Bericht von Avaaz vom 20.07.2018

Sorry Mister Trump ... Klimawandel ist kein FakeNews

Liebe Freundinnen und Freunde,

seit Trump die Entscheidungen trifft, gerät der Klimawandel völlig außer Kontrolle. Aber jetzt können wir seinen größten Albtraum wahr werden lassen, wenn es uns gelingt, dass Kohle unversicherbar wird.

Trump liebt die Kohlekraftwerke, die unser Leben bedrohen. Kohle kann aber wiederum ohne Versicherungen nicht überleben. Die Versicherer beginnen dem öffentlichen Druck nachzugeben und aus der Kohleindustrie auszusteigen. Wir können dafür sorgen, dass ein VERSICHERUNGSRIESE als nächster diesen Schritt macht: die Münchener Rück.

Das könnte ein Zeichen für die gesamte Industrie setzen! Die Münchener Rück ist gerade dabei, Entscheidungen zu treffen -- und in wenigen Tagen wird sie bei einem Versicherungsgipfel in Deutschland mit ihren größten Kunden zusammenkommen. Mit einer Million Unterschriften, begleitet von Werbetafeln und Anzeigen, können wir verhindern, dass Trumps Begeisterung für Kohle unser Klima zerstört!

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Es bewegt sich schon was: Allianz, der weltweit größte Versicherungskonzern, hat bereits versprochen, aus der Kohle auszusteigen. Ein idealer Zeitpunkt, um einen weiteren großen Konzern auf unsere Seite zu bringen.

Die Münchener Rück ist der größte globale Rückversicherer und deckt hunderte von Versicherungsunternehmen: Daher kann die Münchener Rück der Kohleindustrie und dem Teersand das Aus erklären! Der Vorstandsvorsitzende der Münchener Rück zögert noch, doch sein Image zum Thema Klimawandel ist ihm wichtig. Mit einem Medienwirbel können wir noch vor dem Schlüsseltreffen in Berlin seine Aufmerksamkeit erlangen.

Sicherlich sorgen sich einige von uns um den Verlust von Arbeitsplätzen. Aber die Kohleindustrie stirbt ohnehin -- und sowieso ersetzen Maschinen zunehmend die Arbeit von Menschen in diesem Sektor. Darüber hinaus sind die Übergangszeiten schon lange genug -- und erneuerbare Energien schaffen weltweit bereits Millionen von Jobs.

Unsere Regierungen bewegen sich nicht schnell genug, um eine Überhitzung unseres Planeten zu verhindern. Und wenn wir jetzt nicht eingreifen, werden wir unsere Kinder in einer Welt zurücklassen, die unserer jetzigen nicht mehr ähnlich ist. Das hier ist unsere außergewöhnliche Chance -- nutzen wir sie, um alles zu retten, was uns am Herzen liegt!

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Es ist ein Jahr her, seit Trump mit den USA aus dem Paris-Abkommen ausgestiegen ist. Wir können uns nicht einfach zurücklehnen und zusehen, wie er alles zerstört, das wir so hart erkämpft haben. Nutzen wir diese Chance, um Trumps Pläne für den Bau seines Kohle-Imperiums zu verhindern. Haben wir die Münchener Rück einmal an Board, nehmen wir uns weitere Versicherungsriesen wie die AIG vor -- bis nicht mehr genug Versicherer übrig bleiben, um das Risiko zu verteilen -- was das Aus für Kohle bedeutet.

Mit Hoffnung und Entschlossenheit 

Lisa, Bert, Daniel, Christoph, Danny, Camille und das ganze Team von Avaaz

Weitere Informationen:

Allianz will Kohlekraftwerke nicht mehr versichern (Zeit Online) 
https://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2018-05/versicherung-allianz-kohle-kohlekraftwerke

Keine Versicherungen, keine Investments: Allianz steigt komplett aus der Kohle aus (Spiegel Online) 
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/allianz-versichert-keine-kohlekraftwerke-mehr-a-1206149.html

Allianz will keine Kohlekraftwerke mehr versichern (Neue Zürcher Zeitung Online) 
https://www.nzz.ch/wirtschaft/allianz-will-keine-kohlekraftwerke-mehr-versichern-ld.1383103

