aus Newsletter vom 16.09.21 "BUND e.V." <Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!;

Petition von BUND: Wir wählen die Zukunft der Landwirtschaft!

 
     
 
in wenigen Tagen wählen wir den neuen Bundestag. Doch egal, ob die nächste Regierung rot, grün, schwarz oder gelb wird, wir haben einen wichtigen ersten Auftrag für sie: die Zukunft unserer Landwirtschaft retten!

Die fehlgeleitete Agrarpolitik der vergangenen Jahrzehnte hat gravierende Folgen: Mega-­Ställe, in denen zu viele Tiere auf zu engem Raum gehalten werden. Sie verschlingen unglaublich viel Futter und produzieren riesige Güllemengen, die unser Grundwasser mit Nitrat verschmutzen. Der großflächige Einsatz von Pestiziden tötet Insekten und raubt vielen Tier- und Pflanzenarten den Lebensraum.

Die aktuelle Agrarpolitik in Deutschland verschärft die Klimakrise weiter. Das muss sich dringend ändern. Fordern Sie darum heute die nächste Bundesregierung auf, die Agrarpolitik grundlegend umzugestalten!
 
Jetzt eine neue Agrarpolitik fordern  
 
     
 
.Dabei könnte es doch so einfach sein: Mit öffentlichen Geldern unterstützen wir die Landwirt*innen, die das Klima und die Gewässer schützen und unsere Artenvielfalt erhalten. Und wir ermöglichen allen Menschen in Deutschland eine gesunde Ernährung. Es könnte so einfach sein – doch bisher fehlt der politische Wille.

Das wollen wir jetzt ändern und dafür brauchen wir Ihre Unterstützung!

Jetzt kurz vor der Bundestagswahl sind die Parteien besonders hellhörig. Die Chancen stehen gut, die dringend notwendige Veränderung in der Agrarpolitik anzustoßen. Und noch nie war die Chance auf Erneuerung von Landwirtschaft und Tierhaltung so greifbar wie in diesem Jahr: 30 Spitzenvertreter*innen aus der Agrarpolitik haben als Zukunftskommission Landwirtschaft gemeinsam eine neue Vision für unsere Ernährung erarbeitet. Zusammen habe Bauern und Bäuerinnen, Umweltverbände wie der BUND, Handel und Verbraucherschützer*innen nach neuen Lösungen gesucht und sich auf viele Forderungen geeinigt, die von der nächsten Bundesregierung umgesetzt werden müssen:

Den Umbau der Nutztierhaltung endlich einleiten
Die katastrophale Agrarpolitik zeigt sich besonders in der Haltung unserer Nutztiere. Es entstanden Mega-Ställe mit immer mehr Tieren auf engstem Raum. Andernorts gibt es Regionen mit viel zu vielen Tieren auf zu wenig Fläche. Dadurch werden Böden und Gewässer belastet und immense Futtermengen verbraucht. Beispielsweise Soja aus Übersee. 
Der Umbau der Nutztierhaltung muss jetzt beginnen: Die Tiere brauchen deutlich mehr Platz. Mega-Ställe müssen verboten werden. Wir fordern eine Begrenzung der Anzahl der Tiere pro Hektar und Obergrenzen pro Standort. Zum Schutz des Klimas muss der Konsum tierischer Lebensmittel sinken. Es braucht weniger Nutztiere, die dafür artgerecht gehalten werden. Deutlich mehr finanzielle Unterstützung für Betriebe mit tiergerechter Haltung. Und damit wir Verbraucher*innen bewusst einkaufen können, muss die Tierhaltung auf unseren Lebensmitteln verbindlich gekennzeichnet sein.
 
Weniger Pestizide aufs Feld, Artensterben stoppen
Immer mehr Arten sterben aus, weil viele Tiere und Pflanzen von Pestiziden vergiftet werden und die Nahrungskette unterbrochen wird. Der BUND erwartet von der neuen Koalition, dass sie mit der Verringerung der Pestizide sofort beginnt. Besonders schädliche Pestizide müssen komplett verboten werden. Bis 2030 braucht es eine Mengen-Halbierung bei allen Pestiziden. Und die neue Bundesregierung soll die Landwirtinnen und Landwirte beim Ausstieg unterstützen.

