aus Newsletter vom 13.04.21 von Von: "Rettet den Regenwald e.V." <Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!;

Keine Kreditgarantien für Bauxitminen in Guinea

 
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Dorfbewohner von Hamdallaye auf der Sangaredi-Bauxit-Mine

Keine Kreditgarantien für Bauxitminen in Guinea


Die Themen dieses Newsletters:

Petition: Keine Kreditgarantien für Bauxitminen in Guinea

News: Indigene sind die besten Regenwaldschützer

News: Kinipan - ein Film über die Abholzung der Regenwälder in Zeiten der Pandemie

Spendenprojekt: Hilfe für Umweltschützer auf Borneo


Liebe Freundinnen und Freunde des Regenwaldes,

Aluminium hat für viele ein glänzendes Image: Aluminium macht das Leben leichter.

Leider stimmt das nicht für die Umwelt und nicht für die Menschen in Guinea. Dort geraten die Menschenrechte unter die Räder, damit sich die deutsche Auto-, Flugzeug- und Bauindustrie mit dem Leichtmetall eindecken kann. 93,1% des für die Aluminiumproduktion nach Deutschland importierten Erzes Bauxit stammen aus dem westafrikanischen Land.

Jetzt wird dort die Sangaredi-Mine erweitert. Sie beraubt mehr als 500 Menschen ihrer Lebensgrundlagen, deren reich verzierte Häuser einst inmitten großer Bäume standen. Doch für den Tagebau wurden die Einwohner zwangsweise umgesiedelt und ihre Äcker vernichtet. Ihnen droht die Verelendung.

Deutschland hat nicht allein als Käufer des Bauxits eine Verantwortung, sondern auch als Finanzier: Mit einer Kreditgarantie von 293 Millionen US-Dollar für die Erweiterung der Bauxitmine trägt die Bundesregierung zu Landraub, Umweltzerstörung und Menschenrechtsverletzungen bei.

Wir müssen den Menschen helfen – bitte unterschreiben Sie gemeinsame Petition von Rettet den Regenwald, Powershift und FIAN! (Die Unterschriften werden zusammengezählt.)

 
ZUR PETITION  
 

Freundliche Grüße und herzlichen Dank

Bettina Behrend
Rettet den Regenwald e. V.

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Ein mit Federn geschmückter und im Gesicht bemalter Indigener steht mit einem Blasrohr im Regenwald

Indigene sind die besten Regenwaldschützer

Die Regenwälder sind dort besonders gut geschützt, wo indigene Völker leben und die Verantwortung tragen. Die Rechte Indigener zu wahren und zu stärken, ist somit ein zentraler Bestandteil zum Erhalt der Wälder, der Artenvielfalt und im Kampf gegen die Klimakatastrophe. Zu diesem eindeutigen Ergebnis kommt eine neue Studie der Vereinten Nationen.

„Für indigene Völker sind Wälder ein spiritueller Ort. Sie liefern Nahrung und Medizin. Sie sind ein Ort, wo man Beziehungen aufbaut, nicht nur unter Menschen, sondern mit Flüssen, dem Wasser, mit unterschiedlichen Spezies“, sagt Myrna Cunningham Kain, Präsidentin der Indigenen-Organisation FILAC.

 
NEWS  
 
Poster Doku KINIPAN

Kinipan - ein Film über die Abholzung der Regenwälder in Zeiten der Pandemie

Es ist Nacht im abgelegenen Dorf Kinipan, doch der zentrale Platz ist festlich beleuchtet, als der indonesische Journalist Dandhy Laksono seinen neuen Film „Kinipan" vorführt. Eine Gala-Premiere der besonderen Art, mitten im Urwald von Borneo. Am Ort, der zum Symbol für den Widerstand der indigenen Dayak gegen die Zerstörung des Regenwaldes geworden ist.

Der neue Dokumentarfilm „Kinipan“ von WatchDoc sorgt in Indonesien bereits für Furore: Er erzählt, wie zwei Umweltschützer die Zusammenhänge zwischen Regenwaldvernichtung und Pandemie recherchieren. Gerade in Zeiten von Covid bedrohen neue Gesetze und Wirtschaftsprogramme den Regenwald akut.

 
NEWS  
 

Bitte unterschreiben Sie auch unsere Petition zum Schutz des Waldes von Kinipan.

 
Indigene Dayak Tomun im Kinipan-Wald

Hilfe für Umweltschützer auf Borneo

Die Regenwaldzerstörung für Palmölplantagen erschüttert die Insel Borneo. Dorfbewohner verlieren ihre Lebensgrundlage; Orang-Utans sterben aus. Wir müssen gemeinsam den Palmöl-Firmen das oftmals illegale Handwerk legen. Dafür bittet uns Udin von Save our Borneo (SOB) um Unterstützung.

Rettet den Regenwald arbeitet seit vielen Jahren mit SOB zusammen. Das Spendengeld ist gut angelegt, denn regelmäßig gelingt es unseren Partnern, der Palmöl-Mafia einen Strich durch die Rechnung zu machen.

 
Spendenprojekt