Rauchen schadet vor allem Katzen

Zigarettenrauch schadet vor allem Katzen Berlin/ München, 24.08.2007. 

Wie Studien aus den USA belegen, sind unter den Haustieren Katzen mit die ärmsten aller Passivraucher. Leben sie in einem Raucherhaushalt, erkranken sie zweimal so häufig an Krebs wie Artgenossen in rauchfreien Zonen. Rauchen gar zwei Personen, die mit in der Wohnung leben, steigt das Risiko für die Katze, an bestimmten Krebsarten zu erkranken, auf das Vierfache. Die Wissenschaftler vermuten, dass Katzen durch ihre angeborene, ausgeprägte Fellpflege die Giftstoffe nicht nur über die Lunge, sondern auch über den Magen-Darm-Trakt aufnehmen. Somit gelangt insgesamt eine größere Giftmenge in den Körper, was die Wahrscheinlichkeit für die Entwicklung einer Zigarettenrauch-assoziierten Erkrankung in die Höhe treibt. 

Frau Dr. Tina Hölscher, Tierärztin der aktion tier e.V., zu diesem Thema: „Bei der Obduktion von Tieren aus langjährigen Raucherhaushalten kann man ganz klar die Veränderungen in Form von schwarzen Belägen in der Lunge erkennen.“ Daher appelliert aktion tier e.V. an alle Raucher, in erster Linie auf Kinder, aber in der Konsequenz dann eben auch auf Erwachsene und Tiere Rücksicht zu nehmen und in ihrer Gegenwart auf das Rauchen zu verzichten.

 

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