Katzenelend in Düsseldorf: Kater Gustaf

Gustaf ist ein imposanter 5 Jahre alter schwarz-weißer Kater mit auffallend schönen Bernsteinaugen. Leider ist er etwas kamerascheu. Er wurde vor fast drei Jahren auf einem Friedhof in Düsseldorf ausgesetzt und magerte dort völlig ab. Er überlebte nur deshalb, weil ihn zwei alte Damen unter ihre Fittiche nahmen. Nun wurde er zwar gefüttert, hatte aber immer noch kein Zuhause. Seine einzige Herberge war eine kleine Plastiktransportbox hinter einem Grabstein, in der er die harten und eiskalten Wintermonate irgendwie überstand.

Tagsüber verließ er dieses Plätzchen kaum, damit nicht ein anderes Tier seinen Platz einnahm, vermutlich ist er in der Nacht herumgelaufen, um nicht einzufrieren. Eine Friedhofbesucherin wurde auf den Kater aufmerksam, weil er blutige Ohren hatte. 
Gustaf wurde eingefangen, zum Tierarzt gebracht und dort stellte sich heraus, dass er kastriert war, aber weder gechippt noch tätowiert. Er hatte extremen Parasitenbefall (Flöhe, Würmer) und eine schlimme Flohkotallergie, die ihm furchtbar zugesetzt haben muss. Daher kamen auch die die blutenden Wunden an den Ohren.

Beim Tierarzt wurde er runderneuert:  Seine Zähne wurden vom Zahnstein befreit, er wurde auf FIV, FIP, Leukose negativ getestet und gechippt.

Zur Zeit lebt Gustaf bei einer der alten Damen, die ihn auf dem Friedhof gefüttert haben; dort würde er auch gerne bleiben. Aber dieser Traum geht nicht in Erfüllung, darum braucht Gustaf wirklich dringend ein neues Zuhause für immer.Gustaf ist außerordentlich menschenbezogen und möchte im Bett schlafen. Er ist so glücklich, endlich ein warmes Plätzchen gefunden zu haben, dass er keine Ambitionen zeigt, nach draußen zu wollen. Aber ein Balkon wäre schon schön.
Vor fremden Menschen hat dieser Smoking-Kater erst mal Angst, taut aber rasch auf. Gesucht werden Menschen im Großraum Düsseldorf mit Katzenerfahrung, die diesem armen Kerl endlich und für immer ein schönes Katerleben schenken wollen. 

Kontakt: Elke Bongers, T (02 11) 7 59 14 12, eMail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!