aus Newsletter vom 07.05.21 von "Menschen für Tierrechte" <Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!;

Menschen für Tierrechte: Tierversuche: Ausstiegskampagne bringt erste Erfolge

Besuchen Sie hier die Webversion.
­ ­ ­
­ Newsletter Nr. 08/21 vom 07. Mai 2021 ­
­ ­ ­
­ ­ ­
­ Inhalt
  • Tierversuche: Ausstiegskampagne bringt erste Erfolge
  • Erdüberlastung: Forderungen für klimafreundliche Ernährung
  • Muttertag: Sauen sind auch Mütter
  • Protest: Abgabe von Krähen an Tierversuchslabor
  • Kampagne: Keine Jagd ohne vernünftigen Grund!
  • Stop Finning: EU-Bürgerinitiative unterstützen
  • Podiumsdiskussion: Tierschutz nach der Bundestagswahl
  • In eigener Sache: Geschäftsbericht 2020 online
  • Medien-Tipps
­
­ ­ ­
­ ­ ­
­
­ ­ ­
­
Liebe Leserinnen und Leser,
wir beginnen mit einer guten Nachricht: die Gemeinschaftskampagne „Ausstieg aus dem Tierversuch. JETZT!“ bringt erste Erfolge. Der Ausstiegsplan hat es in das Wahlprogramm der Grünen geschafft. Auf Seite 28 liest sich dort: „Wir streben die weitere konsequente Reduktion von Tierversuchen in der Wissenschaft an und wollen Tierversuche mit einer klaren Ausstiegsstrategie und innovativen Forschungsmethoden schnellstmöglich überflüssig machen.“
­
­ ­ ­
­
­
­ ­ ­
­
­
Auch die Linken haben sich den Ausstiegsplan auf die Fahne geschrieben. In ihrem Wahlprogramm heißt es dazu „Wir wollen einen rechtlich bindenden Ausstiegsplan verabschieden." Dies bekräftigen sie noch mit dem aktuellen Antrag „Den verbindlichen Ausstieg aus dem Tierversuch schaffen“. 
Natürlich sind Wahlprogramme und Gesetzesanträge nur ein erster Schritt. Sie sind dennoch wichtig, denn sie zeigen den Parteien, die den Ausstieg blockieren, dass dies den anderen Parteien und den Wählern ein Anliegen ist. Uns zeigt dies, dass wir mit unserer Kampagne auf dem richtigen Weg sind.
­
­ ­ ­
­
­ ­ ­
­
Erdüberlastung: Forderungen für klimafreundliche Ernährung
Nach dem wegweisenden Klima-Urteil des Bundesverfassungsgerichts letzte Woche muss die Bundesregierung jetzt deutlich ambitioniertere Klimaschutz-Ziele beschließen. Das ist ein großer Erfolg. Das neue Klimaschutzgesetz sieht auch für die Landwirtschaft ein strengeres Emissionsziel vor. Sie muss bis zum Ende des Jahrzehnts vier Millionen Tonnen mehr CO2-Äquivalente einsparen. Ob dies reicht, um das anvisierte Zwei-Grad-Ziel noch zu erreichen, ist dennoch fraglich.
­
­ ­ ­
­
­
­ ­ ­
­
­
Anlässlich des Erdüberlastungstags in dieser Woche hat der Bundesverband deswegen seine Forderungen für eine tier- und klimafreundliche Ernährung vorgestellt. Denn wir werden nicht umhinkommen, unseren Lebensstil komplett zu verändern. Das Gute daran: Die Lösungen liegen auf der Hand. Mehr dazu lesen Sie hier.
­
­ ­ ­
­
­ ­ ­
­
Muttertag: Sauen sind auch Mütter
Während der Anhörung im EU Parlament für die EU-Bürgerinitiative End the Cage Age im April wurde deutlich, dass im Falle eines EU-weiten Käfigverbots auch Importe aus Drittstaaten den EU-Standards entsprechen müssen. Dazu braucht der EU-Kommissar für internationalen Handel, Valdis Dombrovskis jetzt unsere Hilfe. Lesen Sie hier, wie auch Sie Ihn über die Sozialen Medien unterstützen können. Anlässlich des Muttertags zeigen wir außerdem ein Video über das leidvolle Leben von Muttersauen und Ferkeln in der Kastenstandhaltung.
­
­ ­ ­
­
­
­ ­ ­
­
­
Trotz massiver Proteste hatte Deutschland letztes Jahr entschieden, diese Haltungsform nicht – wie gefordert – zu verbieten.  Wie vom Landwirtschaftsministerium vorgeschlagen, wurde lediglich die Zeit, die die Sauen um die Geburt im Kastenstand verbringen müssen, auf fünf Tage reduziert. Den Züchtern wurde zudem eine skandalös lange 15-jährige Übergangsfrist gewährt.
