aus Newsletter vom 07.01.20 "Landelin, Fridays for Future" <Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!"

Petition von Fridays for Future: Siemens legt Feuer

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Siemens steht kurz davor eine sehr schlechte Entscheidung zu treffen! Was das mit Australien zu tun hat und wie wir sie noch davon abhalten können erfährst du in dieser Mail.

Die Entscheidung, die wir noch abhalten können:

Hey ,

Schreckliche Bilder erreichen uns aus Australien. Sie zeigen verbrannte Tiere, Menschen die vor den Flammen fliehen und mit Rauch gefüllte Städte. Umso schmerzhafter ist es, dass der deutsche Konzern Siemens diese Brandgefahr schüren und die Klimakrise weiter befeuern möchte. Das können wir aber noch verhindern. Wir fordern Siemens und den Vorsitzenden des Konzerns, Joe Kaeser, auf, die Beteiligung an einem der größten Kohlemineprojekte unserer Zeit zu stoppen!

In Deutschland hat Siemens angekündigt, bis 2030 klimaneutral werden zu wollen, um so seiner globalen Verantwortung gerecht zu werden. Der Konzern ließ in den vergangenen Monaten keine Gelegenheit aus, sich als Klimavorreiter zu präsentieren. Gleichzeitig plant Siemens jedoch eine Beteiligung an einer neuen Kohlemine in Australien - das wäre heuchlerisch und unvorstellbar verantwortungslos. Fordere Siemens jetzt auf, ihre Beteiligung an der Adani-Mine zu beenden!

Seit über einem Jahrzehnt kämpfen Umweltschützer*innen und indigene Völker in Australien unter dem Motto #StopAdani gegen den geplanten Bau der sogenannten ‘Carmichael Mine’. Der Plan: Das Unternehmen Adani möchte dort auf teilweise geschützten und heiligen Flächen eins der größtens Kohleminenprojekte der Welt verwirklichen. Die Kohle soll dann mit 500 Kohlefrachter pro Jahr bis 2080 durch das Great Barrier Reef nach Indien verschifft werden. Dort soll sie dann verbrannt werden und schmutzigen Strom nach Bangladesch liefern.

Über 60 große Unternehmen haben bereits auf Kritik und Proteste reagiert und eine Zusammenarbeit mit dem Minenbetreiber Adani ausgeschlossen. Doch nicht so Siemens – das deutsche Unternehmen plant noch immer, Bahninfrastruktur für die Kohlemine bereitzustellen. Das dürfen wir nicht zulassen!

Wenn unsere Mails im Sekundentakt bei Siemens eintreffen, können sie die Konsequenzen ihrer Projektbeteiligung nicht mehr ignorieren. Wenn du deine Botschaft Siemens lieber mündlich mitteilen möchtest, kannst du gerne auch bei dem Konzern anrufen: 0800 74 70 740 (nur bis 17 uhr). Wir müssen es schaffen, dass unser Druck in Siemens Chefetagen gespürt wird!

In den nächsten zwei Tagen will sich Joe Kaeser mit anderen Vorstandsmitgliedern noch einmal endgültig beraten, ob sich das Projekt für Siemens trotz des öffentlichen Drucks lohnt. Deswegen müssen wir so schnell wie möglich klarmachen: Siemens und Joe Kaeser, #StopAdani!

Drücken und Siemens eine Mail schicken
 

Nur gemeinsam sind wir stark - see you on the streets!

Dein Landelin, Fridays for Future

PS: mit #StopAdani machen wir auch in den sozialen Medien auf die bevorstehende Entscheidung von Siemens aufmerksam.