Tierschutzverein Erkrath
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  • Frühjahr bringt Kittenflut: Tierschutz bittet um schnelle Meldung trächtiger Katzen

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  • Die Wahrheit über "Familien-Unternehmen"

  • 10 Jahre Tierschutzverein Pechpfoten e.V. – Ein Jahrzehnt Herz für Tiere in Wuppertal

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  • In Erkrath gibt es keine Tierheim

  • Der Tierschutzverein Erkrath e.V. hat leider keine Möglichkeiten,  sich um Wildvögel- und Taubenfälle zu kümmern

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Hunde

Hundehaltung in NRW 

Wer in Nordrhein-Westfalen einen Hund hält oder Hunde auf öffentlichen Wegen ausführt, hat verschiedene rechtliche Vorgaben zu beachten.

Mit diesen Grundregeln sollen mögliche Gefahren für  Leben, Gesundheit und Eigentum anderer deutlich verringert werden. An die Haltung potenziell gefährlicher Hunde werden besondere Anforderungen gestellt.

NRW Landeshundegesetz

Hier finden Sie die entsprechenden Gesetze und Vorschriften.

Landeshundegsetz

Tierschutz-Hundeverordnung 2022

Der Hund gilt als bester Freund der Menschen, wird aber leider oft nicht so behandelt. Damit das zunehmend aufhört, gibt es die Tierschutz-Hundeverordnung. Vor 2001 hatten Gefährder des Hundewohls keine Konsequenzen zu befürchten, mit der Verordnung können sie immerhin wegen Ordnungswidrigkeiten belangt werden.

Mehrere Hunde  1

Auslauf im Freien und Umgangszeit 

Sorgen Sie für ausreichend Auslauf in Form von mehreren Spaziergängen täglich, um dem Bewegungsdrang Ihres Hundes nachzukommen. 

  1. Auslauf: Den Hunden ist nun lediglich ausreichend Auslauf im Freien zu gewähren. Ein Zwinger wird dabei unabhängig von der Größe nicht anerkannt. 

  2. Haltung: Die Hunde sollen mehrmals am Tag in ausreichender Dauer Kontakt zu ihren Halterinnen und Haltern  haben. Einzig für bis zu 20 Wochen alte Welpen konkretisiert die Verordnung die Umgangszeit auf mindestens vier Stunden.

Alle Hunde sollen regelmäßigen Umgang mit anderen Hunden haben, falls nicht gesundheitliche Gründe oder eine Unverträglichkeit dagegensprechen.

Gesunde Hundeernährung: Keine klare Regelung in der Verordnung

Die artgerechte, gesunde Ernährung ist für beide lebenswichtig. Hier geht es nicht nur um das Stillen des Hungers, sondern um die Versorgung mit allen Nährstoffen, die der Organismus braucht, um fit und gesund zu bleiben.

Leider klammert die Tierschutz-Hundeverordnung diesen Bereich ganz aus: Zu einer artgerechten Hundehaltung gehört immer eine gesunde Hundenahrung mit hochwertigem Futter. Einen Hund richtig zu füttern, ist am Ende aber gar nicht schwer. Achten Sie darauf, dass Sie unter anderem an einem hohen Fleischanteil von über 50 Prozent füttern. Solches Futter danken die Vierbeiner mit Gesundheit bis ins hohe Alter.

Gesunde Hunde müssen weniger zum Tierarzt, was die kleinen Mehrkosten für hochwertiges Hundefutter regelmäßig wettmacht. Tierärzte helfen hier sogar, beraten zur richtigen Auswahl des Futters.

Änderungen für die Hundezucht: Maximal drei Würfe pro Züchter

Auch die Zuchtbedingungen sollen durch die neue Tierschutz-Hundeverordnung verbessert werden. Ab Januar 2022 dürfen Züchter nur noch maximal drei Würfe betreuen und müssen bei weiteren Würfen für zusätzliche Betreuungspersonen sorgen. Hier gilt ebenfalls: Mindestens vier Stunden tägliche Betreuungszeit sind in den ersten 20 Lebenswochen der Welpen Pflicht.

Hunde der Rassen Französische Bulldogge, Mops, Chihuahua und Deutscher Schäferhund werden unter anderem zu den Qualzuchten gezählt. Spezielle Rassen oder Qualzuchten dürfen von den Züchtern zudem nicht mehr ausgestellt werden. Eine allgemeingültige Liste mit einzelnen Hunderassen, die als Qualzucht gelten können, fehlt leider im Gesetz.

Bei derart viel Interpretationsspielraum ist diese Hundeverordnung für die "Katz". Schade.

 

 

 

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Und wo fahren Sie hin?

Ein echter Hundeliebhaber will auch seinen Urlaub nicht ohne seinen treuen Vierbeiner verbringen. Doch was muss man wissen, um in verschiedene EU-Länder einzureisen? Erfreulicherweise hat die Europäische Union bereits 2004 eine Angleichung und 2013 noch einmal eine Vereinfachung der Einreisegesetze für Hunde vorgenommen.

Pflicht für Hunde-Einreisen in EU-Länder

  • EU-Heimtierpass („blauer Pass“) - ist Identitätsnachweis und Impfbescheinigung in einem
  • Gültige Tollwutimpfung (mindestens 21 Tage alt)
    Für die Einreise in EU-Länder ist auch eine Tollwutimpfung nötig. Diese muss im Heimtierpass eingetragen und vor allem gültig sein. Die Gültigkeitsdauer muss korrekt im Heimtierpass Ihres Hundes eingetragen sein.
  • Mikrochip (eindeutigen Identifikation zwingend elektronisch gekennzeichnet) 
    Kann der Mikrochip nicht gelesen werden, so wird dir die Einreise mit dem Hund verweigert.
  • ein Alter von mindestens 15 Wochen in bestimmten Länder
  • Frühestens fünf Tage und spätestens 24 Stunden vor Reiseantritt nach Großbritannien, Nordirland, Irland, Malta, Finnland und Norwegen muss dein Hund durch einen Tierarzt eine Bandwurmbehandlung erhalten. Als Nachweis dient eine Eintragung mit Angabe der Uhrzeit im EU-Heimtierausweis.
  • Nicht in allen europäischen Länder sind alle Hunderassen willkommen. In Frankreich zum Beispiel dürfen Hunde wie  American Staffordshire, Tosa,  und Rottweiler nicht einreisen.  Für diese Rassen wurden die Einreisebedingungen stark verschärft. Ihr Hund gehört zu den Rassen Dobermann, Deutsche Dogge oder Staffordshire Bull Terrier – dann die Einreise ist erlaubt
    In Dänemark dürfen diese Hunde nicht einreisen:  Pitbull Terrier, die argentinische Dogge oder der Kangal.


Quelle: Tierärztekammer Hamburg -
EU-Einreisebestimmungen gemäß EU-Verordnung Nr. 576/2013.

Einreisebestimmungen für: Belgien, Bulgarien, Estland, Italien, Litauen, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Slowakei, Tschechien, Ungarn, Zypern

  • Leinenpflicht an öffentlichen Orten in einigen Ländern Vorschrift, Maulkorbpflicht wird regional geregelt.
  • Keine Einschränkungen für bestimmte Hunderassen.
  • In Belgien besteht allgemeine Leinenpflicht. Maulkorbpflicht nur für sog. „gefährliche Hunderassen“, die örtliche Behörden individuell regeln.
  • In Portugal sind Hunde an allen Stränden, Promenaden, Restaurants und in allen öffentlichen Verkehrsmitteln verboten.
  • In Italien sollten Leine und Maulkorb mitgeführt werden.
  • In Ungarn gilt Leinenpflicht an allen öffentlichen Plätzen und Maulkorbpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln. Baden mit Hunden ist im Balaton und im Velence-See verboten.

Einreisebestimmungen für Dänemark

  • Ungeimpfte Welpen jünger als 12 Wochen dürfen mit einer gültigen Erklärung eingeführt werden
    (siehe https://www.daenemark-hund.net/einreisebestimmungen-hunde-daenemark.php).
  • Einreiseverbot für Hunderassen sowie ihre Typen (ähnliches Aussehen), die als gefährlich eingestuft werden: Pitbull Terrier, TosaInu, American Staffordshire Terrier, Fila Brasileiro, Dogo Argentino, American Bulldogg, Boerboel, Kangal, Zentralasiatischer/ Kaukasischer/ Südrussischer Ovtcharka, Tornjak, Sarplaninac.
  • Dringende Empfehlung: keine Hunde nach Dänemark einzuführen, die in irgendeiner Weise den oben genannten Rassen ähneln. Ansonsten sollte die Rasse oder der Typ deines Hundes sowie den Zeitpunkt seiner Anschaffung offiziell dokumentiert sein. Die örtliche Polizei greift streng durch und ist ermächtigt, Hunde ggf. zu töten.
  • Übergangsregelung für Hundehalter, die Hunde der obengenannten Rassen vor dem 17. März 2010 angeschafft haben (Nachweis notwendig) erlaubt das Mitführen der Hunde unter strengen Auflagen.
  • Für weitere Informationen lies die dänische Hundegesetzgebung (auf Deutsch).