Die ganze Grausamkeit der Schweinezucht zeigte sich erst wieder vor wenigen Tagen, als eine junge Frau im Abfallcontainer einer Schweinemastanlage mehrere noch lebende Ferkel entdeckte. Dass lebende Tierkinder wie Abfall entsorgt werden, ist leider kein Einzelfall. Dies ist symptomatisch für ein System, dass intelligente und leidensfähige Geschöpfe wie leblose Ware behandelt.
­
­ ­ ­
­
­ ­ ­
­
Protest: Abgabe von Krähen an Labor
Kürzlich wurde bekannt, dass das Vogelschutzzentrum im baden-württembergischen Mössingen zwischen 2011 und 2015 insgesamt 15 Rabenvögel an eine Forschungseinrichtung der Uni Tübingen abgab, die dann an den teils zahmen Tieren Hirnversuche durchführte. Dazu wurden den Vögeln Elektroden ins Gehirn implantiert. Nach den Versuchen wurden die Krähen getötet. Der Bundesverband protestierte gegen die Abgabe der Tiere und forderte den Naturschutzbund auf, in Zukunft sicherzustellen, dass es nicht noch einmal zu einem solch skandalösen Fehlverhalten kommt.
Lesen Sie dazu auch die Kolumne: „Krähen, Forschung und der NABU“.
­
­ ­ ­
­
­
­ ­ ­
­
­ ­ ­
­
­ ­ ­
­
Keine Jagd ohne vernünftigen Grund!
Der Rotfuchs wird in den meisten Bundesländern ohne reguläre Schonzeit bejagt. Das kostet über 400.000 Füchse jährlich das Leben: Die Tiere werden mit Fallen gefangen, Hunde werden in ihren Bau gehetzt, man hält sie in kargen Zwingern gefangen, um sogenannte Bau- oder Bodenhunde an ihnen auszubilden oder sie werden Opfer von Treibjagden und Fuchswochen. Dabei sind Füchse äußerst nützlich: Sie fressen das Aas überfahrener Tiere, erbeuten bis zu 5.000 Mäuse pro Jahr und sind „Fitness-Trainer“ ihrer Beutetiere: Durch das Reißen kranker und schwacher Tiere wird die Ausbreitung von Krankheiten verhindert, während gesunde Individuen ihr Erbgut an die nächste Generation weitergeben können.
­
­ ­ ­
­
­
­ ­ ­
­
­
Füchse dienen weder als Lebensmittel, noch findet das Fell der Tiere Absatz. Etwa 97 von 100 getöteten Füchsen werden einfach in der Natur entsorgt.  Das ist weder ethisch zu verantworten, noch ist dies ein „vernünftiger Grund“ im Sinne des Tierschutzgesetzes. Das ist der rechtliche Ansatzpunkt für unsere neue Anti-Jagd-Kampagne. Unterstützen Sie unsere Forderung: Liste der jagdbaren Tierarten reduzieren – keine Jagd ohne vernünftigen Grund! Mehr Infos und den Link zur Petition finden Sie hier.
­
­ ­ ­
­
­ ­ ­
­
Stop Finning: EU-Bürgerinitiative unterstützen
Die EU-Bürgerinitiative STOP FINNING – STOP THE TRADE hat sich zum Ziel gesetzt, den Handel mit Haiflossen in Europa gesetzlich zu verbieten. Um eine entsprechende Gesetzänderung in das europäische Parlament einbringen zu können, werden derzeit EU-weit Stimmen gesammelt. Im April haben wir es gemeinsam auf großartige 210.000 Stimmen geschafft! Doch es fehlen noch 790.000 Stimmen.
­
­ ­ ­
­
­
­ ­ ­
­
­
Falls Sie schon unterzeichnet haben, können Sie die Initiative zusätzlich unterstützen, zum Beispiel indem Sie in den sozialen Medien auf die Initiative aufmerksam machen. Dazu gibt es tolle Grafiken und Videos zum Teilen. Gemeinsam sind wir stark! Mehr zu der Initiative lesen Sie unter tierrechte.de.
­
­ ­ ­
­
­
Podiumsdiskussion: Tierschutz nach der Bundestagswahl
Nur noch ein halbes Jahr bis zu den Bundestagswahlen. Für uns ist heute schon klar: Wir haben die Wahl – Tiere nicht. Das Bündnis für Tierschutzpolitik* lädt Sie deswegen am 19. Mai zu einer spannenden digitalen Podiumsdiskussion ein.
Wann?
19. Mai 2021 von 18:00 bis 19:30 Uhr
Mit wem?
Keynote Dr. Simone Horstmann, Theologin und Philosophin
Panel-Teilnehmer*innen
1. Alois Gerig, Vorsitzender des Ausschusses für Ernährung und Landwirtschaft, CDU
2. Dr. Gero Hocker, Sprecher für Landwirtschaftspolitik, FDP
3. Renate Künast, Sprecherin für Ernährungs- und Tierschutzpolitik, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
4. Susanne Mittag, Tierschutzbeauftragte, SPD
5. Dr. Kirsten Tackmann, Sprecherin für Agrarpolitik, DIE LINKE

