus.“, so das Oberhaupt der katholischen Kirche, „Einige
Menschen wollen keine Kinder. Manchmal bekommen sie eines und
dann keines mehr. Viele, viele Paare haben gar keine Kinder, weil sie
nicht wollen oder sie haben nur eines – aber dann zwei Hunde oder
zwei Katzen, die dann den Platz der Kinder einnehmen.“
Dabei macht sich Papst Franziskus Sorgen um den Verlust der
„wertvollen Vaterschaft und Mutterschaft“, sowie, sollte sich dieser Trend,
keine Kinder zu wollen, fortsetzen „die Überalterung der Gesellschaft“, so
der 85-Jährige. Und schon heute heißt es laut Papst Franziskus: „,Wer wird
Steuern für meine Rente zahlen? Es gibt keine Kinder!’ – Das ist die
Wahrheit. Wer wird sich um mich kümmern.“
Abgesehen von der Tatsache, dass es wohl egoistisch wäre, Kinder zu
bekommen, um die eigene Rente zu sichern, sorgten die Aussagen des
Papstes für Empörung bei vielen Menschen.
Kritik am Papst
Die Aussagen von Papst Franziskus werden auf den sozialen Medien heiß
diskutiert – und die Kritiker*innen gehen mit dem Oberhaupt der
katholischen Kirche sehr hart und ehrlich ins Gericht.
„Und das sagt der Typ, der sich verpflichtet hat, keine Kinder zu haben“,
schreibt ein User.
Ein Kommentar mit „LOL Kinder in dieser Wirtschaftslage???? Und
angesichts der Klima-Probleme, die uns bevorstehen???? Da bleib ich
lieber bei meinen Tieren! Danke!“ bekam über 11.000 Likes.
Und natürlich wird die Botschaft auch in Deutschland kritisiert: "Papst
Franziskus kritisiert kinderlose Paare. Aber nur die heterosexuellen
natürlich. Soviel Zeit muss sein.“, twittert Moderatorin Ruth Moschner.
Andere User*innen beziehen sich auf Umwelt, Überbevölkerung, finanzielle
Sorgen oder schlicht auf die Tatsache, dass ein Uterus einen Menschen
nicht zum Kinderkriegen verpflichten würde.
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Kinder oder Haustiere?
Also Kinder, Haustiere oder nichts von dem? Am Ende soll und darf jeder
Mensch diese Entscheidung selbst treffen. So wie Papst Franziskus
auch. Der hat natürlich aufgrund des Zölibats keine Kinder – ein Haustier
besitzt er angeblich auch nicht.
Fun-Fakt: Benannt ist Papst Franziskus nach Franz von Assisi, der als
Schutzpatron der Tiere gilt.

 
  
Eine Frau kniet mit zwei Hunden auf dem Boden.
+
Im Süden von Spanien führt Gabi Deutsch ein Hospiz für Hunde.

Gabi Deutsch kümmert sich in Spanien um alte und unerwünschte Hunde. Im Hinterland von Málaga betreibt sie ein Tierhospiz.

    Málaga - Im Hundehospiz von Gabi Deutsch im Hinterland von Málaga läuft alles strukturiert ab, denn 23 betagte Hunde werden unruhig, wenn sich Spaziergang und Frühstück verzögern. Vor 22 Jahren ist Deutsch nach Spanien ausgewandert. Damals habe sie nicht gewusst, wie lange sie noch leben würde, denn die Deutsche war schwer herzkrank und sollte in Deutschland eigentlich ein neues Herz bekommen.

    MálagaSpanische Provinz
    Oberfläche 7.308 Quadratkilometer
    Bevölkerung 1,641 Millionen (Stand 2018)
    Hauptstadt Málaga

    Hunde in Spanien: Deutsche rettet Tiere aus Tötungsstationen

    „Das gibts aber eben nicht am Kiosk“, sagt die 58-Jährige und lacht. „Ich dachte mir, wenn ich schon sterben soll, dann wenigstens da, wo es warm ist.“ Nun verlängert Gabi Deutsch selbst in ihrem Hospiz im Süden von Spanien das Leben von betagten Hunden. Die Deutsche betreibt ihr Hospiz in Cajiz im Hinterland der Provinz Málaga. Die Hunde, die dort leben, hat sie aus der Tötung gerettet oder von der Straße aufgesammelt.

