aus Newsletter vom 03.04.22 von "Wildtierschutz Deutschland e.V." <Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!;

Wildtierrettung im Großen wie im Kleinen 

Wildtierschutz Deutschland e.V. -  3. April 2022 - Webversion
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­ was denken sich Leute dabei, wenn Sie Enten, Schwäne, Tauben oder Rabenvögel mit Pfeilen beschießen und schwer verletzt zurücklassen?

Unser Bild oben zeigt das erfolgreiche Einfangen eines Höckerschwans durch von uns finanziell unterstützte Natur- und Tierschutzgruppen im Rhein-Main-Nahe-Gebiet. Dieser Schwanenfrau konnte der Blasrohrpfeil durch Tierärzte erfolgreich entfernt werden. Nach der Reha bei einer Wildtierhilfe Kreis Mainz-Bingen konnte das Tier in seinem ursprünglichen Terrain bei Bad Kreuznach wieder ausgewildert werden.
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­ In den letzten Jahren hatten wir immer wieder solche oder ähnliche Notfälle. So konnten wir erst kürzlich mit einem speziellen Wurfnetz in Frankfurt eine ebenfalls mit einem Blasrohrpfeil traktierte Taube retten. Sehr häufig kommt es vor, dass sich Wasservögel die Beine mit Angelschnüren schwer verletzen oder gar Angelhaken noch Schlimmeres anrichten. 
Wildtierschutz Deutschland unterstützt deshalb inzwischen auch diverse Tier- und Naturschutzgruppen, die sich speziell um diese Tiere kümmern.
 
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­ Hier noch ein kurzes Update zu dem unsäglichen Wildschwein-Abwehrzaun inmitten des Nationalparks Unteres Odertal: Wie berichtet hatten wir Anfang Februar (!) u.a. einen Eilantrag zum Rückbau der Zäune beim Verwaltungsgericht Potsdam gestellt. Wir warten da leider immer noch auf einen Beschluss.

Seitens des Landkreises Uckermark hat man - nachdem die Presse eine entsprechende Petition von Tierschützern aufgegriffen hatte - unverzüglich und vollmundig Maßnahmen zur Reduzierung des Tierleids in Aussicht gestellt. Tatsächlich umgesetzt wurde durch Landrätin Dörk (CDU) bislang jedoch kaum etwas. Noch immer werden Tiere in den gefluteten Hochwasserpoldern des Nationalparks, der Natura 2000-Gebiet ist und Ramsar-Vogelschutzgebiet, durch die Zäune davon abgehalten, geschützte Bereiche aufzusuchen. Noch immer ertrinken Tiere im Nationalpark oder verenden an den Zäunen. 

Zur aktuellen Situation im Nationalpark und die Untätigkeit der Landrätin haben wir hier einen kurzen Bericht gemacht.

Bleiben wir in Brandenburg. Dort ist derzeit ein neues Jagdgesetz in der Vorbereitung. Das grüne Umweltministerium hat da durchaus einige positive Überraschungen parat: So sollen sämtliche Tierarten, die dem Naturschutz zugeordnet sind, künftig nicht mehr unter das Jagdrecht fallen. Die Baujagd auf Füchse und Dachse am Naturbau soll abgeschafft werden, ebenso die Jagd mit sogenannten Totschlagfallen. Auch das Töten von Hunden und Katzen im Rahmen des Jagdschutzes soll entfallen. 

Es gibt leider auch viele tierschutzrelevante Aspekte, die von der Novelle nicht aufgegriffen werden. Wir arbeiten wir an einer Stellungnahme zum vorliegenden Entwurf und informieren Sie in Kürze über den weiteren Verlauf.
 
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­ Wir bleiben für Sie am Ball, informieren und setzen uns für die Abschaffung der Hobbyjagd ein. Wenn Sie Fördermitglied werden oder uns mit einer Spende unterstützen, setzen wir die je nachdem wie Sie entscheiden für weitere Öffentlichkeitsarbeit oder für unsere Wildtierpflegestellen ein.

In Richtung Ostern sind unsere Gedanken und Hoffnungen auch bei den Menschen und den Tieren in der Ukraine. Wir wünschen uns so sehr, dass das Kriegselend wenigstens bis dahin ein Ende hat!

Ihr Lovis Kauertz
Wildtierschutz Deutschland e.V.

P.S. Der Verein ist gemeinnützig und arbeitet mit ehrenamtlichen MitarbeiterInnen. Spenden können von der Steuer abgesetzt werden. 
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Wildtierschutz Deutschland e.V., Am Goldberg 5, 55435 Gau-AlgesheimDiese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!" data-ce-class="Emails">Kontakt
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