Faire Preise und bezahlbare, gesunde Ernährung für alle
Jede und jeder muss sich gesunde Lebensmittel leisten können. Deshalb fordern wir eine Anhebung des Mindestlohns und des Hartz-IV-Regelsatzes für Ernährung. Wir wollen eine kostenlose und ökologische Kita- und Schulverpflegung mit mehr Gemüse und weniger Fleisch, die die Familien entlastet. Und natürlich braucht es faire Preise für Erzeuger*innen, damit sie gut von ihrer Arbeit leben können.
 
Jetzt unterzeichnen  
 
 

​Die Zukunftskommission Landwirtschaft hat den Weg aufgezeigt – jetzt ist die Politik gefragt: Die nächste Bundesregierung muss dringend handeln und die Empfehlungen der Zukunftskommission direkt nach der Bundestagswahl umsetzen. Nur so kann eine ökologische, sozial gerechte und zukunftsfähige Landwirtschaft noch in diesem Jahrzehnt erreicht werden.

Egal welche Parteien die neue Bundesregierung stellen, sie haben von uns den ganz klaren Auftrag, die Empfehlungen der Zukunftskommission umzusetzen!
 
Petition unterschreiben  

 

Katzenrettung über den Dächern von Köln

Kater Rocky ist auf einen Baum im Nachbargarten geklettert und sitzt ganz oben in der Spitze der Krone. Die Feuerwehr wurde bereits gerufen, hatte den Einsatz aber abgelehnt. Mit dem Leiterwagen wären sie aber ohnehin nicht an den Baum gekommen, denn der steht in einem Innenhof. Und er hat hunderte kleine Äste, so dass ein Klettereinsatz nicht in Frage kommt.

 

aus Newsletter vom 03.09.21 von "foodwatch | Andreas Winkler" <Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!;

Eine gute Idee von foodwatch: VerbraucherInnen melden Werbung mit "Klimaschutz im Supermarkt"

© foodwatch

Immer öfter begegnen uns im Supermarkt Lebensmittel, die mit Begriffen wie „klimaneutral“, „klimapositiv“ oder einer angeblichen CO2-Reduktion den Eindruck vermitteln, besonders klimafreundlich zu sein. Doch wie glaubhaft sind solche Versprechungen wirklich? Wir von foodwatch wollen dem auf den Grund gehen – und dafür brauchen wir jetzt Ihre Unterstützung: Erzählen Sie uns, welche Klima-Werbeversprechen Ihnen im Supermarkt aufgefallen sind, egal ob sie eine Täuschung vermuten oder nicht. Einfach unten klicken oder eine kurze Mail mit Foto oder Produktnamen an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!?subject=Klimawerbung&;body=Liebes foodwatch Team, ich habe dieses Produkt mit Klimawerbung gefunden:" data-ce-class="Emails">Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! schicken. Vielen Dank!

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!?subject=Klimawerbung&;body=Liebes foodwatch Team, ich habe dieses Produkt mit Klimawerbung gefunden:" data-ce-class="Emails">Hier Klima-Werbung einsenden

Hallo und guten Tag Christa Becker,

mehr als 80 Prozent der Menschen in Deutschland sehen dringenden Handlungsbedarf beim Klimaschutz. Kein Wunder, dass sich da auch Lebensmittelhersteller gerne als Klimaretter inszenieren. Bei genauem Hinsehen entpuppen sich allerdings viele Klimaversprechen vor allem als Werbemärchen.

Beispiel Arla: Die Groß-Molkerei bewirbt ihre haltbare Weidemilch mit einem selbst erfundenen Klima-Siegel, das 71 Prozent weniger CO2 verspricht. Dabei unterschlägt Arla allerdings den wichtigsten Punkt der Klimabilanz: die Milchproduktion. Die Werbeaussage bezieht sich lediglich auf die Verpackung – die bei Milch im Schnitt gerade einmal 2,5 Prozent der Emissionen ausmacht.

Auch bei Werbung mit dem Versprechen „klimaneutral“ ist Vorsicht geboten. Denn was super klingt, bedeutet leider nicht unbedingt, dass die Produkte auch wirklich klimaneutral sind. Vielmehr können Unternehmen auch einfach günstig CO2-Zertifikate zum Ausgleich kaufen – die eigenen Emissionen müssen dann überhaupt nicht wirklich reduziert werden. Als ganz normale:r Verbraucher:in kann ich im Supermarkt also kaum zwischen bewusster Täuschung und ehrlicher Umweltschutzbemühung unterscheiden.

