aus Newsletter von SumOfUs.org" vom 04.07.2019

Eigene Anmerkung

Seit die Politiker-Regierung in Österreich gestürzt wurde und nun - vorübergehend - eine Experten-Regierung das Sagen hat,
wird Glyphosat verboten.
Vielleicht sollten wir in Deutschland auch mal Experten ranlassen, statt Weinköniginnen oder Realschullehrer wie Andreas Scheuer ....

Glyphosat gehört in Österreich ab sofort der Vergangenheit an

EILT: Österreich beschließt als erstes Land in der EU ein Komplettverbot von Glyphosat. Dieser historische Beschluss kann wegweisend für weitere Verbote sein.

Fordern Sie jetzt die deutsche Bundesregierung auf, dem Beispiel Österreichs zu folgen und Glyphosat zu verbieten!

 Petition unterzeichnen 

Glyphosat gehört in Österreich ab sofort der Vergangenheit an -- was für ein riesiger Erfolg!

Erstmals in der EU hat ein Land ein Komplettverbot des wahrscheinlich krebserregenden Pestizids verabschiedet. Ein Meilenstein auf dem Weg zu einem weltweiten Verbot -- der auch dem engagierten Einsatz von SumOfUs-Mitgliedern wie Ihnen zu verdanken ist.

Lassen Sie uns gemeinsam dieses Momentum und die öffentliche Aufmerksamkeit nutzen, um jetzt den Druck auf die deutsche Regierung zu erhöhen.

Fordern Sie die deutsche Bundesregierung auf, dem Beispiel Österreichs zu folgen und Glyphosat zu verbieten!

Aus dem deutschen Landwirtschaftsministerium kamen zuletzt keine guten Nachrichten: Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner hatte Anfang des Jahres neue glyphosathaltige Pflanzenschutzmittel zugelassen -- ohne Auflagen oder Einschränkungen. Es ist an der Zeit, dass die deutsche Bundesregierung ihren giftigen Kurs aufgibt und dem Beispiel Österreichs folgt.

Bereits in der Vergangenheit haben SumOfUs-Mitglieder wie Sie erfolgreich gezeigt, was wir von dem Pflanzengift halten: Gemeinsam haben wir dazu beigetragen, dass Glyphosat in der EU statt der geplanten 15 Jahre nur für weitere fünf Jahre zugelassen wurde.

Im September will die deutsche Bundesregierung über den weiteren Umgang mit Glyphosat entscheiden. Lassen wir sie wissen, dass wir nur eine Entscheidung akzeptieren werden: ein Komplettverbot von Glyphosat.

Fordern Sie die deutsche Bundesregierung dazu auf, dem Beispiel Österreich zu folgen und ein Komplettverbot von Glyphosat zu verabschieden!

 Petition unterzeichnen 

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Christian und das Team von SumOfUs

aus Newsletter vom 11.07.19 Ärzte gegen Tierversuche

 

Deutsches Krebsforschungszentrum versucht Tierversuchsgegner einzuschüchtern
 
Beschwerde wegen Einstellung der Ermittlungen gegen DKFZ

Die Forscher, die illegale Tierversuche an Mäusen durchgeführt haben und die Tiere zwei Tage zu lang haben leiden lassen, sollen bestraft werden, so unsere Forderung! Ärzte gegen Tierversuche (ÄgT) und die Deutsche Juristische Gesellschaft für Tierschutzrecht (DJGT) haben bei der Staatsanwaltschaft Heidelberg Beschwerde dagegen eingelegt, dass die Ermittlungen gegen drei Forscher des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz eingestellt worden sind. Zeitgleich hat das DKFZ den Ärzteverein wegen Formulierungen in einer Demoankündigung abgemahnt.
Gemeinsame Pressemitteilung ÄgT & DJGT>>
 
Abgelehnt: Absurde Forschung an Hamstern in Marburg 

Das Gießener Verwaltungsgericht hat die Durchführung von Tierversuchen an 36 Zwerghamstern an der Universität Marburg untersagt. Wir sind hocherfreut! Insbesondere dort werden seit Jahren „absurde und grausame Tierversuche an Hamstern im Rahmen der Neugierforschung“ betrieben.
Pressemitteilung>>
Weltweit führendes Tierversuchslabor in Großbritannien schließt die Pforten
 
Aus Großbritannien kommt ein wichtiges Signal für eine zukunftsweisende Forschung: Das Tierversuchslabor des berühmten Sanger-Instituts wird 2022 geschlossen. Offizieller Grund: Verstärkte Fokussierung auf moderne, tierversuchsfreie Forschungssysteme. 
Pressemitteilung>>

aus Newsletter vom 28.06.19  "Jörg Rohwedder - WeMove.EU" <Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Dieser Appell auf unserer YouMove-Plattform wurde von EuroNatur und Agent Green gestartet und wir hoffen, er findet Ihre Unterstützung.

