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Menschen für Tierrechte: Ausstieg aus der Tierhaltung: Der Moment für den Systemwechsel ist jetzt!

Menschen für Tierrechte

Nr. 10/22 vom 01.07.2022

Inhalt

  • Neues Ausgabe: tierrechte 02/2022
  • Versuchstier des Jahres 2022: Der Hamster in der Infektionsforschung
  • Ernährungsstrategie BMEL: Stärker pflanzenbasierte Ernährung ist ein zentrales Ziel
  • Alle mithelfen: Endspurt für ein Europa ohne Tierversuche
  • Aufruf an die EU-Abgeordneten: Schützen Sie lebenswichtige Antibiotika
  • NRW: Koalitionsvertrag enttäuscht in Sachen Tierschutz
  • Milchkühe: Bankrotterklärung der Hochleistungszucht auf Milchtyp bei Kühen
  • Stierkampf: Arena in Kolumbien stürzt ein
  • Termine

Liebe Leser:innen,

Die aktuelle Ausgabe unseres Magazins tierrechte (02/2022) steht unter dem Motto: Der Moment für den Systemwechsel ist jetzt!

Multiple globale Krisen zeigen uns überdeutlich, dass wir einen Systemwechsel unseres Landwirtschafts- und Ernährungssystems brauchen. Der Fleischkonsum in den Industrienationen muss geschätzt um mindestens 75 Prozent sinken, um die Erderwärmung unter 1,5 Grad zu halten. Für den Bundesverband liegt die Lösung nicht in der Reform des bestehenden Tierhaltungssystems, sondern im Aufbruch zu einer neuen, nachhaltigen, tier- und klimafreundlichen Erzeugung. 
Um diesen existentiellen Transformationsprozess zu beschleunigen, wollen wir uns nicht nur auf Maximalforderungen beschränken. Mit dem in Kürze startenden Projekt „Ausstieg aus der Tierhaltung“, will er Landwirt:innen aktiv dabei unterstützen, aus diesem für alle ruinösen System auszusteigen. Der Markt für pflanzliche Produkte wächst rasant und es wird deutlich, dass sich die junge Generation schon mitten in der Ernährungswende befindet. In der aktuellen Ausgabe des Magazins tierrechte lesen Sie alles zu den zu den neuesten Entwicklungen, zum Versuchstier des Jahres und wie Sie die aktuell laufenden EU-Bürgerinitiativen unterstützen können. Die ausführliche Version des spannenden Interviews mit Agrarökonom Dr. Martin Parlasca zum Thema Systemwechsel finden Sie auf tierrechte.de.

Versuchstier des Jahres 2022: Der Hamster in der Infektionsforschung

Der Bundesverband ernennt den Hamster in der Infektionsforschung zum „Versuchstier des Jahres 2022“. Die Coronapandemie hat die Versuche mit Hamstern in die Höhe schnellen lassen. In Deutschland haben sich die genehmigten Tierzahlen seit 2019 fast verzehnfacht. Die meisten Hamster werden in Deutschland für die SARS-CoV-2-Virus-Forschung eingesetzt, einige für die Erforschung anderer Impfstoffe, für Untersuchungen des Stofftransports zwischen Körperflüssigkeiten und Geweben sowie für Studien bestimmter menschlicher Nervenleiden. In der 17-seitigen Broschüre werden aktuelle Versuchstierzahlen und Tierversuche mit Hamstern sowie bereits existierende tierversuchsfreie Verfahren vorgestellt. Mit der Ernennung wollen wir auf das versteckte Leid der Tiere aufmerksam machen. Gleichzeitig fordern wir eine verstärkte Förderung der tierfreien Impfstoffentwicklung. Hier können Sie die 17-seitige Broschüre als PDF herunterladen.

