aus Newsletter vom 07.07.20 von Meine Landwirtschaft "Wir haben es satt!-Newsletter" <Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!;

Meine Landwirtschaft: Für einen Systemwechsel in der Agrarpolitik

meine kandwirtschaft

KAMPAGNE MEINE LANDWIRTSCHAFT
Marienstraße 19-20, 10117 Berlin
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Newsletter abbestellen | Newsletter abonnieren

Meine Landwirtschaft ist das breite Bündnis aus Landwirtschaft und Zivilgesellschaft. Wir bieten Hintergrundinfos, fördern den gesellschaftlichen Austausch und machen Protest sichtbar. Mit Zehntausenden gehen wir alljährlich im Januar in Berlin auf die Straße – für eine zukunftsfähige Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion. Denn wir haben Agrarindustrie satt!

 

Für einen Systemwechsel in der Landwirtschaft


Liebe Freund*innen der Agrar- und Ernährungswende,

jetzt wird es richtig wichtig für die Zukunft der Landwirtschaft. Am letzten Mittwoch hat Deutschland die EU-Ratspräsidentschaft übernommen und das heißt: Bei Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner laufen im nächsten halben Jahr die Fäden für die finalen Verhandlungen zur EU-Agrarreform zusammen. Dabei entscheidet sich, welche Landwirtschaft die EU in den nächsten 7 Jahren mit den 60 Milliarden Euro im Jahr fördert.

Als Verhandlungsleiterin muss Klöckner daher jetzt die Weichen in Richtung Zukunft stellen - das will die Bevölkerung und das ist lange überfällig. Damit Klöckner eine ökologischere und bäuerlichere Politik macht, braucht es unseren politischen Druck. Weil wir die Ankündigungen satt haben, haben wir in der letzten Woche vor dem Brandenburger Tor gefordert: "Liefern statt Labern, Frau Klöckner!"

Fotos und Videos von diesem und anderen Protesten sowie andere kritische Informationen rund um die Agrarpoitik findet ihr in diesem Newsletter.

Herzliche Grüße
das Team von Meine Landwirtschaft/Wir haben es satt!

1. Mit Klöckner-Masken für eine zukunftsfähige EU-Agrarpolitik

"Ihre Werbung hier", "Lobby statt Klimaschutz", "Höfesterben" oder schlicht „leere Phrasen“ – mit Klöckner-Masken und eindeutigen Botschaften haben wir am 30. Juni vor dem Brandenburger Tor demonstriert. Unsere Kritik an der Agrarministerin haben wir mit einer unmissverständlichen Auforderung verbunden: "Systemwechsel jetzt – bei EU-Agrarreform darf nicht noch mehr Zeit verschwendet werden!" Mit den Fördergeldern müssen in Zukunft Tier-, Umwelt und Klimaschutz belohnt werden und das Höfesterben gestoppt werden.

//www.flickr.com/photos/80493129@N08/albums/72157714917615462">»Fotos

»ZDF Berlin direkt

»Tagesschau-Bericht

»Guardian Photo of the day

2. Schluss mit dem System Billigfleisch: Tönnies dichtmachen

Die Corona-Pandemie offenbart gerade, was viele sowieso schon wussten: Für die Milliardenprofite tritt die Fleischindustrie nicht nur den Tierschutz, sondern auch Menschenrechte mit den Füßen. Tausende Covid19-Infektionen in Schlachthöfen? Da wurde es höchste Zeit, dass entschlossene Menschen "Schluss damit!" gesagt haben – so wie am Wochenende in Rheda-Wiedenbrück bei Tönnies. Sehr gut!

»Artikel zur Schlachthof-Besetzung

3. Texte zu Corona & Landwirtschaft

Die Pandemie hat auch gezeigt, wie wichtig regionale Versorgungsstrukturen für unsere Ernährungssouveränität sind. Auf unserer Website sammeln wir spannende Texte zu diesem und anderen Corona-bezogenen Aspekten mit Bezug auf Landwirtschaft und Ernährung.

»Textsammlung

4. EU-Mercosur-Abkommen stoppen

Über 50 Organisationen fordern: "EU-Mercosur-Abkommen stoppen!" Warum? Weil das Abkommen fatal für die bäuerliche Landwirtschaft auf beiden Seiten des Atlantiks wäre. Die Konkurrenz zwischen den der Bäuer*innen würde steigen, Tierschutz und lokale Lebensmittelerzeugung dagegen geschwächt. Und es gäbe noch mehr Umweltzerstörung, Gentechnik und Pestizideinsatz. Deswegen muss das Freihandelsabkommen aufgehalten werden!

»Appell lesen

5. Für Bienen und Bäuer*innen unterschreiben

In ganz Europa unterschreiben gerade Menschen für eine bienenfreundliche Landwirtschaft und eine gesunde Umwelt. Mit der Europäischen Bürgerinitiative fordern wir von der EU-Kommission, eine Landwirtschaftspolitik, die die Bedürfnisse von Bauernhöfen und der Natur in Einklang bringt.

»Hier unterschreiben

6. "Essen ist politisch!" - jetzt Soli-Shirt sichern

"Essen ist politisch – Wir haben Agrarindustrie satt!" Das steht auf unseren weinroten Soli-Shirts. Super Message, schickes Design - sichert euch jetzt eines der Shirts, bevor sie weg sind. Gegen eine empfohlene Spende von 15 Euro schicken wir sie euch gerne zu.

»T-Shirt bestellen

5. Social Media – immer auf dem Laufenden bleiben

Folge uns, um nie wieder eine Aktion zu verpassen:
» Instagram  |  » Facebook  |  » Twitter