aus Newsletter vom 20.03.21 von "Renate Koenen" <Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!;

Hundeschulen müssen dringend wieder in Kleingruppen arbeiten dürfen

Liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde,

sehr geehrte Damen und Herren,

insbesondere in Zeiten wie diesen, ist die Nachfrage nach tierischen Begleiterinnen und Begleitern – insbesondere Hunden – extrem gestiegen. Ungeachtet, ob es sich um einen ausländischen Vierbeiner, einen Tierheiminsassen oder einen Zuchthund handelt, Hunde sind Rudeltiere, bereit und willens, Gehorsam und Sozialkompetenz zu lernen. Bekanntlich geht das nicht allein!

Vielfach ist zu beobachten, dass frei laufende Hunde Gehwege verlassen und eigenmächtig im Bestand stöbern, hetzen oder sogar jagen. Das ist Beunruhigung von Wild, verboten und wird im Falle einer Anzeige mit empfindlichen Geldbußen geahndet. Igel und viele weitere Kleintierarten erleiden häufig gravierende Verletzungen durch Hundebisse.

Ebenfalls ist nicht erstrebenswert, wenn Hunde mit enormer Kraft an der Leine ziehen, der Vierbeiner Artgenossen und/oder Menschen anpöbelt u.v.m. Derartiges Hundeverhalten schmälert den Erholungseffekt enorm. Die Liste der Beispiele ist endlos lang.

All das muss nicht sein, denn der Erholungsdruck ist groß und sollte für alle Beteiligten ein positives Erlebnis sein.

Hundeschulen sind derzeit lediglich befugt, Einzelcoachings anzubieten. Für ein gutes Miteinander zwischen Mensch und Hund reicht das bei Weitem nicht aus.

Zahlreiche Hundeschulen gibt es landesweit, die bereit und in der Lage sind, im Freien auf Hundeplätzen oder im öffentlichen Raum unter Beachtung sämtlicher Hygienebedingungen und weiterer Corona bedingter Auflagen den vielen „Neuankömmlingen“ und ihren Familien ebenso wie Bestandskunden mit viel Einfühlungsvermögen, Sach- und Fachkompetenz beratend und aufklärend zur Seite zu stehen.

Kleingruppen zur Sozialisation der Hunde sowie zum gegenseitigen Austausch zwischen Hund-Hund und/oder Hund-Mensch sind elementar für ein harmonisches Miteinander.

Nichthundehalter*innen, die ohne Angst gehen, walken, joggen oder radeln wollen, ohne in einen denkbaren Konflikt zu geraten, sind herzlich willkommen.

Damit Hundeschulen wieder helfen und aufklären dürfen, bitte dringend nachstehende Petition zeichnen und diese Nachricht so oft es geht teilen:

https://secure.avaaz.org/community_petitions/de/ministerium_fuer_arbeit_gesundheit_und_soziales_hundeschulen_muessen_wieder_in_kleingruppen_arbeiten_duerfen/?zBLsZrb

Die Betreiber*innen von Hundeschulen sind Dienstleister*innen. Deshalb möglichst schnell raus aus § 7 der Coronaschutzverordnung (CoronaSchVO) NRW!

Unterstützen Sie landesweit die vielen Hundeschulen, um im Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales Gehör zu finden. Im Sinne der Vierbeiner und deren Familien ist es nicht nur dringend nötig, sondern längst überfällig.

Besten Dank für Ihre Mühe und freundliche Unterstützung.

Viele Grüße, schönes Wochenende, bleiben Sie gesund und zuversichtlich

Für die Tierfreunde Rhein-Erft

Renate Könen