Einreisebestimmungen für Deutschland

  • Einreiseverbot für folgende Hunderassen und ihre Kreuzungen: Pitbull Terrier, American Staffordshire Terrier, Staffordshire Bullterrier, Bullterrier.
  • Ausnahmen: Wenn du einen gefährlich eingestuften Hund besitzt und die erforderlichen Papiere (z. B. Halteerlaubnis, Wesenstestbescheinigung) mit dir führst, darfst du aus dem Ausland mit ihm wiedereinreisen – zum Beispiel nach dem Urlaub. Auch Gebrauchshunde (z. B. Diensthunde, Behindertenbegleithunde und Hunde des Katastrophen- und Rettungsschutzes) dürfen eingeführt werden.
  • Das Landeshundegesetz mit Regelungen und Bestimmungen zum Halten und Führen von Hunden unterscheidet sich von Bundesland zu Bundesland. In der Regel besteht ein Leinenzwang an öffentlichen Plätzen, z. B. in Fußgängerzonen und Parkanlagen.

Einreisebestimmungen für Finnland und Malta

  • Für Haustiere, die nach Malta eingeführt werden sollen, gilt das „Pet Travel Scheme“, das Tierhaltern aus bestimmten Staaten (darunter Deutschland) ermöglicht, ihre Haustiere ohne vorherige Quarantäne nach Malta zu bringen, sofern alle Voraussetzungen erfüllt sind. Wenn du beabsichtigst, dein Haustier mit nach Malta zu bringen, setz dich frühzeitig mit dem maltesischen Veterinary Regulation Directorate in Verbindung.

Einreisebestimmungen für Frankreich

  • Einreiseverbot für „gefährliche Hunderassen“ der Kategorie 1 und ihrer Typen: Pitbulls (Pit Bull Terrier, Staffordshire Terrier, American Staffordshire Terrier), Boerbulls (Mastiff) und Tosa.
  • Einreise der Hunderassen der Kategorie 2 (bspw. Rottweiler) obliegt zahlreichen Bedingungen, Wesenstests und Eignungstests der Hundehalter, so dass ein kurzer Urlaub mit diesen Hunderassen de facto nicht möglich ist. Bei längeren Aufenthalten informier dich darüber bei dem zuständigen Rathaus deines französischen Wohnortes.
  • Einreise für Hunde der Rassen Dobermann, Deutsche Dogge und Staffordshire Bull Terrier ist erlaubt. Malkorb- und Leinenpflicht dieser Hunde ist individuell geregelt.
  • Einreise von Welpen unter 12 Wochen oder zwischen 12 und 16 Wochen aus einem EU-Mitgliedstaat ist unter bestimmten Voraussetzungen erlaubt.
  • Alle Hunde, die länger als drei Monate oder dauerhaft im Land bleiben, müssen identifiziert, in einem innerstaatlichen Register eingetragen sowie gegen Tollwut geimpft werden.

Einreisebestimmungen für Großbritannien/Nordirland und Irland

  • Behandlung gegen Bandwürmer (Echinococcus multilocularis) obligatorisch. Siehe dazu unter „Einreisebestimmungen für Finnland“.
  • Einreiseverbot für folgende Hunderassen und ihre Typen (ähnliches Aussehen): Dogo Argentinos, FilaBrazilieros, JapaneseTosas und Pitbull Terrier. Hunde dieser Rassen und ähnlich aussehende Hunde werden von der Polizei konfisziert, bis ein Richter über ihre Gefährlichkeit entschieden hat. Es droht mögliche Einschläferung der Hunde. Bei Unsicherheit wende dich direkt an das irische bzw. britische Landwirtschaftsministerium. 

Einreisebestimmungen für Kroatien

  • Welpen unter 12 Wochen dürfen mit einer Tollwutunbedenklichkeitsbestätigung vom Tierarzt einreisen.
  • Leinen- und Maulkorbpflicht für bestimmte Rassen und ihre Typen: Dobermann, American Staffordshire Terrier, Bullterrier, Rottweiler, Dogge, Deutscher und Belgischer Schäferhund, Japanische Kampfhunde, Mastinos, Bernhardiner.
  • Einreiseverbot für Pit Bull Terrier und Pit-Bull-Mischlinge. Staffordshire Bull Terrier, American Staffordshire Terrier, Bull Terrier und Miniature Bull Terrier dürfen nur mit FCI-Papieren einreisen.
  • Gesetzliche Leinenpflicht für alle Hunderassen.

Einreisebestimmungen für Lettland

  • Einfuhrverbot für Hunde der Rassen und ihrer Typen, die nicht im Register der FCI eingetragen sind.


Einreisebestimmungen für Slowenien

  • Leinenpflicht auf allen öffentlichen Flächen und Maulkorbpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln.

Einreisebestimmungen für Spanien

  • Örtliche Bestimmungen regeln Leinen- und Maulkorbpflicht bei sogenannten „gefährlichen Hunderassen“: Pitbull Terrier, Staffordshire Terrier, American Staffordshire Terrier, Rottweiler, Dogo Argentino, FilaBrasiliero, TosaInu, Akita Inu. Sie müssen vor Ort bei der zuständigen Gemeinde registriert werden. Die Handhabung für Touristen mit diesen Hunden ist nicht einheitlich geregelt.
  • Hunde sind gänzlich verboten an Stränden, auf Promenaden und in öffentlichen Verkehrsmitteln.

Ferien mit Hund
http://www.ferien-mit-hund.de/


Hundefreundliche Ferienwohnungen, Ferienhäuser und Hotels
für Sie und Ihren Hund

http://www.urlaub-mit-hund.de/

Bitte beachten Sie die Einreisebestimmungen der einzelnen Länder. Diese ändern sich oft, daher recherchieren Sie im Internet nach den aktuellen Bestimmungen.

Weiterhin sind alle Hundebesitzer seit dem 1. Juli 2010 verpflichtet, für eine Kennzeichnung und Registrierung des Hundes zu sorgen, bevor dieser 8 Wochen alt ist.

Sollte ein Hund (egal welcher Rasse) eine Person angreifen, andere erhebliche Schäden verursachen oder, falls es andere Gründe zu vermuten gibt, dass der Hund für die Umgebung gefährlich ist, kann die Polizei Leinenpflicht, Maulkorb oder beides anordnen sowie über eine Einschläferung des Tieres entscheiden.

Für alle Hunde gelten in Dänemark folgende Bestimmungen: An den Stränden besteht vom 1. April bis 30. September die Pflicht, den Hund an der Leine zu führen. In Wäldern besteht ganzjährig die Pflicht, den Hund an der Leine zu führen.

(Quelle: Dänisches Außenministerium)    

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Hunde-Info - Recht+Steuer

Landeshundeverordnung, Sachkundenachweis, Hundesteuer -
ein Hund macht nicht nur Freude, sondern bringt auch (rechtliche) Pflichten mit sich. Hier können Sie sich darüber informieren.

Landeshundegesetz NRW
Mit der Landeshundegesetz (LHundG) haben sich im Jahr 2002 einige Neuerungen für Hundehalter ergeben z.B. der Sachkundenachweis für ALLE Hunde über 40cm und vieles mehr. Dateityp: PDF Stand: 18.12.2002

Verwaltungsvorschriften zum Landeshundegesetz (VV LHundG NRW)
Download Verwaltungsvorschriften  Dateityp: PDF Stand: 02.02.2003

Gerichtsurteile rund um den Hund

Sammlung Gerichtsurteile Hund erhält eine Übersicht über viele Urteile deutscher Gerichte, die im Zusammenhang mit Hunden ergangen sind, z.B. Verbot der Tierhaltung in Mietwohnungen, Landeshundeverordnung usw. Dateityp: PDF  Stand: Oktober 2005

Aktuelles Urteil vom LG Coburg, Az. 13 O 341/12:
Hundehalter müssen Rücksicht nehmen, wenn jemand Angst vor Tieren hat.
Kommt der Hund einer Person zu nahe, die verschreckt wegläuft, hinfällt und sich den Arm bricht, haftet der Besitzer.

Sachkundenachweis
Informationen rund um den Sachkundenachweis, den JEDER Hundehalter in NRW haben muß, sofern sein Hund größer als 40 cm (Schulterhöhe) ist.
Außerdem finden Sie hier die Fragebögen für den Sachkundenachweis und die zugehörige Lösungsschablone.
Auch eine Liste derjenigen, die in Ihrer Region authorisiert sind, den Sachkundenachweis abzunehmen, ist hier abzurufen:
http://www.tieraerztekammer-nordrhein.de/index.php?searchword=sachkundenachweis&ordering=&searchphrase=all&option=com_search

Sachkundenachweis

 

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Hunde-Krankheiten

Auch Tiere werden mal krank. Manche Krankheiten treten bei Hunden besonders häufig auf, über andere -vor allem die sog. Mittelmeer-Krankheiten- gibt es viele Vor-/Fehlurteile in der Bevölkerung, mit denen wir aufräumen möchten.

