Info-Kleintiere
Verfasser Reiner Neuhoff
Eichhörnchen - Kleine Akrobaten in Not –
Wie wir Eichhörnchen im Winter helfen können

Eichhörnchen sind beliebte Gäste in unseren Gärten und Parks. Mit ihren flinken Bewegungen, dem buschigen Schwanz und ihrer neugierigen Art zaubern sie vielen Menschen ein Lächeln ins Gesicht. Doch gerade im Winter geraten die Tiere häufig in Not – und hier können wir Menschen viel bewirken.
1. Das Leben der Eichhörnchen im Jahresverlauf
Eichhörnchen verbringen den Sommer und Herbst damit, Nahrung zu sammeln. Nüsse, Bucheckern, Eicheln und Samen werden an verschiedenen Orten vergraben oder versteckt. Diese Vorräte sollen sie in den kalten Monaten über Wasser halten.
Anders als Igel halten Eichhörnchen keinen Winterschlaf, sondern eine Winterruhe. Sie bleiben zwar viele Stunden in ihrem Kobel (Nest), wachen aber regelmäßig auf, um zu fressen. Finden sie dann keine Nahrung, wird es kritisch.
2. Gefahren für Eichhörnchen
Neben Nahrungsmangel gibt es weitere Probleme:
- Verlust von Lebensraum: Immer weniger alte Bäume bedeuten weniger Nistplätze.
- Straßenverkehr: Viele Tiere sterben beim Überqueren von Straßen.
- Hausgärten: Glatte Regentonnen oder Netze an Obstbäumen können zu tödlichen Fallen werden.
- Krankheiten und Parasiten: Geschwächte Tiere sind besonders anfällig.
3. Wie wir Eichhörnchen helfen können
Jeder kann im eigenen Garten oder auf dem Balkon etwas für die kleinen Nager tun:
- Futterstellen einrichten: Walnüsse, Haselnüsse, Sonnenblumenkerne oder Apfelstücke sind geeignet. Keine gesalzenen oder gewürzten Nüsse füttern!
- Wasser anbieten: Besonders im Winter und Sommer ist eine flache Schale mit frischem Wasser wichtig.
- Nisthilfen bereitstellen: Spezielle Eichhörnchenkästen oder einfache Holzkisten in Bäumen geben Schutz.
- Gefahrenquellen beseitigen: Regentonnen abdecken, Netze straff spannen oder entfernen.
4. Was tun, wenn man ein Eichhörnchen in Not findet?
- Verwaiste Jungtiere: Sie sitzen oft am Boden, suchen die Nähe von Menschen oder rennen ihnen sogar hinterher. Hier sollte schnell ein Tierschutzverein oder eine Eichhörnchen-Notstation kontaktiert werden.
- Verletzte Tiere: Nicht selbst versorgen, sondern ebenfalls direkt an Fachleute übergeben.
- Wärme geben: Wenn man ein hilfsbedürftiges Tier vorübergehend aufnimmt, ist Wärme (z. B. eine Wärmflasche im Handtuch) lebenswichtig.
Eichhörnchen sind keine reinen Wildtiere im Wald mehr – sie leben längst mitten unter uns. Gerade in der kalten Jahreszeit können wir dazu beitragen, ihr Überleben zu sichern. Ob durch eine kleine Futterstelle, den Schutz des Gartens oder die schnelle Hilfe bei Notfällen: Jeder Beitrag zählt.
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Eichhörnchen in Not suchen Nähe zu Menschen
Ratgeber für Tierfreunde: Tipps zur Rettung von Eichhörnchenbabys, Link zur Homepage
Von Januar bis September kommen Eichhörnchenbabys zur Welt. Sie bleiben bis zu vier Monate bei den Eltern. Um Futter für den Nachwuchs zu finden, müssen Eichhörnchen-Eltern oft weite Wege auf sich nehmen. Oft führen diese über stark befahrene Straßen. Die sind eine große Gefahr für Eltern und Kinder: Wenn die Eichhörnchen-Eltern überfahren oder verletzt werden, bleiben die Jungen allein zurück. Damit sie überleben, sind sie auf Hilfe angewiesen.
Im Gegensatz zu anderen Wildtieren suchen Eichhörnchen in Notsituationen die Nähe zum Menschen. Sie laufen Spaziergängern hinterher, manchmal klammern sie sich sogar an ihnen fest. Dies ist weder ein aggressives Verhalten noch ein Anzeichen für Krankheiten! Es ist lediglich ein Hilfeschrei des kleinen Eichhörnchens. Macht ein Jungtier auf diese Weise auf sich aufmerksam, sollte man es keinesfalls ignorieren.