Die größten unberührten Wälder Europas fallen. Die rumänische Regierung erlaubt, dass geschützte Nationalparks zerstört werden. Am Wochenende richtet sich die Aufmerksamkeit Europas auf Rumänien, weil es die EU-Präsidentschaft übergibt. Der beste Moment für uns, ein sofortiges Ende der Abholzung zu fordern!

in Rumänien werden die großen, oft noch unberührten Wälder des Landes abgeholzt. Die Regierung des Landes lässt zu, dass EU-Recht gebrochen wird - und das auch noch, während sie die EU-Präsidentschaft innehat. Wenn wir diese grüne Lunge Europas retten wollen, müssen wir rasch handeln.

An diesem Wochenende endet die EU-Ratspräsidentschaft Rumäniens. Der Moment, an dem die Aufmerksamkeit Europas auf die rumänische Regierung gerichtet sein wird. Der Moment, an dem wir mit dem YouMove-Appell von der rumänischen Premierministerin verlangen, die Abholzung sofort zu stoppen!

Die Abholzung in Rumänien ist außer Kontrolle geraten. Wunderbare, unberührte Wälder in Nationalparks, Natura-2000-Gebiete, Pufferzonen von Unesco-Weltkulturerbe-Gebieten - sie alle werden legal und illegal abgeholzt, oft mit der uneingeschränkten Erlaubnis und Unterstützung durch die rumänische Regierung. [1]

Der erste Schritt, um die Zerstörung noch zu stoppen: Mit dem YouMove-Appell machen wir die Tragödie bekannt und fordern die rumänische Premierministerin auf, dem Treiben Einhalt zu gebieten.

Es geht um die Urwälder in den Karpaten, einem der schönsten und mächtigsten Gebirge Europas. Dort wachsen wertvolle gemischte Bergwälder aus Buchen und Fichten und in höheren Lagen Schwarzkiefern, durchsetzt mit Almen und Auen. Und dort leben die größten Populationen von Braunbären, Wölfen, Luchsen, Gemsen und Rotwild in der EU.

Die größte Bedrohung geht von der staatlich finanzierten rumänischen Forstfirma Romsilva aus. Sie räumt dem Holzschlag Vorrang vor dem Naturschutz ein. Von den Behörden in Bukarest erhält sie volle Rückendeckung. Die Ausbeutung der Holzreserven kommt besonders den großen Möbelherstellern in Europa zugute. [2]

Wir wollen die Zerstörung stoppen. Wir haben immer wieder gezeigt, dass wir zum Schutz von Naturschätzen in ganz Europa mobilisieren können und dass uns die Rettung von Wäldern sehr wichtig ist. Wir kämpfen für die Kresna-Schlucht in Bulgarien und haben die erfolgreiche Aktion zur Rettung des Waldes Białowieża in Polen massiv unterstützt. [3] Also machen wir es noch einmal und retten die grüne Lunge Europas. Unterschreiben Sie!

Danke!

Jörg Rohwedder (Lübeck)
Virginia López Calvo (Madrid)
Marta Tycner (Warschau)
Alexandre Naulot (Marseille)
Giulio Carini (Rom)
für das gesamte WeMove.EU-Team

PS: Unsere Generation hat die Verantwortung, die Natur für zukünftige Generationen zu erhalten. Rumänische Wälder sind CO2-Senken, sie sind Genbanken, wissenschaftliche Labors und Sauerstofffabriken. Und sie sind Heimat zahlreicher bedrohter Arten, die nur dort zu finden sind. Unterschreiben Sie und retten Sie die Wälder!