Ernährungsstrategie BMEL: Stärker pflanzenbasierte Ernährung ist ein zentrales Ziel

Die Bundesregierung hatte im Koalitionsvertrag vereinbart bis 2023 ihre Ernährungsstrategie zu erarbeiten. Der Prozess wird unter Federführung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) laufen un es sollen Akteure aus Politik und Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft eingebunden werden. Diese Woche fand die virtuelle Auftaktveranstaltung zum Beteiligungsprozess statt. Als ein zentrales Ziel gilt die stärker pflanzenbasierte Ernährung und diese für alle Bürgerinnen und Bürger möglich zu machen. Lesen Sie mehr auf vegonomist.de.

Teilen Teilen Teilen! Bürgerinitiative gegen Tierversuche

Noch bis zum 31. August dieses Jahres haben wir Zeit, um 
1 Mio. Unterschriften für die EU-Bürgerinitiative für eine tierversuchsfreie EU zu sammeln. Bitte helfen Sie mit und unterschreiben Sie hier. Um noch mehr Unterschriften zu sammeln, können Sie sich hier einen Abreißzettel ausdrucken. Hängen Sie ihn am schwarzen Brett, im Bioladen, Reformhaus, Supermarkt oder in der Teeküche auf. Mehr Material und alle Informationen zur EBI finden Sie hier. Nutzen Sie auch ihr Social Media um wichtige EU-Bürgerinitiative zu verbreiten. Dafür gibt es auch eine neue internationale Webseite: endanimaltesting.eu

Jede Unterschrift zählt und jede Hilfe macht einen Unterschied! Vielen Dank!

Aufruf an die EU-Abgeordneten: Schützen Sie lebenswichtige Antibiotika

Massentierhaltung wäre ohne die Anwendung von Antibiotika nicht möglich. Die Tiere überstehen die Torturen von Zucht, Mast und Transport nur durch regelmäßige Gaben der hochwirksamen Arzneimittel. Sie erhalten sogar Reserve-Antibiotika, die eigentlich nur in Ausnahmefällen zum Einsatz kommen sollten. Dies führt dazu, dass immer mehr Krankheitserreger resistent werden und Antibiotika im Ernstfall nicht mehr wirken. Dies wäre eine Katastrophe. Deswegen fordern wir das EU-Parlament und die EU- Kommission auf, die Wirksamkeit wichtiger antimikrobieller Mittel zu erhalten und die von ihnen vorgelegte Liste zu überprüfen. Mehr zum Aufruf und den Appell zum Download finden Sie auf tierrechte.de.

NRW: Koalitionsvertrag enttäuscht in Sachen Tierschutz

Der schwarz-grüne NRW-Koalitionsvertrag enttäuscht in Sachen Tierschutz. Die Grünen sind von vielen Versprechen in ihrem Wahlprogramm abgerückt. Von der Agrarwende, einem ihrer Kernthemen, sind nur schwammige Ankündigungen übriggeblieben. Auch die Wiedereinführung der Tierschutz-Verbandsklage wurde von der CDU abgeschmettert. Und der Bereich Tierversuche ist Schwarz-Grün nur zwei nichtssagende Sätze wert. Der Vertrag eröffnet aber auch Chancen, wenn die Grünen bereit sind, sich gegen die Bremser aus der CDU durchzusetzen. Hier lesen Sie den vollständigen Kommentar.

Milchkühe: Bankrotterklärung der Hochleistungszucht auf Milchtyp bei Kühen

In der aktuellen Juni-Ausgabe des Deutschen Tierärzteblatts wird die Studie einer ad hoc Arbeitsgruppe „Tierschutz in der Nutztierzucht“ in Auszügen vorgestellt. Schon seit längerer Zeit steht die Frage im Raum, ob Kühe der Rasse der Holstein Friesian (Milchtyp) eventuell als Qualzuchten einzustufen sind. Zusammenfassend wird klar: 75 – 80% der Kühe dieser Rasse sind schon zu Beginn der Produktion ernsthaft krank. Das Problem der Bullenkälber wird in der Studie ebenfalls aufgegriffen. Ein Bullenkalb der Milchrassen ist wirtschaftlich „wertlos“, da die Mast sich nicht lohnt – die Rasse ist ausschließlich für die Milch und nicht für den Fleischansatz gezüchtet. 2019 wurden 200.000 Bullenkälber illegal entsorgt.