Allianz hat ausgebaggert (Der Tagesspiegel)
https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/allianz-hat-ausgebaggert/21247288.html

und auf Englisch:

Allianz cuts back on coal insurance after environmentalist criticism (Reuters)
https://www.reuters.com/article/us-allianz-climatechange/allianz-cuts-back-on-coal-insurance-after-environmentalist-criticism-idUSKBN1I511D 

Insurer Munich Re hesitant to douse coal business (France 24)
http://www.france24.com/en/20180508-insurer-munich-hesitant-douse-coal-business 

Insurers Will Be Hard-Hit By Climate Change But They're Not Investing In The Low-Carbon Economy (Forbes)
https://www.forbes.com/sites/mikescott/2018/05/31/insurers-in-the-front-line-of-the-fight-against-climate-change-shoot-themselves-in-the-foot/#3e8bc58d40fa 

Bad news for the climate: Coal burning, and carbon emissions, are on the rise again (The Straits Times)
https://www.straitstimes.com/world/bad-news-for-the-climate-coal-burning-and-carbon-emissions-are-on-the-rise-again 

Insuring coal no more -- Scorecard (Unfriend Coal)
https://unfriendcoal.com/wp-content/uploads/2017/11/UnfriendCoal-Insurance-Scorecard.pdf


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Tierbetriebe werden im Schnitt nur alle 17 Jahre kontrolliert!

Dt. Tierschutzbüro: Zu wenig Kontrollen, zu wenig Personal, zu viele Verstöße

 

Immer öfter sehen sich Tierrechtsorganisationen, die Skandale in der Nutztierindustrie durch heimlich aufgenommenes Bildmaterial aufdecken, der Kritik durch politische Entscheidungsträger ausgesetzt. So fordert Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner durchgehend die härtere Bestrafung von Aktivisten, die solche Aufnahmen erstellen – obwohl dadurch regelmäßig skandalöse Zustände aufgedeckt werden. Ihre Erklärung? Landwirtschaftliche Betriebe mit Tierhaltung seien doch ausreichend durch staatliche Behörden kontrolliert. Doch Anfang des Monats hat die Bundesregierung selbst diese Darstellung in einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der FDP widerlegt! Und nicht nur das: die Zahlen sind erschreckend! Den Zahlen der Bundesregierung nach werden im Durchschnitt nur alle 17 Jahre Kontrollen in Betrieben mit Tierhaltung durchgeführt!

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von:  Martin Rücker (foodwatch)"

Foodwatch:
Agrar-Lobbyisten in der Politik und als politische Entscheidungsträger

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die meisten Menschen haben EINEN Job und sind damit voll ausgefüllt. Andere brauchen zwei, um irgendwie über die Runden zu kommen. Und dann gibt es da noch einige Bundestagsabgeordnete, die ganz viele Jobs haben - neben ihrem Mandat. So, wie Johannes Röring, einer der einflussreichsten Politiker, wenn es um unsere Lebensmittel geht. Er muss ein wahrer Tausendsassa sein, denn er ist selbst Landwirt und führt dazu noch sage und schreibe 21 (!) Funktionen "nebenher" auf. WIE kann das funktionieren? Und vor allem: WARUM machen Abgeordnete das?

Die Antwort ist so einfach wie skandalös. Diese Politiker - Herr Röring ist nur einer von vielen - verdienen nicht nur mehrfach. Sie arbeiten gleichzeitig als Unternehmer, Berater, Aufsichtsrat und, ja: als Lobbyist. Eine Ämterhäufung, die hochproblematisch ist für unsere Demokratie!

Es darf nicht sein, dass sich Lobbyisten im Bundestag ihre eigenen Gesetze zimmern. Zeigen Sie, dass sie damit nicht einverstanden sind, indem Sie unsere Macht als Verbraucherinnen und Verbraucher dagegen setzen und werden Sie jetzt Förderer/Förderin von foodwatch!

Hier foodwatch unterstützen!