Was tun, wenn ein Eichhörnchen dem Menschen hinterherläuft?
Bei Eichhörnchen, die dem Menschen hinterherlaufen und manchmal sogar versuchen, an ihnen hochzuklettern, handelt es sich um Jungtiere, die ihre Mutter und den Familienanschluss verloren haben. Ein Hörnchenkind, das so verzweifelt hinterherläuft, hat keine andere Möglichkeit(en). Es wird sterben, wenn es vom Menschen keine Hilfe bekommt. Link zur Homepage Aktion Tier
Tierschutzverein Hagen informiert ebenfalls über Eichhörnchen
Hier der Link zur Homepage Link zu Eichhörnchen in Not
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Kleintiere-Informationen
Auch wenn sich der Tierschutzverein Erkrath in seiner Tiervermittlung vorrangig auf Katzen konzentriert, so endet unser Engagement jedoch nicht bei Katzen.
Wir bemühen uns stets auch für andere Tiere in Not neue Unterbringungsmöglichkeiten zu finden oder ihnen ein besseres Leben zu ermöglichen. Dafür arbeiten wir sehr häufig eng mit anderen Vereinen zusammen, die sich auf die eine oder andere Tierart 'spezialisiert' haben, so wie wir auf Katzen.

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Chinchilla
Auch Chinchillas werden obdachlos und das nicht selten.
www.chinchillas-suchen-ein-zuhause.de
Chinchillas sind Nagetiere und gehören zur Familie der Chinchillidae. Sie sind ursprünglich in den südamerikanischen Anden beheimatet. Chinchillas sind für ihr dichtes und weiches Fell bekannt, das in der Natur in verschiedenen Grautönen vorkommt. Sie werden oft als Haustiere gehalten, da sie freundlich, neugierig und aktiv sind.
Hier sind einige wichtige Informationen über Chinchillas:
Aussehen:
Chinchillas haben einen gedrungenen Körperbau mit großen Ohren und großen dunklen Augen. Ihr Fell ist dicht und seidig und dient als Schutz gegen Kälte und Feuchtigkeit. Es gibt verschiedene Farbvarianten, darunter Standard-Grau, Beige, Ebony, Wilson White und vieles mehr.
Lebensraum:
In freier Wildbahn leben Chinchillas in felsigen Gebieten der Anden, wo sie Höhlen und Spalten als Unterschlupf nutzen. Als Haustiere benötigen sie geräumige Käfige mit verschiedenen Ebenen zum Klettern und Spielen. Ein Chinchilla-Käfig sollte gut belüftet sein und mit Heu, Einstreu und Versteckmöglichkeiten ausgestattet sein.
Ernährung:
Chinchillas sind Pflanzenfresser und ernähren sich hauptsächlich von Heu, Frischfutter wie Gemüse und Kräutern sowie speziellem Chinchilla-Pelletfutter. Eine ausgewogene Ernährung ist wichtig, um die Gesundheit der Chinchillas zu gewährleisten. Es ist wichtig, ihnen auch stets frisches Wasser zur Verfügung zu stellen.
Verhalten:
Chinchillas sind sehr aktive Tiere und benötigen daher viel Platz zum Klettern, Hüpfen und Spielen. Sie sind nachtaktiv und haben einen ausgeprägten Bewegungsdrang. Chinchillas sind von Natur aus neugierig, können aber auch scheu sein. Mit Geduld und positiver Verstärkung können sie jedoch zahm und handzahm werden.
Pflege:
Das dichte Fell der Chinchillas erfordert regelmäßige Pflege. Sie nehmen regelmäßige Sandbäder, um ihr Fell zu reinigen und zu entfetten. Ein spezieller Chinchilla-Sand oder -Staub sollte dafür verwendet werden. Das Fell sollte nicht mit Wasser gewaschen werden, da es zu Hautproblemen führen kann.
Gesundheit:
Chinchillas sind anfällig für bestimmte Gesundheitsprobleme wie Zahnprobleme, Verdauungsstörungen und Pilzinfektionen. Regelmäßige tierärztliche Untersuchungen und eine gesunde Ernährung sind wichtig, um ihre Gesundheit zu erhalten.
