aus Newsletter vom 20.03.20 - "LABOKLIN GmbH & Co. KG" <Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!;

Bad Kissingen20.03.2020
Empfehlungen/Vorsichtsmaßnahmen von bpt und BLTK

Der bpt und die Bayerische Landestierärztekammer haben Informationen nach aktuellem Kenntnisstand in Sachen SARS-CoV-2 zusammengestellt, die für Sie hilfreich sein könnten. Wir möchten Sie daher auch von unserer Seite noch einmal darauf aufmerksam machen:
Zum einen gibt es eine Übersicht der aktuellen Empfehlungen zu allgemeinen (z.B. Abstand zu anderen halten, häufiges und gründliches Händewaschen etc.) und praxisbezogenen Präventivmaßnahmen (telefonische Terminvereinbarung, Einschränkung Anzahl Begleitpersonen, usw.) sowie ein Hinweisblatt für Landwirte für die Rinderpraxis.
Zum anderen hat der bpt ein Merkblatt erstellt „Coronavirus – was Praxisinhaber/Arbeitgeber nunmehr beachten sollten“. Darauf finden Sie u.a. Informationen dazu, was bei einem Verdachtsfall im Betrieb oder bei infizierten Mitarbeitern zu tun ist, ob Ihnen als Selbstständigen Ansprüche zustehen, falls Betrieb/Praxis während der Dauer einer Quarantäne ruhen, u.v.m.   
Diese genannten Infoblätter können Sie hier abrufen:
Bayerische Landestierärztekammer: Infoblätter
Auch die Bundestierärztekammer stellt Ihnen auf ihrer Webseite Wissenswertes zum Thema Coronavirus zur Verfügung, darunter z.B. Anregungen für den Praxisablauf: www.bundestieraerztekammer.de 
Aktuelle Nachrichten & Entwicklungen aus tierärztlicher Sicht stellt der bpt auf seiner Homepage dar:   www.tieraerzteverband.de 

Wir beobachten die Lage weiter und werden Sie auf dem Laufenden halten.
Selbstverständlich sind wir weiter für Sie da, die Probenabholungen sollten problemlos erfolgen.
Sie haben Fragen? Zögern Sie nicht, sich bei uns zu melden.
Wir bei LABOKLIN arbeiten weiter für Sie und Ihre Patienten – verlassen Sie sich auf uns.





Ihr LABOKLIN-Team

aus Newsletter von RND Redaktionsnetz Deutschland vom 16.03.20

Sorge um Hund in Hongkong: Können sich Haustiere wirklich mit Corona infizieren?

  • In China soll sich ein Hund mit dem neuartigen Coronavirus infiziert habe.
  • Tierbesitzer sind deshalb weltweit in Sorge und diskutieren in den sozialen Medien über den Fall.
  • Experten halten solche Infektionen aber für unwahrscheinlich.

Hongkong. Die Nachricht versetzte so manchen Haustierbesitzer in Panik: Ein Hund in Hongkong soll sich mit dem Coronavirus infiziert haben und ist nun unter Quarantäne. Proben aus dem Mund und aus der Nase des Hundes seien „schwach positiv“ auf das neue Coronavirus getestet worden. Das heißt allerdings nichts, sagen Experten.

Denn: nachgewiesen sind die Viren nur im Schnauzenbereich des Hundes - nicht aber im Blut. Möglicherweise hat der Hund also nur seine Besitzerin abgeschleckt und hatte die Viren deswegen im Maul. Eine Infektion hingegen konnte noch nicht nachgewiesen werden.

Hund mit Coronavirus infiziert? Das sagen die Experten

Der Molekularvirologe Jonathan Ball erklärte gegenüber der britischen “The Sun”: „Die Tatsache, dass das Ergebnis des Tests sehr schwach positiv war, weist darauf, dass lediglich Coronavirus-Spuren aus der Umwelt oder aus dem Kontakt mit infizierten Menschen in der Probe des Hundes gelandet sind.“ Er hält die Übertragung des Coronavirus COVID-19 vom Menschen aufs Haustier und umgekehrt also weiterhin für unwahrscheinlich.