Herr Röring sitzt im Agrarausschuss des Bundestages und ist GLEICHZEITG gleichzeitig Chef eines Agrarlobbyverbandes in NRW und Präsidiumsmitglied des mächtigen Bauernverbandes. Und um dem Ganzen die Krone aufzusetzen, besitzt er einen eigenen Schweinemastbetrieb. Er lobbyiert für seine eigenen Interessen - und kann dann im Agrarausschuss praktischerweise über Tierschutzvorgaben gleich selbst mitentscheiden!

Was hat das mit Volksvertretung noch zu tun? Ich bin mir sicher, dass der Verbraucher-, Umwelt- oder Tierschutz nur dann nicht unter die Räder kommt, wenn WIR außerhalb des Bundestages Druck machen. Helfen Sie uns dabei, eine Gegenmacht der Verbraucherinnen und Verbraucher aufzubauen und schließen Sie sich uns an als Förderer/Förderin von foodwatch!

Wie ist es möglich, dass jemand als Abgeordneter genau für den Bereich zuständig ist, indem er als Unternehmer und Lobbyist auf eigene Rechnung arbeitet? Leider geht es nicht um Einzelfälle, die Verflechtung zwischen Wirtschaft und Politik hat längst höchste Kreise erreicht. Zum Beispiel Peter Bleser: Jahrelang oberster Verbraucherschützer seiner Fraktion, "nebenher" Aufsichtsratschef eines Agrarhändlers mit Milliardenumsatz, 2006 "Pate" (!) für Felder mit genverändertem Monsanto-Mais - Ende 2017 machte er sich als Staatssekretär im Namen der Bundesregierung für den weiteren Einsatz des Ackergifts Glyphosat stark, mit dem vor allem Monsanto Profit macht.

Gibt es denn gar keine Schamgrenze? Eine solche Verquickung von Interessen DARF es einfach nicht geben! Wenn Lobbyisten in Bundestag und Bundesregierung ihre eigenen Gesetze bauen und über die eigenen Subventionen entscheiden, hilft nur eins: WIR Verbraucherinnen und Verbraucher müssen dagegen halten! Unterstützen Sie uns dabei und werden Sie jetzt Förderer/Förderin von foodwatch!

Das schlimmste ist: Im Ernährungs- und Agrarbereich gibt es eine kaum enden wollende Zahl von Überschneidungen zwischen Unternehmen, Lobbyverbänden und der Politik. Es wimmelt nur so von Interessenkonflikten, munter werden die Rollen gewechselt und vermischt:

Friederich-Otto-Ripke: erst Staatssekretär in Niedersachsen, dann Lobbyist für die Geflügelwirtschaft.
Matthias Berninger: erst Verbraucherschutzstaatssekretär, dann Konzernlobbyist für Mars und Mit-Verhinderer der Ampelkennzeichnung.
Günther Tissen: jahrelang Regierungsdirektor im Bundesernährungsministerium, heute Cheflobbyist der deutschen Zuckerindustrie.
Karl-Heinz-Funke: früher Bundeslandwirtschaftsminister, jetzt im Kuratorium der Wiesenhof-Stiftung.
Christian von Boetticher: erst Umwelt- und Agrarminister in Schleswig-Holstein, heute Lebensmittelproduzent und Vizechef des Lobbyverbandes der Ernährungsindustrie und noch immer Landeschef des einflussreichen CDU-Wirtschaftsrats.
Franz-Josef Holzenkamp: lange Zeit "verbraucherpolitischer Sprecher" seiner Bundestagsfraktion, jetzt (und bereits neben dem Mandat) Chef des mächtigen Raiffeisenverbandes.
Silvia Breher: Holzenkamps Nachfolgerin im Bundestag, erst Geschäftsführerin eines Bauernlobbyverbandes, jetzt im Agrarausschuss des Bundestages.
Gert Lindemann: erst Staatssekretär im Bundeslandwirtschaftsministerium (das ist das Ministerium, das auch FÜR den Verbraucherschutz da ist!), danach Aufsichtsrat bei Nordzucker, einem Konzern, der zu den Top-Profiteuren von Agrarsubventionen gehört. Und dann, als ob nichts gewesen sei, plötzlich zum Landwirtschafts- und Verbraucherminister in Niedersachsen berufen...