Referenzen:
[1] https://wilderness-society.org/logging-in-romanian-virgin-forest-continues/ ; https://www.saveparadiseforests.eu/de/video-3/
[2] https://www.saveparadiseforests.eu/wp-content/uploads/2019/05/EuroNatur_AG_briefer_web.pdf
[3] https://act.wemove.eu/campaigns/bewahrt-kresna-gorge ; https://act.wemove.eu/campaigns/justice-forest-defenders-de

WeMove.EU ist eine Bürgerbewegung, die sich für ein besseres Europa einsetzt; für eine Europäische Union, die sich sozialer Gerechtigkeit verpflichtet fühlt; die für ökologische Nachhaltigkeit und bürgernahe Demokratie steht. Wir sind Menschen unterschiedlicher Lebensläufe, Kulturen und Religionen, die Europa ihr Zuhause nennen – egal, ob wir in Europa geboren wurden oder anderswo. Wenn Sie sich aus unserem Verteiler austragen möchten, klicken Sie bitte hier.

WeMove.EU finanziert sich aus Spenden unserer Unterstützer aus ganz Europa. Wir würden uns freuen, wenn Sie unsere unabhängige Arbeit finanzieren helfen. Spenden

Folgen Sie uns auf Twitter | Like auf Facebook | Youtube

WeMove Europe SCE mbH | Planufer 91 Berlin | www.wemove.eu/de | Datenschutzerklärung

WDR Lokalzeit Berg.Land: Wtal ohne Tierheim

Sie können sich unter dem nachstehenden Link die Sendung ansehen

https://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/lokalzeit-bergisches-land/video-lokalzeit-bergisches-land---202.html

Frau Becker schrieb an den WDR

Sehr geehrte Damen und Herren,

gestern haben Sie einen Beitrag gesendet, bei dem es um den Tierschutz in Wtal geht.

Gut, dass Sie dieses Thema endlich aufgegriffen haben.

Leider wurden hier Aussagen gemacht, mit denen die Bevölkerung nichts anfangen kann und die auch begrifflich nicht in Ordnung sind:

Der Begriff "städtisches Tierheim" ist falsch. Außer in DUI und DO, wo die Stadt die Finger im Tierheim hat, gibt es in ganz NRW kein städt. Tierheim, sondern:

Die Städte müssen für Fundsachen adäquat aufkommen, auch für die Fundsache "Tier". Weil das Betreiben eines Tierheims eine sehr kostenintensive Angelegenheit ist, schließen Städte mit Tierschutzvereinen, die ein Tierheim betreiben, in ihrer Stadt oder in der Umgebung einen Vertrag mit dem Inhalt: Du Tierschutzverein nimmst die Fundtiere meiner Stadt und bekommst dafür Geld. Die Tierschutzvereine mit diesen Tierheimen sind weiterhin gemeinnützige Vereine und nicht städtisch.

Beispiele: Die Stadt Haan hat einen Fundtierunterbringungsvertrag mit dem Tierschutzverein Velbert, der ein Tierheim betreibt, geschlossen.

Die Städte Hilden+Langenfeld+Monheim+Erkrath+Mettmann haben diesen Vertrag mit dem Tierschutzverein Hilden, der ein Tierheim in Hilden betreibt.

Die Stadt Ddorf hat diesen Vertrag mit dem Tierheim Ddorf und dieses Tierheim ist nach meiner Kenntnis das einzige Tierheim weit und breit, das ALLE Tiere aufnimmt, egal ob Fund- oder Abgabetiere. Vorbildlich!

Denn es gibt noch ein ganz anderes Problem: Tierheime müssen keine Abgabekatzen aufnehmen. Wenn diese Leute jedoch bei Tierheimen abgewiesen werden, was passiert dann mit den Katzen? Sie werden ausgesetzt. Und Leute, die sowas machen, haben ihre Katzen auch nicht kastrieren oder kennzeichnen lassen.
DAS ist unser täglich Brot.

Durch die ehrenamtliche Arbeit der Tierschutzvereine ohne Tierheim wird vielen Tieren der Aufenthalt in einem Tierheim erspart, so wie in Erkrath und in Haan. Vor allem für die Abgabetiere sind diese Tierschutzvereine unverzichtbar.

