Tierschutzverein Erkrath
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Gesundheit-Ernährung

Welche Lebensmittel Ihre Katze naschen darf
und welche Tabu sind

Katzen sind Schlemmermäulchen. Nicht selten verschmähen sie ihr eigenes Futter und stibitzen lieber vom Essenstisch. Doch das kann äußerst gefährlich sein.

Katzen sind Jäger und benötigen eine leicht verdauliche und proteinreiche Nahrung. Qualitativ hochwertiges Katzenfutter ist bereits darauf abgestimmt, Ihre Samtpfote mit allen nötigen Nährstoffen zu versorgen. Außerdem belastet ein häufiger Futterwechsel den Magen-Darm-Trakt der Tiere, darum sollten Sie bei der Ernährung auf Beständigkeit achten. Es ist also generell keine gute Idee, die Katze regelmäßig von Ihrem Teller naschen zu lassen. Bei einigen Nahrungsmitteln ist allerdings besondere Vorsicht geboten, da sie ungesund oder sogar giftig für Katzen sind.

Belohnen Sie Ihre Katze niemals dafür, wenn Sie am Tisch nach Futter bettelt oder sogar auf den Essenstisch springt. So sorgen Sie für eine falsche Konditionierung.



Was darf die Katze fressen?

Wenn Sie Ihrem Liebling jedoch ab und an ein kleines Leckerli gönnen möchten, greifen Sie zu folgenden Lebensmitteln:

  • Fisch: Ungewürzten Fisch können Sie Ihrem Liebling gerne ab und zu kochen oder braten. Entfernen Sie aber größere Gräten, bevor Sie ihn verfüttern. Rollmops und andere eingelegte Fischsorten sind jedoch viel zu salzig für Katzen.
  • Fleisch: Ungewürztes Fleisch ist ein nettes Goodie für zwischendurch. Wichtig ist dabei jedoch, dass Sie Schweine- und Geflügelfleisch stets gut durchbraten. Denn ansonsten besteht Infektionsgefahr durch Salmonellen und bestimmte Viren.

 


Lieber nicht verfüttern – diese Nahrungsmittel sind ungesund für Katzen

Manche Lebensmittel sind zwar nicht direkt giftig für Katzen, führen auf Dauer aber zu Verdauungsproblemen oder anderen Krankheiten. Wenn Ihre Samtpfote sie mal stibitzt, ist dies kein Notfall, aber sie sollte sich nicht regelmäßig davon ernähren:

  • Backwaren: Getreideprodukte gehören nicht auf den Speiseplan von Katzen. Als Fleischfresser können sie Kohlenhydrate nur in kleinen Mengen verdauen und auf das enthaltene Gluten reagieren sie besonders empfindlich.
  • Wurstwaren: Würstchen, Salami und andere gewürzte oder marinierte Fleischprodukte sind für Katzen viel zu fettig und salzig. Und die beigesetzten Gewürze könnten zusätzlich problematisch sein.
  • Gemüse: Einige Gemüsesorten können bei Katzen ebenfalls zu gesundheitlichen Problemen führen. Dies gilt vor allem für Auberginen, Tomaten, Kartoffeln und andere Nachtschattengewächse. Diese können bei Katzen Atemstörungen, Krämpfe und Herzrhythmusstörungen auslösen. Auch Avocados enthalten Stoffe, die dem Herzmuskel Ihrer Fellnase schaden.
    Obst: Fruchtzucker kann bei Katzen in größeren Mengen Verdauungsprobleme verursachen. Deshalb gehört besonders Steinobst nicht auf ihren Speiseplan.
  • Gewürze: Mit Gewürzen sollten Sie bei Ihrer Katze generell aufpassen. Und auch alle Lauchgewächse wie Zwiebeln oder Knoblauch sind wegen ihrer giftigen Schwefelverbindungen tabu.
  • Milch: Im Gegensatz zur landläufigen Meinung sind ausgewachsene Katzen laktoseintolerant. Das heißt, sie vertragen die in Milchprodukten enthaltene Laktose nicht. Diese kann zu Blähungen, Durchfall und anderen Verdauungsproblemen führen.

 


Achtung, giftig – was Ihre Katze auf keinen Fall essen darf

In jedem Haushalt gibt es auch einige Dinge, auf die sie besonders achtgeben müssen. Diese Lebensmittel führen bei Katzen zu akuten Vergiftungen und stellen eine ernste Gefahr für Ihre Fellnase dar:

  • Alkohol, Kaffee und Tee: Alkohol führt bei Katzen zu schweren Leberschäden. Auch Koffein ist für sie besonders giftig und schon in kleinen Mengen gefährlich. Stellen Sie Ihre Tasse also immer außerhalb der Reichweite Ihrer Katze ab.
  • Weintrauben und Rosinen: Trauben enthalten Stoffe, die bei Katzen schon in kleinen Mengen zu Nierenversagen führen können.
  • Kakao und Schokolade: Auch bei Schokolade ist äußerste Vorsicht geboten: Schon geringe Mengen lösen bei Katzen Krämpfe, Muskelzittern und Herzrhythmusstörungen aus. Lassen Sie kakaohaltige Lebensmittel also nie unbeaufsichtigt in deren Reichweite liegen.
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aus Gofeminin vom 13.02.23

Ungesund oder okay: Dürfen Katzen Käse essen?

Katzen Käse

Katzen können in Maßen Käse essen -Allgemein-

  1. Laktoseintoleranz:
    Die meisten Katzen sind laktoseintolerant, was bedeutet, dass ihr Körper Schwierigkeiten hat, Laktose zu verdauen, den in Milchprodukten enthaltenen Zucker. Käse hat normalerweise einen niedrigeren Laktosegehalt als Milch, aber es ist immer noch ratsam, die Reaktion Ihrer Katze auf Käse zu beobachten und mögliche Verdauungsprobleme zu beachten.

  2. Fettgehalt:
    Käse enthält oft einen hohen Fettgehalt, was bei übermäßigem Verzehr zu Gewichtszunahme und Verdauungsproblemen führen kann. Es ist wichtig, Käse nur als gelegentlichen Leckerbissen anzubieten und die Menge zu begrenzen.

  3. Sorten:
    Einige Käsesorten sind besser für Katzen geeignet als andere. Frische, milde Käsesorten wie Mozzarella, Hüttenkäse oder Quark sind oft besser verträglich als reifere und würzigere Käsesorten. Hartkäse wie Cheddar oder Parmesan können ebenfalls in kleinen Mengen angeboten werden.

Es ist wichtig zu beachten, dass Käse kein wesentlicher Bestandteil der Katzenernährung ist. Katzen sind fleischfressende Tiere, und ihre Hauptquelle für essentielle Nährstoffe sollte hochwertiges Katzenfutter sein, das speziell auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist. Käse sollte nur gelegentlich und in kleinen Mengen als Belohnung oder Abwechslung angeboten werden.

Gewissensfrage beim Frühstück

Am Frühstückstisch kommt die Katze schnurrend angerannt. Am liebsten würde sie einem gleich die Käsescheibe vom Brot schnappen – und wer kann bei den großen Augen schon Nein sagen? Hunden kann man immerhin auch ab und zu etwas abgeben. Doch wie ist das mit Katzen? Dürfen Katzen Käse essen? Hier erfahrt ihr mehr.

Inhalt
  1.  · Dürfen Katzen Käse essen?
  2.  · Warum vertragen Katzen keinen Käse?
  3.  · Ist Käse für Katzen ungesund?
  4.  · Mozzarella oder Gouda: Welchen Käse dürfen Katzen fressen?
  5.  · Dürfen Kitten Käse essen?
  6.  · Fazit: Hin und wieder ist ein Stück Käse ok

Spätestens, wenn die Käseverpackung geöffnet wird, steht die Katze miauend neben einem und bettelt um ihr Leben. So zumindest ist das bei mir in der Küche der Fall. Viele Katzen lieben Käse und sind ganz heiß auf die Leckerei. Dabei ist nicht jede Käsesorte für eure Vierbeiner geeignet. Auf welchen Käse ihr verzichten solltet und wobei ihr bei der Fütterung mit Käse achten solltet, erklären wir euch.

Dürfen Katzen Käse essen?

Dürfen Katzen Käse fressen? Diese Frage stellen sich sicher viele Katzenbesitzer. Wenn es nach den Vierbeinern geht, sicherlich, denn die Miezen sind ganz heiß auf die Leckerei. Experten warnen jedoch davor, Käse zu füttern und empfehlen lediglich kleine Menge ganz bestimmter Käsesorten.