Verein Parasitus Ex e. V.

Parasitus Ex e. V.  - Verein zur Förderung der Grundlagenforschung von Infektionskrankheiten bei Tieren 
eingetragen unter der Nummer VR 2410 im Vereinsregister des Amtsgerichts Siegburg - als gemeinnützig anerkannt - 
Auf unseren Seiten möchten wir Sie über parasitäre Erkrankungen bei Tieren, deren Diagnostik und Bekämpfung informieren.

1. Vorsitzender (Vereinssitz): Dr. rer. nat. Torsten Naucke Parasitologe Vollbergstr. 37, D-53859 Niederkassel
Tel. 02208-770998 mobil
Deutschland: 0172-2517441 mobil
Ausland: +34-679-628320

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Tierorthopädie

Hier hat aktuell unsere Patenhündin Ute-Fay zwei Orthesen für ihre Vorderbeine bekommen:

Rehatechnik für Tiere
c/o Markus van den Boom
Nußbaumweg 18
44799 Bochum
Tel.: 0234 / 37 96 626
Tel.: 02302 / 17 999 88
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Hier hat unser Patenhund Lia-Elisabeth seine Prothese bekommen.
www.vierbeiner-rehazentrum.de
 

Orthopädietechnikermeister, der Prothesen & Hilfsmittel für Tiere anfertigt 
www.hunderolli-tierorthopaedie.de

 Infos über Giardien

http://www.loetzerich.de/Gesundheit/Giardien/giardien.html 
https://www.katzeninfo.com/gesundheit/giardien


Laborbefunde lesen

Internetforum
www.gesundehunde.com

Labor für klinische Diagnostik
www.laboklin.de

Laborbefunde erkennen und begreifen
www.med4you.at/laborbefunde/laborbefunde.htm

Medizinische Abkürzungen
www.med-serv.de

Staupe

Die Staupe ist eine der bekanntesten und gefürchtetsten Infektionskrankheiten der Hunde. Das Staupevirus kommt in allen Ländern mit Hundehaltung vor und ist auch hierzulande noch weit verbreitet. Ihr Hund kann sich nicht nur durch Kontakt mit einem anderen Hund anstecken. Gefahr droht vielmehr auch beim Waldspaziergang, weil z. B. Marder und Frettchen die Krankheit übertragen können.  Erste Krankheitsanzeichen treten etwa 5 bis 7 Tage nach der Ansteckung auf. Sie beginnen mit hohem Fieber, Appetitlosigkeit und Mattigkeit. Begleitet werden die Symptome von anfänglich wässrig-klarem Augen- und Nasenausfluss, der im weiteren Verlauf dann zähflüssig-eitrig wird. Dieser Ausfluss ist in höchstem Maße ansteckend. Entweder unmittelbar anschließend, oder nach einer Phase der scheinbaren Erholung, können weitere Krankheitssymptome auftreten: Erbrechen, wässrig bis blutiger Durchfall (Darmform der Staupe) und/oder Husten, Atembeschwerden, Lungenentzündung (Lungenform der Staupe). Eine besonders gefürchtete Komplikation ist die sog. nervöse Form der Staupe. Dabei verursacht das Staupevirus Schädigungen am Gehirn. Dies äußert sich in psychischen Veränderungen, Zittern, Gleichgewichtsstörungen, Lähmungen und Krampfanfällen, vergleichbar dem Erscheinungsbild der Epilepsie. Der Schweregrad der verschiedenen Formen kann variieren. Die "nervöse" Form endet jedoch praktisch immer tödlich bzw. erfordert, dass der Hund aus tierschützerischen Gründen eingeschläfert werden muss

Parvovirose

Ursache und Übertragung: 
Die Parvovirose des Hundes wurde im Jahr 1978 fast gleichzeitig in Europa,  Nordamerika und Australien entdeckt. Der Erreger, das Parvo-Virus, wird von  erkrankten Tieren massenhaft mit dem Kot ausgeschieden und ist in der Außenwelt  sehr lange lebensfähig. Typische Ansteckungsquellen sind mit Kot beschmutztes Futter, Gegenstände und Kleider. Das Parvo-Virus wird über den Mund aufgenommen  und siedelt sich in der Dünndarmschleimhaut an.  Ursache und Übertragung:  Die Parvovirose des Hundes wurde im Jahr 1978 fast gleichzeitig in Europa,  Nordamerika und Australien entdeckt. Der Erreger, das Parvo-Virus, wird von  erkrankten Tieren massenhaft mit dem Kot ausgeschieden und ist in der Außenwelt  sehr lange lebensfähig. Typische Ansteckungsquellen sind mit Kot beschmutztes Futter, Gegenstände und Kleider. Das Parvo-Virus wird über den Mund aufgenommen  und siedelt sich in der Dünndarmschleimhaut an.   

Krankheitsanzeichen:
7 bis 14 Tage nach der Aufnahme des Virus können die ersten Krankheitsanzeichen auftreten. Die auffallendsten Symptome, wässrig bis blutiger, stinkender Durchfall und Erbrechen sind die Folgen einer Zerstörung der Darmschleimhaut durch das Parvo-Virus. Die erkrankten Tiere trocknen schnell aus, viele müssen trotz intensivster tierärztlicher Bemühungen sterben.   

Vorbeugung:
In den ersten Jahren hat man Hunde mit dem für Katzen bestimmten Katzenseuchen Impfstoff geimpft. Das war möglich, weil der Erreger der Katzenseuche mit dem  Parvo-Virus des Hundes verwandt ist. Daher kommt auch die frühere Bezeichnung "Katzenseuche des Hundes" für die Parvovirose. Die "Katzenseuche der Katze" ist  aber nicht auf den Hund übertragbar und deshalb für den Hund ungefährlich. Inzwischen  gibt es spezielle Impfstoffe für den Hund. Rechtzeitige Impfungen bieten einen guten Schutz gegen die Infektion mit dem Parvo - Virus. Die Erkrankungshäufigkeit ist zwar nicht mehr so groß wie zu Beginn der 80er-Jahre, trotzdem infizieren sich immer noch viele Hunde. Wenn sich der Schlendrian in diesem Zusammenhang mit der Parvovirose - Schutzimpfung breit macht, führt das häufig ,zu bösen Überraschungen. Bitte fragen Sie Ihre Tierärztin/Ihren Tierarzt, zu welchem Zeitpunkt die Impfungen erfolgen sollten, um optimalen Schutz zu gewähren. 

Zwingerhusten

Ursache und Übertragung:
Anders als der Name vielleicht fälschlich vermuten läßt, können nicht nur im Zwinger gehaltene, sondern auch in Wohnungen lebende Hunde an Zwingerhusten erkranken.  Als Erreger des Zwingerhustens kommen gleich eine ganze Reihe verschiedener  Viren und Bakterien in Frage. Die Ansteckung erfolgt über eine Tröpfcheninfektion,  und schlagartig sind die meisten Tiere einer Hundegemeinschaft erkrankt.  Man spricht dann von einer Entzündung des Kehlkopfs, der Luftröhre und der Bronchien.  Ursache und Übertragung: Anders als der Name vielleicht fälschlich vermuten läßt, können nicht nur im Zwinger gehaltene, sondern auch in Wohnungen lebende Hunde an Zwingerhusten erkranken.  Als Erreger des Zwingerhustens kommen gleich eine ganze Reihe verschiedener  Viren und Bakterien in Frage. Die Ansteckung erfolgt über eine Tröpfcheninfektion,  und schlagartig sind die meisten Tiere einer Hundegemeinschaft erkrankt.  Man spricht dann von einer Entzündung des Kehlkopfs, der Luftröhre und der Bronchien.   

Krankheitsanzeichen:
Die Tiere haben anfallsartigen, trockenen Husten, und oft kommt zunächst klarer Nasenausfluss und eine Mandelentzündung dazu.   

Vorbeugung und Behandlung:
Die erkrankten Hunde brauchen viel Ruhe, und sollten von anderen Hunden getrennt werden. Die Luft sollte warm, nicht zu trocken aber nicht stickig sein. Ein gegen Kälte  von unten isolierter und gegen Zugluft abgeschirmter Liegeplatz sollte vorhanden sein.  Nach 1-2 Wochen kommt es vornehmlich zur Ausheilung. Bei schwachen oder gestreßten  Tieren kann es allerdings zu ernsthaften Komplikationen kommen. Man kann auch vorbeugend gegen einige der Zwingerhusten auslösenden Erreger impfen. Eine  rechtzeitig durchgeführte Impfung kann z.B. sinnvoll sein, wenn der Hund mit zahlreichen fremden Hunden in Kontakt kommt, z.B. auf Ausstellungen oder in Tierpensionen.

