Dem Grundsatz des Tierschutzgesetzes zufolge darf niemand “einem Tier ohne vernünftigen Grund Schmerzen,
Leiden oder Schaden zufügen“ (TierSchG §1).
Obgleich dieser Grundsatz tagtäglich verletzt wird, können Tiere nicht für ihre Rechte eintreten.
Damit für sie vor Gericht Klage eingereicht werden kann, wurde zwischen 2007 und 2016 in einigen Bundesländern*
das Verbandsklagerecht eingeführt.
Tierschutzorganisationen, die ihren Sitz in einem dieser Bundesländer haben, können gegen die
Nichteinhaltung von Tierschutzgesetzen (z.B. Verstößen in der Nutztierindustrie) juristisch vorgehen.

Die CDU in Nordrhein-Westfalen (NRW) möchte das Verbandsklagerecht für Tierschutzverbände abschaffen
(siehe Gesetzesentwurf vom 27.1.2017). Mit dem Vorwand, dass die Verbandsklage “von den Verbänden genutzt [werde],
um Vorhaben zu verzögern oder zu verhindern” vertritt die CDU eindeutig die Interessen der Tierindustrie.

Das Verbandsklagerecht ist ein Fortschritt und für die Durchsetzung der geltenden Tierschutzgesetze unbedingt notwendig!
Fordern Sie mit uns und den Tierschutzverbänden in NRW den Erhalt der Verbandsklage für Tierschutz,
damit wir gegen gesetzwidrige Praktiken und Verstöße in der Nutztierindustrie gerichtlich vorgehen können.

Bitte unterschreiben Sie die Petition an die Ministerpräsidentin Hannelore Kraft, in der wir sie
und die SPD-Fraktion im Landtag auffordern, sich zum Verbandsklagerecht zu bekennen und im Falle einer Koalition mit der CDU
den Gesetzesentwurf fallen zu lassen.

Danke, dass Sie Tieren eine Stimme geben!

Seminar Fette Katzen

In der letzten Zeit haben wir etliche fett gefütterte Katzen bekommen, entweder als Rückläufer oder als Abgabetiere.
Deshalb hat sich Frau Becker entschlossen, dazu mal ein Seminar zu veranstalten.
Frau Anika Bruckert konnte als Referentin engagiert werden. Sie hat sich mit der Materie beschäftigt,
ist ausgebildete Tierarzthelferin mit langjähriger Praxiserfahrung bei TÄ Hartmann und hat neben ihrem stressigen Beruf auch noch Tierheilpraktikerin gelernt. Eines der Ausbildungsmodule beinhaltete "Ernährung". u
nd das ist das A und O jeglicher Katzenhaltung.

Die Aktionsgemeinschaft für Tiere e.V. lädt ein zum Seminar: FETTE KATZEN
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Verhinderung, Vorbeugung und
wenn es schon soweit ist, 
Wiederherstellung des Normalgewichts
 
Wann?
Am 20.05.2017 von 11:00-14:00 h

Wo?
im Tagungsraum der Sportgemeinschaft Langenfeld (SGL) 
in 40764 Langenfeld/Rheinland, Langforter Straße 72
Der Zugang zu dem Tagungsraum der SGL ist durch den Haupteingang des Sportzentrums
zu erreichen.
Schräg gegenüber von der SGL befindet sich ein großer, kostenfreier Parkplatz.

Seminarkosten?
15,00 € (für Mitglieder der AGT oder des TSV Erkrath oder des Katzenschutzbundes Düsseldorf 10,00 €)
Darin enthalten ist ein kleines Skript des Seminars. Verpflegung ist in der Sportsbar des SGL erhältlich

Referentin?
Anika Bruckert
Heilpraktikerin für Tiere
www.tierheilpraxis-bruckert.de

Wir bitten um Anmeldung bis 13.05.2017 bei:
AGT e.V. /Christa Becker, eMail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, T (0 21 29) 3 16 49
oder
Anika Bruckert, eMail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, T (01 74) 720 250 7

Artikel Rheinische Post 01.04.17

(bü) Tier­hal­tung Ein Ver­mie­ter hat nicht das Recht, in Miet­ver­trä­gen sei­nen Mie­tern (fast) je­de Tier­hal­tung zu un­ter­sa­gen. Im kon­kre­ten Fall wa­ren Mie­ter ver­pflich­tet, dem Ver­mie­ter jeg­li­che Tier­hal­tung „zur Ge­neh­mi­gung“ vor­zu­tra­gen. Nicht er­laubt wa­ren et­wa Hun­de, Kat­zen und Ka­nin­chen. Als ei­ne Mie­te­rin sich den­noch ei­nen Hund zu­leg­te, wur­de sie von der Ver­mie­te­rin ver­klagt. Dies aber oh­ne Er­folg: Die Klau­sel im Miet­ver­trag sei un­wirk­sam, da sie die Mie­ter un­an­ge­mes­sen be­nach­tei­li­ge. (AmG Köln, 210 C 26/15)
Kau­ti­on So­lan­ge ein Ver­mie­ter ei­nem Mie­ter nicht den Nach­weis dar­über er­bringt, wo und in wel­cher Hö­he die zu Be­ginn des Miet­ver­hält­nis­ses ge­zahl­te Miet­kau­ti­on „in­sol­venz­fest“ zins­brin­gend an­ge­legt ist, kann er die Zah­lun­gen des mo­nat­li­chen Miet­zin­ses ein­be­hal­ten. Die­ses Recht be­steht auch dann, wenn der Ver­mie­ter zwar den Nach­weis über ei­ne Kon­to­stands­be­stä­ti­gung vor­legt, sich dies aber nicht als ein kor­rek­tes Miet­kau­ti­ons­kon­to zu­guns­ten des Mie­ters er­weist, so das Ge­richt. (AmG Bre­men, 10 C 331/11)