Das Problem liegt nämlich darin, dass viele Katzen eine Laktoseintoleranz haben, Milchprodukte also nicht gut vertragen. Das gilt demnach nicht nur für Käse, sondern auch für andere Lebensmittel mit Molke wie ganz normale Milch, Joghurt und Sahne. Der Mythos, dass Katzen gerne Milch trinken, ist also falsch, auch wenn er sich hartnäckig hält. Laut der Cornell University of Veterinary Medicine kann der tägliche Verzehr von Milchprodukten zu unangenehmen Magen-Darm-Problemen führen. Die Folge: Entzündungen des Magen-Darm-Trakts, Durchfall, Verstopfung oder Erbrechen.

Warum vertragen Katzen keinen Käse?

Wie oben bereits erwähnt, haben die meisten Katzen eine Laktoseintoleranz. Als Kitten benötigen die Haustiere zwar noch Milch, um zu wachsen, während dieser Zeit produzieren die kleinen Kätzchen allerdings Laktase, die den enthaltenen Milchzucker Laktose aufspaltet. Ausgewachsene Katzen produzieren dagegen keine Laktase mehr, sodass der Milchzucker nicht richtig abgebaut werden kann. Die Laktose gelangt so in den Dickdarm und vergärt dort. Als Folge können Verdauungsstörungen und eine Beeinträchtigung der Darmflora auftreten. Wenn ihr euch also fragt, was Katzen essen dürfen und was nicht, solltet ihr auf Milchprodukte möglichst verzichten.

Ist Käse für Katzen ungesund?

Bestimmte Käsesorten mit sehr wenig Laktose sind zwischendurch als kleines Leckerli in Ordnung, sollten jedoch nicht als Hauptmahlzeit angeboten werden. Vor allem, da nicht nur die enthaltene Laktose Katzen auf den Magen schlagen kann. Auch der Salzgehalt im Käse kann für Katzen viel zu hoch sein und zu Problemen führen.

Salz in größeren Mengen ist für Katzen nämlich schädlich und kann sogar giftig sein. Anzeichen für eine Salzvergiftung können zum Beispiel Erbrechen, Durchfall, Zittern, Lethargie und Appetitlosigkeit sein. Salzige Lebensmittel wie Kartoffelchips, Salzbrezeln oder salziges Popcorn sind daher keine gesunde Option für Katzen. Zu viel Salz kann zudem die Nieren der Haustiere belasten. Leidet eure Katze bereits an einer Nierenerkrankung, ist Käse als Futtermittel absolut tabu. Egal, in welchem Umfang.

Hinweis: Bei Nierenerkrankungen solltet ihr euren Tierarzt oder eure Tierärztin nach einer passenden und einer gesunden Ernährung fragen.

Neben dem hohen Salzgehalt haben viele Käsesorten auch (leider) viele Kalorien. Auch bei euren Haustieren solltet ihr darauf achten, dass sie nicht zu viele Kalorien aufnehmen. Der Tagesbedarf eines Stubentigers ist eher niedrig (je nachdem, ob Freigänger oder nicht) und sollte durch eine ausgewogene, katzengerechte Ernährung gedeckt werden. Leckerlies und Snacks, die meist kalorienreicher sind, sollten nur zwischendurch und selten gefüttert werden. Für ein geeignetes Futter, das auch auf das Alter der Katze ausgerichtet ist, fragt ihr am besten den Tierarzt oder die Tierärztin eures Vertrauens.

Mozzarella oder Gouda: Welchen Käse dürfen Katzen fressen?

Dürfen Katzen Käse essen? Käse ist für Katzen nicht grundsätzlich verboten. Ab und an darf es gerne ein kleines Stück sein. Achtet bei der Käseauswahl jedoch darauf, dass er möglichst wenig Laktose enthält.

Viele Hartkäsesorten sind übrigens laktosearm, dafür haben sie vorwiegend einen hohen Salzgehalt. Als Faustregel gilt: Je länger die Reifezeit der Käsesorte, desto geringer ist der Lactosegehalt.

Einige laktosearme bzw. laktosefreie Käsesorten:

  • Gouda
  • Emmentaler
  • Edamer
  • Parmesan
  • Cheddar

Da Parmesan und Cheddar zwar einen geringen Lactose dafür einen hohen Salzgehalt haben, solltet ihr diese Käsesorte sehr sparsam verfüttern. Emmentaler ist fast laktosefrei und hat den geringsten Salzgehalt aller Hartkäsesorten. Falls ihr eurer Katze einen kleinen Käse-Snack anbieten wollt, bietet sich diese Sorte am besten an.

Weichkäse hat dagegen einen deutlich höheren Gehalt an Milchzucker. Frischkäse, Hüttenkäse, Mozzarella oder Rahmkäse sollten daher vom Speiseplan eurer Katze entfernt werden. Ebenso Sorten wie Brie, Camembert und anderer Schimmelkäse sind absolut tabu, da sie Krankheitserreger enthalten können. Diesen Käse dürfen Katzen auf gar keinen Fall essen. Im schlimmsten Fall kann es zu Vergiftungen kommen.

Dürfen Kitten Käse essen?

Obwohl Kitten Laktase produzieren, die den Milchzucker spaltet, sollten auch Kitten möglichst wenig Käse essen. Der Grund liegt hier im hohen Kalorien- und Salzgehalt. Der Kalorienbedarf von Katzenbabys ist nämlich sehr gering, der Kaloriengehalt von Käse ist dagegen sehr hoch.

Fazit: Hin und wieder ist ein Stück Käse ok

Möchtet ihr eure Katze mit einem Stück Käse belohnen, ist das also kein Problem, Käse ist für Katzen nicht giftig. Achtet aber auf eine laktosearme, besser sogar noch laktosefreie Sorte mit einem geringen Salz- und Kaloriengehalt. Seid ihr euch unsicher, sprecht am besten vorher mit eurem Tierarzt oder eurer Tierärztin über das Füttern mit Käse und entscheidet dann individuell für euren Stubentiger.

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aus GoFeminin vom 23.01.23

Katze zu dick: So erkennt und bekämpft ihr das Übergewicht

Dicke Haustiere sind irgendwie einfach niedlich, oder? Leider ist das zusätzliche Gewicht unserer "chunky" Gefährten überhaupt nicht gut für sie! Hier erfahrt ihr, warum eure Katze so zugenommen haben könnte und was ihr gegen das Übergewicht machen könnt.

Inhalt
  1.  · Darum ist Übergewicht für Katzen so schädlich
  2.  · Wie erkennt man Übergewicht bei Katzen?
  3.  · Warum wird meine Katze immer dicker?
  4.  · Vor dem Abnehmen: Tierarztpraxis aufsuchen
  5.  · Wie bekomme ich meine Katze wieder schlank?

Liebe geht ja bekanntlich durch den Magen - insbesondere bei unseren Haustieren. Ein Leckerchen hier, ein kleiner Snack da, wenn die Fellnasen so niedlich schauen, kann man einfach nicht widerstehen!

Dummerweise geht das ganze Futter schnell auf die Hüften. Warum das für Katzen so gefährlich ist, und wie ihr euren Liebling schnell wieder in Topform bekommt, verraten wir euch hier. 

Darum ist Übergewicht für Katzen so schädlich

Wenn wir Menschen zu viel Gewicht mit uns rumtragen, sind wir in unserer Beweglichkeit eingeschränkt und kommen schneller außer Puste. Das trifft auch auf Katzen zu! Zusätzlich schlafen übergewichtige Katzen mehr und bewegen sich weniger - ein echter Teufelskreis!

Ein weiterer Faktor, der Katzen und Kater mit Übergewicht stark belastet, ist die fehlende Hygiene. Katzen gelten als sehr reinliche Tiere. Ihr habt eure Katze bestimmt schon dabei beobachtet, wie sie sich sorgfältig das Fell reinigt. Ist das Tier zu dick, kann es diese Gewohnheit nicht mehr richtig ausführen.

Es endet jedoch nicht bei alltäglichen Problemen. Das Gewicht eures Lieblings kann ernsthafte Auswirkungen auf seine Gesundheit haben! Laut der Tierschutzorganisation PETA sind mögliche gesundheitliche Folgen:

  • Diabetes
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Stoffwechselerkrankungen wie Leberprobleme
  • Erkrankungen des Bewegungsapparates wie Gelenkprobleme
  • Hauterkrankungen
  • Blasenentzündungen
  • Schwaches Immunsystem

Wie erkennt man Übergewicht bei Katzen?

Eine Waage ist leider nur bedingt sinnvoll, wenn ihr feststellen wollt, ob eure Hauskatze zu schwer ist. Denn natürlich hängt das Idealgewicht auch davon ab, wie groß euer Stubentiger ist oder auch welcher Rasse er angehört. Ihr könnt das Gewicht aber auch anders überprüfen:

Taille überprüfen
Wenn ihr von oben auf eure Katze blickt, könnt ihr dann eine Taille erkennen? Diese sollte man bei Normalgewicht sehen können. Hat eure Katze langes Fell, streicht ihr einfach am Tier entlang. Eure Hände sollten nach dem Brustkorb eine Kurve nach innen spüren.