Es ist wichtig zu beachten, dass Chinchillas soziale Tiere sind
und am besten in Paaren oder kleinen Gruppen gehalten werden sollten. Sie benötigen viel Aufmerksamkeit, interaktive Spielmöglichkeiten und regelmäßige Beschäftigung, um ein glückliches und gesundes Leben zu führen.
Ein Chinchilla kaufen
Wenn Sie nicht unbedingt Jungtiere kaufen möchten, ist das Tierheim die beste Anlaufstelle, um sich Chinchillas zuzulegen. Informieren Sie sich in den Tierheimen in Ihrer Nähe, ob es dort abgegebene Chinchillas gibt. Die Chinchilla-Käfige müssen groß und sauber sein. Die Chinchillas selbst sollten gepflegt sein und einen munteren Eindruck machen.
Weitere Informationen über Chinchillas

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Frettchen
Mittlerweile gewinnt das Frettchen als Haustier immer mehr Beliebtheit: Die Knopfaugen und das niedliche Gesicht sind nur zwei Gründe, warum viele Menschen auf dieses kleine Raubtier kommen.
Vor der Anschaffung

Zuerst gilt es einige Punkte zu klären, bevor Sie sich ein Frettchen ins Haus holen. Zuallererst müssen Sie dabei mit deinem Vermieter klären, ob er die Haltung eines solchen Tieres erlaubt. Frettchen leben immerhin nicht ausschließlich im Käfig und sind letztendlich doch noch Raubtiere.
Auch muss man bedenken, dass die Anschaffungs- und Unterhaltskosten höher sind als bei anderen Kleintieren. Die Tiere können bis zu zehn Jahre alt werden und sind somit eine langfristige Verpflichtung. Der benötigte Käfig ist für ein Tier in der Wohnung ziemlich groß, auch sollten sie Freilauf genießen können. Neugierigen Tiere können zum Beispiel sämtliche Sachen anknabbern, die es dann zu ersetzen gilt. Sie fressen vorwiegend Fleisch, was in der Anschaffung ebenfalls teurer ist als Futter für andere Kleintiere.
Zuletzt sind auch die Tierarztkosten häufig höher: Bei gesunden Frettchen sollten zumindest jährliche Impfungen gemacht werden, damit ein wirksamer Schutz vor Viruserkrankungen garantiert werden kann. Die Pflege dagegen ist unaufwändiger
Der letzte Punkt, der für manche letztendlich gegen die Haltung von Frettchen spricht, ist die Geruchsbelästigung. Sowohl Rüde (männliches Frettchen) als auch Fähe (weibliches Tier) besitzen ausgeprägte Analdrüsen, die stark riechende Sekrete absondern: Der strenge Geruch kann wirklich zur Belästigung werden.
Frettchenasyle in Deutschland
Es gibt verschiedene Frettchenasyle und Auffangstationen in Deutschland, die sich um Frettchen kümmern und ihnen ein neues Zuhause bieten. Hier sind einige bekannte Frettchenasyle und Standorte in Deutschland:
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Frettchenhilfe e.V.:
Die Frettchenhilfe e.V. ist eine Organisation, die bundesweit aktiv ist und sich dem Schutz, der Vermittlung und der artgerechten Haltung von Frettchen widmet. Sie haben verschiedene Pflegestellen und Auffangstationen in ganz Deutschland. Weitere Informationen findest du auf ihrer Website: www.frettchenhilfe.de -
Frettchenhilfe & Notfallvermittlung e.V.:
Dieser Verein betreibt ebenfalls Frettchenasyle und bietet Notfallvermittlung für Frettchen in ganz Deutschland an. Sie haben eine Liste mit ihren Auffangstationen auf ihrer Website: www.frettchenhilfe-notfallvermittlung.de -
Frettchenfreunde Deutschland e.V.:
Der Verein Frettchenfreunde Deutschland e.V. engagiert sich für den Schutz und die artgerechte Haltung von Frettchen. Sie haben verschiedene Auffangstationen und Pflegestellen in Deutschland. Weitere Informationen findest du auf ihrer Website: www.frettchenfreunde-deutschland.de
Es gibt auch kleinere regionale Frettchenasyle und Tierheime, die Frettchen aufnehmen und vermitteln. Eine gute Möglichkeit, solche Einrichtungen in deiner Nähe zu finden, ist eine Internetrecherche nach "Frettchenasyl" oder "Frettchen Auffangstation" in Kombination mit dem Namen deiner Stadt oder Region.