So auch Albert Osterhaus, Virologe an der Tierärztlichen Hochschule Hannover. Er betrachte den Fall „sehr zurückhaltend“. Man könne es nicht ausschließen, aber es sei nicht wahrscheinlich, sagte er über die Ansteckung von Menschen bei Tieren oder Tieren bei Menschen.

Coronavirus bei Haustieren: Das sagen offizielle Stellen

Auch das Bundesamt für Veterinärwesen in der Schweiz äußerte sich: “Es gibt keinerlei Anzeichen, dass das Virus bei Hunden oder Katzen auftritt. Im gleichen Zug gibt es keine Hinweise, dass das Virus von diesen Heimtieren auf den Menschen übertragen werden könnte.”

Die WHO äußerte sich ähnlich: “Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es keinen Anhaltspunkt, dass Haustiere wie Hunde oder Katzen mit dem neuen Coronavirus infiziert werden können”, schrieb die Weltgesundheitsorganisation in einer Infografik bei Instagram.

Nichtsdestotrotz sei es immer eine gute Idee, die Hände nach dem Kontakt mit Haustieren mit Wasser und Seife zu waschen, um sich beispielsweise auch vor Salmonellen oder E.-Coli-Bakterien zu schützen.

Update: Die Ergebnisse aus Hongkong sind da

Liebhaber von Vierbeinern können aufatmen: Als Haustiere gehaltene Katzen und Hunde können das neue Coronavirus nicht an Menschen übertragen und daran nicht schwerwiegend selbst erkranken. Zu dem Schluss kam die Hongkonger Landwirtschafts- und Fischereibehörde. Demnach können Haustiere zwar niedrige Werte des Erregers aufweisen, wenn sie sich bei ihren Besitzern angesteckt haben. Aber die Behörde erklärte: „Es gibt keine aktuellen Hinweise darauf, dass Haustiere eine Infektionsquelle von Covid-19 sein können oder dass sie krank werden können.“

Was den Hund in Quarantäne betrifft, stimmen Hongkonger Wissenschaftler und Experten der Weltorganisation für Tiergesundheit überein, dass er einen niedrigen Infektionsgrad aufweist und es sich „wahrscheinlich um einen Übertragungsfall von Mensch zu Tier“ handelt. „Abgesehen vom Bewahren einer guten Hygiene müssen sich Haustierbesitzer nicht zu viele Sorgen machen und unter keinen Umständen sollten sie ihre Haustiere aussetzen“, teilte die Behörde mit.

 

Die Medien überschlagen sich derzeit mit neuen Infos über das Coronavirus, offziell als CoVid19 bekannt, es vergeht kaum eine Stunde in der wir nicht neue Zahlen und Erkenntnisse präsentiert bekommen. Dabei geht es ausschließlich um die Viruserkrankung beim Menschen, aber wir fragen uns natürlich, ob und wie es sich auch auf unsere Hunde übertragen kann.

Was heißt Corona beim Hund?

Coronaviren sind schon lange bekannt und finden sich bei verschiedenen Erkrankungen, wie z.B. auch bei Durchfällen, die den Hund betreffen. Hier muss man allerdings klar unterscheiden, denn Corona ist nicht Corona! Sollte man also einen Befund einer Kotprobe des Hundes vom Tierarzt erhalten und dieser enthält den Hinweis auf Coronaviren, ist es kein Grund in Panik auszubrechen. Die bereits bekannten Coronaviren bei Hunden sind zwar schlimm und können teils lebensgefährlich werden, haben aber nur im Entferntesten mit dem Coronavirus, welches die Lunge befällt und aktuell in den Medien diskutiert wird zu tun.

Das Coronavirus wie wir es aus den Medien kennen befällt wie gesagt die menschliche Lunge, ist hochgradig ansteckend und kann unter Umständen auch tödlich enden.

Hunde in Wuhan als Träger von Corona zurückgelassen

Die chinesische Stadt Wuhan mit 11 Millionen Einwohnern, welche als Epizentrum der Corona-Epidemie gilt, ist wie leergefegt. Kurz vor Abrieglung der Stadt flüchteten viele Bewohner Hals über Kopf aus der Region und ließen ihre Haustiere zurück. Nicht nur, weil es schnell gehen musste, sondern auch, da sich das Gerücht hält Hunde und auch Katzen würden das Virus auf den Menschen übertragen. Die WHO (Weltgesundheitsorganisation) teilte zwischenzeitlich aber ganz klipp und klar mit, dass es bis jetzt keinerlei Hinweise auf die Übertragung zwischen Menschen und Tieren gäbe. Also streunen nun in der ganzen Stadt Wuhan geschätzt 50.000 herrenlose Hunde und Katzen herum, viele wurden auch in Wohnungen zurückgelassen und würden ohne den unermüdlichen Einsatz einiger Tierschützer womöglich verhungern.