Spürt man die Rippen?
Fahrt mit euren Händen sanft am Brustkorb eures Vierbeiners entlang. Ihr solltet die Rippen ohne großen Druck spüren können. Ein kleines Speckpölsterchen ist aber ganz normal. Man sollte nicht schon aus der Entfernung jeden Knochen sehen können.

Rücken und Schwanzansatz spüren
Wenn ihr eure Hand am Rücken eurer Katze entlangstreicht, solltet ihr die einzelnen Wirbel ertasten können. Liegen Sie unter einer Fettschicht versteckt, ist eure Katze wahrscheinlich zu dick.

Verhalten beobachten
Hat eure Katze plötzlich gar keine Lust mehr, sich zu bewegen oder mit euch zu spielen? Klar, nicht jede Katze ist verspielt. Manche liegen einfach gerne bequem auf dem Sofa herum. Vor allem, wenn die Faulheit neu ist, solltet ihr aber aufmerken.

Kommt eure Katze dann auch noch schnell außer Atem oder hat sogar Probleme, sich zu putzen, ist es Zeit, eine Tierarztpraxis zu besuchen. Hier wird Gewicht und Gesundheitszustand sorgfältig abgeklärt.

Warum wird meine Katze immer dicker?

Die Hauptursache für die Gewichtszunahme eurer Stubentiger ist zu viel Futter. Das ist ja auch nur logisch: Wenn ihr euren Lieblingen zu viel Essen in den Futternapf füllt oder ihnen immer mal wieder Leckerchen zusteckt, werden sie dick.

Zwar sagt man, Katzen wissen, wann sie satt sind, und hören dann auf zu essen. So einfach ist das aber nicht. Denn auch unter Katzen gibt es schnelle und langsame Esser, wie der Tierschutz Stuttgart berichtet: Schlingt die Samtpfote das Futter herunter, merkt sie erst, dass sie satt ist, wenn schon alles leer gefressen wurde.

Das Prinzip greift also nicht immer! Entsprechend müssen wir unseren Haustieren mit dem richtigen Futter(-volumen) helfen, sich selbst zu regulieren.

Es gibt aber natürlich auch noch andere Gründe für das steigende Gewicht eurer Katze:

  • Fehlende Bewegung
  • Hormonumstellungen nach der Kastration
  • Gelenkprobleme oder Entzündungen
  • Seltene Krankheiten

Wägt also immer ab, was sich im Leben eures Lieblings verändert hat, das einen Einfluss auf sein Gewicht haben könnte!

Vor dem Abnehmen: Tierarztpraxis aufsuchen

Der erste Schritt, bevor ihr irgendeine Abnehm-Aktion startet, ist immer der Besuch bei eurem Tierarzt oder eurer Tierärztin. Hier wird der Grund für das Übergewicht abgeklärt und so Krankheiten ausgeschlossen. 
Gemeinsam könnt ihr dann einen Plan entwerfen, in dem das Idealgewicht und die passende Futtermenge festgehalten wird. Mit regelmäßigen Kontrollen stellt ihr außerdem sicher, dass euer Tier gesund abnimmt.

Wie bekomme ich meine Katze wieder schlank?

Am wirksamsten ist bei Katzen eine Kombination aus abgewogenen Futtermitteln und ausreichend Bewegung. Doch Vorsicht: Geht dabei sehr bedacht vor. Eure Katze sollte pro Woche maximal ein Prozent ihres Körpergewichts verlieren.

Futter abwiegen
Zu nahrhaftes Futter in zu großen Mengen führt unweigerlich zu einer Gewichtszunahme. Damit euer Liebling bald wieder fit ist, solltet ihr die vom Tierarzt empfohlene Futtermenge genau einhalten:

  • Wiegt das Futter mit einer Küchenwaage ab. Das ist viel genauer als ein Messbecher.
  • Begrenzt die Leckerlies. Diese enthalten oft viele Kalorien, die vollkommen unterschätzt werden.
  • Wenn ihr doch ein paar Leckerchen verfüttern möchtet, solltet ihr diese von der täglichen Futterration abziehen.
  • Füttert keine Lebensmittel vom Tisch. Schinken und Co. sind richtige Dickmacher.

Und: Achtet darauf, dass Nachbarn, Verwandte und Co. kein zusätzliches Futter geben! Das zerstört euren ganzen Fortschritt.

Futter umstellen

Gleichzeitig kann es auch sinnvoll sein, eure Samtpfote auf ein neues Futter umzustellen. Etwa indem ihr von Trockenfutter auf Nassfutter wechselt oder Diätfutter verwendet. Aber auch das solltet ihr mit eurem Tierarzt oder eurer Tierärztin absprechen.

Übrigens kann auch eine Futter-Spielmatte oder anderes Futterspielzeug für Katzen sinnvoll sein. Die Gadgets bewirken, dass die kleinen Vielfraße langsamer essen und so schneller satt werden.

Mehr Bewegung

Was gehört zu jeder vernünftigen Diät? Ganz klar: ein Sportprogramm! Je nachdem, wie übergewichtig eure Katze ist, könnte es sein, dass sie bereits Probleme mit den Gelenken hat. Ihr solltet es also langsam angehen.

Am besten animiert ihr euren vierbeinigen Mitbewohner mindestens einmal am Tag zum Spielen. Ein neues Katzenspielzeug kann dabei helfen. Gleichzeitig habt ihr so Gelegenheit, eure Beziehung zu festigen - eine Win-win-Situation!

Durchhaltevermögen zeigen

Wie bei jeder Diät müsst ihr einen langen Atem haben. Denn es werden sich keine Veränderungen über Nacht zeigen. Geht mit einer positiven Einstellung an den Plan heran und haltet euch vor allem daran!

Gleichzeitig müsst ihr euch bewusst machen: Ihr tragt die Verantwortung für das Gewicht eures Vierbeiners. Das heißt, auch ihr müsst langfristig euer Verhalten umstellen. Wenn eure Katze erst Gewicht verloren hat, sollte es auch von den Rippen bleiben. Sprich: kein Essen vom Tisch und nicht zu viele Leckerlis!

Wichtiger Hinweis:
Dieser Artikel dient lediglich der Information. Ihr kennt euren Stubentiger natürlich am besten. Bei weiterführenden Fragen kontaktiert euren Tierarzt bzw. die Tierärztin.
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König Charles III. verbannt Delikatesse "Stopfleber"
aus Palästen weil es Tierquälerei ist

koenig charles iii guckt grimmig  2

Endlich eine gute Nachricht

König Charles III. hat die Stopfleber vom Speiseplan des britischen Königshauses verbannt. Peta habe die Betätigung bekommen, "dass sich die mitfühlende Politik Seiner Majestät auf den Buckingham Palast und alle anderen royalen Residenzen erstreckt", hieß es auf der Webseite der weltweit größten Tierrechtsorganisation. Diese habe ihm zum Dank eine vegane Alternative geschickt.

Schon als der König noch den Titel des Prinzen trug, hat er das "verabscheuungswürdige Produkt" aus seinem royalen Wohnsitz entfernt. Damit macht er seinem Ruf als Umweltschützer und Naturliebhaber alle Ehre. Nun ist die umstrittene Stopfleber endgültig aus allen royalen Palästen geflogen.

So grausam ist die Herstellung von "Foie Gras" (Stopfleber)

Die Stopfleber gilt in Frankreich als Delikatesse, die oft an Weihnachten verspeist wird. Die Herstellung der Spezialität ist in Großbritannien verboten. Der Verkauf und die Einfuhr allerdings nicht. Grund für die Aufregung ist das Mästen der Tiere. Dafür wird den Gänsen ein Rohr in den Hals geschoben, womit diese zwangsgefüttert werden. Das Ergebnis davon ist eine krankhaft vergrößerte Fettleber, die bis zu zehnmal größer sei als die eines gesunden Tieres. Peta beschreibt das Stopfen der Tiere schon lange als "grausam"

 

 

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Haustier Ernährung

Tierbesitzerinnen und Tierbesitzer müssen sich von der bequemen Vorstellung verabschieden, dass es reicht, Dosen aufzureißen und Tüten aufzuschneiden. Industriefutter ist bequem, aber hat auch Schattenseiten, z.B. die rasante Zunahme von Futtermittelallergien, die zum größten Teil durch den billigen Füllstoff GETREIDE ausgelöst werden. 