Es ist und bleibt unverständlich, warum hier immer noch diskutiert wird, ob es sich hier um eine Qualzucht handelt. Der Qualzuchtparagraph muss auf jeden Fall nachgeschärft und konkretisiert werden. Die Langversion der Studie finden Sie hier zum Download.

Stierkampf: Arena in Kolumbien stürzt ein

In Kolumbien ist die Seite einer Stierkampfarena eingestürzt. Dabei sind hunderte Menschen verletzt worden, bislang sind sogar 4 Tote darunter. Das ist eine absolute Tragödie und ein Grund mehr, solche barbarischen Spektakel endlich weltweit zu verbieten. Der neu gewählte Präsident fordert immerhin die Lokalverwaltungen des Landes auf, keine Veranstaltungen mehr zu genehmigen, bei denen Menschen oder Tiere getötet würden. Dies ist nicht der erste solche Vorfall im Land. Tierquälerei und -Mord zur Volksbelustigung, das gehört endlich in die Vergangenheit. Lesen Sie mehr dazu auf tagesschau.de.

Impressum:

Menschen für Tierrechte - Bundesverband der Tierversuchsgegner e.V.
Severinusstr. 52, 53909 Zülpich, Deutschland
Tel: 02252 - 830 12 10
Fax: 02252 - 830 12 11
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!" data-ce-class="Emails">Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Web: www.tierrechte.de

Spendenkonto:
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Swift-Bic: AACSDE33

Alle Spenden sind steuerlich abzugsfähig
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Der Bundesverband Menschen für Tierrechte setzt sich seit seiner Gründung 1982 auf rechtlicher, politischer, wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Ebene für die Anerkennung elementarer Tierrechte ein und kämpft gegen jeglichen Missbrauch von Tieren. Das langfristige Ziel ist eine grundsätzliche Veränderung des Mensch-Tier-Verhältnisses. Dem Dachverband mit Hauptsitz in Zülpich (früher Aachen) sind Vereine sowie Fördermitglieder angeschlossen. Seine Stärke liegt im Zusammenwirken von Seriosität, Fachwissen und Lobbyarbeit auf höchster politischer Ebene. Dazu verfolgt der Verband einen Masterplan zum Ausstieg aus dem Tierversuch und eine Agrarwende von der tierischen zur pflanzlichen Eiweißproduktion, um das Ende der "Nutztier"-Haltung zu erreichen. Darüber hinaus ernennt der Verband beispielsweise das "Ersatzverfahren des Jahres" sowie das "Versuchstier des Jahres", betreibt die Wissenschaftsplattform InVitro+Jobs für eine konsequente Förderung der tierversuchsfreien Forschung und setzt sich mit dem Projekt SATIS für eine humane Ausbildung ein. Weitere Arbeitsschwerpunkte sind die Etablierung der Tierschutz-Verbandsklage, eine tierlose bio-vegane Landwirtschaft sowie die Aufnahme von Tierrechten in die Lehrpläne von Schulen. Der Verband gibt viermal im Jahr das Magazin "tierrechte" heraus. Neben einem Themenschwerpunkt informiert die Zeitschrift Journalisten, Wissenschaftler, Politiker, Behörden und Verbandsmitglieder über aktuelle Entwicklungen in der politischen Tierrechtsarbeit. Zudem erscheint zweimal monatlich der Tierrechte Newsletter. Der Bundesverband Menschen für Tierrechte ist seit seiner Gründung als gemeinnützig und besonders förderungswürdig anerkannt. Beiträge und Spenden sind steuerlich absetzbar.