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Infos - Hunde - Adressen Hundeschulen

Hier finden Sie unter anderem einige Hundeschulen, mit denen wir bereits erfolgreich zusammengearbeitet hat. Einige Hundeschulen/Hundetrainer haben sich - neben der allgemeinen Ausbildung von Hunden – zusätzlich auf bestimmte Problemstellungen spezialisiert (z. B. Jagdtrieb, Aggression, Ängstlichkeit, usw.) und haben unterschiedlich lange Berufserfahrung.

Nicht immer ist jede Hundeschule für jeden Hund geeignet, deshalb beraten wir Sie gern, welche Hundeschulen für Ihre persönlichen Problemstellungen besonders empfehlenswert sind.

Kontakt: Christa Becker, eMail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.


Hundeschule Bestfriends in Bochum
Silvia Weber
www.bestfriends-bochum.de

Hundetrainerin Ulli Lahme in Rommerskirchen
www.tierischmenschlich.info

Hundeschule Hundepartner in Remscheid
Marion Elstrodt
http://www.hundepartner-remscheid.de/

Hundeschule Viva Canis in Essen-Kettwig und Mülheim an der Ruhr
Nadine Magulski
www.viva-canis.de

Hundeschule Hundum Glücklich (Oliver de Vries) in Grevenbroich
Wevelinghovener Straße 1c
45151 Grevenbroich
Telefon: (0 21 81) 1 64 79 41
Telefon mobil: 0170 2893367
Fax (0 21 81) 1 64 90 72
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Hundeschule von Pia Gröning in Essen
http://www.pfotenakademie.de/

Hundeschule von Melanie Schneider in Herten
http://www.hundeschule-vianova.de/ 

Hundeschule Rudelberater (Sven Meier)  in Köln
www.rudelberater.de

Hundeschule & Hundepension HUNDPLUS / Bonn
www.hundplus.de

Hundeschule von Kirsten Demski in Iserlohn 
www.dogs-track.de

Tierärztin & Hundetrainerin Maria Hense / Warstein
www.tierarztpraxis-hense.de

Hundeschule & Praxis für Tierverhaltenstherapie
Dr.rer.nat Ute Blaschke-Berthold & Dieter Degen
www.cumcane.de


Eine Übersicht über IBH-Hundeschulen finden Sie hier:

(Das Hauptaugenmerk der Mitglieder des IBH liegt auf dem respektvollen Umgang mit dem Hund-Mensch-Team sowie auf der gewaltfreien Ausbildung/ Erziehung des Partners Hund) Hundeschulen Deutschland

Animal-Learn Hundeschulen in Ihrer Nähe finden Sie hier:
http://www.animal-learn.de/

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Infos - Hunde - Erziehung+Hundeschulen

Haben Sie schon einmal einen Hund bewundert, der an einer scheinbar unsichtbaren Leine friedlich neben seinem Besitzer hertrottet oder einen Hund, den nichts aus der Ruhe bringt?

Solche Eigenschaften sind nicht angeboren, sondern das Ergebnis sorgfältiger und liebevoller Erziehung.

Nachfolgend möchten wir ein paar Tipps hierzu geben und vor allem gute, gewaltfreie Hundeschulen empfehlen, die mit Rat und Tat zur Seite stehen.


Unsere Meinung

Ihr Hund soll Ihr Partner und Ihr bester Freund sein. Doch gegen seinen besten Freund wendet man keine Gewalt an und läßt auch niemanden heran, der ihm Gewalt antun könnte, auch nicht in der Ausbildung.

Die nachfolgenden Bilder sind auf einen deutschen Hundeplatz vor nicht allzu langer Zeit gemacht worden.
Unter anderem solche Eindrücke sind der Grund, weshalb wir nur gewaltfreie Hundeschulen empfehlen, die mit positiver Verstärkung arbeiten und für die Würgehalsbänder, Stachelhalsbänder, Teletakt und ähnliche Foltermethoden ins Mittelalter gehören.

Gewaltfreie Hundeschule arbeiten noch nicht mal mit Halsband, sondern empfehlen gut sitzende Geschirre.

Der Tierschutzverein Erkrath distanziert sich ausdrücklich von Schäferhunden- und Gebrauchshunde-Vereinen, die mit veralteten Druckmethoden arbeiten, um den Willen von Hunden zu brechen bzw. diese gefügig zu machen. Wir möchten den Hund als Partner verstanden sehen, der nicht in jeder Situation blindlings gehorchen muß, sondern auch ein selbstständig denkendes Individuum ist.

Stachelhalsbänder 

Menschen, die mit ihrem Hund nicht mehr anders fertig werden, als ihnen Zughalsbänder umzulegen und damit würgen, sind noch harmlos gegen diejenigen, die ihre Hunde mit Stachelhalsbändern malträtieren. Die tragen ihr Armutszeugnis am Hund.

Da immer weniger Menschen eine solche Tierquälerei tolerieren, kaufen diese Hundequäler jetzt Stachelhalsbänder mit einem Textilüberzug, sodass nicht sofort jeder ihre Gesinnung sehen kann.

Download Selbstversuch mit Stachelhalsband in DIN-A4

Trainieren statt dominieren

Das ist der Leitsatz, den sich eine Gruppe positiv arbeitender HundeerzieherInnen auf die Fahne geschrieben hat.

Motiviert durch immer mehr TV-Sendungen, in denen Hundetrainer mit Rappelbüchsen und Wasserflaschen werfen, teilweise sogar Würgehalsbänder einsetzen oder auch Hunde treten, wollen diese Hundeschulen zeigen, dass die Erziehung von Tieren auch anders erfolgreich sein sein.

Mitinitiatorin von "Trainieren statt dominieren" ist Manuela Zaitz.

Unter dem Link: http://www.trainieren-statt-dominieren.de/ finden Sie Hundeschulen, die sich dieser Aktion angeschlossen haben.

Was tun bei Trennungsangst?

Eines der größten Probleme sind Hunde, die nicht alleine bleiben. Was können Sie unternehmen, wenn Ihr Hund Trennungsangst hat? - 

Ignorieren Sie Ihren Hund ½ Stunde bevor Sie das Haus verlassen. Knuddeln Sie ihn nicht noch besonders bevor Sie gehen. Erklärung: Er muss etwas Selbständigkeit lernen, dann wird ihm das Alleinsein auch nicht so weh
tun. Außerdem suggerieren Sie ihm durch zu viel Aufmerksamkeit vor dem Verlassen, dass gleich etwas passiert.
2. Erlauben Sie Ihrem Hund auf gar keinen Fall, Ihnen überall hin zu folgen. Er sollte lernen, sich auf Kommando in sein Körbchen (oder Decke, usw.) zu legen. Erklärung: Fast alle Hunde, die nicht alleine bleiben können, haben zu wenig Selbstbewusstsein. Er muss lernen, dass er auch alleine im Zimmer bleiben kann. Das fällt ihm leichter, wenn er einen festen Platz zugewiesen bekommt.
3. Begrüßen Sie Ihren Hund nicht überschwänglich, wenn Sie wieder nach Hause kommen. Sagen Sie nur kurz „Hallo“ und dann ignorieren Sie ihn wieder. Erklärung: Damit bestätigen Sie ihm nur, dass er mit seiner Hysterie recht hat.
4. Ihr Hund braucht unbedingt einen festen Platz, an dem er sich sicher fühlt. Er muss lernen, sich auf Kommando in sein Körbchen (oder Decke, etc.) zu legen. Erklärung: Feste Aufgaben, bzw. Plätze geben Ihrem Hund Sicherheit.
5. Üben Sie unbedingt täglich das Hunde 1 x 1. Erklärung: Das gibt Ihrem Hund Selbstvertrauen und erleichtert Ihnen Ihr Training.
6. Verlassen Sie das Haus ohne besonderen Aufwand. Halten Sie auf gar keinen Fall lange Reden („Ich gehe nur einkaufen“, „Mama kommt gleich wieder“, „Sei schöööön lieb“, usw.) Erklärung: Sie puschen Ihren Hund nur damit auf und machen ihm klar, dass sie ihn gleich verlassen. 
7. Vollführen Sie mehrmals täglich Ihr persönliches Ritual, als ob Sie das Haus verlassen. (Schlüssel nehmen, Mantel anziehen etc.) Am besten notieren Sie sich erst mal alle Einzelheiten auf einem Blatt und gehen sie dann Punkt für Punkt durch. Anstatt aber nun das Haus zu verlassen, machen Sie ohne Worte – und natürlich ohne Ihren Hund zu beachten –
kehrt und setzen sich wieder aufs Sofa. Sie können auch ab und zu die Reihenfolge immer wieder vertauschen. Erklärung: Ihr Hund erkennt an Ihrem Ritual, dass Sie ihn gleich verlassen. Bringen Sie ihn daher etwas durcheinander. Nach einer Weile wird es ihm lästig werden, immer wieder hinter Ihnen herzulaufen, wenn Sie ja doch nicht gehen. 
8. Üben Sie mit Ihrem Hund das „Alleinsein“. Schließen Sie für Sekunden die Tür, während Ihr Hund im anderen Zimmer ist. Anfangs aber immer nur für 1-2 Sekunden. Öffnen Sie die Tür ohne Aufheben, bevor Ihr Hund Zeit zum Bellen/Heulen hat. Denn nur dann können Sie ihn loben. Erklärung: Wenn Ihr Hund lernt, dass es positive Reaktionen auf sein ordentliches Benehmen gibt, wird es ihm auch bei längeren Trennungen leichter fallen.
9. Ihr Hund sollte unbedingt viel Auslauf bekommen. Geben Sie ihm die Möglichkeit, mit anderen Hunden zu spielen, damit er sich richtig austoben kann. Erklärung: „Müde Hunde sind leichter brave Hunde.“
10. Sprechen Sie mit Ihrem Tierarzt. Heutzutage gibt es diverse Medikamente, die das Training positiv unterstützen können (Clomicalm & Selgian).
11. Haben Sie unbedingt Geduld. Planen Sie generell 2-3 Monate bis zu einem Erfolg ein. Versuchen Sie ruhig und besonnen zu sein.Häufig hilft es auch, gleichzeitig eine Hundeschule zu besuchen. Dort können sich die Besitzer austauschen und neuen Mut holen (und Sie merken, dass Sie nicht der einzige Mensch mit diesem Problem sind). Außerdem lernt Ihr Hund dort die Grundbegriffe des Gehorsams und bekommt dadurch mehr Selbstbewusstsein. Ihr Hund arbeitet mit Ihnen zusammen, was wiederum sehr förderlich für Ihre Beziehung zu Ihrem Hund ist.