Wenn du ein Frettchen abgeben möchtest oder dich für die Adoption eines Frettchens interessierst, empfehle ich dir, direkt mit den entsprechenden Frettchenasylen oder Auffangstationen Kontakt aufzunehmen. Sie können dir Informationen über ihre aktuellen Standorte, Vermittlungsbedingungen und den Adoptionsprozess geben.
Frettchenasyl e.V. ist ein Zusammenschluss mehrerer Frettchenhalter, die sich zum Ziel gesetzt haben, Fund-Frettchen, Abgabe-Frettchen und beschlagnahmte Frettchen aufzunehmen und ihnen ein neues, artgerechtes Zuhause zu suchen.
Es werden keine Tiere in Einzelhaltung abgegeben (außer, wenn sie nicht mehr sozialisiert werden können). Wichtig ist auch die Aufklärung und Information für artgerechte Frettchenhaltung.
Züchter, sprich Tiervermehrer, können kein Mitglied bei Frettchenasyl e.V. werden:
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"Stall"-Kaninchen
Kaninchenmast: Leiden bis zum Tod: Gemästet, gequält, geschlachtet – verkauft
Über den teils katastrophalen Zustand in Legebatterien weiß mittlerweile jeder Bescheid, doch kaum jemand macht sich darüber Gedanken, woher der Kaninchenbraten aus dem Supermarkt kommt und welches Leiden diese armen Kreaturen hinter sich haben. Die Kaninchen leben mit blutigen Pfoten auf engstem Raum auf Drahtgittern zusammengepfercht - ohne Tageslicht, ohne Heu etc. Auch beim Schlachter hat das Leiden kein Ende. Durch einen Kehlschnitt sollen die Tiere ausbluten - und das bei vollem Bewusstsein.
Kaninchen sind beliebte Haustiere und gehören zur Familie der Hasenartigen.
Hier sind einige wichtige Informationen über Kaninchen:
Aussehen:
Kaninchen haben einen gedrungenen Körper mit langen Hinterbeinen, kurzen Vorderbeinen und einem weichen Fell. Es gibt verschiedene Rassen mit unterschiedlichen Fellfarben, Mustern und Ohrenlängen. Sie haben große Augen und lange Schnurrhaare.
Lebensraum:
In freier Wildbahn leben Kaninchen in unterirdischen Bauten, den sogenannten "Bauen". Als Haustiere benötigen sie einen geräumigen Käfig oder ein Gehege mit ausreichend Platz zum Herumlaufen, Springen und Verstecken. Sie können auch stubenrein gemacht werden, um in Innenräumen zu leben.
Ernährung:
Kaninchen sind Pflanzenfresser und benötigen eine ballaststoffreiche Ernährung. Sie sollten hauptsächlich mit frischem Heu, hochwertigem Kaninchenfutter und einer Vielzahl von frischem Gemüse, Kräutern und Gras gefüttert werden. Eine gute Wasserversorgung ist ebenfalls wichtig.
Verhalten:
Kaninchen sind soziale Tiere und können eine starke Bindung zu ihren Besitzern aufbauen. Sie sind aktiv und neugierig, lieben es zu hüpfen, zu graben und zu erkunden. Kaninchen sind auch bekannt für ihr Nageverhalten und benötigen geeignetes Spielzeug und Kausachen, um ihre Zähne zu pflegen und zu beschäftigen.
Pflege:
Kaninchen benötigen regelmäßige Pflege. Ihr Fell sollte gebürstet werden, um Verfilzungen zu vermeiden. Die Zähne der Kaninchen wachsen kontinuierlich, daher ist es wichtig, dass sie ausreichend Gelegenheit zum Kauen haben, um ihr Wachstum zu kontrollieren. Auch regelmäßiges Krallen schneiden kann erforderlich sein.
Gesundheit:
Kaninchen sind anfällig für bestimmte Gesundheitsprobleme wie Zahnerkrankungen, Verdauungsstörungen, Parasitenbefall und Hitzestress. Regelmäßige tierärztliche Untersuchungen und eine gesunde Ernährung sind wichtig, um ihre Gesundheit zu erhalten. Es ist auch wichtig, sie vor Raubtieren und Zugluft zu schützen.
Es ist ratsam, mindestens zwei Kaninchen zusammen zu halten, da sie soziale Tiere sind und Gesellschaft benötigen.
Es ist wichtig, ihnen genügend Auslauf und Beschäftigung zu bieten, um ein glückliches und gesundes Leben zu gewährleisten.