 

aus Newsletter vom 05.7.22 von "Rettet den Regenwald e.V." <Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!" data-ce-class="Emails">Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!>

Petition von Rettet den Regenwald: Förderung von Erdöl im Kongo-Becken bedroht Klima und Arten

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Bonobo auf dem Zweig eines Baumes in Kongo

Förderung von Erdöl im Kongo-Becken bedroht Klima und Arten

Liebe Freundinnen und Freunde des Regenwaldes,

die Regierung in Kinshasa macht Ernst: Präsident Tshisekedi will große Gebiete des Kongo-Regenwalds für Erdöl opfern. Das wäre eine Katastrophe für die Bevölkerung, die Artenvielfalt und das Weltklima.

Der größte Torfkomplex der Tropen speichert 30 Gigatonnen Kohlenstoff – so viel wie die weltweiten CO2-Emissionen eines Jahres. Sie sind zudem eines der wertvollsten Ökosysteme der Erde. Vieles über ihre reiche biologische Vielfalt ist noch unerforscht.

Präsident Tshisekedi nennt sein Land ein „Lösungsland" im Kampf gegen die Klimakrise – und gefährdet zugleich jede Hoffnung, die Krise zu beherrschen.

Gemeinsam mit unseren Partnern in Afrika müssen wir diese Pläne verhindern.

 
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Ein Fluss schlängelt sich durch den Regenwald.

Wie das Klima und der Regenwald zusammenhängen

Die menschengemachte Klimakatastrophe ist Realität und längst im Gange. Regenwälder sind dabei auf vielfältige Weise mit dem Klimasystem verwoben: die Vernichtung der Wälder heizt die Klimakatastrophe an, Wälder leiden unter den Veränderungen – und sind zugleich Schlüssel zum Klimaschutz.

 
Thema Klima und Regenwald  
 
Der Tukan ist ein symbol für die Artenvielfalt

Allgemeine Spende

Mit einer allgemeinen Spende können Sie die Arbeit von Rettet den Regenwald unterstützen. Wir kämpfen mit Ihrer Hilfe für den Schutz und Erhalt der Natur.

Wir setzen Ihre Spende dort ein, wo sie am dringendsten gebraucht wird.

 
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 Drei Katzenbabys in Plastiktüte bei Penny in Rahlstedt ausgesetzt: HTV sucht nach Hinweisen

Pressemitteilung vom 18. Mai 2022 Hamburger Tierschutzverein von 1841 e.V. (HTV)

Am Morgen des 12. Mai 2022 fand eine Reinigungskraft einer Penny-Filiale in Hamburg-Rahlstedt (Hegeneck 5-21, 22149 HH) drei Katzenbabys in einer Plastiktüte – ausgesetzt in einem Katzenbaby bei Lidl Einkaufswagen vor dem Laden. Der Mann war durch das laute Miauen der Tiere auf diese aufmerksam geworden. Bei den Katzen handelt es sich um erst vier Wochen alte Kitten, die alleine nicht lebensfähig sind. Daher sucht der Hamburger Tierschutzverein von 1841 e.V. (HTV) aktuell nach Hinweisen, um die Verantwortliche oder den Verantwortlichen zu ermitteln.
Die Plastiktüte war mit einer Wolldecke ausgekleidet. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort schoben die Tiere umgehend in das Ladeninnere und informierten die Polizei. Zunächst wurden sie auf das Polizeikommissariat 38 in Hamburg-Rahlstedt gebracht, wo sie dann von einem HTV-Tierrettungsfahrer abgeholt wurden. Seitdem werden sie im Tierheim Süderstraße versorgt.