Was ist eine gewaltfreie Hundeschule?

Sie sollte selbstverständlich nach den neuesten verhaltenskundlichen Erkenntnissen arbeiten, OHNE Einsatz von tierschutz-widrigen Zubehör, wie z.B. Reizstromgeräten, Anti-Kläff-Halsband, Disk-Scheiben, Schütteldosen, Sprühhalsband, Würgehalsband, Stachelhalsband, usw. arbeiten. Alle Methoden, die dem Hund erhebliche Angst oder Schmerzen zufügen, seine Persönlichkeit zerstören oder ihn in seiner Würde verletzen, sind indiskutabel. Der auch heute noch viel geforderte Kadavergehorsam sagt viel über die Psyche des Trainers und nichts über die des Hundes aus.

1. Jeder Hund und der dazugehörige Mensch müssen individuell beraten werden, um bei eventuellen Verhaltensproblemen die jeweilige Ursache, die sehr unterschiedliche Ursachen haben kann, herauszufinden, um sie dann zu korrigieren. Nicht empfehlenswerte Hundeschulen arbeiten nur an den Symptomen, aber die Ursache bleibt verborgen.
2. Empfehlenswerte TrainerInnen führen ein Erstgespräch oder kommen nach Hause. Es wird immer die ganze Familie einbezogen.
3. Empfehlenswerte TrainerInnen bestehen auf dem Tragen eines Brustgeschirrs während der Ausbildung und empfehlen das auch für den Alltag.
4. Der Grundgehorsam sollte möglichst im Einzeltraining aufgebaut werden; denn das ermöglicht eine individuelle Anpassung an das Lerntempo von Hund und Mensch.
5. Es sollte ausschließlich über die Ausnutzung natürlicher Verhaltensweisen, Ritualisierung und
Spiel- und Futtermotivationen gearbeitet werden (positive Verstärkung). Jede Art von Gewalt, egal ob körperliche (Leinenruck, Würger, usw.) oder seelische (Anschreien, usw.) sind zu unterlassen. Wer auf eine Hundeschule trifft, wo Grundgehorsam mittels Leinenruck vermittelt werden soll, sollte diese Hundeschule schleunigst verlassen. Ein Trainer/eine Trainerin, der oder die keine andere Möglichkeiten als den Leinenruck kennt, um Hunden Leinenführigkeit oder Freifolge beizubringen, dem oder der mangelt es an Kompetenz und Fachwissen. Vor allem schadet das der Gesundheit des Hundes.
6. Eine gute Erziehung ist für das harmonische Zusammenleben von Mensch und Hund sehr wichtig. Doch leider gibt es gerade in alt eingesessenen Hundeschulen den Irrglauben, dass für diese gute Erziehung ein strenger Umgang mit dem Hund notwendig ist. Ein Hund lernt aus Erfahrung, aus Erfolg oder Misserfolg. Das heißt, dass ein Hund Handlungen, die ihm Erfolg bringen (die er gerne tut, die sich lohnen) wiederholt. Handlungen, die sich nicht lohnen, werden in Zukunft reduziert. Dieses Wissen sollte bei der Erziehung zunutze gemacht werden. Erwünschtes Verhalten wird durch Belohnung (Futter, Spiel, Stimme, Zuwendung, usw.) verstärkt. Unerwünschtes Verhalten erfährt kein Erfolgserlebnis (keine Zuwendung, Ignorieren).
7. Geübt wird nicht nur auf eingezäunten Trainingsplätzen, sondern auch im Stadtbereich, im Haus und Garten des Besitzers oder auf Spaziergängen durch Wald und Feld.Ein „ein-der-Leine-im-Kreis-marschieren“ macht keinen Sinn, weil es den tatsächlichen Anforderungen des Menschen an seinen Hund im Alltagsleben nicht gerecht wird.  
Hundeschule legen großen Wert darauf, ihren Kunden das „kommunikative Spazierengehen“ zu zeigen.
8. Die Bindung zwischen Mensch und Hund wird gestärkt; denn alle Übungen werden zusammen durchgeführt. Es nützt Ihnen nichts, wenn Sie Ihren Hund für ein paar Tage oder Wochen in einer Hundeschule abgeben, damit Sie einen perfekten Hund zurück erhalten. Der Hund wird ist auf seine Bezugsperson der Hundeschule fixiert, aber noch lange nicht auf Sie. Empfehlenswerte Hundeschulen lehnen eine stationäre Ausbildung ohne den dazugehörenden Menschen ab.
9. Zu einer guten Erziehung gehört nicht nur, dass der Hund jederzeit aus dem Freilauf abgerufen werden kann, sondern auch, dass er sich im Umgang mit Menschen und Artgenossen sozial sicher verhält. Und das kann er nicht beim „Fuß gehen“ an straffer Leine lernen. Deshalb sollten die Hunde beim Gruppentraining in langen Spielpausen Zeit für Sozialkontakte haben.
10. Empfehlenswerte, gewaltfreie Hundeschulen legen großen Wert auf das Thema „Stress bei Hunden/Entstehung, Auswirkung und Vermeidung“. Außerdem wird über „Beschwichtigungssignale“ informiert, die in einem Hunderudel üblich sind, um Stress und Aggressionen zu vermeiden. Sie sind ein wichtiger und lebensnotwendiger Bestandteil der hundlichen Kommunikation, die SIE unbedingt beherrschen sollten.
11. Merkmale, die typisch sind für einen veralteten Hunde-Abrichte-Platz: Kasernen-Slang; Würgekettenpflicht; vor einem Clubhaus angekettete oder in kleine Boxen eingesperrte Hunde, die da den ganzen Tag auf ihre halbe Stunde Schutzdienst warten; Leinenruck, was auf fast alle Schäferhundvereine zutrifft.
12. In nicht geeigneten Hundeschulen wird jedes Problem mit Dominanz und Rangordnungsproblemen erklärt. Manche Trainer scheinen geradezu besessen von dem Gedanken, jeder Hund strebe nach Dominanz.
13. Aller Umgang mit Hunden basiert auf Vertrauen, Verständigung und Kooperation, nicht auf Dressur. Deshalb wird jedes einzelne Lernziel bei der Ausbildung durch positive Motivation, Belohnung und viel Geduld in kleinen Schritten erreicht. Negative Einwirkungen, Strafen wie Leinenruck oder Hinunterdrücken von Körperteilen oder andere unangenehme Handlungen demotivieren den Hund und sollten aus medizinischen und verhaltenswissenschaftlichen Gründen vermieden werden.
14. Die Trainerin/der Trainer sollte über fundierte Ausbildung im Umgang mit Hunden und Menschen verfügen und jederzeit in der Lage sein, diese auch nachzuweisen. Ständige Fortbildung und das regelmäßige Überprüfen der eigenen Trainingsmethoden sollten eine Selbstverständlichkeit sein.
15. Beobachten Sie Ihren Hund: Ihr Hund sollte nicht nur gern, sondern möglichst mit Begeisterung in seine Schule gehen. Eine Hundeschule, in die Ihr Hund auch nach einigen Trainingsstunden nur unsicher und/oder widerstrebend besucht, sollten Sie verlassen. Die Hunde selbst sind oft das sicherste und auch verräterischste Barometer für die Qualifikation der Trainerin/des Trainers und der Qualität der Hundeschule. 
 