Mit foodwatch Klima-Werbelügen enttarnen!

Wir von foodwatch wollen uns Klima-Werbelügen nicht länger bieten lassen – und brauchen dazu Ihre Hilfe: Schicken Sie uns Beispiele für Lebensmittel mit Klima-Werbung, die Ihnen im Supermarkt, beim Online-Shopping oder auf Werbeplakaten aufgefallen sind. Dabei ist erstmal egal, ob Sie einen konkreten Verdacht haben, dass hier Verbraucher:innen getäuscht werden. Alle Produkte, die mit Klima-Versprechen werben, interessieren uns! Die interessantesten Produkte nehmen wir ganz genau unter die Lupe. Vielleicht landet Ihr Vorschlag sogar unter den Kandidaten für die Wahl zum Goldenen Windbeutel, dem Negativpreis für die dreisteste Werbelüge des Jahres! Senden Sie uns Ihren Hinweis – gerne auch mit Foto des Produkts – an diese Adresse: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!?subject=Klimawerbung&;body=Liebes foodwatch Team, ich habe dieses Produkt mit Klimawerbung gefunden:" data-ce-class="Emails">Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Wegen der großen Vielfalt an Produkten und Werbetricks ist Ihre Unterstützung enorm wichtig, denn wir können nicht überall sein – und zwischen Flensburg und Rosenheim gibt es große Unterschiede im Angebot der Supermärkte. Ich freue mich auf Ihre Zusendungen!

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!?subject=Klimawerbung&;body=Liebes foodwatch Team, ich habe dieses Produkt mit Klimawerbung gefunden:" data-ce-class="Emails">Hier Klima-Werbung einsenden

Vielen Dank für Ihre Unterstützung

Ihr Andreas Winkler

aus Newsletter vom 02.09.21 von "Ärzte gegen Tierversuche e.V." <Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!;

Ärzte gegen Tierversuche: Bundestagswahl: Tierversuche abwählen!

 
Bundestagswahl 2021: Tierversuche abwählen!
Mit der Bundestagswahl werden die Weichen für die nächsten vier Regierungsjahre gestellt – ein Ereignis, das auch für die Tiere im Labor von großer Bedeutung sein wird. Unsere Kernforderung an die neue Bundesregierung ist daher: die Entwicklung eines Ausstiegskonzeptes aus dem Tierversuch. Dafür setzten wir uns als Kampagnen-Bündnis gemeinsam mit Menschen für Tierrechte – Bundesverband der Tierversuchsgegner und
13 weiteren Tierschutz- und Tierrechtsorganisationen ein. Unsere Arbeit im Vorfeld hat sich hinsichtlich unserer Forderung auch bei drei etablierten Parteien im Wahlprogramm niedergeschlagen.
Aktuell hat unser Bündnis in 23 Städten eine Plakat-Kampagne gestartet, um aufzuzeigen, wie Parteien dazu stehen und schließlich unsere Forderung zu befördern.  

Informieren Sie sich und andere, wie Parteien zum Ausstiegskonzept aus dem Tierversuch stehen. Bitte setzen Sie Ihre Stimme auch zugunsten der Tiere und für den Wandel zu einem modernen, leidfreien, humanrelevanten Forschungssystem ein!
Infos auf unserer Webseite>> 
Flyer zum Bestellen und Download (PDF)>>
 
Spenden
Mitglied werden
 
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aus Newsletter vom 06.09.21 von "Rettet den Regenwald e.V." <Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!;

Petition von Rettet den Regenwald: Retten wir die letzten Okapis im Kongo vor den Goldsuchern

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Retten wir die letzten Okapis im Kongo vor den Goldsuchern


Die Themen dieses Newsletters

Petition: Retten wir die letzten Okapis im Kongo vor den Goldsuchern

Petition: In British Columbia brennt die Luft

News: Holzeinschlag löst in Malaysia eine Umweltkatastrophe aus

Spendenprojekt: Naturschützer am Fuß der Virunga-Vulkane brauchen Unterstützung


Liebe Freundinnen und Freunde des Regenwaldes,

Okapis sind unverwechselbar: sie sehen aus wie kleine Giraffen, die Streifen wie Zebras haben. Allerdings sind sie sehr selten – und könnten bald gänzlich verschwunden sein.