Bei den drei Katzenbabys handelt es sich um erst vier Wochen alte Europäisch-Kurzhaar-Kitten – der HTV schätzt das Geburtsdatum auf den 14. April 2022. Zwei Kätzchen sind weiblich, eines ist männlich. Alle drei wiesen entzündete Augen auf, die nun vom HTV-Praxisteam behandelt werden. Ansonsten waren die drei Geschwister in einem gesundheitlich unauffälligen Zustand, müssen aber aufwendig von Hand aufgezogen werden: Sie bekommen alle vier Stunden
Ersatzmilch, werden zum Anregen der Verdauung massiert und gesäubert – auch nachts. Das sind alles Aufgaben, die ihre Mutter übernommen hätte und, wenn sie noch am Leben ist, jetzt dringend in eine Tierarztpraxis gebracht werden muss, um den Milchfluss zu beenden; ihre Kinder wird sie schmerzlich vermissen. „Dass die drei Katzenkinder sich gegenseitig haben, ist der große Vorteil. So können sie sich wenigstens gegenseitig ein wenig sozialisieren. Eine Mutter fehlt ihnen selbstverständlich trotzdem – und diese können wir leider trotz unserer sehr aufwendigen Rund-um-die-Uhr Betreuung nicht ersetzen“, erklärt Dr. Urte Inkmann, die tierärztliche Leitung des HTV.

Wer kann Hinweise geben?

Weil die Katzenkinder erst vier Wochen alt sind und in diesem Alter weder von ihrer Mutter getrennt werden dürfen, geschweige denn auf sich alleine gestellt überlebensfähig wären, wird der HTV Anzeige erstatten. Da Hinweise auf vermeintliche Täterinnen oder Täter zu diesem Zeitpunkt nicht vorhanden sind und es auch keine Video-Aufzeichnung vom Eingangsbereich des Penny-Marktes gibt, bittet der HTV dringend um Hinweise. Für Angaben, die zur Ergreifung der Täterinnen oder Täter führen, hat der HTV zudem eine Belohnung in Höhe von 500 Euro ausgesetzt. Wer hat in der Nacht oder am Morgen zum Donnerstag, dem 12. Mai 2022, auf dem Parkplatz des Penny in HH-Rahlstedt (Hegeneck 5-21, 22149 HH) auffällige Personen oder Handlungen beobachtet? Wem kommen die Katzenbabys bekannt vor – oder wer weiß, dass entsprechende Katzen nicht mehr in ihrem Zuhause sind? Bitte wenden Sie sich umgehend an die HTV-Tierschutzberatung: montags und mittwochs von 10 bis 14 Uhr telefonisch unter der 040 211106-25
oder jederzeit per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Das Aussetzen eines Tieres stellt eine Ordnungswidrigkeit dar und kann gemäß § 18 Abs. 1 Nr. 4 TierSchG mit einer Geldbuße bis zu 25.000 Euro bestraft werden. Im Einzelfall, wenn der Tod oder schwere Verletzungen des Tieres durch die Umstände der Aussetzung billigend in Kauf genommen werden oder das Tier durch die Aussetzung und deren Folgen sogar zu Tode kommt, handelt es sich um eine Straftat gem. § 17 TierSchG. Diese kann mit einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren oder einer Geldstrafe geahndet werden. Dieses Foto und weitere können Sie aus unserer Dropbox kostenlos herunterladen:
https://www.dropbox.com/sh/tnxltca285lkvd8/AAAsTHoQKcu_5qK-fnR8g2WRa?dl=0

Quelle: Hamburger Tierschutzverein von 1841 e. V. (abgekürzt: HTV)
Bei Rückfragen wenden Sie sich gerne an: Hamburger Tierschutzverein von 1841 e. V. Süderstraße 399, 20537 Hamburg Cathleen Stegmann,
Tel. (040) 21 11 06-30
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.hamburger-tierschutzverein.de

Der Hamburger Tierschutzverein von 1841 e.V. (HTV) setzt sich seit 180 Jahren für Tierschutzbelange ein und hat fast 5.000 Mitglieder. Die mehr als 100 Mitarbeitenden betreuen im Tierheim Süderstraße (Hamm-Süd), dem zahlenmäßig zweitgrößten Tierheim Deutschlands, jährlich etwa 11.000 Hunde, Katzen, Kleintiere, Vögel, Schlangen und Exoten, aber auch sogenannte Nutztiere und Wildtiere. Der HTV ist als gemeinnützig anerkannt und könnte ohne Spenden und Erbschaften seinen unermüdlichen Einsatz zum Schutz der Tiere nicht leisten.

aus Newsletter vom 18.05.22 von  "Lisa Wilhelm - Deutsches Tierschutzbüro e.V."