Auch die gehäuft auftretenden Nierenprobleme von Katzen hängen AUCH mit der Ernährung zusammen. 

Der Tierschutzverein Erkrath e.V. wird sich jetzt schwerpunktmäßig mit der artgerechten Ernährung von Katzen und Hunden beschäftigen. Für die Unterfütterung dieses Bereiches konnten wir die Hunde- und Katzen-Futter-Expertin Kirsten Cordes gewinnen. 

Allgemeines zur Ernährung finden Sie unter diesem Link.

Haustier ernährung

 

 

 

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Futterumstellung

Vorweg ein Hinweis:
Dieser Text bezieht sich auf Katzen, weil diese häufiger als Hunde zum "Mäkeln" neigen. Haben Sie einen "Mäkelhund", finden Sie hier dennoch vermutlich hilfreiche Tipps. 

Logischerweise vollzieht man eine Futterumstellung von einem minderwertigen Futter zu einem höherwertigen Futter. Möglicherweise ist es auch notwendig aus gesundheitlichen Gründen eine bestimmte Futteränderung zu vollziehen. Leider passiert es immer noch, dass Katzenhalter einer Katze ein neues, „besseres“ Futter vorsetzen und es dann enttäuscht entsorgen, weil die Katze es nicht sofort frisst. Oder das neue Futter wird sofort angenommen, aber die Katze reagiert mit Erbrechen und Durchfall… In beiden Fällen liegt der Fehler auf der anderen Seite der Futterschüssel: Beim Katzenhalter. 

Eine Futterumstellung bei einer Katze kann sehr viel Geduld und Konsequenz erfordern und durchaus einige Wochen dauern. Deshalb sollte eine Umstellung immer im Kopf des Katzenhalters beginnen. Wenn man sich gut informiert hat und sich wirklich sicher ist, dass das neue Futter für die Katze besser ist als das alte, nur dann kann man eine solche Umstellung wirklich vollziehen. 
Hier soll auf Futterumstellung im Allgemeinen und einige besondere Fälle eingegangen werden:

Was ist im Allgemeinen bei einer Futterumstellung zu beachten?
Katzen haben von Natur aus ein relativ enges Beutespektrum und daher ist ihr Verdauungssystem nicht auf massive und plötzliche Änderungen eingestellt. 

Der wesentlichste Aspekt einer Futterumstellung ist also die Zeit. Eine Umstellung sollte immer langsam und schrittweise vollzogen werden. Dies gilt auch, wenn die Katze das neue Futter gleich mit Begeisterung annimmt. 

Meistens ist das aber nicht der Fall. Katzen sind mehr oder weniger neophobische Fresser, das bedeutet, ein unbekanntes Futter wird häufig zunächst abgelehnt. Hat eine Katze erfahren, dass sie ein bestimmtes Futter verträgt, hat sie eine Abneigung gegen jedes Futter, dass diesem gewohnten Futter nicht ähnlich ist. Kriterien sind hierbei der Geruch, die Konsistenz, der Geschmack und das Aussehen des Futters. Einer Katze also einfach ein unbekanntes Futter zu servieren und zu erwarten, dass sie dieses nun frisst, ist der falsche Weg. 

Diese beiden Aspekte: Gewöhnungsdauer des Verdauungssystems und Neophobie der Katzen, erfordern immer eine langsame und kleinschrittige Umstellung. Manchmal ist es notwendig, das neue Futter regelrecht in homöopathischen Dosen mit dem bekannten Futter zu mischen. Der Geruchssinn der Katzen ist hervorragend ausgebildet. Eine winzige Menge des neuen Futters wird so immer „erbrochen“, auch wenn wir dies kaum noch nachvollziehen können. 

Zwar ist es hilfreich, wenn die Katze einen gesunden Hunger hat, wenn man ihr diese Futtermischung serviert, man darf eine Katze aber auch nicht zu lange hungern lassen. Verweigert eine Katze die Nahrungsaufnahme komplett, kann es nach 24-48 Stunden zu einem Prozess kommen, bei dem sehr schnell sehr viel Körperfett abgebaut wird, welches von der Leber nicht so schnell verarbeitet werden kann (Hyperlipidose) und zu schweren Gesundheitsstörungen ja bis zum Tod führen kann. 

Selbstverständlich sollte eine Katze niemals nur mit einer Futtersorte gefüttert werden. Wenn hier von „dem neuen Futter“ die Rede ist, meine ich damit, dass man immer nur eine Sorte nach der anderen einführen sollte. Aber keine Angst: Wird das erste hochwertige Futter akzeptiert, ist die Einführung weiterer hochwertiger Sorten meist einfacher. 

Man steigert also die Menge des neuen Futters im Verhältnis zum bekannten Futter täglich ein wenig. Verweigert die Katze eine neue Mischung plötzlich, darf man ruhig wieder eine Stufe zurückfahren, aber nicht wieder das alte Futter pur geben. Besser die Steigerung langsam angehen lassen und eine Weile die akzeptierte Mischung weiter geben. 

Für uns ist diese vermeintliche „Mäkeligkeit“ unserer Katzen schwer nachzuvollziehen. Man sollte aber niemals aus den Augen verlieren, dass einer Katze in der freien Natur diese Neophobie das Leben retten kann, denn so fressen Katzen nichts Giftiges oder Verdorbenes. Es ist eine angeborene Verhaltensweise, die Katze will uns damit nicht ärgern. 

Katzen fressen woran sie gewöhnt sind, und woran wir sie gewöhnen liegt in unserer Hand. 
Um eine Katze an ein besseres Futter zu gewöhnen, sind alle Tricks erlaubt. Oft ist es hilfreich, besonders geliebte Leckerchen mit dem neuen Futter zu mischen. Bierhefe-Flocken, Vitaminpasten, Käsehäppchen, selbst ein paar Bröckchen Trockenfutter dürfen zum Einsatz kommen.

Bei der Umstellung von minderwertigem auf hochwertiges Futter frisst die Katze zu Beginn oft größere Mengen als empfohlen. Das kann verschiedene Gründe haben. 
x Der Magen ist die größere Füllmenge von dem minderwertigen Futter gewöhnt und meldet „noch nicht satt“ ans Gehirn, obwohl schon genug Nährstoffe vorhanden sind. 
x Das Verdauungssystem ist noch nicht in der Lage, alle Nährstoffe aus dem hochwertigen Futter zu entziehen und daher braucht die Katze vorläufig mehr davon.
x Die Katze hatte einen Mangelzustand von irgendeinem wichtigen Nährstoff und muss ihre Reserven erst mal auffüllen. 
Nach einiger Zeit pendelt sich aber dann die Fressmenge ein.

Umstellung von Trockenfutter aus Nassfutter:
In diesem Fall hat man es oft mit besonders starker Neophobie zu tun. Trockenfutter riecht und schmeckt für Katzen intensiver als Nassfutter. Es hat eine komplett andere Konsistenz und sieht auch noch anders aus. Hier empfiehlt es sich, die Katze zunächst langsam an eingeweichtes Trockenfutter zu gewöhnen. Dazu feuchtet man das TroFu zunächst nur ganz minimal an, zum Beispiel mit einer Blumenspritze, mit der man nur einen leichten Wassernebel auf das Futter legt. Die Wassermenge erhöht man dann in kleinen Schritten. Auch wenn man das TroFu bislang dauerhaft zu Verfügung stellte, sollte man nun beginnen, die Katze mit sanfter Geduld an regelmäßige Fütterungszeiten zu gewöhnen. Das Futter nach immer kürzeren Zeitabständen wegstellen und erst zur nächsten Fütterung wieder anbieten. 

Erst wenn die Katze dann feuchtes TroFu annimmt, kann man beginnen, das Nassfutter unterzumischen. Auch hier gilt wieder langsam und in kleinen Schritten zu arbeiten.  Umstellung auf Rohfleisch 

Eine Futterumstellung sollte immer langsam und mit Geduld erfolgen. Speziell Katzen können aufgrund ihrer ererbten Neophobie besonders heikel sein, wenn man Ihnen bislang unbekanntes Futter vorsetzt. Doch selbst, wenn Ihre Katze sich sofort begeistert auf das neue Futter stürzt, sollten Sie langsam vorgehen. Das Verdauungssystem muss eine Chance haben, sich langsam an die hochwertige Nahrung zu gewöhnen.

Geben Sie zunächst nur einzelne Fleischstücke ohne Supplemente. Dann geben sie einzelne Mahlzeiten aus Rohfleisch und führen nach und nach die Supplemente ein.

Nimmt ihre Katze das Futter gut an, sollten sie bis zur vollständigen Umstellung auf Rohfleisch 2 Wochen Zeit vergehen lassen und dabei die Rohfleischmenge langsam erhöhen. Manchmal entwickeln Katzen während der Umstellung einen regelrechten Muskelkater im Kiefer. Kauen will gelernt sein. Lassen sie ihrer Katze Zeit, sich an natürliche Nahrung zu gewöhnen.