Die Autorin und Journalistin Dr. Tanja Busse moderiert die Podiumsdiskussion.
Die Veranstaltung ist öffentlich, die Teilnahme kostenlos.
Mehr zum Programm und zur Anmeldung erfahren Sie auf tierrechte.de.
­
­
­ ­ ­
­ ­ ­
­
­ ­ ­
­
In eigener Sache: Geschäftsbericht 2020 online
Am 25. April 2021 fand unsere diesjährige Mitgliederversammlung statt. Corona-bedingt wurde sie als Videokonferenz durchgeführt. Dies hatte auch etwas Positives: Weil die Anreise wegfiel, konnte sich das Team des Bundesverbandes über viele Teilnehmer freuen. Neben dem Ausblick auf die Herausforderungen des „Superwahljahrs“ berichtete das Team auch über die zahlreichen Aktionen und Aktivitäten des letzten Jahres. Interessierte können sich den Geschäftsbericht jetzt hier herunterladen.
­
­ ­ ­
­
­
­ ­ ­
­
­ ­ ­
­
­ ­ ­
­
Medientipps
­
­ ­ ­
­
­
­ ­ ­
­

aus Newsletter vom 09.05.21 von "Deutsches Tierschutzbüro e.V." <Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!;

 

Dt. Tierschutzbüro: Muttertag: Kein Tag zum Feiern für Tiermütter 

 
09. Mai 2021
Heute ist Muttertag. Ein Tag, an dem wir traditionell Mütter ganz besonders feiern und verwöhnen. Doch nicht allen Müttern wird die Aufmerksamkeit und Liebe zuteil, die sie verdienen. Millionen Mütter leiden heute genauso wie an jedem anderen Tag. Sie leiden aus einem einzigen Grund: weil sie Tiermütter sind. Tag für Tag werden sie für Fleisch und Milch ausgebeutet und gequält. Der Muttertag ist da keine Ausnahme.

Wir möchten diesen Müttern heute eine Stimme geben und Du kannst uns dabei helfen, indem Du dieses Video teilst und in Deinem Umfeld verbreitest.
Wir wissen, dass dieses Video nur schwer zu ertragen ist. Kaum vorstellbar, wie es erst für die Tiermütter sein muss, oder? Bitte gib ihnen heute Deine Stimme und verbreite das Video weitläufig auf Facebook, WhatsApp und Co!

Herzlichen Dank
Dein Team vom Deutschen Tierschutzbüro

PS: Hier erfährst Du, was Tiermütter tagein tagaus über sich ergehen lassen müssen - auch am Muttertag.
UNDERCOVER-RECHERCHEN
Wir öffnen den Menschen mit unseren Recherchen die Augen!
MEHR LESEN
JETZT AKTIV DEN TIEREN HELFEN!
Mit Deiner Förderschaft leistest Du einen wichtigen Beitrag!
MEHR LESEN
TIERPATENSCHAFT
MIT HERZ

Hilf uns, indem Du eine Tierpatenschaft übernimmst!
MEHR LESEN

aus Newsletter vom 04.05.21 von Rettet den Regenwald e.V. von Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Petition von Rettet den Regenwald: Ecuador: Stoppt die Gewalt der Goldsucher

Menschen protestieren gegen den Bergba mit Bannern und Plakaten

Ecuador: Stoppt die Gewalt der Goldsucher

Die Themen dieses Newsletters

Petition: Ecuador - Stoppt die Gewalt der Goldsucher

News: Wer sind die Stars beim Missbrauch des Rechts?

News: WHO fordert Stopp von Wildtierhandel

Spendenprojekt: Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit


Liebe Freundinnen und Freunde des Regenwaldes,

Gold und Kupfer – Rohstoffe, die für viele Menschen kein Segen sondern ein Fluch sind. Wie für die Einwohner der Gemeinde Buenos Aires in Ecuador.