Dt. Tierschutzbüro: Erfolgreiche Tierrettung: Vier Kaninchen sind in Sicherheit! 💙🐰

Deutsches Tierschutzbüro e.V.

 
 

 

wie Du vielleicht mitbekommen hast, retteten wir im April drei junge Kaninchen aus einer industriellen Zuchtanlage und brachten sie auf einem Lebenshof in Sicherheit. Die Zustände vor Ort waren erschreckend. Einige Tiere waren krank, verletzt oder bereits tot in ihren winzigen Gitterkäfigen. Leider verstarben alle drei Tiere wenige Tage nach ihrer Rettung auf dem Lebenshof an den Folgen der Überzüchtung und der Tierquälerei der Massentierhaltung.

Um die freien Plätze auf dem Lebenshof wieder zu besetzen, beschlossen wir erneut weitere Kaninchen zu befreien und ihnen eine Chance auf ein besseres Leben zu ermöglichen.

Wieder erwartete uns der gleiche traurige Anblick: Unzählige arme Kaninchen, die teilweise isoliert oder in Gruppen in winzigen Gitterkäfigen auf und ab laufen oder apathisch in der Ecke sitzen.

Die Wahl fiel auf zwei weiße Kaninchen Lotti und Pünktchen sowie zwei braune Kaninchen Suki und Hasi. Sicher verstaut verließen die vier mit uns die Zuchtanlage, in der sie in ihrem bisherigen kurzen Leben schon so viel Leid erfahren mussten. Bevor es jedoch in ihr neues Zuhause auf den Lebenshof ging, besuchten wir mit ihnen eine Tierärztin, die sie gründlich untersuchte und versorgte. Nun stand dem Einzug in ihr neues Zuhause nichts mehr im Wege. Pünktchen, Lotti, Suki & Hasi sind nun frei und genießen ihre Leben!

Was ihnen nun zu ihrem vollständigen Glück fehlt sind Menschen, die ihr neues Leben unterstützen!

Erfahre mehr Christa

JETZT kannst auch Du zur Tierretter*in werden, indem Du sie mit einer Tierpatenschaft unterstützt!

Zum Dank erhalten alle, die bis zum 06.06.22, 24 Uhr eine Patenschaft für eines unserer geretteten Kaninchen übernehmen oder verschenken, unser T-Shirt "I want to break free - Nein zur Kaninchenmast.", mit dem Du allen zeigen kannst, dass Du gegen die Ausbeutung von Kaninchen bist!

Das musst Du noch wissen:


Die gewünschte T-Shirt Größe kannst Du ganz einfach beim Ausfüllen des Online Formulars eintragen. Wir versenden alle Unterlagen samt Urkunde und T-Shirt an Deine Postadresse, damit Du die Unterlagen persönlich überreichen kannst, sollte es ein Geschenk sein. In der Bestätigungsnachricht für Deine abgeschlossene Patenschaft erhältst Du zusätzlich einen Link, um Dir die Urkunde vorab als PDF herunterzuladen.

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PS: Da es nur eine begrenzte Anzahl gibt, gilt: nur solange der Vorrat reicht!

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Deutsches Tierschutzbüro e.V.
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Adresse: An der Autobahn 23, 53757 Sankt Augustin

1. Vors.: Jan Peifer

Impressum

aus Newsletter vom 06.05.22 von "Menschen für Tierrechte" <Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!>

Menschen für Tierrechte: Tierschutz bei den Landtagswahlen/140.000 Unterschriften f. Ausstieg aus dem Tierversuch

Besuchen Sie hier die Webversion.