Eine Futterumstellung bedeutet immer auch Stress für den Organismus. Nach einem Umzug, einer Geburt, während der Trächtigkeit und anderen Stresssituationen sollten sie nicht auch noch mit einer Futterumstellung beginnen. Kann ihre Katze sich nicht sofort mit dem Fleisch anfreunden, helfen Ihnen vielleicht die folgenden Tipps:
Es gibt viele Tricks, wie man Katzen an dieses "eklige" Fleisch gewöhnen kann. Man kann:

x) Es ganz klein schneiden oder gar durch den Wolf drehen und in kleinen Mengen unter das gewohnte Futter mischen. Die Menge langsam steigern, die Stücke immer größer werden lassen& irgendwann fressen sie das rohe Fleisch pur und haben nix bemerkt. Verweigern sie eine Mischung, nur wieder eine Stufe zurückfahren, nicht wieder das Dosenfutter pur geben!
x) Das Fleisch leicht anbraten oder mit kochendem Wasser übergießen (überbrühen), so dass es außen gar ist und innen noch roh. Jedes Mal etwas kürzer garen.
x) Beim Zuschneiden in der Küche "versehentlich" mal ein Stückchen fallen lassen. Geklautes Fressen schmeckt immer gut.
x) Fleischstückchen werfen, damit sie erjagt werden können. Welcher Jäger verschmäht schon seine Beute?
x) Fleischstückchen mit zerbröseltem Trockenfutter "panieren" (zu irgendwas muss dieses Trockenfutter ja gut sein)
x) Fleischstückchen mit Malzpaste oder Vitaminpaste oder -was immer die Katze gerne mag-, einschmieren.  
x) Haben sie immer genügend Schokoladenvorräte im Haus! Nein, nicht für die Katze... für Ihre Nerven!  Viel Spaß und Erfolg bei der Umstellung!  

Kirsten Cordes

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Gesunde Hunde

Ein gesunder Hund ist ein Hund, der sich körperlich, geistig und emotional in einem guten Zustand befindet.

Hier sind einige wichtige Aspekte für die Gesundheit von Hunden:

Ernährung:

Eine ausgewogene und hochwertige Ernährung ist entscheidend für die Gesundheit eines Hundes. Sie sollte den Nährstoffbedarf des Hundes decken und auf seine individuellen Bedürfnisse abgestimmt sein. Hochwertiges Hundefutter, das aus natürlichen und qualitativ hochwertigen Zutaten besteht, ist zu bevorzugen.

Regelmäßige tierärztliche Untersuchungen:

Regelmäßige Besuche beim Tierarzt sind wichtig, um die Gesundheit des Hundes zu überwachen, Impfungen auf dem neuesten Stand zu halten und frühzeitig mögliche gesundheitliche Probleme zu erkennen.

Bewegung und mentale Stimulation:

Hunde benötigen ausreichend Bewegung, um fit und gesund zu bleiben. Regelmäßige Spaziergänge, Spielzeiten und geistige Herausforderungen wie Training oder Intelligenzspielzeug sind wichtig, um die körperliche und geistige Gesundheit des Hundes zu fördern.

Parasitenschutz:

Hunde sollten regelmäßig auf Parasiten wie Flöhe, Zecken und Würmer untersucht werden. Die Verwendung von geeigneten Parasitenschutzmitteln ist wichtig, um Infektionen und Krankheiten vorzubeugen.

Zahngesundheit:

Eine regelmäßige Zahnpflege, einschließlich Zähneputzen und gegebenenfalls die Verwendung von Zahnpflegeprodukten, kann dazu beitragen, Zahnprobleme bei Hunden zu vermeiden.

Soziale Interaktion:

Hunde sind soziale Tiere und benötigen positive soziale Interaktionen mit ihren Besitzern und anderen Hunden. Soziale Bindung und regelmäßige Aktivitäten mit anderen Hunden können zur emotionalen Gesundheit des Hundes beitragen.

Stressmanagement:

Stress kann sich negativ auf die Gesundheit eines Hundes auswirken. Es ist wichtig, für eine sichere und stressfreie Umgebung zu sorgen und Stressoren so weit wie möglich zu minimieren.

Diese Punkte sind grundlegende Aspekte für die Gesundheit von Hunden. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass jeder Hund individuelle Bedürfnisse hat. Ein Tierarzt kann Ihnen weitere spezifische Ratschläge für die Gesundheit und das Wohlbefinden Ihres Hundes geben.

Gesunde Hunde - Forum -

Die Internetpräsenz des Forums Gesunde Hunde ist ein gemeinsames Werk der GesundeHunde-Mitglieder. Hier werden Information über verschiedene Themen zur Gesundheit des Hundes, der Katze und Infos zu Naturheilverfahren bereit gestellt. Der Schwerpunkt liegt bei der artgerechten Ernährung des Hundes mit Frischfutter bzw. Rohfutter, auch BARF genannt.

Ein weiteres zentrales Thema ist die jährliche Impfung bei Haustieren

http://www.gesundehunde.com/

gesunde hunde  2

 

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Ist Billigfutter wirklich billiger? 

Oft hört man, wenn man mal wieder über Billigfuttersorten schimpfe, das Argument: “Das Futter X aus dem Supermarkt ist viel billiger als das hochwertige Futter Y!“ Katzenfutter

Ob Billigfutter für Katzen oder Hunde tatsächlich billiger ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Zunächst einmal ist es wichtig zu verstehen, dass der Preis von Tiernahrung von vielen Faktoren wie Marke, Inhaltsstoffen, Qualität und Verarbeitung abhängt.

Billigfutter ist in der Regel günstiger im Preis, da es oft weniger hochwertige Zutaten enthält und weniger strengen Qualitätskontrollen unterliegt. Es kann mehr Füllstoffe, minderwertige Proteine und künstliche Zusatzstoffe enthalten. Dies kann zu einer geringeren Nährstoffdichte führen, was bedeutet, dass Ihr Haustier möglicherweise mehr Futter benötigt, um seine ernährungsphysiologischen Bedürfnisse zu decken. Langfristig kann dies zu höheren Kosten führen.

Auf der anderen Seite kann hochwertiges Futter, das aus qualitativ hochwertigen Zutaten hergestellt wird, teurer sein. Es kann eine bessere Nährstoffbilanz aufweisen und weniger Füllstoffe enthalten, was dazu führen kann, dass Ihr Haustier weniger davon benötigt. Dies kann sich langfristig finanziell auszahlen, da Sie möglicherweise weniger Futter insgesamt benötigen.

Darüber hinaus kann die Qualität der Tiernahrung einen direkten Einfluss auf die Gesundheit Ihres Haustieres haben. Hochwertiges Futter kann dazu beitragen, das Immunsystem zu stärken, gesunde Haut und Fell zu fördern und das Risiko von gesundheitlichen Problemen zu verringern. Dadurch können Tierarztkosten reduziert werden.

Es ist wichtig, die Bedürfnisse und den Gesundheitszustand Ihres Haustieres zu berücksichtigen, wenn es um die Wahl der Tiernahrung geht. Ein Tierarzt kann Ihnen dabei helfen, eine geeignete Ernährungsweise für Ihr Haustier zu bestimmen und Empfehlungen für hochwertige Futtermarken zu geben.

Letztendlich ist es sinnvoll, die langfristigen Auswirkungen der Ernährung auf die Gesundheit Ihres Haustieres zu berücksichtigen, wenn Sie die Kosten von billigem und hochwertigem Futter vergleichen. Es ist möglich, dass hochwertiges Futter zwar anfangs teurer erscheint, aber zu geringeren Gesundheitskosten und einer besseren Lebensqualität für Ihr Haustier führt.

Es trifft durchaus schon mal zu, aber speziell die schön bedruckten Pseudo-Billig-Sorten die ja ach so gut und lecker sind weil sie vollgepumpt mich Lockstoffen werden, sind eben nicht billiger! Sondern meistens teurer und dazu noch in jedem Fall schlecht für das Tier.

Zu diesem Thema weitere Informationen und einen Futtervergleich Billigfutter und Mittelklasse-Futter finden Sie auf der
Website von pfotendeals

 

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Katze Naßfutter Vergleich

Als Kompromiss zwischen Trockenfutter und Rohfütterung kommt die Verfütterung von geeignetem Nassfutter recht nah an die natürliche Ernährungsweise der Katze heran.

Doch welches Katzenfutter ist "gut"?
Welches ist "das Richtige"?