Fazit

Aktuell gibt es keinerlei Hinweise auf eine potentielle Gefahr des Coronavirus für unsere Hunde. Spricht man von Coronaviren bei Hunden, ist die blutige Durchfallerkrankung gemeint und nicht das Lungenleiden, für das die gefährlichen Coronaviren beim Menschen verantwortlich sind.

Solange die WHO (Weltgesundheitsorganisation) keine anderen Informationen über die Coronaepidemie und eine mögliche Übertragung von uns Menschen auf unsere Tiere gemeldet wird, brauchen wir uns dazu keine Sorgen machen.

Hund in Hong-Kong positiv auf Coronavirus getestet

Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, gaben die Behörden aus Hongkong am Freitag bekannt, dass es einen am Coronavirus erkrankten Hund gibt, welcher unter Quarantäne gestellt wurde. Nachdem ein Hund eines infizierten Corona-Patienten leicht Positiv im Bereich der Atemwege getestet wurde, gehen die Behörden mit der Quarantäne auf Nummer sicher.

Der Hund zeigte keine Symptome des Corova Virus CoVid-19.

Die Abteilung für Landwirtschaft, Fischerei und Naturschutz (AFCD) teilte mit, dass sie weitere Tests durchführen wird, um die Probe zu bestätigen und eine umweltbedingte Verunreinigung auszuschließen.

„Derzeit gibt es in der AFCD keine Beweise dafür, dass Heimtiere infiziert werden können … oder eine Infektionsquelle für Menschen darstellen können“, heißt es in einer Erklärung.

Lt. WHO (Weltgesundheitsorganisation) heißt es weiterhin, dass es bislang keine Hinweise dafür gibt, dass Haustiere mit dem Coronavirus infiziert werden können.

Hunde und Quarantäne

Stand jetzt ist der Infektionsschutz in Deutschland Ländersache, das heißt, die einzelnen Bundesländer können unabhängig einzelne Schritte anordnen. Eine Quarantäne für möglicherweise infizierte Personen würden somit durch das zuständige Gesundheitsamt angeordnet werden. Was wir salopp Hausarrest nennen, ist rechtlich gesehen eine häusliche Quarantäne, welche bei „einem naheliegenden Verdacht“ lt. Bundesgesundheitsministerium, auf eine Infektion durch das Coronavirus durch eben diese Gesundheitsämter auf Länderebene verhängt werden kann. Die Quarantäne kann auch gegen den Willen der Betroffenen verhängt werden, kann gerichtlich vollstreckt und wird bei Missachtung mit einer Freiheits- oder Geldstrafe geahndet.

Wird einem Hundebesitzer in Deutschland also zu häuslicher Quarantäne verhängt, wird es nur ohne eigenen Garten problematisch. Denn wo soll der Hund sein Geschäft verrichten, wenn nicht bei der Gassirunde? Man muss also eine Person finden, die nicht unter häuslicher Quarantäne steht und regelmäßig bereit ist die Gassirunden zu übernehmen. Alternativ bliebe noch eine Tierpension oder auch das nächstgelegene Tierheim, um den Hund für die Zeit der Quarantäne unterzubringen. Vielleicht ist es auch möglich, den Hund für die Zeit ganz einem Bekannten zu überlassen.

 
 

Bauern in Sorge wegen Versorgung der Tiere in Corona-Zeiten

Aus Newsletter von TOnline.de 17.03.2020, 12:43 Uhr | dpa

Die Bauern treibt die Sorge um, wie ihre Tiere bei einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus versorgt werden können. "Die Telefone klingeln heiß", sagte die Sprecherin des Landesbauernverbandes, Bettina Schipke, am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. "Die Sorge ist da. Wer Tiere im Stall hat, macht sich Gedanken darüber." Auch an das Landwirtschaftsministerium in Schwerin wandten sich bereits Landwirte, wie eine Ministeriumssprecherin in Schwerin sagte. Noch gibt es den Angaben zufolge keine klaren Festlegungen, wie in einem solchen Fall zu verfahren ist.