Bitte beachte, dass Kaninchen Lebewesen mit individuellen Bedürfnissen sind und eine angemessene Pflege und Aufmerksamkeit erfordern. Es ist wichtig, sich vor der Anschaffung eines Kaninchens über ihre Bedürfnisse und artgerechte Haltung zu informieren.
Wir empfehlen diese Internetseite von Adriane Borsch, die sich ausschließlich mit Kaninchen beschäftigt
und wo Sie alle Infos rund um Kaninchen finden. www.bunnyhilfe.de
Fünfte Verordnung zur Änderung der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung PDF-Datei

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Meerschweinchen

Unter diesen Links finden Sie viele interessante Informationen zum Thema "Meerschweinchen":
Hier sind einige wichtige Informationen über Meerschweinchen
Meerschweinchen sind beliebte Haustiere und gehören zur Familie der Nagetiere.
Aussehen:
Meerschweinchen haben einen gedrungenen Körper mit kurzen Beinen und einem runden Kopf. Sie haben ein dichtes Fell in verschiedenen Farben und Mustern. Meerschweinchen haben kleine Ohren und große, runde Augen.
Lebensraum:
Meerschweinchen sind anpassungsfähige Tiere und können sowohl in Innenräumen als auch im Freien gehalten werden. Sie benötigen einen geräumigen Käfig oder ein Gehege mit ausreichend Platz zum Herumlaufen, Verstecken und Erkunden. Eine geeignete Unterbringung sollte Schutz vor Zugluft, direkter Sonneneinstrahlung und Raubtieren bieten.
Ernährung:
Meerschweinchen sind Pflanzenfresser und benötigen eine ballaststoffreiche Ernährung. Ihr Hauptnahrungsmittel sollte qualitativ hochwertiges Heu sein, das ständig verfügbar sein sollte. Zusätzlich sollten sie frisches Gemüse, wie z.B. Karotten, Paprika, Salat und Gurken, sowie eine begrenzte Menge an Obst erhalten. Spezielles Meerschweinchenfutter kann als Ergänzung dienen, aber es sollte nicht die Hauptquelle ihrer Ernährung sein.
Verhalten:
Meerschweinchen sind soziale Tiere und sollten idealerweise mindestens paarweise gehalten werden. Sie sind neugierig und verspielt. Meerschweinchen kommunizieren über verschiedene Lautäußerungen wie Quietschen, Schnurren und Pfeifen. Sie sind in der Regel zutraulich und können eine Bindung zu ihren Besitzern aufbauen.
Pflege:
Das Fell der Meerschweinchen sollte regelmäßig gebürstet werden, um Verfilzungen zu vermeiden. Ihre Nägel müssen regelmäßig gekürzt werden. Meerschweinchen sollten Zugang zu frischem, sauberem Wasser haben, das täglich gewechselt werden sollte. Der Käfig oder das Gehege sollte regelmäßig gereinigt werden, um eine gute Hygiene zu gewährleisten.
Gesundheit:
Meerschweinchen sind relativ robuste Tiere, aber sie können anfällig für bestimmte Gesundheitsprobleme wie Zahnprobleme, Verdauungsstörungen und Atemwegserkrankungen sein. Regelmäßige tierärztliche Untersuchungen sind wichtig, um ihre Gesundheit zu überwachen und eventuelle Probleme frühzeitig zu erkennen. Eine ausgewogene Ernährung und eine saubere Umgebung tragen ebenfalls zur Gesundheit bei.
Es ist wichtig, Meerschweinchen angemessen zu beschäftigen und zu interagieren, um ihr Wohlbefinden zu fördern. Sie benötigen täglich Auslauf außerhalb ihres Käfigs oder Geheges, um ihre Muskeln zu trainieren und ihre Neugier zu befriedigen.
Vor der Anschaffung von Meerschweinchen ist es ratsam, sich über ihre Bedürfnisse und artgerechte Haltung zu informieren
Meerschweinchen sind echte Gruppentiere. Wie ihre wilden Verwandten, so möchten auch unsere domestizierten Meerschweinchen in großen Gruppen zusammenleben. Sie müssen immer mindestens einen Artgenossen um sich haben, ab einer Gruppengröße von vier und mehr Meerschweinchen fühlen sie sich wohl. Zusammen geben sie sich Sicherheit, schmiegen sich an und reden miteinander, schlafen nah beieinander und fressen zusammen.
Entscheiden Sie sich also von Anfang an für mindestens zwei Meerschweinchen.