Erst sind in einem wahren Goldrausch Tausende Glücksritter in die Berge rund um die Gemeinde Buenos Aires eingefallen. Sie haben das friedliche Leben der Einheimischen zerstört, haben Bäche mit Quecksilber vergiftet, die Landwirtschaft ruiniert.

Jetzt ist die australische Bergbaufirma Hanrine Ecuadorian Exploration and Mining SA angerückt, um im großen Stil Gold und Kupfer abzubauen.

Bisher ist es den Dorfbewohnern gelungen, die Lkw-Kolonne der Minenarbeiter aufzuhalten. Doch sie brauchen dringend Unterstützung.

Bitte unterschreiben Sie diese Petition.

 
ZUR PETITION  
 

Freundliche Grüße und herzlichen Dank

Bettina Behrend
Rettet den Regenwald e. V.

Freunde direkt aufmerksam machen:
 Facebook    Twitter    WhatsApp    E-Mail
 
Demonstration auf der Strasse

Wer sind die Stars beim Missbrauch des Rechts?

Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist der gefährlichste Kläger im Land?

Mächtige Personen und Firmen verklagen auch in der Eurpäischen Union immer aggressiver unbequeme Kritiker. Umweltschützer und Journalisten werden vor Gericht gezerrt, um sie einzuschüchtern und mundtot zu machen. SLAPPs heißen solche Klagen auf Englisch – zu Deutsch Ohrfeige.

Damit die Kläger, die das Recht missbrauchen, nicht im Verborgenen agieren, kürt die Coalition Against SLAPPs in Europe (CASE) im Mai die Stars beim Missbrauch des Rechts. Als einer der „Internationalen Rüpel des Jahres“ wurde die indonesische Firma Korindo nominiert. Weil wir die Regenwaldvernichtung durch den Palmölkonzerns in Papua kritisiert haben, stehen wir im Hamburg vor Gericht.

Neben einer Jury kann jeder Bürger beim SLAPP-Wettbewerb mitmachen und beim "Publikumspreis” mitentscheiden. Bitte scollen Sie dazu auf der Seite des European SLAPP contest ganz nach unten. Korindo hätte die Auszeichnung hoch verdient (wie alle Nominierten von RWE über die Bolloré Gruppe bis Matteo Salvini).

Bitte stimmen Sie bis zum 9. Mai ab. Die Sieger werden am 21. Mai verkündet.

 
Zum Wettbewerb  
 
Wildtiermarkt

WHO fordert Stopp von Wildtierhandel

Bereits kurz nach Beginn der Covid-19-Pandemie war der Huanan Seafood-Markt in der chinesischen Stadt Wuhan in Verdacht, der Ausgangspunkt gewesen zu sein. Rettet den Regenwald hat mit anderen Umweltschützern daher schon im Februar 2020 die Schließung solcher Wildtiermärkte gefordert. Jetzt hat die UN diese Forderung mit einer neuen Richtlinie untermauert.

Dabei ist klar, dass Millionen Menschen auf traditionelle Märkte angewiesen sind, um Lebensmittel zu kaufen. Zudem sichern sie vielen ein Einkommen. In zahlreichen Ländern gilt Wildtierfleisch zudem als Statussymbol und Delikatesse.

Wildtiermärkte sind dabei nur ein Teil des Problems. Die rasante Regenwaldvernichtung trägt ebenfalls erheblich zum Risiko neuer Pandemien bei.

 
Zur News  
 
Ein Riesentukan sitzt auf einem Ast im Regenwald

Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit

Mit einer allgemeinen Spende können Sie die Arbeit von Rettet den Regenwald unterstützen. Wir kämpfen mit Ihrer Hilfe für den Schutz und Erhalt des Regenwaldes. Wir setzen die Gelder direkt dort ein, wo sie am dringendsten gebraucht werden.

 
JETZT SPENDEN  

aus Newsletter vom 09.05.21 von "Mike Baillie - Avaaz" <Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!;

 

Petition von Avaaz: McDonald's und die Massentierhaltung

 

aus Newsletter vom 13.04.21 von Von: "Rettet den Regenwald e.V." <Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!;

Keine Kreditgarantien für Bauxitminen in Guinea

 
Fehlerhafte Darstellung? Newsletter im Browser anschauen
 
Dorfbewohner von Hamdallaye auf der Sangaredi-Bauxit-Mine

Keine Kreditgarantien für Bauxitminen in Guinea


Die Themen dieses Newsletters:

Petition: Keine Kreditgarantien für Bauxitminen in Guinea

News: Indigene sind die besten Regenwaldschützer

News: Kinipan - ein Film über die Abholzung der Regenwälder in Zeiten der Pandemie

Spendenprojekt: Hilfe für Umweltschützer auf Borneo


Liebe Freundinnen und Freunde des Regenwaldes,

Aluminium hat für viele ein glänzendes Image: Aluminium macht das Leben leichter.