Diese Frage ist nur mit genauem Blick auf die Zusammenstellung der Futtersorte und dem Wissen über die artgerechte Ernährung von Katzen zu beantworten. Auch, wenn hier nicht abschließend alle Nassfutter-Sorten aufgeführt werden können, soll die folgende Auflistung ein wenig "Licht ins Dunkel" des Futter-Wirrwarrs geben. 

http://www.katzen-fieber.de/vergleich-nassfutter.php

Katzenfuttervergleich

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Katzenfutter

In Deutschland gibt es eine große Auswahl an Katzenfutter, darunter sowohl Trockenfutter als auch Nassfutter.

Hier sind einige grundlegende Informationen zu beiden Arten:

Trockenfutter:

Trockenfutter besteht hauptsächlich aus Trockengranulat oder -kroketten. Es hat eine längere Haltbarkeit und ist oft bequemer zu lagern und zu füttern. Trockenfutter kann dazu beitragen, die Zähne der Katze zu reinigen, da das Kauen der Trockenkroketten den Zahnbelag reduzieren kann. Es ist auch energiedichter als Nassfutter, was bedeutet, dass Katzen möglicherweise weniger Futter benötigen. Bei der Auswahl von Trockenfutter ist es wichtig, auf hochwertige Inhaltsstoffe zu achten, die den Nährstoffbedürfnissen der Katze entsprechen.

Nassfutter:

Nassfutter besteht aus Feuchtfutter in Form von Fleischstückchen oder -pâtés, die in Soße oder Gelee eingelegt sind. Nassfutter hat einen höheren Feuchtigkeitsgehalt und kann zur Flüssigkeitszufuhr beitragen, insbesondere bei Katzen, die nicht viel trinken. Es kann auch für Katzen mit Zahnproblemen oder ältere Katzen geeignet sein, da es weicher und leichter zu kauen ist. Nassfutter bietet auch eine Vielfalt an Geschmacksrichtungen und Texturen. Es sollte jedoch darauf geachtet werden, dass das Nassfutter eine ausgewogene Zusammensetzung und hochwertige Inhaltsstoffe enthält.

Wahl Trockenfutter - Naßfutter

Bei der Wahl zwischen Trockenfutter und Nassfutter ist es wichtig, die Bedürfnisse Ihrer Katze zu berücksichtigen. Einige Katzen bevorzugen möglicherweise eine bestimmte Textur oder Geschmack, während andere eine spezielle Ernährung aufgrund von Gesundheitsproblemen benötigen.

Hochwertiges Katzenfutter

Es ist ratsam, hochwertiges Katzenfutter auszuwählen, das die notwendigen Nährstoffe enthält, die Katzen für eine gesunde Ernährung benötigen. Achten Sie auf Fleisch als Hauptbestandteil, eine ausgewogene Mischung von Proteinen, Kohlenhydraten, Fetten, Vitaminen und Mineralstoffen sowie den Verzicht auf unnötige Zusatzstoffe oder Füllstoffe.

Es ist immer empfehlenswert, sich mit einem Tierarzt abzustimmen, um die beste Ernährungsweise für Ihre Katze zu ermitteln. Der Tierarzt kann Ihnen Empfehlungen basierend auf dem Gesundheitszustand, dem Alter und den individuellen Bedürfnissen Ihrer Katze geben.

Grundsätzlich gilt für Katzenfutter:

Man orientiert sich an der Natur. Katzen sind Fleischfresser und keine Vegetarier.                          

  • KEIN TROCKENFUTTER  
  • kein Zucker, Karamell.   Futter mit Zucker und/oder Getreide wird generell als ungeeignet gekennzeichnet!  -
  • keine Farbstoffe (ist oft Karamell)  - kein Getreide oder ähnliches, Reis max 1%  -
  • keine pflanzlichen Nebenerzeugnisse, einige sind erlaubt, wie z.B. Inulin als Ballaststoff  -
  • der Kohlenhydratanteil sollte unter 10% in der Trockenmasse liegen    Eine Maus hat ca. 8-9% Kh i.Tr. 
  • Hauptbestandteil sollten Fleisch / Fisch und tierische Nebenprodukte sein. Je höher der Fleischanteil, desto besser! -
  • Gemüse, Obst und Kräuter sind in Maaßen erlaubt. Sie erleichtern die Verdauung und versorgen mit wichtigen Mineralstoffen und Vitaminen.  

Futter mit diesen Kriterien ist für gesunde und diabetische Katzen geeignet. Diabetiker brauchen kein teures Spezialfutter. Ernährung ist leider kein Bestandteil des Tierarztstudiums. Deshalb hören sie einfacherweise auf die Vertreter.  

https://www.pfoetchenbasar.de/

Quelle: pfoetchenbasar.de
Inh. Susan Lentz
Wiesengrund 17

Pfötchenbasar

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Onlineshop rund um Rohfütterung

Rohfütterung (BARF):

Bei der Rohfütterung erhalten Katzen rohes Fleisch, Innereien, Knochen und pflanzliche Zutaten. Die Idee hinter BARF ist es, die natürliche Ernährung von wilden Katzen nachzuahmen. Es erfordert jedoch eine sorgfältige Planung, um sicherzustellen, dass die Katze alle benötigten Nährstoffe erhält. Es ist ratsam, sich gründlich über die Bedürfnisse einer Katze bei der Rohfütterung zu informieren oder einen Tierarzt oder Ernährungsberater für Unterstützung zu konsultieren.

Kochfütterung:

Bei der Kochfütterung werden die Zutaten für die Katzenmahlzeiten gekocht und zu einer ausgewogenen Mahlzeit zusammengestellt. Dies kann eine Kombination aus Fleisch, Gemüse, Reis und Nahrungsergänzungsmitteln sein. Es ist wichtig sicherzustellen, dass die Mahlzeiten die notwendigen Nährstoffe enthalten, um den Bedürfnissen der Katze gerecht zu werden.

Ergänzungsfuttermittel:

Ergänzungsfuttermittel sind spezielle Produkte, die verwendet werden können, um eine ausgewogene Ernährung zu gewährleisten oder bestimmte Nährstoffe zu ergänzen. Dies kann insbesondere bei selbstzubereiteten Mahlzeiten wie BARF oder Kochfütterung sinnvoll sein. Ergänzungsfuttermittel für Katzen können zum Beispiel Omega-3-Fettsäuren, Vitamine, Mineralstoffe oder Probiotika enthalten.

Zubehör:

Es gibt verschiedene Zubehörteile, die bei der Fütterung von Katzen hilfreich sein können. Dazu gehören Futternäpfe, Futterautomaten, Futterwaagen, spezielle Futtermatten oder Futterstationen, die dazu beitragen können, die Mahlzeiten sauber und organisiert zu halten.

Onlineshop rund um Rohfütterung und Kochfütterung,

Ergänzungsfuttermittel, Zubehör und vieles mehr - vor allem für Katzen!!!

Simone Wurth,
Röntgenstraße 24 b in
Solingen

www.lillysbar.de

Lillys bar

 

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BARF allgemein

BARF steht für "Biologically Appropriate Raw Food" oder auch "Bones and Raw Food" und bezieht sich auf eine Ernährungsmethode für Haustiere, bei der rohes Fleisch, Knochen, Gemüse und andere natürliche Zutaten gefüttert werden. Es wird oft als eine natürliche und artgerechte Ernährung für Hunde und Katzen angesehen, da sie den natürlichen Nahrungsbedürfnissen der Tiere entsprechen soll.

Beim BARFen für Katzen werden in der Regel rohes Fleisch wie Rind, Huhn oder Fisch, Innereien, Knochen, Gemüse, Obst und gelegentlich auch Getreide verwendet. Es wird empfohlen, eine ausgewogene Mischung verschiedener Zutaten anzubieten, um die Nährstoffbedürfnisse der Katzen zu erfüllen.

Befürworter der BARF-Methode glauben, dass rohes Fleisch und natürliche Zutaten den Katzen viele gesundheitliche Vorteile bieten können. Dazu gehören unter anderem ein gesundes Fell, gesunde Zähne und Zahnfleisch, ein starkes Immunsystem und eine optimale Verdauung. Es wird auch argumentiert, dass die natürliche Ernährung den Tieren mehr Abwechslung und Geschmacksvielfalt bietet.

Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass die BARF-Methode nicht von allen Tierärzten und Ernährungsexperten befürwortet wird. Es erfordert sorgfältige Planung und ausreichende Kenntnisse über die Bedürfnisse der Katze, um sicherzustellen, dass alle notwendigen Nährstoffe in der richtigen Menge enthalten sind. Eine unausgewogene oder unsachgemäße BARF-Ernährung kann zu Mangelerscheinungen oder anderen gesundheitlichen Problemen führen.