Meerschweinchen-Ratgeber
Meerschweinchen-Ratgeber des Vereins Meerschweinchenhilfe e.V. 130 Seiten 10,00 € incl. Versandkosten
http://www.meerschweinchenhilfe.de/home/index.php?page=70
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Bienen sind soziale Insekten und spielen eine wichtige Rolle in der Bestäubung von Pflanzen, einschließlich vieler Nutzpflanzen. Es gibt verschiedene Arten von Bienen, aber die bekannteste und am weitesten verbreitete ist die Honigbiene (Apis mellifera).
Hier sind einige grundlegende Informationen über Bienen:
Bestäubung:
Bienen sind hervorragende Bestäuber. Während sie Pollen von einer Blume zur anderen transportieren, helfen sie bei der Befruchtung und ermöglichen so die Fortpflanzung vieler Pflanzenarten. Diese Bestäubungsleistung ist für die Erhaltung von Ökosystemen und die Produktion von Lebensmitteln von entscheidender Bedeutung.
Bienenstaat:
Bienen leben in organisierten sozialen Gemeinschaften, den sogenannten Bienenstöcken. Ein Bienenvolk besteht aus einer Königin, Arbeiterinnen und Drohnen. Die Königin ist für die Eiablage verantwortlich, während die Arbeiterinnen Aufgaben wie Honigproduktion, Brutpflege und Sammlung von Nektar und Pollen übernehmen. Drohnen sind die männlichen Bienen und ihre Hauptaufgabe besteht darin, die Königin zu begatten.
Honigproduktion:
Honigbienen produzieren Honig, indem sie Nektar von Blumen sammeln und in den Bienenstock bringen. Im Stock wird der Nektar von den Bienen zu Honig umgewandelt, der als Nahrung für das Volk dient. Der Überschuss an Honig kann vom Imker geerntet werden.
Bedeutung für die Umwelt und Landwirtschaft:
Bienen sind für die Bestäubung von vielen Pflanzenarten, einschließlich Obstbäumen, Gemüsepflanzen und Blumen, unerlässlich. Die Bestäubung durch Bienen erhöht die Erträge und die Qualität der landwirtschaftlichen Erzeugnisse. Ohne Bienen würde die Vielfalt und Verfügbarkeit von Nahrungsmitteln stark beeinträchtigt werden.
Es ist wichtig zu beachten, dass Bienen weltweit von verschiedenen Bedrohungen betroffen sind, darunter der Verlust von Lebensräumen, der Einsatz von Pestiziden und der Klimawandel. Der Schutz der Bienen und ihrer Lebensräume ist von großer Bedeutung, um ihre wichtige Rolle in der Natur und in der Landwirtschaft zu erhalten.
Wichtig
Jeder dritte Bissen, den wir zu uns nehmen, hängt von der Bestäubung durch Bienen und Co. ab.
Die fleißigen Tiere sind die wichtigsten Verbündeten der Bauern. Doch ausgerechnet der massenhafte Einsatz von Pestiziden in der industriellen Landwirtschaft bedroht ihr Überleben:
Aus Greenpeace-Nachrichten 03/2013
Rettet die Bienen
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Igel
Auch wenn sich der Tierschutzverein Erkrath in seiner Tiervermittlung vorrangig auf Katzen konzentriert, so endet unser Engagement jedoch nicht bei Katzen.
Wir bemühen uns stets auch für andere Tiere in Not neue Unterbringungsmöglichkeiten zu finden oder ihnen ein besseres Leben zu ermöglichen. Dafür arbeiten wir sehr häufig eng mit anderen Vereinen zusammen, die sich auf die eine oder andere Tierart 'spezialisiert' haben, so wie wir auf Katzen.
Der Igel ist ein kleines Säugetier, das in vielen Teilen Deutschlands heimisch ist.
Hier sind einige wichtige Informationen über Igel:
Aussehen:
Igel haben einen abgerundeten Körper mit stacheligen Borsten. Ihre Stacheln sind braun oder grau und dienen als Schutz vor Feinden. Sie haben eine spitze Schnauze, kleine Augen und Ohren.
Lebensraum:
Igel leben in verschiedenen Lebensräumen wie Gärten, Wiesen, Wäldern und Parkanlagen. Sie bevorzugen Gebiete mit dichtem Unterholz, Laubhaufen und hohem Gras, wo sie Nahrung und Unterschlupf finden können.
