aus Newsletter vom 06.04.22 "vereinzelt e.V. via Change.org" <Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!;

Petition von Change.org: Gegen den Aufbau der abgebrannten Ferkelfabrik

„Über ein Jahr ist vergangen seit dem 30. März 2021. An diesem Tag ist die modernste Ferkelfabrik Europas am Tollensetal abgebrannt. Eingesperrt in Kastenständen sind mehr als 55.000 Schweine den Feuertod gestorben. Das darf sich nicht wiederholen! Doch die Agrarministerkonferenz setzt sich weiter für ein Wiederaufleben des Exports von Schweinefleisch nach China ein." Deshalb fordert vereinzelt e.V. die Kastenstandshaltung nicht nur am Tollensetal sofort zu beenden! Birgit, unterstützen Sie das Anliegen zum Wohl der Tiere? 

 
Kastenstand-Ausstieg für arme Schweine: Sofort!

63.067 haben vereinzelt e.V.'s Petition unterschrieben. Lassen Sie uns 75.000 erreichen!

 
Unterschreiben Sie diese Petition mit einem Klick

Der reale existierende IRRSINN ist unbeschreiblich:
Am 30. März  ist die modernste Ferkelfabrik Europas am Tollensetal abgebrannt. So etwas darf sich nicht wiederholen!
Nur wenige Sauen haben für ein paar Stunden ihr Paradies erlebt: den Rüssel in der Erde, Gras, Sonnenlicht...  falls sie nicht vorher an den Folgen der Rauchvergiftung verendet sind.
Von zehntausenden Ferkeln ist kein einziges ins Freie gekommen.
Zusammen mit ihren Müttern mussten sie im beißenden Qualm in ihren Kastenständen ersticken und mit den geschmolzenen Kunststoff-Spaltenböden in der heißen Gülle abtauchen...

Die Planung, der Aufbau, Betrieb und Verkauf der Ferkelfabrik wurde vom Petitionsgeber "vereinzelt e.V." mit der Dorfzeitung TOLLENSETALER STIMME seit 2009 kritisch begleitet.
Seit 2018 ist unser komplettes Archiv unter mensch-und-land.de einsehbar.
Die vorhersehbare Tragödie ist dort mit der Suchfunktion zu "Kastenstand" oder "Brandschutz" wiederholt zu finden. 

Eingesperrt in Kastenständen sind ca. 50.000 Schweine den Feuertod gestorben.
So etwas darf sich nicht wiederholen!

ABER: Ein Wiederaufbau sei prinzipiell möglich, wenn die Anlage 1:1 ohne Änderungen errichtet werden würde. 
Die Anlage Alt Tellin habe genehmigt werden müssen, weil alle gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt worden seien. „Da gibt es keinen Ermessensspielraum”, so Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschaftsminister Minister Till Backhaus. 

Also wäre es bei einer möglichen Wiederholung der Brandkatastrophe 1:1 immer noch so, dass wieder zehntausende Schweine verbrennen müssen, fixiert in ihren Kastenständen?
Das darf doch nicht wahr sein!
Nein, diese todbringenden Kastenstände müssen vor der nächsten Katastrophe verschwinden.

Unsere Petition haben wir ursprünglich auf den Weg gebracht, um der Rechtsauffassung eines Agrarkriminellen entgegenzutreten: Adrianus Maria Straathof - Bauherr, Besitzer und Betreiber der hiesigen Ferkelfabrik bis zu seinem bundesweiten Tierhaltungsverbot,
weil seine tierquälerischen Kastenstände noch enger waren als erlaubt.
Knapp 88 Prozent aller Befragten halten den Kastenstand für Tierquälerei. 87 Prozent sprechen sich für ein Verbot der körperengen Metallkäfige aus. Die Verantwortung für mehr Tierschutz bei sogenannten Nutztieren sehen zudem 80 Prozent der Befragten bei der Politik.
Aber leider wurde die vorher rechtswidrige Praxis des Herrn Straathof mit einem faulem Kompromiss im Bundesrat am 3. Juli 2020 für weitere 17 Jahre legalisiert:
In Alt Tellin wäre diese Übergangslösung für ca. 5 x 10.000 Sauen lebenslange Tierqual. (nach ca. drei Jahren werden die Sauen geschlachtet, wenn die geforderte Ferkelleistung schwindet)
Nach der Brand-Katastrophe erscheint uns selbst die Umsetzung des Magdeburger Urteils, jeden zweiten Kastenstand frei zu lassen, ethisch nicht mehr vertretbar. Denn das liefe auf nur auf eine Halbierung der Opferzahlen hinaus.
 Aber Tierschutz muß auch für jedes Nutztier gelten.

Bitte helft uns, die Kastenstandshaltung nicht nur am Tollensetal sofort zu beenden.
Unterstützt und verbreitet diese Petition.

DANKE!

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