aus Newsletter Mahi Klosterhalfen - Albert Schweitzer Stiftun vom 23.09.18

Gemeinsam gegen die organisierte Kriminalität

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»wer eine Tierquälerei begeht, wird bestraft, wer sie tausendfach begeht, bleibt straflos und kann sogar mit staatlicher Subventionierung rechnen«. Dies ist das traurige Fazit von Strafrechtsprofessor Jens Bülte, der Tierschutzvergehen aus den vergangenen Jahrzehnten ausgewertet hat.

Straftaten in der Massentierhaltung sind systematisch, doch verfolgt werden sie selten. Dabei leiden gerade hier unzählige Individuen: Tiere werden unter grausamen Zuständen gehalten, zum Teil lebendig verarbeitet, hochträchtig geschlachtet oder während tagelanger Transporte nicht versorgt. Der Grund dafür ist fast immer der gleiche – es geht um die Minimierung der Kosten.

Meist wird den Tierschutzverstößen jedoch nicht nachgegangen oder die Ermittlungen werden nicht ernsthaft betrieben. »Doch Tierquälereien werden nicht legal, wenn sie unternehmerisch und mit einem Interessenverband im Rücken gut organisiert begangen werden«, betont Prof. Bülte.

Staatliche Kontrollen müssen die Tierhalter kaum fürchten. Statistisch gesehen wird ein Tierstall in Bayern nur alle 48 Jahre kontrolliert, in Niedersachsen alle 21 und in Schleswig-Holstein alle 37 Jahre.

Die frühere Amtstierärztin Diana Plange sieht noch ein weiteres Problem: Amtsveterinäre, die Tierschutzverstöße melden, müssen häufig mit Repressalien rechnen.

Solche Zustände können wir unmöglich in Kauf nehmen. Deshalb arbeiten wir mit Hilfe des Verbandsklagerechts daran, dass Missstände und Tierquälerei gestoppt werden. Doch ohne ausreichende finanzielle Mittel kommen wir nicht weit. Unsere Arbeit lebt von UnterstützerInnen, die einen regelmäßigen Beitrag für die Tiere leisten. Deshalb unsere Bitte: Verbünden Sie sich mit uns gegen die organisierte Kriminalität in der Massentierhaltung und unterstützen Sie unsere Arbeit. Kämpfen Sie mit uns für eine bessere Welt für die Tiere:

   

Gerade in einem Bereich wie der Massentierhaltung, in dem Tiere millionenfach systematisch ausgebeutet und gequält werden, müssen Straftaten und andere Rechtsbrüche verhindert werden. Stellen Sie sich jetzt mit uns an die Seite der Tiere.


Mahi KlosterhalfenDanke und herzliche Grüße
Ihr

Mahi Klosterhalfen | Geschäftsführer
Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt

PS: Wir fordern eine bessere Welt für die Tiere. Schließen Sie sich uns jetzt mit einer Förderschaft an.