    Denn in Spanien werden nach wie vor viele Tiere ausgesetzt, in Tierheimen wie dem in Adana warten immer etliche Hunde auf einen neuen Besitzer. Wenn Gabi Deutsch über Tonti, Linda und ihre anderen Hunde im Hospiz in Málaga spricht, wird deutlich, dass sie ihr Leben in Spanien den Tieren verschrieben hat. Ein Großteil ihrer Rente verwendet die Deutsche für den Kauf von Hundefutter, und um Tierarztrechnungen zu bezahlen.

    Alte Hunde aufzunehmen sei ja schön und gut, meint Gabi Deutsch. Aber dabei habe sie unterschätzt, dass die Tiere mit zunehmendem Alter zusehends unter Krankheiten leiden. Dennoch möchte sie es nicht missen, sich um die Tiere zu kümmern, denn für sie sei es jeden Tag ein Geschenk, zu sehen, wie dankbar die Hunde sind, die in vielen Fällen in Spanien misshandelt wurden oder Hunger leiden mussten. Für ein Gespräch hat die CN sie am Mittag zwischen zwei Gassigängen erwischt. Vom Tierarzt habe sie ein Schreiben erhalten, dass sie einfache Behandlungen selbst erledigen kann. „Solange ich kann, kümmere ich mich um die Hunde“, sagt sie überzeugt.

    Im Hospiz für Hunde in Spanien sind viele Rassen und Altersklassen vertreten

    Eine Aufgabe, die nicht immer leicht ist und viel Disziplin erfordert. Einige der Hunde würden in Panik geraten und geradezu autistische Züge zeigen, wenn sie ihnen nicht pünktlich das Futter verabreicht. Unter den 23 Vierbeinern in dem Hospiz im Süden von Spanien sind vom Kangal über Boxer bis hin zum Dackel alle Rassen und Altersklassen vertreten. Deutsch vermittelt die Tiere nicht weiter, denn sie sollen die letzten Jahre, Monate oder Tage genießen und irgendwann im besten Fall friedlich in dem Hospiz in Málaga einschlafen - eben so, wie bei einem Hospiz für Menschen. In Benalmádena etwa kümmert sich die Hospizstiftung Cudeca um Menschen, die im Sterben liegen.

    aus Newsletter vom 28.11.21 von "Jan Peifer - Deutsches Tierschutzbüro e.V." <Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!;

    Petition von Dt.Tierschutzbüro: Echtpelz-Verbot JETZT!

     
     
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    Kein Mensch braucht Pelz. Und doch wird er, gerade jetzt zur kalten Jahreszeit, immer noch verkauft und getragen. Dafür werden “Pelztiere” wie Füchse, Marderhunde und Nerze in kleine Gitterkäfige gesperrt. Viele von ihnen leiden an schmerzhaften Beinfehlstellungen, Verletzungen an den empfindlichen Pfoten und Augenentzündungen. Die Tiere werden für den Pelz schließlich auf grausame Weise durch Gas, Strom oder Schläge getötet. Nicht immer führen diese Methoden tatsächlich zum Tod. Dann erleben sie bei vollem Bewusstsein mit, wie ihnen Fell und Haut vom Körper gezogen werden. Wir setzen uns dafür ein, dass damit endlich Schluss ist.
     
    Schließ Dich unserer Forderung nach einem Pelzfarmverbot sowie einem Import- und Handelsstopp von und mit Echtpelz an!
     
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    Längst ist eine Mehrheit der Bevölkerung dafür, Echtpelz zu verbieten. Darum fordern wir vom Deutschen Tierschutzbüro in unserer Petition an das BMEL und die Bundestagsfraktionen von SPD, Grüne und FDP: Setzt dem Zeitalter des Echtpelzes ein Ende - mit einem Pelzfarmverbot sowie einem Verbot des Imports von und Handels mit echtem Pelz in Deutschland.
     
    Bitte auch Dein Umfeld, die Petition zu unterzeichnen, indem Du sie über Facebook, WhatsApp und/oder per E-Mail teilst.
     
     
     
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    DANKE für Deinen Einsatz gegen Pelz!
     