Empfehlenswerte Aktionsgemeinschaft für Tiere europa e.v. informiert
1. Vorsitzende: Christa Becker, Heißener Straße in Essen
( (0 21 29) 3 16 49, Fax (0 2129) 95 81 17, eMail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. - https://tierschutzverein-europa.de/
 
 
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Brustgeschirr

Unsere Hunde werden grundsätzlich nur mit Brustgeschirr ausgeführt und das Tragen eines Brustgeschirrs wird auch bei der Vermittlung vertraglich festgelegt. Warum wir darauf bestehen, wird in dem folgenden Beitrag deutlich:

Mit freundlicher Genehmigung von Silvia Weber, Hundeschule Best-Friends, Bochum (die uns schon oft mit Rat und Tat zur Seite stand):

Leider hört man dazu immer noch vorgefasste Meinungen wie z.B.: "Mit Brustgeschirr zieht der Hund doch erst richtig an der Leine" oder auch: "Mit einem Brustgeschirr kann ich einem Hund doch nichts beibringen" In manchen Hundeschulen ist das Tragen eines Brustgeschirrs gar nicht erst erlaubt. Diese Auffassungen beruhen immer noch auf der irrigen Annahme, man könne einen Hund nur mithilfe des Leinenrucks erziehen. Die moderne Hundeerziehung kommt allerdings schon lange und auch sehr gut ohne das veraltete Hilfsmittel Leinenruck aus.

Es gibt zahlreiche Gründe auf die Benutzung von Halsbändern, insbesondere von schmalen Halsbändern, Kettenhalsbändern, oder sogar Stachelhalsbändern zu verzichten.

1.

Ein gut sitzendes Brustgeschirr schont die Halswirbelsäule Ihres Hundes. Sie sollten sich verdeutlichen, dass die Wirbelsäule eines Hundes genauso aufgebaut ist wie die menschliche Wirbelsäule. Wird im Training mit z.B. einem Kettenhalsband und mit Leinenruck gearbeitet kann es passieren, dass der vom Halsband ausgehende Druck genau zwischen 2 Wirbeln abgefangen wird, was je nach Stärke der Einwirkung bis hin zu Bandscheibenverschiebungen führen kann. Viele HWS-Erkrankungen bei Hunden finden hier ihren Ursprung. 

 Brustgeschirr

Stellen Sie sich bitte vor Sie trügen ein Halsband und jemand würde von hinten kräftig daran rucken! Keine angenehme Vorstellung, oder?

2.

Kehlkopf und Halsmuskulatur bleiben durch das Tragen eines Brustgeschirrs ebenfalls unbelastet. Das Tragen eines Halsbandes dagegen belastet Beides sehr stark. Durch den Zug des Halsbandes werden sowohl der Kehlkopf, als auch die oberen Atemwege beeinträchtigt, Kehlkopfquetschungen sind leider gar nicht so selten. Die einzige Möglichkeit für den Hund Kehlkopf und Atemwege freizuhalten besteht darin, die Halsmuskulatur stark anzuspannen und so das Halsband durch die Muskulatur von diesen Organen fernzuhalten. Klinische Studien haben ergeben, dass die dadurch entstehenden Verspannungen in der Halswirbelsäule zu der gleichen Symptomatik wie beim Menschen führen: Kopfschmerz, Schwindelgefühl, Schmerzen in der Wirbelsäule oder ähnliches. Im Gegensatz zu uns kann der Hund sich jedoch nicht mitteilen, er kann uns nicht sagen: Heute ist mir schwindelig und ich habe Kopfweh. Dieses beständige Unwohlsein und die andauernden Schmerzen sind oft für aggressives Verhalten verantwortlich.

3.

Der Hals als soziales Organ des Hundes sollte vor unnötigen Einwirkungen geschützt werden. Der Hals spielt in der taktilen Kommunikation der Hunde eine wesentliche Rolle: Berührungen an der Oberseite des Halses drücken in der Hundesprache Dominanz aus. Berührungen an der Unterseite des Halses dagegen Subdominanz/Unterwerfung. Die Seitenpartien des Halses sind nur ganz guten Freunden vorbehalten (Pflegeverhalten). Der Hals ist auch bei uns Menschen eine sehr empfindliche Körperpartie und Berührungen am Hals sind etwas sehr intimes. Denken Sie nur an den Ausspruch: Bleib mir bloß vom Hals." Trägt der Hund ein Halsband stumpft die Empfindsamkeit für diese Signale ab, da der Hund praktisch ständig irgendwo am Hals Impulse erhält. Vielleicht erklärt dies auch die oftmals entsetzte Reaktion eines Welpen, der zum ersten mal ein Halsband umgelegt bekommt.

4.

Diesen, recht unangenehmen Auswirkungen durch das Tragen eines Halsbandes, versucht der Hund sich oftmals zu entziehen. Wodurch versucht er das? Durch Flucht nach vorn und so entsteht das Ziehen an der Leine. Viele Menschen versuchen nun dem Hund durch Leinenruck dieses Ziehen abzugewöhnen. Der unangenehme Leinenruck wird vom Hund, da er einen Impuls an der Halsunterseite bekommt, als plötzlicher Angriff angesehen und löst so eine erneute Fluchtreaktion aus. Häufig gibt es aus diesem Kreislauf kein Entkommen mehr. Durch das Tragen eines Brustgeschirrs wird dieser unangenehme Druck vom Hals des Hundes genommen. Bei ca. 20% der Fälle gibt sich das Ziehen durch das Tragen eines Brustgeschirrs von ganz allein, mit dem entsprechenden Programm zur Leinenführigkeit ist dem Hund das Ziehen an der Leine auch ohne Leinenruck abzugewöhnen.

5.

Das Tragen eines Brustgeschirrs birgt noch weitere Vorteile. Durch den auf dem Rücken liegenden Steg können Sie den Hund viel besser und schneller festhalten. Dieser Griff ist, besonders bei langhaarigen Hunden, viel besser zu erreichen als ein Halsband, das irgendwo im dichten Fell liegt. Für den Hund ist das Halten am Rückensteg ebenfalls viel angenehmer. Verletzungen an der Hand des Hundehalters durch einen sich im Halsband windenden Hund werden vermieden.

Beim Kauf und Anpassen eines Brustgeschirrs sollten folgende Dinge beachtet werden:

A. Es sollte aus weichem, leichten Material sein, das sich dem Körper anschmiegt. Das Material und auch die Vernähungen dürfen nicht einschneiden. Nylongeschirre haben sich besser bewährt als Ledergeschirre.

B. Das Material sollte waschbar sein

C. Die Verschlüsse sollten haltbar, strapazierfähig und der Körperform angepasst sein (abgerundet)

D. Der Rückensteg sollte fest vernäht sein, damit er beim Laufen nicht hin und her rutscht.

E. Das Geschirr sollte von 2 Seiten zu öffnen sein, damit der Hund nicht mit der Pfote "einsteigen" muß. Dies kann bei Verletzungen, oder alten Hunden zum Problem werden.

F. Der Rücken- und der Bauchsteg sollten lang genug gearbeitet sein. Besonders wichtig ist in diesem Zusammenhang die Verstellbarkeit des Bauchsteges. Ist er zu kurz, kommen die Seitenteile zu nah hinter den Ellbogen hoch und können dort scheuern. Optimal sitzt das Geschirr, wenn zwischen Ellbogen und Seitenteilen etwa eine Handbreit Platz ist.

G. Die Breite der Gurte sollte dem Gewicht des Hundes angepasst sein.

H. Manche Hunde, die das Tragen eines Brustgeschirrs noch nicht gewohnt sind, knabbern gern an den Stoffgurten herum. Deshalb den Hund besonders in der Gewöhungsphase nicht mit dem angelegten Geschirr allein lassen und es immer nur unmittelbar vor dem Spaziergang anlegen und sofort nach Beendigung des Spazierganges wider abnehmen.

 

Brustgeschirr  2

Anleitung für das Umlegen 

Sehr häufig begründen sich Probleme mit dem Brustgeschirr schon im Anlegen des Geschirrs. Oft neigen wir Menschen dazu uns dabei frontal vor den Hund zu stellen und ihm das Geschirr von oben über den Kopf zu ziehen. Oftmals toleriert er am Anfang diese “Unhöflichkeit”, zeigt jedoch über Beschwichtigungsgesten schon an, dass ihm dieser Vorgang sehr unangenehm ist.  Aus dieser Position heraus wirken wir (und auch das Geschirr) für den Hund sehr bedrohlich und im weitern Verlauf  versucht er natürlich die Situation zu vermeiden, um so der vermeintlichen Bedrohung zu entkommen.

Brustgeschirr  3
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Mülheim-Ruhr: riesige eingezäunte Hundewiese - Auberg

Das Grundstück ist die größte eingezäunte Hundewiese des Landes NRW und kostenlos für jeden Hundefreund nutzbar.

Die Adresse fürs Navi: Eschenbruch in 45481 Mülheim - die Strasse bis zum Ende durchfahren (am Restaurant "Hexenhaus" vorbei). Es gibt genügend Parkmöglichkeiten. Auf der rechten Seite befindet sich ein Reitstall.