Bevor Sie sich für die BARF-Methode entscheiden, ist es ratsam, mit Ihrem Tierarzt zu sprechen. Ihr Tierarzt kann Ihnen dabei helfen, eine ausgewogene und geeignete BARF-Diät für Ihre Katze zu planen und Ihnen Empfehlungen für hochwertige und sichere Zutaten geben.

Es gibt auch kommerzielle Futtermittelhersteller, die BARF-inspirierte Produkte anbieten, die bereits eine ausgewogene Mischung von rohem Fleisch, Knochen und anderen Zutaten enthalten. Diese Produkte können eine praktischere Option sein, um sicherzustellen, dass Ihre Katze alle notwendigen Nährstoffe erhält, ohne selbst eine BARF-Diät zusammenstellen zu müssen.

Letztendlich sollten Sie die Ernährung Ihrer Katze immer individuell an ihre Bedürfnisse und Gesundheitszustand anpassen. Ihr Tierarzt ist die beste Quelle für Informationen und Ratschläge zur richtigen Ernährung Ihrer Katze.

Rohernährung? Wieso das denn?

Sie interessieren sich für eine gute Ernährung ihres Hundes und/oder ihrer Katze? Herzlichen Glückwunsch! Sie sind ein verantwortungsbewusster, moderner Tierhalter!  

Eine Möglichkeit, Tiere angemessen zu ernähren, ist die Rohfütterung, auch "barfen" genannt.   

Viele Tierhalter kommen leider erst auf die Rohfütterung, wenn Krankheiten bei ihren Tieren diagnostiziert wurden, bei denen man Bestandteile des Fertigfutters als (Mit-)Ursache vermutet und dieses demnach als Nahrung nicht mehr in Frage kommt.  

Hier finden Sie zunächst eine kleine Einführung in die Thematik:  "Barfen"- was soll das denn sein? 
Der Begriff Barfen..bedeutet soviel wie:Biologische Artgerechte Roh Fütterung oder:Bones And Raw Food

  • Barfen heißt, sich darum zu bemühen, die Ernährung der Tiere so naturnah und artgerecht wie möglich zu gestalten. Allerdings bedeutet es auch nicht, einfach rohes Fleisch in die Näpfe zu geben.
  • Barfen ist aber auch keineswegs eine hochkomplizierte Wissenschaft, in die man sich jahrelang einarbeiten muss, wenn man seinen Tieren Mangelerscheinungen ersparen möchte.
  • Es gibt auch nicht DAS Barfen. Man kann ab und zu mal ein paar Häppchen Rohfleisch füttern (zum Beispiel für die Zahnhygiene) oder seine Tiere zu 100% roh ernähren. Da gibt es große Unterschiede.
  • Kleines Barfen: Es gilt die Faustregel, dass bei Rohfütterung, die bis zu 20% der Ernährung ausmacht, nicht supplementiert, also nachträglich ergänzt werden muss. (Nähere Erläuterung zum supplementieren siehe unten.) 20% bedeutet bei einer ausgewachsenen, durchschnittlichen Katze etwa 200g pro Woche.
  • Grosses Barfen: Will man über 20 % roh füttern, sollte man sich sehr ausgiebig mit dem Thema Supplemente beschäftigen. Das wirkt auf den ersten und zweiten Blick sehr kompliziert. Auf den dritten Blick kapiert man es langsam.Will man Risiken vermeiden, kommt man leider nicht drum herum: Im Fleisch, das wir beim Metzger oder im Supermarkt kaufen, ist nämlich leider nicht alles, was unsere Katzen und Hunde zum Leben brauchen. Die meisten industriellen Dosenfutter enthalten solche Zusätze. Daher ist eine Supplementierung auch erst bei einer Rohfuttermenge nötig, die mehr als 20 % der Ernährung des Tieres ausmacht.

Pro BARF:"
Die Verdauung unserer Katzen und Hunde ist auf rohes Fleisch (Beutetiere) ausgelegt." Viele wichtige Inhaltsstoffe gehen durch die industrielle Fertigung und das Erhitzen kaputt oder sind schlechter verwertbar für die Tiere.

" Man weiß relativ genau, was in dem Futter drin ist, das man seinen Tieren anbietet."
Man kann auf individuelle Besonderheiten der Tiere beim Futter eingehen (z.B. Allergien)."
Durch das Kauen der rohen Fleischstücke werden die Zähne der Tiere auf natürliche Art gepflegt. Zahnstein und Zahnfleischentzündungen wird somit vorgebeugt."
Die Verdauung der Tiere pendelt sich auf ein natürliches Maß ein. Kotabsatz wird meist seltener und weniger, weil weniger "Müll" entsorgt werden muss."
Es ist einfach ein toller Anblick, wenn die Tiere sich über ein saftiges rohes Stück Fleisch hermachen und man spart sich das Eintrittsgeld für den Zoo & Raubtierfütterung hat man zuhause.

Contra Barf:"
Es ist etwas aufwendiger als Dosenfutter. Man muss einkaufen, Fleisch evtl.klein schneiden, portionsweise abfüllen und einfrieren. Jeden Tag eine Portion auftauen und falls man mehr als 20% barft - die Supplemente hinzufügen."
Es kann etwas teurer sein als Dosenfutter, aber wenn man mit den so genannten High-Premium-Futtern vergleicht und möglicherweise eine Kühltruhe hat und Sonderangebote beim Metzger en gros kaufen kann, kommt man sogar deutlich günstiger weg, als mit Fertigfutter. Die Kosten pro Tag und 5-Kilo Tier liegen etwa bei 0,50 Euro - 1,50 Euro (Bioqualität bei 100% Barfen)."
Anfangs kostet es etwas Zeit und Geduld, wenn man mehr als 20% Barfen will, denn man muss ein paar Dinge lernen und sich anlesen." Noch ein Kostenfaktor: Für mehr als 20% Rohfütterung muss man sich die Supplemente anschaffen und eventuell auch noch ein paar Haushaltsgeräte oder Werkzeuge (scharfes Messer, Brettchen, evtl. Fleischwolf, Plastikdosen zum Einfrieren)."
Viel Geduld braucht man zu Anfang möglicherweise auch, um den Tieren das Rohfleisch schmackhaft zu machen. Viele Tiere halten rohes Fleisch einfach nicht für genießbar und würden uns Dosis (oder Ex-Dosis) am liebsten zum Psychiater schicken, wenn wir stolz das erste rohe Fleisch servieren.

Ein paar wesentliche Grundlagen:
Was füttert man denn so?
Fleisch:
Man kann im Prinzip jedes Fleisch roh verfüttern. Grundsätzlich ist jedoch von Schweinefleisch abzuraten, da es Erreger der so genannten Pseudotollwut (Aujetzkysche Krankheit) enthalten kann, die für den Menschen unschädlich, für Katzen und Hunde aber tödlich ist.
Knochen
dürfen auch verfüttert werden, aber niemals gekocht oder gegart, da sie sonst splittern. (Vorsicht beim Auftauen in der Mikrowelle: Knochen garen dabei punktuell!) Knochen wohldosiert einsetzen und immer zusammen mit reichlich frischem Fleisch.
Hühnerflügel oder -hälse
sind sehr beliebt als Knochensnack. Aber: Bitte Vorsicht bei Tieren, die beim Fressen gerne mal schlingen! Bei komplett verschlungenen Knochenstücken kann schon mal eine Notfallbehandlung fällig werden! (Das ist eher selten, aber möglich)Zudem enthalten Knochen neben vielen anderen Stoffen viel Calzium. Das ist sehr wichtig und fehlt, wenn man nur Fleisch ohne Knochen füttert, aber man kann es gut supplementieren (z.B. durch gemahlene Eierschalen). Fleischige Knochenteile wie Hälse und Flügel sollten nicht mehr als 20-30% des Gesamtfutters ausmachen, denn sonst kommt es zu Calzium-Überversorgung und die führt zu Verstopfung bis hin zu Knochenkot und langfristig zu Nierenschäden.
Fisch
kann man bis zu 2 Mal pro Woche geben, er wird auch roh sehr gern genommen. Durch Einfrieren vor dem Verzehr sterben die meisten Parasiten im Fischfleisch ab. (Katzen und Hunde können sich fast nicht mit Salmonellen infizieren. Ihre Verdauungssäfte töten diese recht zuverlässig ab und die Verdauung an sich geht schnell, so dass die Salmonellen keine Zeit haben, sich niederzulassen.)
Obst und Gemüse:
Neben Fleisch besteht ein Anteil der Nahrung aus von püriertem Gemüse und Obst. Im Hundefutter dürfen 20-50% daraus bestehen, Katzen brauchen es nicht oder nur wenig als Ballaststoff. In der Natur fressen Katzen ja auch z.B. den Mageninhalt von Mäusen, der dann im Endeffekt auch zur Nährstoffversorgung beiträgt. Dieser beträgt allerdings etwa 5%.  
Getreide, Reis und Kartoffeln
machen in der Regel weder im Hunde- noch im Katzenfutter Sinn.

