aus Newsletter vom 06.09.21 von "Rettet den Regenwald e.V." <Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!;

Petition von Rettet den Regenwald: Retten wir die letzten Okapis im Kongo vor den Goldsuchern

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Retten wir die letzten Okapis im Kongo vor den Goldsuchern


Die Themen dieses Newsletters

Petition: Retten wir die letzten Okapis im Kongo vor den Goldsuchern

Petition: In British Columbia brennt die Luft

News: Holzeinschlag löst in Malaysia eine Umweltkatastrophe aus

Spendenprojekt: Naturschützer am Fuß der Virunga-Vulkane brauchen Unterstützung


Liebe Freundinnen und Freunde des Regenwaldes,

Okapis sind unverwechselbar: sie sehen aus wie kleine Giraffen, die Streifen wie Zebras haben. Allerdings sind sie sehr selten – und könnten bald gänzlich verschwunden sein.

Eine beachtliche Population der Tiere lebt im Okapi Wildtierreservat in der Demokratischen Republik Kongo. Das Land ist das einzige, in dem es diese Tierart noch gibt.

Doch grassierender Goldbergbau im Unesco-Welterbegebiet – namentlich durch die chinesische Firma Kimia – bereitet größte Sorge.

Goldsucher zerstören Wälder, schädigen den natürlichen Lebensraum zahlreicher Tier- und Pflanzenarten, verschmutzen Gewässer mit giftigen Stoffen wie Quecksilber und beeinträchtigen die Gesundheit indigener Völker.

Die Demokratische Republik Kongo ist eines der Länder mit der höchsten Artenvielfalt und trägt eine besondere Verantwortung, seine Wälder zu schützen, die im Kampf gegen die Klimakrise von essentieller Bedeutung sind.

Wir bitten daher Präsident Tshisekedi und die Regierung, die Gesetze anzuwenden und den Bergbau im Okapi Wildtierreservat und anderen Schutzgebieten zu beenden.

ZUR PETITION  

Freundliche Grüße und herzlichen Dank

Bettina Behrend
Rettet den Regenwald e. V.

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Collage Before After - Rodung in Caycuse Kanada

In British Columbia brennt die Luft

Die Urwälder in British Columbia sind weltweit einzigartig und unersetzlich. Mächtige, bis zu 80 Meter hohe Sitkafichten, Douglasien und Riesenlebensbäume wachsen dort im Westen Kanadas. Doch nach jahrzehntelangem, großflächigem Kahlschlag ist nur noch einen Bruchteil der ursprünglichen Wälder übrig. Und die Holzfirmen roden weiter.

Deshalb setzen sich engagierte und tapfere Umweltschützer:innen für den Wald ein. Sie stellen sich den Holzfällern und der Polizei, die ihnen den Weg bahnen soll, entgegen. Etwa in Ada’itsx (Fairy Creek). Mehr als 800 friedliche Aktivist:innen wurden dort bereits festgenommen. Videos belegen, wie gewalttätig und rücksichtslos die Polizei dabei vorgeht.

Die Regierung von British Columbia muss die Urwälder endlich wirksam schützen – wie sie es versprochen hat. Bitte unterzeichnen Sie unsere Petition, falls Sie es noch nicht getan haben.

Mit Ihrer Unterschrift können wir 250.000 schaffen.

Abholzung verstopft einen Fluss mit Baumstämmen

Holzeinschlag löst in Malaysia eine Umweltkatastrophe aus

Selbst erfahrene Umweltaktivist:innen sind von diesem Ausmaß erschüttert: Seit einigen Tagen verstopft Treibholz den Fluss Baleh im malaysischen Bundesstaat Sarawak. Tote Fische, ein ertrunkenes Reh und Tausende Baumstämme sind auf den Fotos zu sehen, die unser Partner Matek Geram von der Indigenenorganisation SADIA geschickt hat.

Matek sieht als Ursache für den „Logjam“ die Rodung von Regenwald für Holzgewinnung und Palmölplantagen und ein Staudammprojekt an. Die Bodenerosion habe erheblich zugenommen. „Der Reichtum des Waldes ist bedroht, große Bäume sind durch Abholzung verloren gegangen. Der Fluss und das Leben in ihm sind tot, seine Umgebung wurde zerstört“, sagt er.

NEWS  
Gorilla mit Jungen in Virunga

Naturschützer am Fuß der Virunga-Vulkane brauchen Unterstützung

Im Nationalpark Virunga leben einige unserer nächsten Verwandten: die Berggorillas. Umweltschützer:innen in der Demokratischen Republik Kongo wehren sich daher gegen Pläne der Regierung, die Wälder für die Erdöl-Industrie freizugeben. 31 Organisationen aus der Provinz Nord-Kivu, die sich im Netzwerk Réseau CREF zusammengeschlossen haben, mobilisieren die Bevölkerung der Region, um Druck auf die Regierung in Kinshasa aufzubauen.

Bitte spenden Sie für die Aktivisten des Réseau CREF.

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