von 30.06.21 von "Rettet den Regenwald e.V." <Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!;

Petiton von Rettet den Regenwald: Tatort Nigeria - Wir müssen die Holzfäller stoppen

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Drei Holzfäller zerlegen einen frisch gefällten Baum

Tatort Nigeria - Wir müssen die Holzfäller stoppen

Die Themen dieses Newsletters

Petition: Tatort Nigeria - Wir müssen die Holzfäller stoppen

News: UN-Experten mahnen: Klima und Biodiversität gleichzeitig retten

News: Die EU muss Wälder schützen, statt sie in Kraftwerken zu verbrennen

Spendenaktion: Unterstützung für Naturschützer in Nigeria


Liebe Freundinnen und Freunde des Regenwaldes,

mit Nigerias Regenwäldern sind wir besonders eng verbunden. Seit einigen Jahren haben wir engagierte und tatkräftige Partner im Bundesstaat Cross River. Denn noch recken sich dort spektakuläre Bäume in den Himmel. Der Dschungel ist Lebensraum von Gorillas, Schimpansen und Elefanten.

Doch seit kurzem grassiert illegaler Holzeinschlag. Örtliche Umweltschützer, die zumeist dem indigenen Volk der Ekuri angehören, machen ein „Kartelle krimineller Holzfäller“ dafür verantwortlich.

Unsere Partner organisieren den Widerstand - und brauchen internationale Unterstützung. Ende 2020 hatte eine gemeinsame Kampagne dazu geführt, dass ein verheerendes Straßenbauprojekt beendet wurde. Wir sind zuversichtlich, den Wald auch jetzt bewahren zu können.

Bitte helfen Sie mit Ihrer Unterschriften

 
ZUR PETITION  
 

Freundliche Grüße und herzlichen Dank

Bettina Behrend
Rettet den Regenwald e. V.

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Bonobo auf dem Zweig eines Baumes in Kongo

UN-Experten mahnen: Klima und Biodiversität gleichzeitig retten

Die Klimakrise ist endlich ein Top-Thema in der Gesellschaft geworden, das Massenaussterben von Tier- und Pflanzenarten wird dagegen oft übersehen oder als weniger dringlich erachtet. Jetzt mahnen Experten der UN erstmals, dass die beiden existentiellen Krisen aufeinander abgestimmt angepackt werden müssen, statt unabhängig voneinander.

Sowohl für die Klimakrise als auch für das Artensterben sind wir Menschen mit unserer Lebensweise verantwortlich. Beide Krisen verstärken einander sogar und haben einige Ökosysteme bereits an den Rand des Kollapses gebracht. Doch obwohl die Hauptursachen dieselben sind – die Verbrennung von Kohle, Erdöl und Erdgas, die Zerstörung von Lebensräumen, die industrielle Landwirtschaft, überbordender Konsum – kollidieren die ergriffenen Maßnahmen zuweilen.

Die Experten führen in ihrem Report Beispiele an, wie der Schutz von Klima und Biodiversität Hand in Hand geht.

 
NEWS  
 
Petitionsübergabe in Brüssel

Die EU muss Wälder schützen, statt sie in Kraftwerken zu verbrennen

Die Botschaft an die EU-Kommission war unübersehbar: „Schützt die Wälder. Verbrennt sie nicht für Energie“, stand auf einem Banner, das Umwelt- und Klimaschützer:innen am 15. Juni in Brüssel aufgespannt haben. Sie überbrachten die 220.000 Unterschriften einer Petition, die sich gegen das Verfeuern von Holz in Kraftwerken ausspricht. 80.000 der Signaturen kamen von Rettet den Regenwald.

Denn Holzverbrennung ist entgegen vieler Versprechen nicht CO2-neutral, sondern schadet dem Klima und der Natur. Falsch verstandene Klimapolitik der EU und ihrer Mitgliedsländer führt dazu, dass die Wälder der Erde zunehmend geplündert und degradiert werden. Etwa die Hälfte des in der EU geschlagenen Holzes geht bereits in die Energieproduktion.

Rettet den Regenwald e.V., We Move Europe und der National Resources Defense Council (NRDC) haben die von 126 Organisationen unterstütze Petition an Diederik Samsom, Kabinettschef von Kommissions-Vize Frans Timmermanns, überreicht.

 
NEWS  
 
Gorilla mit Jungem

Jahresbericht 2020 ist da

Es hat ein wenig länger gedauert als üblich, doch jetzt liegt der Jahresbericht 2020 vor. Auf 38 Seiten berichten wir über unsere Arbeit, erläutern unsere Finanzen und stellen eine Auswahl unserer Projektpartner in den Regenwaldländern vor. 2020 war ein außergewöhnliches Jahr: die Covid-Pandemie und der Tod unseres Vereinsgründers und Vorsitzenden Reinhard Behrend haben es geprägt.

Werfen Sie gerne einen Blick rein.

Wir bedanken uns bei unseren Unterstützer:innen und Spender:innen recht herzlich. Ohne Sie wäre unsere Arbeit für den Schutz der Regenwälder nicht möglich.

 
Martins Egot zusammen mit Eco-Guards

Unterstützung für Naturschützer in Nigeria

Eco-Guards beschützen am Afi Mountain den Lebensraum der Gorillas, das Volk der Ekuri sichert seit vielen Jahren seinen Community Forest und sensibilisiert die Bewohner anderer Dörfer für den Wert des Waldes und der Artenvielfalt - Nigerias Umweltschützer setzen sich auf vielfache Weise für die Natur ihrer Heimat ein.

Die Ekuri und all die anderen haben einen langen Atem, die Natur ihrer Heimat zu schützen. Die Verhinderung des „Superhighway“ zeugt von ihrer Hartnäckigkeit. Auch unsere Unterstützung soll von Dauer sein. Bitte helfen Sie mit einer Spende mit.

 
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