Aus dem Newsletter von Bund e.V. vom 17.08.18

Klima-Nothilfeplan: Bitte helfen Sie mit!

 
 
Der BUND braucht Sie!    
 
 

 

nach diesem Sommer dürfte auch dem letzten Zweifler klar sein: die Klimakrise bedroht uns alle. Umfassende Soforthilfemaßnahmen sind nötig. Dabei geht es um viel mehr als Hilfszahlungen an betroffene Landwirt*innen. Wir müssen die Hauptursache der Klimakrise bekämpfen: den viel zu hohen Ausstoß von Treibhausgasen wie CO2 in die Atmosphäre. Doch haben Sie dazu in den letzten Wochen etwas von der Bundesregierung gehört? NEIN. Wir stecken in einer ernsthaften Krise und es passiert NICHTS… 
 
 
Noch ist es möglich, die dramatischen Folgen der Erderhitzung zu mindern. Die Lösungen dafür liegen auf dem Tisch! Erst letzte Woche haben wir einen Klima-Nothilfeplan vorgelegt und zeigen, wie der CO2-Ausstoß sofort deutlich reduziert werden kann. Zum Beispiel durch eine sofortige Abschaltung der ältesten Kohlekraftwerke, einen Umbau unserer Landwirtschaft und eine andere Verkehrspolitik.  

Auf vielen Ebenen muss die Politik endlich die Weichen in die richtige Richtung stellen. Der BUND macht Druck in Berlin und Brüssel! Wir legen wissenschaftliche Studien vor, die schwarz auf weiß die Fakten nennen, sprechen mit Politiker*innen, organisieren Petitionen und Demonstrationen.
Flyer und Plakate drucken, Bühne und Lautsprecherwagen für Demonstrationen mieten – all das kostet uns viel Zeit und Geld. Doch das allein reicht nicht aus:
 
Wir leisten Widerstand vor Gericht
 
Kein einziger Baum darf mehr für die klimaschädliche Kohle gerodet werden! Dafür gehen wir bis zur letzten gerichtlichen Instanz. Zum Beispiel im Hambacher Wald. RWE will den wertvollen Wald, der auch streng geschützte Arten beheimatet, für den Tagebau vollends zerstören. Im Herbst drohen weitere Bäume zu fallen! Seit Jahren streiten wir vor Gericht um den Erhalt des Waldes. Doch um hier und anderswo durch alle gerichtlichen Instanzen zu gehen, benötigen wir finanzielle Hilfe.
 
Wir sind aktiv für naturnahe Wälder
 
Artenreiche Naturwälder speichern ungeheure Mengen CO2, produzieren Sauerstoff und dienen als Wasserspeicher. Doch bei uns dominieren reine Wirtschaftswälder. Monotone Fichten- und Kiefernkulturen, stark anfällig für Hitze, Trockenheit und Brände. Wir schaffen die Urwälder von morgen, zum Beispiel in der Hohen Schrecke. Rund 2.000 Hektar Wald sollen sich hier künftig frei entwickeln. Aktuell verhandeln wir mit Waldeigentümern, damit weitere Teile des Waldgebietes aus der Nutzung genommen werden. Dafür werden Entschädigungszahlungen notwendig, die wir über Spenden finanzieren müssen.
 
Dies sind Beispiele unserer Arbeit. Der BUND ist überall dort aktiv, wo die Zukunft unseres Planeten auf dem Spiel steht. Eine große Aufgabe und dicke Bretter, die wir bohren müssen. Liebe Frau Becker, wir brauchen Sie, um durchzuhalten! Wir sind politisch unabhängig und lassen uns nicht von Unternehmen sponsern. Unser Logo gibt es nicht gegen Geld! Umso dringender brauchen wir Spenden unserer Freundinnen und Freunde!

Lassen Sie uns gemeinsam für ein gutes Leben kämpfen! Wir dürfen keine Zeit mehr verlieren! DANKE, dass Sie an unserer Seite sind!

Herzliche Grüße
Ihre Sabine Wegendt für den BUND

PS: Jeder Euro ist eine große Hilfe für uns! Danke.