Diese Liste ist keineswegs vollständig. Und jetzt frage ich Sie: Wie soll die Landwirtschaft verbraucher- und umweltfreundlicher werden, der Tierschutz verbessert, der Pestizideinsatz reduziert, der Kampf gegen Lebensmittelverschwendung erfolgreich geführt werden, wenn in Bundestag und Bundesregierung Politiker sitzen, die so eng mit der Branche verbandelt sind? Es gibt nur einen Weg, ihnen etwas entgegenzusetzen: Wir müssen es selbst tun! Helfen Sie uns, die Stimme der Verbraucherinnen und Verbraucher zu stärken und eine Gegenlobby aufzubauen. Werden Sie jetzt Förderin/Förderer von foodwatch!

Diese Interessenverquickung führt unsere Demokratie ad absurdum. Die Süddeutsche Zeitung zitierte unlängst einen Politiker, der nach einer kritischen Rede von einem Agrarminister angesprochen worden sei: "Wenn du irgendwann auch auf Linie bist, dann sorgen wir auch für dich." - "Lukrative Posten" als Gegenleistung für Linientreue? Das schlägt dem Fass den Boden aus! Da sitzen Abgeordnete mit Nebenjobs, die in eigener Sache lobbyieren und dann über ihre eigenen Interessen abstimmen. Verbände und Unternehmen kaufen sich Ex-Politiker ein, die ihre Drähte in die Politik nutzen, um Wirtschaftsinteressen durchzusetzen. Und wenn einer immer noch nicht auf Linie ist, zeigt man ihm schon mal dezent, wo es lang geht. Das können wir uns nicht länger gefallen lassen! Helfen Sie uns, eine starke Gegenlobby aufzubauen: Werden Sie jetzt Förderin/Förderer von foodwatch!

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Vielen Dank und herzliche Grüße,
Ihr
Martin Rücker,
Geschäftsführer
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von: "Jana Hoger / PETA Deutschland e.V" 

Obi bricht Versprechen und verkauft wieder Kleintiere

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2015 und 2016 veröffentlichte PETA erschütternde Recherchebilder über den deutschen Heimtierhandel. Tierfreunde waren schockiert,
besonders über den Baumarktriesen Obi, der unmittelbar betroffen war.
Die Aufnahmen zeigten tausende Kleintiere, die in Zuchtanlagen unter schlimmsten Bedingungen für den Handel „produziert“ werden.

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Bereits wenige Tage nach der Veröffentlichung einer Onlinepetition von PETA mit über 50.000 Unterschriften
verkündete Obi 2015 unter großem medialem Echo, den Verkauf von Tieren zu beenden.

Doch Obi hat sein Wort gebrochen und damit seine Kunden und die Öffentlichkeit getäuscht.
Drei Jahre nach Bekanntgabe des Ausstiegs aus dem Tierverkauf finden sich in zahlreichen Obi-Märkten zwischen Regalen mit Nägeln,
Wandfarben und Schrauben noch immer Tiere wie Kaninchen, Meerschweinchen, Hamster und sogar Reptilien.
Einige Filialen der Baumarktkette Obi weigern sich, aus dem Verkauf lebender Tiere auszusteigen.
Deshalb hat PETA eine neue Petition an Obi gestartet. Hier können Sie Ihre Stimme geben:

   JETZT PETITION UNTERSCHREIBEN   

Bitte unterschreiben Sie jetzt unsere Petition und kaufen Sie niemals ein Tier im Handel oder bei einem Züchter,
sondern adoptieren Sie einen tierischen Mitbewohner aus einem Tierheim.
Jedes Jahr werden etwa 300.000 Tiere in deutschen Tierheimen abgegeben oder einfach ausgesetzt.
Sie alle warten sehnsüchtig auf ein neues Zuhause.

Vielen Dank für Ihr Engagement und Ihre Unterstützung!

Mit freundlichen Grüßen

Jana Hoger
Fachreferentin für tierische Mitbewohner
PETA Deutschland e.V.

 

 

 

von Rettet den Regenwalt e.V.

Rettet den Regenwalt

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