Leider stimmt das nicht für die Umwelt und nicht für die Menschen in Guinea. Dort geraten die Menschenrechte unter die Räder, damit sich die deutsche Auto-, Flugzeug- und Bauindustrie mit dem Leichtmetall eindecken kann. 93,1% des für die Aluminiumproduktion nach Deutschland importierten Erzes Bauxit stammen aus dem westafrikanischen Land.

Jetzt wird dort die Sangaredi-Mine erweitert. Sie beraubt mehr als 500 Menschen ihrer Lebensgrundlagen, deren reich verzierte Häuser einst inmitten großer Bäume standen. Doch für den Tagebau wurden die Einwohner zwangsweise umgesiedelt und ihre Äcker vernichtet. Ihnen droht die Verelendung.

Deutschland hat nicht allein als Käufer des Bauxits eine Verantwortung, sondern auch als Finanzier: Mit einer Kreditgarantie von 293 Millionen US-Dollar für die Erweiterung der Bauxitmine trägt die Bundesregierung zu Landraub, Umweltzerstörung und Menschenrechtsverletzungen bei.

Wir müssen den Menschen helfen – bitte unterschreiben Sie gemeinsame Petition von Rettet den Regenwald, Powershift und FIAN! (Die Unterschriften werden zusammengezählt.)

 
ZUR PETITION  
 

Freundliche Grüße und herzlichen Dank

Bettina Behrend
Rettet den Regenwald e. V.

Freunde direkt aufmerksam machen:
 Facebook    Twitter    WhatsApp    E-Mail
 
Ein mit Federn geschmückter und im Gesicht bemalter Indigener steht mit einem Blasrohr im Regenwald

Indigene sind die besten Regenwaldschützer

Die Regenwälder sind dort besonders gut geschützt, wo indigene Völker leben und die Verantwortung tragen. Die Rechte Indigener zu wahren und zu stärken, ist somit ein zentraler Bestandteil zum Erhalt der Wälder, der Artenvielfalt und im Kampf gegen die Klimakatastrophe. Zu diesem eindeutigen Ergebnis kommt eine neue Studie der Vereinten Nationen.

„Für indigene Völker sind Wälder ein spiritueller Ort. Sie liefern Nahrung und Medizin. Sie sind ein Ort, wo man Beziehungen aufbaut, nicht nur unter Menschen, sondern mit Flüssen, dem Wasser, mit unterschiedlichen Spezies“, sagt Myrna Cunningham Kain, Präsidentin der Indigenen-Organisation FILAC.

 
NEWS  
 
Poster Doku KINIPAN

Kinipan - ein Film über die Abholzung der Regenwälder in Zeiten der Pandemie

Es ist Nacht im abgelegenen Dorf Kinipan, doch der zentrale Platz ist festlich beleuchtet, als der indonesische Journalist Dandhy Laksono seinen neuen Film „Kinipan" vorführt. Eine Gala-Premiere der besonderen Art, mitten im Urwald von Borneo. Am Ort, der zum Symbol für den Widerstand der indigenen Dayak gegen die Zerstörung des Regenwaldes geworden ist.

Der neue Dokumentarfilm „Kinipan“ von WatchDoc sorgt in Indonesien bereits für Furore: Er erzählt, wie zwei Umweltschützer die Zusammenhänge zwischen Regenwaldvernichtung und Pandemie recherchieren. Gerade in Zeiten von Covid bedrohen neue Gesetze und Wirtschaftsprogramme den Regenwald akut.

 
NEWS  
 

Bitte unterschreiben Sie auch unsere Petition zum Schutz des Waldes von Kinipan.

 
Indigene Dayak Tomun im Kinipan-Wald

Hilfe für Umweltschützer auf Borneo

Die Regenwaldzerstörung für Palmölplantagen erschüttert die Insel Borneo. Dorfbewohner verlieren ihre Lebensgrundlage; Orang-Utans sterben aus. Wir müssen gemeinsam den Palmöl-Firmen das oftmals illegale Handwerk legen. Dafür bittet uns Udin von Save our Borneo (SOB) um Unterstützung.

Rettet den Regenwald arbeitet seit vielen Jahren mit SOB zusammen. Das Spendengeld ist gut angelegt, denn regelmäßig gelingt es unseren Partnern, der Palmöl-Mafia einen Strich durch die Rechnung zu machen.

 
Spendenprojekt