     
     
    PS: Es kommt auf jede Stimme an - unterschreibe die Petition gegen Echtpelz und bitte Dein Umfeld um ihre Unterschrift! 
     
     
     
     
    Was wir tun
     
    Wir decken Tierquälerei in der Massentierhaltung und Pelztierzucht auf!
     
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    Mit Deiner Förderschaft leistest Du einen wichtigen Beitrag!
     
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    Tierpatenschaften
     
    Sorge für unsere geretteten Tiere mit einer Tierpatenschaft!
     
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    Deutsches Tierschutzbüro e.V.
    E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!" data-ce-class="Emails">Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
    Adresse: Streustraße 68, 13086 Berlin
    1. Vors.: Jan Peifer

    aus Newsletter von "Ärzte gegen Tierversuche e.V." <Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!; vom 02.12.21

     

    Ärzte gegen Tierversuche: Herbert-Stiller-Preis für tierfreie Medikamenten-Testung verliehen

     

    Von links: ÄgT-Geschäftsführer Claus Kronaus, Preisträger Dr. Wolfgang Boomgaarden und Dr. Dilyana Filipova, wissenschaftliche ÄgT-Mitarbeiterin. Foto: Stephan Behrla/Nöhrbaß GbR

    Herbert-Stiller-Preis 2021 für tierfreie Medikamenten-Testung
    an Forscher aus Emden verliehen

    Montag war es soweit, die 2. diesjährige Preisverleihung unseres Herbert-Stiller-Förderpreises hat in unserer Kölner Geschäftsstelle stattgefunden. Der gesponsorte, mit 20.000 Euro dotierte Preis geht an Dr. Wolfgang Boomgaarden vom Unternehmen PharmaInformatic aus Emden.

    Dr. Boomgaarden hat computergestützte sog. Expertensysteme entwickelt, die mittels künstlicher Intelligenz (KI) anhand der chemischen Struktur von Medikamentenkandidaten vorhersagen können, wie hoch ihre Bioverfügbarkeit, d.h. die Konzentration im Blut, sein wird. Der Herbert-Stiller-Preis ermöglicht es Dr. Boomgaarden, anhand vorhandener Daten eine detaillierte Analyse der Bioverfügbarkeit von über 100 Medikamenten bei Menschen durchzuführen. Die Resultate sollen schlußendlich ein Anreiz für Pharmaunternehmen sein, diese Expertensysteme statt Tierversuche zu verwenden, um die Wirksamkeit ihrer Medikamentenkandidaten schneller und genauer zu berechnen.

    Beide Herbert-Stiller-Preise werden durch die großzügigen Sponsoren Sabine Herrmann und Florian Buchner gleichermaßen finanziert.

    Pressemitteilung>>
    Über 113.000 Unterschriften gegen Affenlabor Covance

    Dienstag protestierte unsere AG Münster gegen das Affenlabor Covance mit einer Mahnwache und einem „Affentheater“ vor dem Historischen Rathaus. Die Annahme von über 113.000 Unterschriften durch Münsters Oberbürgermeister wurde seinerseits kurzfristig verschoben. Die Aktion forderte erneut die Schließung des Affenlabors.
    Pressemitteilung>>
    Video>>
    Der Koaltionsvertrag und die Tierversuche: falscher Ansatz, falsches Signal
     
    Die Ampel-Koalition hat Ihren Koalitions-vertrag vorgelegt. Nach vielversprechenden Inhalten der Parteiprogramme von Grünen und SPD enttäuscht nun die Passage zum Thema Tierversuche: von einem Ausstieg ist nicht mehr die Rede, lediglich von Reduktion. Wir kommentieren:
    Kommentar>>
    Kinderbuch „Nachts im Labor“ unterstützen
     
    Für eine klasse, kindgerechte Geschichte von drei Tieren, die aus dem Labor fliehen wollen, werden über eine Crowdfunding-Plattform noch Unterstützer für den Druck gesucht. ÄgT erhält in dem Buch Platz, um unser Schulprojekt "Tierschutz in der Schule" vorzustellen.
    Buch-Projekt>>
    Spenden-Verdopplungsaktion: bitte helfen Sie mit!