Beispiel: Am Do vor letzten Weihnachten fuhr eine Frau mit zwei Katzen zum Tierheim Hilden, um sie dort abzugeben. Das waren die Katzen ihrer verstorbenen Tante aus Langenfeld, die seit über einem Jahr sich selbst überlassen waren, die über ein offenstehendes Fenster in die verlassene Wohnung konnten und von Nachbarn gefüttert wurden. Die Frau kam regelmäßig aus Kassel, um die Katzen einzufangen, was ihr aber erst vor Weihnachten gelang. Das Tierheim verweigerte die Aufnahme:
Weil Do Ruhetag ist.
Weil sie gerade keine Abgabekatzen nehmen
Weil sie gerade Pilz im Bestand hätten (was wäre passiert, wenn es Fundkatzen gewesen wären?).
Eine Frau, die gerade Decken ins Tierheim gebracht hatte (die nehmen sie auch, wenn Ruhetag ist!), stellte dann den Kontakt zu mir her. Nach heftigem Telefonieren fand ich beim befreundeten Tierschutzverein Haan eine vorübergehende Aufnahmemöglichkeit. Inzwischen sind die Kater in einer AGT-Pflegestelle und leider noch nicht vermittelt. Sie waren auf dem Weg zur Verwilderung und sind inzwischen vermittlungsfähig gemacht worden: http://www.agtiere.de/tiervermittlung/katzenpaare/ (Portos+Pino)

Das Tierheim in Wtal ist ein schönes Tierheim und wurde von der Stadt Wtal finanziell vor die Wand gefahren. Es steht seit 3 Jahren leer, ein Skandal.

Leider hat der Katzenschutzbund Wtal sich darauf eingelassen, mit der Stadt Wtal einen Vertrag zu schließen, nach dem die Fundkatzen aus Wtal von ihm aufgenommen werden, und das zu diesen miesen finanziellen Bedingungen. Die Fundhunde gehen nach Remscheid.

Wie im Beitrag gesagt, zahlt die Stadt Wtal beiden Vereinen zusammen 200 TEuro. Wie der Betrag aufgeteilt ist, weiß ich nicht, auf jeden Fall ist das viel zu wenig.

Seit der Schließung des Tierheimes Wtal hat allein mein Verein über 15 Katzen aus Wtal aufgenommen, weil z.B. anfangs der Katzenschutzbund Wtal überhaupt keine Räumlichkeiten und kein Personal hatte, um dem Ansturm gerecht zu werden.

Zur Ergänzung: Wir betreiben kein Tierheim, sondern bringen unsere Katzen seit 21 Jahren in Pflegestellen unter.

Bitte verifizieren Sie bei Gelegenheit den Begriff „städtisches Tierheim“.

Mit freundlichem Gruß, Christa Becker
1. Vorsitzende der Aktionsgemeinschaft für Tiere Rheinland e.V. (AGT)
1. Vorsitzende des TSV Erkrath e.V.

aus "Menschen für Tierrechte" <Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!" vom 28.06.19

Menschen für Tierrechte: Klöckner will Kastenstände für Sauen legalisieren anstatt zu verbieten

Liebe Leserinnen und Leser,

heute haben mehrere Tierschutzverbände dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) ihre Stellungnahme zum Referentenentwurf zur Änderung der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung geschickt. Es geht darin hauptsächlich um die sogenannte Kastenstandhaltung, bei der Sauen in körpergroßen Metallkäfigen gehalten werden, in denen sie sich noch nicht einmal umdrehen können. Die Antwort der Verbände auf den Entwurf des BMEL ist ein Paukenschlag, denn sie lehnen den Entwurf geschlossen ab.
 
     
 
 
 
 
 
   
  Der Grund: Der Entwurf des BMEL ist ein juristischer Skandal. Das Bundesministerium will den tierquälerischen Kastenstand nicht verbieten, sondern ihn weiter erhalten und legalisieren. Die Hamburger Rechtsanwältin Dr. Davina Bruhn hat eine Kurzexpertise erstellt, die belegt, dass die bestehende Kastenstandhaltung sowie die geplante Neuregelung gegen das Tierschutzgesetz verstoßen und verfassungswidrig sind. Bruhn schreibt in ihrer Stellungnahme: „Man kann die Vorgehensweise des BMEL als geradezu perfide bezeichnen: Eine Haltungspraxis, die seit Jahren gegen die Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung verstößt, soll nun durch eine Änderung der Verordnung für die nächsten 15-17 Jahre legalisiert werden.“ Die Bundesregierung scheint immer noch nicht begriffen zu haben, dass der Großteil der Bevölkerung die Tierqual in der konventionellen Tierhaltung ablehnt. Doch statt endlich etwas zu verbessern, soll die Tierschutzgesetzgebung sogar noch verschlechtert werden. Die Verbände forderten alle Entscheidungsträger auf, den Entwurf abzulehnen. Hier lesen Sie die gemeinsame Pressemitteilung.