** Pressemitteilung von Animal Rights Watch

Online-Petition für den Erhalt des Tierschutz-Verbandsklagerechtes in Nordrhein-Westfalen eingereicht

Im März 2017 wurde eine Online-Petition gestartet, mit der die Landesregierung und insbesondere die SPD aufgefordert wird, sich zum Tierschutz-Verbandsklagerecht in Nordrhein-Westfalen zu bekennen. Die SPD wird in die Pflicht genommen, sich nach der Landtagswahl gegen die mögliche Koalitionspartnerin CDU zu behaupten, die schon jetzt auf die Abschaffung der Tierschutz-Verbandsklage drängt. Denn diese Abschaffung wäre ein fataler Rückschritt. Damit würde die einzige Möglichkeit eliminiert, das geltende Tierschutzrecht konsequent umzusetzen.

Düsseldorf, 14.03.2017: Zur Durchsetzung des geltenden Tierschutzrechts ist das Verbandsklagerecht zwingend erforderlich. Nur mit der Verbandsklage kann das rechtliche Ungleichgewicht zwischen Tiernutzern und Tierschützern aufgehoben werden. Nur mit der Verbandsklage kann die Arbeit der Amtstierärzte auch mit Blick auf die Interessen des Tierschutzes gerichtlich überprüft werden, so wie es umgekehrt mit Blick auf die Interessen der Tiernutzer längst der Fall ist. Die Tierschutz-Verbandsklage ist damit unabdingbar zur Erfüllung unseres Rechtsstaatsprinzips.

„Tiere brauchen einen Anwalt“, bekräftigt Sandra Franz, Pressesprecherin von Animal Rights Watch (ARIWA): „Sie brauchen anerkannte gerichtliche Vertreter, die geltendes Recht stellvertretend für sie vor Gericht einklagen können.“ Gegen Tierschutz-Vergehen bei der Haltung oder bei Tierversuchen kann nur mit der Tierschutz-Verbandsklage wirkungsvoll vorgegangen werden. Sie schafft – zumindest rechtlich – ein Gleichgewicht zwischen Tierschützern und Tiernutzern.

Den Petitionstext können Sie hier einsehen. Wir würden uns freuen, wenn Sie auf die Petition aufmerksam machen.

Pressekontakt:
Animal Rights Watch: Sandra Franz, Tel.: 01577-6633353, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Animal Rights Watch e.V. (ARIWA) ist eine gemeinnützige Tierrechtsorganisation. ARIWA deckt die Zustände in der Tierindustrie auf und fördert eine tierfreundliche, vegane Lebensweise. Bundesweite Bekanntheit erlangte ARIWA durch die Veröffentlichung von Recherchen in Bio-Betrieben und Schweinezuchtanlagen und durch die Ausrichtung des „Vegan Street Day“ in Stuttgart und Dortmund. Zahlreiche politische TV-Magazine sowie viele Print- und Onlinemedien nutzen regelmäßig von ARIWA zur Verfügung gestelltes Bildmaterial.