Witten-Herbede: Hundeinsel

In Witten an der Ruhr liegt im Ortsteil Herbede eine Hundewiese, die in Punkto Verkehrssicherheit etwas ganz besonderes ist. Sie befindet sich nämlich auf einer von der Ruhr umspülten Insel

Kontakt: Ulli Lahme,
Festnetz: 02183-806213
Mobil: 01511-6689383
www.tierischmenschlich.info

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Hundehaltung im Auto verboten

Das Verwaltungsgericht Stuttgart hat in seinem gerichtlichen Beschluss vom 18.09.2013 gegen einen Hundehalter festgelegt, dass der angeklagte Mann seinen Hund während seiner Arbeitszeit nicht in seinem Auto halten dürfe. Der Hundehalter arbeitet an vier Tagen wöchentlich jeweils acht Stunden und hatte seinen Weimaraner in dieser Zeit in seinem Auto untergebracht, das in einer Tiefgarage parkte.

Laut dem Tierschutzgesetz muss jeder, der ein Tier hält, betreut oder zu betreuen hat, dieses seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen. Ein Auto, argumentierte das Gericht, sei keine verhaltensgerechte Unterbringung, da es weder hinreichend Auslauf noch Schutz vor Hitze oder Kälte biete. Der Mann gab im Laufe der Verhandlung an, das Tier mehrmals zu beschäftigen und ihm den nötigen Auslauf zu geben. Das Gericht vertrat jedoch die Auffassung, dies sei dennoch grundsätzlich kein ausreichender Ausgleich. Ein Auto sei nur zum Transport, aber nicht zur Unterbringung von Hunden über mehrere Stunden geeignet.

(aus „du und das tier“/Deutscher Tierschutzbund-01.2014)

 
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Hunde

Wenn Sie die Anschaffung eines Hundes planen, dann wenden Sie sich an Ihren örtlichen Tierschutzverein und nicht an Tiervermehrer (egal ob privat oder professionell). Es gibt Millionen charakterlich einwandfreie, dazu noch wunderschöne und auch gesundheitlich robuste Hunde im Umkreis von ca. 2.000 km, die Hunger leiden, die nicht tierärztlich versorgt, die gequält und grundlos getötet werden.

TierschützerInnen kümmern sich um diese Hunde, lassen sie tierärztlich versorgen und versuchen, ihnen hier in Deutschland ein artgerechtes Leben zu ermöglichen. Nur wenn Sie einen dieser Hunde adoptieren, können die örtlichen TierschützerInnen weitere aus dem Elend retten. Es liegt also ausschließlich an Ihnen, ein Hundeleben aus der Armseligkeit zu befreien.

Geben Sie einem dieser Hunde (bevorzugt von einem seriösen Tierschutzverein) ein neues Zuhause, damit die TierschützerInnen weitere Hunde aus den Tötungsstationen bzw. aus tierquälerischen Haltungen holen können. 

Hundevermittlung

Für unsere Hunde hatten wir eine Hundeauffangstation (HAST) in Essen gebaut. Aus zeitlichen, personellen und finanziellen Gründen haben wir mittlerweile diese Station einem anderen Tierschutzverein übergeben, der sich ebenfalls um Hundeaufnahme, Hundepflege und Hundevermittlung kümmert.

Inzwischen haben wir uns von der Hundevermittlung verabschiedet und kümmern uns intensiv um Katzen. Allerdings nehmen wir natürlich AGT-Rückläuferhunde auf, dazu haben wir uns vertraglich verpflichtet, und daran halten wir uns auch. Und ab und zu kümmern wir uns auch um Notfälle......

Der Tierschutzverein Erkrath hat z.Z. keinen eigenen Hund in der Vermittlung

Was Sie vor der Anschaffung eines Hundes beachten sollten

Wer sich dazu entscheidet, einen Hund bei sich aufzunehmen, übernimmt Verantwortung für viele Jahre. Informieren Sie sich darum vorher sehr genau über die Ansprüche und Bedürfnisse des Hundes und denken Sie darüber nach, was damit auf Sie und Ihr Umfeld zukommt.

  • Beruf:
    Erlaubt es mein Job, einen Hund angemessen zu versorgen?  Verbringe ich den größten Teil des Tages außer Haus? Wäre dann mein Hunde alleine? Mache ich berufliche Dienstreisen? Wer passt auf den Hund auf?
  • Kinder
    Habe ich Kinder oder plane ich in nächster Zeit, welche zu haben? Durch Unbedarftheit und Unwissenheit kommt es bei Kindern öfters zu Zwischenfällen mit schlimmen Folgen. Durch ihr lebhaftes Verhalten überfordern Kinder den Hund oft unwissentlich. Es ist ganz wichtig, dass Kinder nie mit Hunden alleine gelassen werden
  • Wohnung 
    Gibt es in der Nähe genügend Grünflächen, um dem Hund Auslauf zu bieten?
  • Budget
    Erlaubt es meine finanzielle Situation auch einmal unerwartete, hohe Tierarztkosten zu tragen?
  • Freizeit 
    Beeinträchtigt ein Hund die Ausübung meiner Hobbys? Kann der Hund mit in Urlaub fahren?
  • Entscheidung für lange Zeit
    Möchten Sie sich für die nächsten 15 oder mehr Jahre an einen Hund binden?
  • Woher soll der Hund kommen?
    Einen Hund aus dem Tierheim oder vom Züchter? Von einem Züchter raten wir ab, denn es gibt genug Hunde, die auf ein Herrchen warten und eine Zucht verändert das natürliche Verhalten des Hundes.

Männlein oder Weiblein, Rassehund oder Mischling

Haben Sie sich entschieden, einen Hund in die Familie aufzunehmen, müssen Sie noch weitere Entscheidungen treffen:

  • Rüde oder Hündin?
  • Rassehund oder Mischling?

Sie sollten vor der Wahl des Hundes seinen einzigartigen Charakter kennenlernen und abklären, ob dieser mit seinen Gewohnheiten gut in Ihr persönliches Umfeld passt.

Aufgabe der Eltern

Eltern müssen den Kindern den richtigen Umgang mit dem Hund beibringen und auch festlegen, dass der Hunde  z.B. beim Fressen nicht gestört werden soll und er einen Platz haben muß, der ihm jederzeit die Möglichkeit zum Rückzug bietet.

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Hundezeitung

Alles rund um den Hund www.hundezeitung.de

hundezeitung

 

Nippers - Hunde-Stadtmagazin

http://www.nippers.de/

Nippers

Stadtführer für Hunde am unteren Niederrhein

Nadine Potthoff hat den ersten Stadtführer für Hundebesitzer am unteren Niederrhein herausgegeben.
Er kostet 9,90 € und kann über die Internetseite

http://www.lunaundihrefreunde.com

bestellt werden. 

Pro Buch wird 1 € an Tierheime gespendet.

 

 
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Welpenverkauf in Geschäften - Kategorisches NEIN dazu