Menschen für Tierrechte

Nr. 07/22 vom 06.05.2022

 

Inhalt

  • Ausstieg aus dem Tierversuch: Fast 140.000 Unterschriften übergeben
  • Landtagswahlen: die Tierschutzpläne der Parteien
  • Ukraine: Futter für Zoos, Tierheime und Streuner
  • Özdemir für Reduzierung des Fleischkonsums und der Tierbestände
  • Report bestätigt Megatrend pflanzliche Ernährung
  • Scheinheilig: „Friedenstauben“-Flüge am Wochenende
  • EU-Bürgerinitiative für ein Europa ohne Tierversuche
  • Medientipps
  • Termine
 
 

Liebe Leserinnen und Leser,

Letzten Freitag haben der Bundesverband Menschen für Tierrechte und Ärzte gegen Tierversuche fast 140.000 Unterschriften an die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundeslandwirtschaftsministerium Dr. Ophelia Nick (Grüne) übergeben. Im Anschluss an die Übergabe sprachen die Vertreterinnen beider Vereine mit ihr über die Notwendigkeit, einer Ausstiegsstrategie aus dem Tierversuch und stellten verschiedene Ansätze vor, wie dies gelingen kann, unter anderem die gezielte Förderung der Entwicklung von tierversuchsfreien Verfahren, eine vereinfachte Validierung sowie die Festlegung konkreter Ausstiegsdaten. Die Vertreterinnen berichteten in diesem Zusammenhang, über die Ausstiegskonzepte anderer Länder, darunter die USA, Norwegen und die Niederlande. Im Koalitionsprogramm hatten sich die Ampelparteien zwar nur auf eine Reduktionsstrategie einigen können, der Bundesverband Menschen für Tierrechte hat der Bundesregierung dennoch seine Unterstützung zugesagt. Denn eine Reduktionsstrategie kann durchaus der Einstieg in den Ausstieg sein. Hier lesen Sie die komplette Pressemitteilung: www.tierrechte.de

Christina Ledermann, Dr. Corina Gericke und Dr. Ophelia Nick bei der Unterschriftenübergabe

 

Landtagswahlen: die Tierschutzpläne der Parteien

Kommenden Sonntag wählt Schleswig-Holstein einen neuen Landtag, eine Woche später, am 15. Mai, folgt die Landtagswahl im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein‑Westfalen (NRW). Um den Wähler:innen eine Orientierung zu geben, hat der Bundesverband Menschen für Tierrechte die etablierten Parteien zu ihren Tierschutzplänen befragt und ihre Wahlprogramme ausgewertet. Fazit: In Schleswig-Holstein enttäuschen die Vorhaben von CDU und FDP. Eigene Ideen und Pläne für Schleswig-Holstein legen nur die Grünen und die Linken vor, beispielsweise die Einführung einer Schwerpunktstaatsanwaltschaft Tierschutz, einer Professur für tierversuchsfreie Forschung sowie Umstiegsförderungen auf tierfreie Produktionsweisen und vegetarische Angebote an Kitas und Schulen.

Auch in NRW können die Wahlprüfsteine und Programme von CDU und FDP nicht überzeugen. Anders sieht es bei SPD, Grünen und Linken aus. Ihre Ideen zum Abbau der Tierbestände und der industriellen Tierhaltung sowie zur Reduzierung des Fleischkonsums sind eher geeignet, um den großen Herausforderungen durch Krieg, Klimakrise und Artensterben zu begegnen.