Ernährung:
Igel sind Allesfresser und ernähren sich hauptsächlich von Insekten wie Käfern, Schnecken, Würmern und Larven. Sie fressen auch Früchte, Beeren, Pilze und kleine Wirbeltiere. Es ist wichtig, dass sie eine abwechslungsreiche und natürliche Ernährung haben.
Verhalten:
Igel sind nachtaktive Tiere. Tagsüber schlafen sie in Verstecken wie Laubhaufen, Baumstümpfen oder hohlen Bäumen. In der Dämmerung und nachts gehen sie auf Nahrungssuche. Igel sind einzelgängerisch und territorial. Sie können eine Distanz von mehreren Kilometern pro Nacht zurücklegen.
Fortpflanzung:
Igel haben eine Paarungszeit im Frühjahr und im Herbst. Nach einer Tragzeit von etwa 35 Tagen bringen die Weibchen eine Wurf von 3-7 Jungen zur Welt. Die Jungen sind blind und hilflos bei der Geburt und öffnen ihre Augen nach etwa 2 Wochen. Sie werden von der Mutter gesäugt und nach einigen Wochen auf eigene Faust aktiv.
Gefährdung und Schutz:
Igel sind in Deutschland geschützt und stehen unter Naturschutz. Ihr Lebensraum wird jedoch zunehmend durch menschliche Eingriffe wie Flächenversiegelung, Gartenpflege und Straßenbau beeinträchtigt. Auch der Einsatz von Pestiziden kann sich negativ auf ihre Nahrungsquellen auswirken. Es ist wichtig, Igel zu schützen, indem man ihnen einen natürlichen Lebensraum bietet und auf den Einsatz von Chemikalien verzichtet.
Wenn du einen Igel in deinem Garten oder in der Nähe findest und ihm helfen möchtest, solltest du ihn mit Wasser und geeigneter Nahrung versorgen. Falls er verletzt oder krank aussieht, ist es ratsam, einen Tierarzt oder eine Igelstation zu kontaktieren, um professionelle Unterstützung zu erhalten.
Bitte beachte, dass Igel Wildtiere sind und ihre natürlichen Lebensbedingungen respektiert und geschützt werden sollten.
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aus n-tv vom 30.03.24
Haben Zecken in der Natur auch einen Nutzen?
Borreliose, FSME, Fleckfieber: Zecken können Krankheitserreger an ihre Wirte weitergeben. Doch nicht jeder Zeckenstich macht krank. Einige können sogar das Immunsystem der Wirte stärken und die Evolution beschleunigen. Aber wie geht das?
Zecken sind gefürchtete Parasiten, die gefährliche Krankheiten übertragen. Sie werden in Deutschland deshalb zu den gefährlichsten Tieren gezählt. Doch nicht nur für Menschen stellen sie eine Gefahr dar, denn auch Tiere können zu ihren Opfern werden. Wenn eine Zecke ein Lebewesen befällt und Krankheitserreger durch ihren Stechapparat direkt in den Körper des Wirtes abgibt, kann der Wirt lebensbedrohlich erkranken.
Doch aus evolutionärer Sicht sind die Parasiten nicht nur schädlich für ihre Wirte, sondern können sogar an einem überlebenswichtigen Immun-Booster beteiligt sein. Das passiert, wenn sich parallel zum Zeckenstich zufällig auch das Erbgut des Wirtes verändert. Die von der Zecke übertragenen Erreger werden vom Immunsystem des Wirtes als körpereigene Reaktion bekämpft. Dadurch bricht die Krankheit nicht aus und das Lebewesen bleibt trotz Parasitenbefall gesund. Die Erbgutveränderung bleibt bestehen, sodass bei einem erneuten Zeckenstich das Opfer immun ist. Der schützende Effekt durch das veränderte Erbgut wird auch an die Nachkommen des Wirtes weitergegeben. Sie erlangen auf die Weise von Geburt an eine natürliche Immunität gegen die Krankheitserreger der Parasiten. Zecken sind, wie auch andere Parasiten, auf diese Weise an der Beschleunigung der Evolution der Wirte beteiligt.
Mit dem Blick aufs Große und Ganze sind Zecken auch in der Funktion als krankheitsauslösende Schädlinge hilfreich für die Natur. Sie halten die Populationszahlen ihrer Wirte im Rahmen. Das bestätigten auch wissenschaftliche Untersuchungen. Ein Forschungsteam der University of California stellte bei der Untersuchung von 26 invasiven Arten in neuen Lebensräumen fest, dass sie dort mit keinen Parasiten zu kämpfen hatten. Ihre Population breitete sich explosionsartig aus. In ihren früheren Lebensräumen waren Parasiten ihre natürlichen Feinde, wodurch ihre Artenvielfalt konstant blieb.