Was ist denn "Supplementierung"?
In einem Stück Frischfleisch vom Metzger sind eine Menge guter Inhaltsstoffe. Leider aber nicht all das, was frisch gefangene Beutetiere so alles enthalten. Deshalb muss man supplementieren, also bestimmte Stoffe in bestimmter Menge zusetzen. Kurz erklärt:Wasser, Eisen und Salz fehlen, weil das Fleisch kein Blut enthält.Vitamine und Mineralstoffe fehlen, weil das Fleisch nicht frisch ist.Fett fehlt, wenn man fettarmes Fleisch füttert Die Aminosäure Taurin fehlt im Katzenfutter, weil die Maus das Landtier mit dem höchsten Tauringehalt ist.Ballaststoffe fehlen, weil der Mageninhalt der Tiere selten beim Metzger mitverkauft wird.Calzium fehlt, wenn man nicht etwa 20-30% fleischige Knochenteile füttert.

Typische Mythen über das barfen:
"Die Tiere erkranken an Salmonellen"Die Verdauung von Katzen und Hunden ist auf die Verarbeitung von rohem Fleisch ausgelegt. Der Verdauungsvorgang ist kürzer und konzentrierter als bei gekochter Nahrung, daher haben Salmonellen keine Zeit, sich häuslich niederzulassen. Die Magensäure einer gesunden Katze kommt locker mit Salmonellen klar. Nur kranke oder geschwächte Tiere können Probleme mit Salmonellen bekommen, aber auch das nur, wenn sie wirklich ziemlich altes Fleisch fressen würden.
"Die Tiere bekommen schlimme Mangelerscheinungen, weil man das Futter nicht so gut hinkriegt, wie die Industrie"Man kann beim großen Barfen einiges falsch machen. Das kann genauso schlimme Folgen haben, wie einseitige Ernährung mit minderwertigem Industriefutter. Deshalb ist es wichtig ein wenig Bescheid zu wissen über Calzium, Taurin, Eisen, Wasser, Fett, Salz, Mineralstoffe und Vitamine. Das kann man alles lernen und es ist gar nicht so schwer. Immerhin kann man dann sein Futter genau berechnen und weiß, was man seinem Tier füttert. Dadurch, dass man sich damit etwas eingehender beschäftigt, lernt man nebenbei auch Tierfutteretiketten zu lesen und dann mag man oft den Tieren kein Industriefutter mehr geben.

"Die Tiere stecken sich am Fleisch der Futtertiere mit allen möglichen Krankheiten an."

Es gibt tatsächlich Krankheiten und Parasiten, die auf diesem Weg übertragbar sind. Da kann man aber auch Vorsorge treffen: Würmer und ihre Eier werden durch Einfrieren abgetötet. Füttert man Fleisch, das für den menschlichen Verzehr vorgesehen ist, ist die Gefahr sowieso sehr gering. Die Pseudotollwut ist vom Schweinefleisch auf Haustiere übertragbar. Zwar ist Deutschland angeblich frei von dieser Seuche, aber wer kann schon sicher sein, woher sein Schweinefleisch wirklich stammt? Es wird daher allgemein von der Fütterung von Schweinefleisch abgeraten. Es gibt so viele andere Fleischsorten, die man gefahrlos füttern kann. Auch die Fütterung industrieller Katzenfutter ist keineswegs immer risikolos.

"Ich kenne jemanden, dessen Katze/Hund ist an einem Knochen erstickt"
Wahrscheinlich an einem gegarten Knochen. Geflügelknochen sind elastisch, solange sie roh sind. Rohe Knochen sind sehr gut, weil sie neben dem wichtigen Calzium noch weitere Mineralstoffe enthalten. Hühnerflügel und Hälse werden von vielen Katzen gut angenommen und gerne geknackt. Man sollte aber niemals gegarte Knochen füttern. Diese sind spröde und es entstehen gefährliche Knochensplitter. Achtung: Auch beim Auftauen in der Mikrowelle können Knochen punktuell garen! Selten gibt es Tiere, die rohe Knochen schlingen statt zu kauen. Diese Tiere sollten auch keine rohen Knochen bekommen. Es ist aber kein Problem zu barfen ohne Knochen zu füttern. Calcium kann durch viele andere Supplemente ersetzt werden.  

Lassen Sie sich nicht von überholten Mythen abschrecken!  
Moderne Haustierhaltung ist nicht irgendein Hobby, denn es geht um die freiwillig übernommene Verantwortung für ein lebendes Wesen. Sich mit dessen Bedürfnissen auseinanderzusetzen und sie möglichst gut zu erfüllen, ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Am Beispiel Ernährung sehen sie gerade, wie schwierig es ist, sich auf neue Denkweisen einzulassen. Wir sind es nicht gewohnt, über die Ernährung unserer Haustiere so nachzudenken, das haben wir uns einige Jahrzehnte lang von der Futtermittelindustrie abnehmen lassen und die hat gute Geschäfte damit gemacht. Nehmen wir das wieder in unsere Hand.  

Lassen Sie sich Zeit.
Aber lassen sie ruhig heute Mittag mal in der Küche "versehentlich" ein Stück rohes Fleisch fallen (KEIN Schwein!) und schauen sie, was ihre Tiere damit machen. Viel Spaß bis dahin wünscht Ihnen Kirsten Cordes

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Trockenfutter Getreidefrei

Trockenfutter ist für kein Tier eine artgerechte Ernährung. Wenn es eben möglich ist, füttern Sie Ihre Tiere mit Nassfutter oder noch besser ROH. Unter Katzen gibt es aber leider Trockenfutter-Junkies. Dann jedoch sollten Sie auf jeden Fall getreidefreies Trockenfutter geben:  

Die Frage, ob Trockenfutter artgerecht für Katzen ist, ist ein viel diskutiertes Thema unter Tierhaltern und Tierärzten.

Hier sind einige wichtige Aspekte zu beachten:

Feuchtigkeitsbedarf:

Katzen haben einen geringen Durstanreiz und sind natürlicherweise darauf ausgelegt, ihren Flüssigkeitsbedarf über ihre Nahrung zu decken. Trockenfutter enthält jedoch einen niedrigen Feuchtigkeitsgehalt im Vergleich zu Nassfutter oder frischer Nahrung. Dies kann dazu führen, dass Katzen nicht ausreichend hydriert sind, was langfristig zu Problemen wie Harnwegserkrankungen führen kann.

Nährstoffdichte:

Trockenfutter enthält oft eine hohe Konzentration von Kohlenhydraten und Getreide, um die Pellets oder Kroketten zusammenzuhalten. Katzen sind jedoch Fleischfresser und haben einen hohen Bedarf an tierischen Proteinen und Fetten. Einige Trockenfuttersorten können daher nicht den natürlichen Ernährungsbedürfnissen von Katzen gerecht werden.

Zahngesundheit:

Ein häufiger Vorteil, der Trockenfutter zugeschrieben wird, ist die Förderung der Zahngesundheit. Es wird angenommen, dass das Kauen der trockenen Kroketten die Bildung von Zahnbelag und Zahnstein reduziert. Allerdings kann Trockenfutter allein die Zahngesundheit einer Katze nicht vollständig gewährleisten. Regelmäßige Zahnpflege, einschließlich Zähneputzen, ist weiterhin wichtig.

Getreidefreies Trockenfutter

In Bezug auf getreidefreies Trockenfutter gibt es eine Vielzahl von Meinungen. Einige Tierhalter und Tierärzte bevorzugen getreidefreie Optionen, da sie glauben, dass Katzen keine natürliche Veranlagung zum Verdauen von Getreide haben. Andere argumentieren jedoch, dass moderate Mengen an gut verdaulichen Getreidesorten wie Reis oder Hafer für Katzen unbedenklich sein können.

Es ist wichtig zu beachten, dass die Ernährungsbedürfnisse von Katzen individuell sind und von Faktoren wie Alter, Gesundheitszustand und Aktivitätsniveau abhängen können. Die Wahl zwischen Trockenfutter und anderen Fütterungsmethoden sollte auf der Grundlage von Informationen und Ratschlägen von Tierärzten oder Ernährungsexperten für Katzen getroffen werden. Eine ausgewogene Ernährung, die den Bedürfnissen der Katze entspricht, ist entscheidend für ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden.

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Naturfutterlädchen

Futter über Jutta Ziegler - Naturfutterlädchen -

Jutta Ziegler

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