Offen ist auch noch, inwieweit Nutztieren eine Gefahr von Menschen droht, die mit dem Coronavirus infiziert sind. Dazu hat das Friedrich-Loeffler-Institut auf der Insel Riems bei Greifswald mit Untersuchungen begonnen. Mit Ergebnissen wird frühestens Ende April gerechnet.

Geklärt ist laut Bauernverband, dass die Berufsgruppe der Landwirte als systemrelevant eingestuft wurde. Damit könnten Mitarbeiter ihre Kinder nach der Schließung von Kitas und Schulen in die Notbetreuung geben und stünden als Arbeitskräfte zur Verfügung. Die Landwirtschaft Mecklenburg-Vorpommerns beschäftigt nach Angaben des Verbandes einschließlich Saisonkräften rund 20 000 Menschen, davon in der Tierproduktion etwa 12 000.

Derzeit müssten laut Bauernverband eigentlich die Schulungen der Landwirte für die Stellung der Anträge auf EU-Subventionen laufen, die eine wichtige Einkommensquelle für die Bauern darstellen. Diese entfielen nun aber wegen der Kontaktsperren. An einem Angebot für Online-Schulungen werde gearbeitet.

 
 

Kann mein Hund oder meine Katze auch Coronia kriegen?

Bitte lassen Sie sich von NIEMANDEN kirre machen: Das jetzige Corona-Virus trifft nur Menschen. Es ist scheinbar ein Virus, welches im Menschen mutiert ist. Sie sollten jedoch darauf verzichten, Katzen als Nahrung zu sich nehmen, so wie es in China üblich ist.Ansonsten brauchen Sie sich keine Sorgen zu machen, dass unsere Katzen oder Hunde das Virus übertragen.

Aus Newsletter "LABOKLIN GmbH & Co. KG" vom Dienstag, 17. März 2020 um 17:19 Uhr

Bad Kissingen17.03.2020


Diese oder ähnliche Fragen hören Sie in Ihrer Praxis momentan sicherlich häufiger, gefolgt von der Frage nach einem Test für Hunde auf dieses neue Coronavirus.

Aber wie ist das denn jetzt, mit den Hunden? Kann, soll, muss man dem verunsicherten Tierhalter zu einem Test raten oder gerade nicht?
Es gibt zwar Berichte über einen Hund in Hongkong, der mehrfach niedrig positiv auf SARS-CoV-2 getestet wurde. Darüber hinaus existieren momentan aber keine weiteren (Kranken-) Berichte ähnlicher Art.
Das FLI schreibt dazu konkret: „Bisher gibt es keinen wissenschaftlich belegbaren Hinweis auf eine epidemiologisch relevante Infektion von Haustieren durch infizierte Personen.“ Und: „Es gibt weiterhin keine Hinweise darauf, dass Hunde oder Katzen ein Infektionsrisiko für den Menschen darstellen (siehe auch Einschätzung des European Centre for Disease Control www.ecdc.europa.eu und der WHO www.who.int) oder eine Rolle bei der Verbreitung von SARS-CoV-2 spielen.“

Auch das Robert-Koch-Institut sieht derzeit keine Notwendigkeit von Testungen bei Tieren.

 Fazit:  Nach jetzigem Kenntnisstand wird eine Testung von Hunden nicht als sinnvoll erachtet.

Wir beobachten die Lage weiter und werden Sie auf dem Laufenden halten. Und sollten sich die Empfehlungen bzgl. der Testung von Hunden ändern: LABOKLIN verfügt über einen für das Tier konzipierten SARS-CoV-2-Test, die Durchführung ist etabliert.
In einer Zeit vieler Fragezeichen ist es wichtig, verlässliche Partner zu haben. Wir bei LABOKLIN arbeiten weiter für Sie und Ihre Patienten – verlassen Sie sich auf uns.

Sollten Sie Fragen haben, ob zur Lage bzgl. Corona oder andere: Wir sind für Sie da!


Ihr LABOKLIN-Team