    Vom 1.-24. Dezember sind Ihre Spende oder neue (Förder-)Mitgliedschaft doppelt so viel wert! Denn großzügige Sponsoren verdoppeln Ihren Spendenbetrag; bis das Verdopplungsbudget aufgebraucht ist. Bitte helfen Sie mit - damit wir auch 2022 wieder nachhaltig und tiefgreifend agieren können!
    Alle Infos>>
     

    aus Newsletter vom 26.11.21 von "Menschen für Tierrechte" <Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!;

    Z.B. gibts das neue Heft zum Herunterladen, wo sich mit Qualzuchten beschäftigt wird.
    Im Internet habe ich gelesen, dass gerade eine Katze mit 4 Ohren geboren wurden.
    Und alle stürzen sich drauf. Hoffentlich wird damit nicht gezüchtet und damit eine neue Rasse gemacht.
    Und Frankreich beschließt mal eben so eine Wildtierverbot in Zirkussen.
    Da sollte sich unsere Weinkönigin mal ein Beispiel dran nehmen.
    Dann gibt es eine Mitmachaktion der EU, wo jede Bürgerin und jeder Bürger seine Meinung sagen kann.
    Ist jedoch etwas kompliziert, ein Schelm, der Böses dabei denkt.
    Das hat mich natürlich nicht abgehalten.
    Hier wird wirklich Wichtiges abgefragt. Wahrscheinlich werden interessierte Kreise sich hier engagieren,
    damit nichts geändert wird. Da müssen wir gegenhalten.

    Menschen für Tierrechte: Koalitionsvertrag: Mehr Tierschutz, aber keine echte Wende

    Menschen für Tierrechte

    Nr. 18/21 vom 26.11.2021

     

    Inhalt

    •   Koalitionsvertrag: Mehr Tierschutz, aber keine echte Wende 
    •   Qualzucht bei Tieren: Effektives Verbot überfällig 
    •   EU-Agrarpolitik: Verlorene Jahre für Klima- und Tierschutz 
    •   Mitmachaktion: EU-Konsultation zum Tierschutz
    •   Zirkus: Frankreich beschließt Wildtierverbot
    •   Erfolg: Einspruch gegen Patent auf Fische
    •   Medientipps
    •   Mithelfen: Aktuelle EU-Bürgerinitiativen
    •   Termine
     
     

    Liebe Leserinnen und Leser,

    seit Mittwoch wissen wir, auf welche Tierschutzpläne sich die Ampelparteien einigen konnten und wer Deutschlands neuer Landwirtschaftsminister wird. Immerhin: Die neue Bundesregierung kündigt deutlich ambitioniertere Tierschutzmaßnahmen an als die Vorgängerregierungen. Aber diese sind auch dringend notwendig. Leider bleibt der Koalitionsvertrag an einigen Punkten hinter den Versprechen der Wahlprogramme zurück. Es fehlen beispielsweise der angekündigte Ausstiegsplan aus dem Tierversuch und ein bundesweites Verbandsklagerecht. In Bezug auf die landwirtschaftliche Tierhaltung bieten die Pläne viel Potenzial für Verbesserungen. Ein echter Paradigmenwechsel weg von der klimaschädlichen Tierhaltung ist jedoch nicht zu erkennen. Immerhin: Die Ampel-Parteien wollen pflanzliche Lebensmittel stärken und sich für die Zulassung von Fleischersatzprodukten in der EU einsetzen. Ob die neue Bundesregierung dem bereits seit 20 Jahren existierenden Staatsziel Tierschutz gerecht wird, wird sich erst bei der konkreten Ausgestaltung zeigen. 
    Hier lesen Sie die komplette Pressemitteilung: tierrechte.de

     

    Qualzucht bei Tieren: Effektives Verbot überfällig

    Offiziell sind Qualzuchten bei Tieren verboten. Dennoch finden sie sich bei fast allen Tierarten. Während sogenannte Heimtiere qualgezüchtet werden, damit sie bestimmten Modetrends entsprechen, werden sogenannte Nutztiere züchterisch zu Hochleistungsproduzenten optimiert. Die entsprechende Gesetzgebung greift nicht, weil sie nur unvollständig umgesetzt oder wichtige Begriffe nie präzisiert wurden. Der Bundesverband Menschen für Tierrechte beleuchtet das Thema Qualzucht in der aktuellen Ausgabe seines Magazins tierrechte und stellt konkrete Forderungen an die neue Bundesregierung, um das millionenfache Tierleid zu beenden. 