Eine beachtliche Population der Tiere lebt im Okapi Wildtierreservat in der Demokratischen Republik Kongo. Das Land ist das einzige, in dem es diese Tierart noch gibt.

Doch grassierender Goldbergbau im Unesco-Welterbegebiet – namentlich durch die chinesische Firma Kimia – bereitet größte Sorge.

Goldsucher zerstören Wälder, schädigen den natürlichen Lebensraum zahlreicher Tier- und Pflanzenarten, verschmutzen Gewässer mit giftigen Stoffen wie Quecksilber und beeinträchtigen die Gesundheit indigener Völker.

Die Demokratische Republik Kongo ist eines der Länder mit der höchsten Artenvielfalt und trägt eine besondere Verantwortung, seine Wälder zu schützen, die im Kampf gegen die Klimakrise von essentieller Bedeutung sind.

Wir bitten daher Präsident Tshisekedi und die Regierung, die Gesetze anzuwenden und den Bergbau im Okapi Wildtierreservat und anderen Schutzgebieten zu beenden.

ZUR PETITION  

Freundliche Grüße und herzlichen Dank

Bettina Behrend
Rettet den Regenwald e. V.

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Collage Before After - Rodung in Caycuse Kanada

In British Columbia brennt die Luft

Die Urwälder in British Columbia sind weltweit einzigartig und unersetzlich. Mächtige, bis zu 80 Meter hohe Sitkafichten, Douglasien und Riesenlebensbäume wachsen dort im Westen Kanadas. Doch nach jahrzehntelangem, großflächigem Kahlschlag ist nur noch einen Bruchteil der ursprünglichen Wälder übrig. Und die Holzfirmen roden weiter.

Deshalb setzen sich engagierte und tapfere Umweltschützer:innen für den Wald ein. Sie stellen sich den Holzfällern und der Polizei, die ihnen den Weg bahnen soll, entgegen. Etwa in Ada’itsx (Fairy Creek). Mehr als 800 friedliche Aktivist:innen wurden dort bereits festgenommen. Videos belegen, wie gewalttätig und rücksichtslos die Polizei dabei vorgeht.

Die Regierung von British Columbia muss die Urwälder endlich wirksam schützen – wie sie es versprochen hat. Bitte unterzeichnen Sie unsere Petition, falls Sie es noch nicht getan haben.

Mit Ihrer Unterschrift können wir 250.000 schaffen.

Abholzung verstopft einen Fluss mit Baumstämmen

Holzeinschlag löst in Malaysia eine Umweltkatastrophe aus

Selbst erfahrene Umweltaktivist:innen sind von diesem Ausmaß erschüttert: Seit einigen Tagen verstopft Treibholz den Fluss Baleh im malaysischen Bundesstaat Sarawak. Tote Fische, ein ertrunkenes Reh und Tausende Baumstämme sind auf den Fotos zu sehen, die unser Partner Matek Geram von der Indigenenorganisation SADIA geschickt hat.

Matek sieht als Ursache für den „Logjam“ die Rodung von Regenwald für Holzgewinnung und Palmölplantagen und ein Staudammprojekt an. Die Bodenerosion habe erheblich zugenommen. „Der Reichtum des Waldes ist bedroht, große Bäume sind durch Abholzung verloren gegangen. Der Fluss und das Leben in ihm sind tot, seine Umgebung wurde zerstört“, sagt er.

NEWS  
Gorilla mit Jungen in Virunga

Naturschützer am Fuß der Virunga-Vulkane brauchen Unterstützung

Im Nationalpark Virunga leben einige unserer nächsten Verwandten: die Berggorillas. Umweltschützer:innen in der Demokratischen Republik Kongo wehren sich daher gegen Pläne der Regierung, die Wälder für die Erdöl-Industrie freizugeben. 31 Organisationen aus der Provinz Nord-Kivu, die sich im Netzwerk Réseau CREF zusammengeschlossen haben, mobilisieren die Bevölkerung der Region, um Druck auf die Regierung in Kinshasa aufzubauen.

Bitte spenden Sie für die Aktivisten des Réseau CREF.

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