Wir lebten im Jahre 2022

Ich, Lana erblickte soeben mit zwei weiteren Welpen das Licht der Welt. Ursprünglich waren wir fünf, doch zwei meiner Brüder starben noch in Mamis Bauch. Mami sagte, sie hatte nicht genug Futter und Kraft für uns alle. Zwische...n Mülltonnen, Dreck, Kot und Glassplittern geboren zu werden... so hatte ich es mir nicht vorgestellt.   Wir befinden uns Mitten in Europa, in einer deutschen Großstadt. Hier leben 5 Mio Menschen und genauso viele Tiere. Doch für uns ist es ein täglicher Kampf ums Überleben. Wir wurden in zwei Klassen eingeteilt. Diejenigen, die bei liebevollen Familien aufwachsen dürfen. Sie haben es warm, gemütlich und haben reichlich Futter und Wasser. Und dann gab es noch uns... die Straßentiere. Wir werden wie Aussätzige behandelt. Es gibt nur sehr wenige unter den Menschen, die sich um uns kümmern. Sie bringen uns Futter, zu trinken und reinigen unsere Wunden.   Abgesehen von unserem zuhause war es hier sehr schön, ich hatte viele Freunde, und eine große Familie. Mami war sehr lieb, wunderschön und noch sehr jung doch war sie schwach. Oft hörte ich Mamis Gedanken in ihrem Bauch...halte durch nur noch ein Tag, halte durch, nur solange meine Jungen da sind. Immer wenn ich spielen wollte, ging ich einfach auf die Straßen, suchte zwischen Mülltonnen und auf den abgelegenen Plätzen wo sich nicht viele Menschen befanden nach Spielkameraden. Dort waren sehr viele meiner Brüder und Schwestern und ich lernte auch Danilo kennen, meinen Freund. Wir suchten dann gemeinsam nach Essensresten und Dingen, die die Menschen nicht mehr brauchten. Hin und wieder fanden wir neben abgelaufenem Futter auch Kartons und Spielzeug von Kindern. Doch neben Futter sind Decken für die kalten Nächte am begehrtesten. Wenn jemand von uns eine alte Decke fand, dann wurde es gefeiert. Wir bellten dann alle gemeinsam und stolz brachten wir die Decke zu unserem Rudel.   Ich bin jetzt 5 Wochen alt. Eines Morgens machte ich meinen gewohnten Gang zu meiner Lieblingsmülltonne. Sie gehörte einem Restaurantbesitzer. Ich hörte ein fürchterliches Winseln. Es war Danilo, mein Freund. Er war auf Nahrungssuche, doch bewegte er sich kaum. Sein Körper zuckte und atmete nur noch sehr kurz und flach. Ich sah Kugeln am Boden liegen und schließlich hörte er dann auf zu atmen. Ich bellte um Hilfe, doch im selben Moment kam ein Mann mit einer Waffe in der Hand und feuerte auf mich. Schnell floh ich in letzter Sekunde und kam nie wieder hier her.   Zeit zum Trauern hatte ich nicht. Meinem Rudel ging es sehr schlecht. Der Winter kam immer näher. Alle waren damit beschäftigt sich auf die Kälte vorzubereiten. Auch Mami war kaum noch zuhause. Obwohl sie immer noch sehr schwach war, sorgte sie sich um meines und das Wohlergehen meiner Brüder. Sie suchte nach Futter für uns und musste immer weitere Strecken ablaufen, kam täglich später nach Hause bis sie eines Tages nicht mehr wieder kam. Ein paar Tage später fanden wir sie. Am Straßenrand, auf dem Weg zu uns zurück mit Futter für ihre Jungen, wurde sie überfahren. Halb verwest lag sie immer noch dort. Wir heulten tagelang vor Trauer und Wut. Sie war erst 5 Jahre alt, hatte kein leichtes Leben. Nachdem sie vier Jahre lang zu Zuchtzwecken von Menschen misshandelt und gefoltert worden war, schaffte sie es vor einem halben Jahr erst zu fliehen. Lieber wollte sie ein Leben in Freiheit als in Gefangenheit, eingesperrt in dunklen Boxen. Bekam auch immer wieder Spritzen und Schläge. Auf die Spritzen freute sie sich, denn danach durfte sie für ein paar Tage immer raus. Doch nur bis zum Akt, denn danach wurde sie wieder eingesperrt.    Eine Woche nach Mamas Tod. Abgemagert und kraftlos entschlossen wir uns andere Reviere zu erkunden. Die Futterknappheit zwang uns dazu unsere Heimat zu verlassen. Hier sah ich auch oft Katzen und aggressive Hunde an unseren neuen Spielplätzen. Doch wenn wir dazu kamen und einfach nur spielen wollten, rannten sie fort oder griffen uns an. Ich verstand das erst nicht so richtig. Also fragte ich meinen Onkel im Rudel. Das Rudel übernahm jetzt meine Erziehung. Mein Onkel erzählte mir eine Geschichte von einer Zeit, an der Hunde und Katzen gemeinsam bei Menschen aufwuchsen. Diese Geschichte möchte ich euch nun auch erzählen: " Noch vor 10 Jahren liebe Lana gab es hier in Deutschland keine Klassen unter Tieren. Es gab keine Straßentiere, oder nur ganz wenige, es waren Tiere, die ausgebüchst waren oder ausgesetzt wurden. Doch es gab sogar noch Heime, die jedes Tier aufnahmen. Jedes Tier, das auf der Straße gefunden wurde, wurde vermittelt oder in ein Heim gebracht. Es wurde sogar noch medizinisch versorgt und viele von ihnen fanden sogar wieder ein liebevolles zuhause. Leider gab es kein Gesetz, das das züchten regulierte und kontrollierte. Der Verkauf von Hunden und Katzen war erlaubt. Einige Menschen sahen darin ein Millionengeschäft und entschieden sich Hundewelpen in Zoofachgeschäften, Märkten und Börsen zu verkaufen. Dies hatte wiederum die Folge, weitere Hunde und Katzen zu züchten. Jeder konnte inzwischen überall Hunde und Katzen zu für jedermann erschwinglichen Preisen kaufen und verkaufen. Dies führte zu Spontankäufen und Testkäufen. Viele Menschen fühlten sich mit dieser Verantwortung überfordert, wollten ein anderes Tier oder kümmerten sich nicht richtig um sie. Auch waren viele Tiere bissig und aggressiv aufgrung mangelnder Erziehung. Je kleiner und jünger sie waren, desto besser konnte man sie vermarkten. Sie erhielten keinerlei Erziehung und Prägung. Sie wussten nicht wie sie sich gegenüber Menschen und anderen Tieren verhalten sollten. Viel zu früh wurden sie vom Muttertier getrennt. So wurden sie ausgesetzt. Auch die Züchter waren überfordert. Es sollten Rassetiere her, andere wurden aussortiert, ausgesetzt und in Lagern gebracht. Die Tierheime waren überfüllt und konnten keine Tiere mehr aufnehmen. Und wir Hunde und Katzen vermehrten uns so immer rasanter und unkontrollierter. Der Mensch hatte die Kontrolle damit über uns verloren."   Ich war nach dieser Geschichte sehr schockiert. Ein Leben bei einer Menschen- Familie? Für alle Tiere? Kein Hunger? Kein Durst? Wärme und Geborgenheit für alle? Ich konnte mir das alles nicht vorstellen !!! Und das alles nur weil es kein Gesetz für kontrollierte Züchtungen und kein Gesetz gegen den kontrollierten und gewerblichen Verkauf von Tieren gab? Deshalb muss ich heute hungern, frieren, habe kein zuhause, werde genötigt und geschlagen. !!!    Inzwischen ist ein weiteres Jahr vergangen. Ich hatte inzwischen selbst Jungen. Von meinen Jungen ist mir ein einziges geblieben. Drei wurden im Alter von 6 Wochen eingefangen. Ich hörte nur wie einer der Männer sagte. Was für drei tolle Burschen. Die bringen uns bestimmt 500 Euro das Stück ein. Da musste ich an die Worte meines Onkels denken und daran, dass der Mensch immer noch nichts dazu gelernt hat.  Ich wurde von Tag zu Tag schwächer. Es gab kein Futter mehr auf den Straßen. Mein Junge wich nicht mehr von mir. Ich hatte jeden Moment Angst, ich könnte sterben. Doch er war viel stärker als ich es je war. Ich nannte es Hope, Hoffnung für das Leben. Egal was passierte, ich wusste ich würde für ihn sterben. Ich fürchtete inzwischen die Menschen. Man wusste nie wie sie auf uns reagierten, denn für viele waren wir nur eine Last, sie behandelten uns teilweise sehr schlecht. Eine Gruppe von Menschen kommt jetzt gerade auf uns zu. Es sind fünf erwachsene, sie haben Steine und Hölzer in der Hand. Wir versuchten noch zu fliehen, doch ich war inzwischen zu schwach. Ich hörte noch genau ihre Worte, wie sie sagten, "kommt schneller, den kleinen schnappen wir uns, mach Platz du alter Köter". Mit meiner letzten Kraft legte ich mich auf mein Kleines und ließ alle Tritte und Schläge über mich ergehen. Ein kleines Mädchen mit ihrer Mam kam zur Hilfe. Bevor ich meine Augen für immer schließe höre ich noch ihre Worte. Schlaf fein tapfere Hündin. Ich werde mich um dein Kleines kümmern. Ich werde ab jetzt deine Mami sein. Ich nenne dich Hope !!! 

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Yellow Dog

yellow dog

Manche Hunde brauchen mehr Abstand

Wenn Sie einen Hund sehen, der ein gelbes Band an der Leine, oder ein gelbes Halstuch trägt – bitte gewähren Sie diesem Hund und seinem/r Besitzer/in mehr Abstand. Bitte wahren Sie zu diesem Hund und seinem/r Besitzer/in Distanz. Die gelbe Markierung bedeutet, dass dieser Hund keinen näheren Kontakt zu anderen Hunden oder Menschen wünscht, oder gar verträgt. Wie groß dieser Abstand sein sollte, unterscheidet sich natürlich von Hund zu Hund und sollte jeweils mit dem/der Besitzer/in geklärt werden.

Bitte nähern Sie sich weder diesem Hund noch seinem/er Besitzer/in.

Die gelbe Markierung bedeutet, dass dieser Hund keinen näheren Kontakt zu anderen Hunden oder Menschen wünscht, oder gar verträgt. Wie groß dieser Freiraum sein sollte, unterscheidet sich natürlich von Hund zu Hund und sollte jeweils mit dem/der Besitzer/In geklärt werden.

Die gelbe Markierung am Hund heißt schlicht und einfach ”Mein Hund braucht etwas mehr Freiraum als andere”

Bitte nähern Sie sich weder diesem Hund noch seinem/er Besitzer/in.

Die gelbe Markierung bedeutet, dass dieser Hund keinen näheren Kontakt zu anderen Hunden oder Menschen wünscht, oder gar verträgt. Wie groß dieser Freiraum sein sollte, unterscheidet sich natürlich von Hund zu Hund und sollte jeweils mit dem/der Besitzer/In geklärt werden.

Die gelbe Markierung am Hund heißt schlicht und einfach, ”Mein Hund braucht etwas mehr Freiraum als andere”

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