Leserbrief vom 26.01.17 von Christa Becker

Ein Journalist, ein Landwirtschaftsminister, ein Jägerfunktionär, ein Grüne-Jugend-Funktionär und die Rheinischen Bauern!
Welch eine großartige Koalition, die sich anmaßen, etwas über die Katzensituation in dieser Republik zu wissen.
Ich gehe davon aus, dass niemand von denen sich auch nur einmal eine Nacht um die Ohren geschlagen hat, um unkastrierte verwilderte Katzen einzufangen, was das tägliche Brot von TierschützerInnen ist.
 
Beitrag Rheinische Post 24.01.2017 (Inhalt fordert Frau Becker zu einer Stellungnahme heraus)

Streu­nen­de Tie­re wer­den zur wach­sen­den Ge­fahr für hei­mi­sche Sing­vö­gel.
DÜS­SEL­DORF (csh) Der Rhei­ni­sche Land­wirt­schafts­ver­band (RLV) hat sich für ei­ne Kat­zen­steu­er aus­ge­spro­chen. „Es wer­den im­mer mehr Kat­zen aus­ge­setzt, die dann auf dem Land her­um­streu­nen“, sag­te ei­ne RLV-Spre­che­rin. Vie­le die­ser Kat­zen stell­ten ei­ne Ge­fahr für be­droh­te Vo­gel­ar­ten dar. „Land­wir­te kön­nen sich für die Ar­ten­viel­falt stark­ma­chen, aber es ist hoff­nungs­los, wenn die Kat­zen die­sen Ein­satz zu­nich­te­ma­chen“, be­ton­te die Spre­che­rin.
 

Auszug aus einem Beitrag: Deutsches Tierschutzbüro vom 15.01.17
Der Landwirtschaftsverlag mit Sitz in Münster gilt als Lobbyvertretung der Massentierhaltung, dabei sieht er sich selbst als Sprachrohr der industriellen Agrarproduktion. Entsprechend negativ wird in deren Publikationen über uns und unsere Arbeit berichtet. Unsere Dokumentationen sind der Agrarindustrie schon immer ein Dorn im Auge gewesen. Immer wieder versucht der Verlag uns zu diskreditieren, so wurde in der Zeitschrift „top agrar“ behauptet, wir hätten auf unserer Website Aufnahmen gezeigt, auf denen ein Huhn zu sehen sei, welches sich auf der Flucht vor den Herstellern der Aufnahmen mit dem Fuß verfangen habe. Nur eine von vielen Lügen.