Zecken selbst werden von Parasiten befallen
Zecken stellen zudem eine unentbehrliche Nahrungsquelle für andere Tiere dar. Zu ihren natürlichen Feinden zählen unter anderem Spitzmäuse, Vögel, Ameisen und Igel. Einige Tiere bevorzugen mit Blut vollgesogene Zecken. Insbesondere Maulwürfe fressen die Weibchen kurz vor der Fortpflanzung.
Darüber hinaus sind die Zecken selbst Wirte für andere Parasiten. Die Universität Hohenheim stellte fest, dass Schlupfwespen ihre Eier in die Körper der Zecke legen. Die Larven töten den Wirt innerhalb weniger Tage von innen heraus. Auch Fadenwürmer nutzen Zecken als Wirte. In einem Feldversuch haben sie rund 50 Prozent der Zecken einer Population getötet. Sie umspinnen und durchdringen den Körper der Zecken mit giftigen Fäden. Des Weiteren können sich Pilze auf Zeckenkörpern ansiedeln
Zecken können ziemlich alt werden
Eine Zecke kann in der Natur im Durchschnitt neun Jahre alt werden. Die Überlebensdauer hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie den Umweltbedingungen, der Verfügbarkeit von Wirten, der Zeckenart und Krankheitserregern. Der "gemeine Holzbock" ist in Deutschland weitverbreitet und wird meist zwischen drei und fünf Jahre alt. Im Gegensatz dazu ist die Taubenzecke äußerst langlebig. Unter optimalen Bedingungen kann sie bis zu 18 Jahre alt werden. Die Zeckenart kommt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum. Auch in West- und Mitteleuropa ist sie inzwischen ansässig. In Deutschland kommt sie vor allem an der Nord- und Ostsee vor und befällt, wie ihr Name schon verrät, vorwiegend Tauben. Für Menschen sind sie unbedenklich, da bisher keine lebensgefährlichen Erkrankungen von ihnen ausgehen.
Die meisten Zecken können unter Laborbedingungen und bei optimaler Blutversorgung bis zu zehn Jahre ohne Nahrung überleben. Sie verbrauchen bei nahezu perfekten Bedingungen wesentlich weniger Energie als ihre Artgenossen in freier Natur. Die natürlichen Feinde, die körperliche Bewegung und Nahrungssuche bedeutet für frei lebende Tiere Stress, der den Energieverbrauch erhöht. Daher benötigen die Zecken in freier Natur früher frisches Blut, um ihren Energiehaushalt wieder aufzufüllen. Dennoch haben sich die Tiere hervorragend an ihre Umgebungen angepasst. Aus evolutionärer Sicht sind sie wahre Überlebenskünstler.
Zecken halten viel aus
Der Berliner Biologe Hans Dautel untersuchte vor einigen Jahren in einem "Zeckenhärtetest", unter welchen Extrembedingungen Zecken überleben können. Ein Waschgang bei 40 Grad inklusive Schleudergang stellt für das Tier grundsätzlich kein Problem dar. Insbesondere Nymphen und erwachsene Zecken haben dabei hohe Überlebenschancen. Bei zwei von drei Versuchen betrug die Überlebensrate 100 Prozent. Ab einer Temperatur von 60 Grad Celsius oder in einem Wäschetrockner wird es jedoch kritisch für die Parasiten.
Bei einer Temperatur von minus zwölf Grad Celsius im Tiefkühlfach überlebten die Zecken 24 Stunden. In einer Wohnung können 55 Prozent der Zecken drei bis zu fünf Tage überleben, erwachsene Zecken bis zu zehn Tage. In geschlossenen Räumen ist die Luftfeuchtigkeit gering. Die Parasiten benötigen langfristig eine hohe Luftfeuchtigkeit zum Überleben, die in der Wohnung nicht gegeben ist.
Übrigens: Giraffen sind perfekt vor Zecken geschützt, denn sie tragen ihren natürlichen Zeckenschutz im Fell. Die blut-hungrigen Parasiten verabscheuen den speziellen Geruch der Tiere, den sie mit dem sogenannten Hallerschen Organ, das sich an den Vorderbeinen von Zecken befindet, wahrnehmen.
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