Eine ausführliche Auswertung, sowie Wahlprogramme, Antworten der Parteien und eine Übersichtsgrafik finden Sie hier:

Schleswig-Holstein

NRW

 

Ukraine: Futter für Zoos, Tierheime und Streuner

Aufgrund des andauernden schrecklichen Kriegszustands sind nach wie vor unzählige Helfer:innen vor Ort, um Tiere zu versorgen, zu evakuieren und zu vermitteln. Mithilfe unserer Spenden konnten die Kolleg:innen von Red Panda die Tiere im Zoo in Charkiw sowie Straßentiere und Tierheime in der Ukraine mit Futter versorgen. Außerdem unterstützen wir die Organisation Notpfote, die unter anderem mit Tierheimen in Ungarn kooperiert. Der Bundesverband sammelt weiterhin gezielt für diese Zwecke Spenden. Auf tierrechte.de lesen Sie, was Sie noch tun können. Vielen Dank!

Ein kleiner Schimpanse im Zoo von Charkiw wird gefüttert

 

Özdemir spricht sich für Reduzierung des Fleischkonsums und der Tierbestände aus

Anlässlich der Eröffnung der Lebensmittelmesse Anuga Foodtec sprach sich der grüne Landwirtschaftsminister Cem Özdemir für eine stärker pflanzenbasierte Ernährung aus. Mehr als die Hälfte der landwirtschaftlichen Treibhausgas-Emissionen entstünden durch die Tierhaltung, sagte er. Die im Klimaschutzgesetz vorgesehene Absenkung schaffe man nur, wenn auch die Tierbestände zurückgingen. 

 

Report bestätigt Megatrend pflanzlicher Ernährung

Immer mehr Menschen – darunter auch Groß- und Schulküchen sowie Mensen – entscheiden sich für pflanzenbasiertes Essen. Nach dem aktuellen „Trendreport Ernährung 2022“ beobachtet fast die Hälfte der befragten Fachleute, dass die Nachfrage nach veganer und pflanzenbasierter Ernährung stark zunimmt. Dies kann man auch am wachsenden Markt für Alternativprodukte aus Soja, Erbsen oder Lupinen sehen. Der deutsche Marktführer Rügenwalder Mühle gab jetzt bekannt, dass die Firma den Umsatz im vergangenen Jahr weiter gesteigert hat. 2021 war das erste Jahr, in dem der ehemalige Fleischproduzent mehr vegane und vegetarische Produkte als Fleischwaren verkaufte. Insgesamt steigerte der Konzern den Umsatz in diesem Segment um 42 Prozent. In Kürze eröffnet das Unternehmen ein weiteres Werk im Landkreis Vechta. Auch dort – im Epizentrum der Massentierhaltung – sollen Fleischalternativen produziert werden. Auch, wenn man/frau das Unternehmen als Fleischproduzent berechtigterweise kritisch sieht, ist der eindeutige Trend zur pflanzlichen Ernährung ein gutes Zeichen.Mehr dazu auf faz.net

 

Scheinheilig: „Friedenstauben“-Flüge am Wochenende

Laut dem Deutschen Brieftaubenverband finden an diesem Wochenende bundesweite Friedensflüge statt – als Zeichen der Solidarität und gegen den Krieg in der Ukraine. Die Taube soll als Friedenssymbol in den Vordergrund gestellt und Betroffene unterstützt werden, was auch die Hilfe für ukrainische Brieftaubenzüchter beinhaltet. Der Bundesverband verurteilt diese Aktion. Es ist scheinheilig von der Friedenstaube vor dem Hintergrund der mit Tierleid verbundenen „Brieftaubensports“ zu sprechen. Es wird empfohlen, aufgefundene Brieftauben den zuständigen Behörden zu übergeben. Weitere Informationen finden Sie hier: tierrechte.de

 

Unterschreiben Sie die EU-Bürgerinitiative Save Cruelty Free 

Unterschreiben Sie die EU-Bürgerinitiative Save Cruelty Free Cosmetics: Für ein Europa ohne Tierversuche! Wir brauchen 1 Million Unterschriften, die Hälfte haben wir schon erreicht!

Sie können auch helfen, indem Sie die Initiative auf Facebook teilen und bekannt machen.

Alle Infos auf: europa-ohne-tierversuche.de