    Hier lesen Sie die Pressemitteilung sowie alle Informationen zum aktuellen Magazin tierrechte (inklusive Download des Magazins als PDF).

     

    EU-Agrarpolitik: Verlorene Jahre für Klima- und Tierschutz

    Diese Woche hat das EU-Parlament über die EU-Agrarpolitik bis 2027 abgestimmt. Doch statt einem großen Wurf für Tier-, Klima- und Artenschutz verpasst die EU die Chance für die so bitter nötige Agrarreform – zu Lasten von Tieren, Umwelt und Klimaschutz. Mehr dazu unter:  tierrechte.de

     

    Mitmachaktion: EU-Konsultation zum Tierschutz

    Die EU Kommission hat die nächste Etappe ihrer öffentlichen Konsultation zur Überarbeitung der EU Tierschutz-Gesetzgebung veröffentlicht. Es gibt einen Fragebogen zu unterschiedlichen Themenbereichen der Tierschutzgesetzgebung, welcher von allen EU-Bürger:innen ausgefüllt werden kann.

    Ihre Meinung ist gefragt!

    Es ist wichtig, dass sich möglichst viele Bürger:innen und Organisationen für eine strengere Gesetzgebung einsetzen und höhere Standards fordern, besonders, da die Stimme der Industrie in diesem Prozess sehr laut ist.

    Auf tierrechte.de finden Sie ein Antwortbeispiel für den Fragebogen, sowie Themenvorschläge für das kleine Freitextfeld.

     

    Zirkus: Frankreich beschließt Wildtierverbot

    Mitte November hat das französische Parlament beschlossen, dass in Frankreich zukünftig keine Wildtiere mehr im Zirkus zu sehen sind. Kauf, Verkauf und Zucht wilder Tiere für Auftritte in Wanderzirkussen soll zwei Jahre nach der offiziellen Verkündigung des Gesetzes verboten sein. Auftritte an sich sowie Halt und Transport werden sieben Jahre nach Verkündigung illegal. In Deutschland scheiterte ein entsprechendes Verbot. Der Bundesrat erteilte Julia Klöckners „Meilenstein für den Tierschutz“ im Juni eine  Abfuhr, weil die Länder (und auch die Tierschutzverbände) das Gesetz als unwirksam betrachteten, um die Leiden von Wildtieren in Zirkussen zu beenden.
    Während ein Verbot der Haltung von Wildtieren in Zirkussen in den meisten EU-Staaten längst geltendes Tierschutzrecht ist, zählt Deutschland zu den Schlusslichtern. Derzeit touren immer noch rund 350 Zirkusse durch Deutschland. Fast alle führen Tiere mit, ein Drittel davon immer noch Wildtiere. Dies ist eine weitere Aufgabe für die neue Bundesregierung. Lesen Sie mehr auf stern.de.

     

    Erfolg: Einspruch gegen Patent auf Fische

    Am 16. November hat das Europäische Patentamt (EPA) Patentansprüche auf Fische gestrichen. Im Patent EP1965658 werden Lachse und Forellen beansprucht. Die Fische werden mit ausgewählten Pflanzen gefüttert, um die Zusammensetzung der Fettsäuren in ihren Muskeln zu beeinflussen. Dass die Fütterung einen Einfluss auf die Inhaltsstoffe tierischer Produkte wie Fleisch, Milch, Eier und Fischfilets hat, ist aber schon seit Jahren bekannt und damit weder neu noch eine „Erfindung“. Das EPA schloss sich der Auffassung der Einsprechenden an und entschied, dass die so gefütterten Fische nicht erfinderisch sind. Der Bundesverband hatte sich dem Einspruch angeschlossen. Damit ist aber leider nicht unmöglich, dass ähnliche Patente in naher Zukunft wieder erteilt werden. Lesen Sie dazu mehr in der ausführlichen Pressemitteilung.

     
     

    Unterschreiben Sie die EU-Bürgerinitiativen

    •  Save Cruelty Free Cosmetics

    Für ein Europa ohne Tierversuche!

    Alle Infos auf tierrechte.de

    •     Stop Finning

    Der Handel mit Haiflossen aus Europa muss beendet werden!

    Mehr auf: stop-finning.com