Richard David Precht über Tierethik

Eigene Vorbemerkung

Man stelle sich des Ernstes halber einmal vor, unsere Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner läse und verstünde Korsgaards (eine Harvard-Philosophin) anspruchsvolles Buch. Sie müsste lernen, dass kein ethisches Argument die landwirtschaftliche Intensivhaltung rechtfertigt und dass die Nutztierhaltung in Ställen und auf Weiden einschließlich der Tierfutterproduktion zu den schlimmsten ökologischen Sünden der Menschheit zählt. Ergänzend käme hinzu, dass EU-Recht und Freihandel der Moral des Tierwohls völlig entgegenstehen und dass Tiere keine Ware sein dürfen, jedenfalls dann nicht, wenn man alle Gründe dafür und dagegen sorgfältig abwägt.

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aus Newsletter vom 16.07.21 von "foodwatch | Oliver Huizinga" <Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!;

foodwatch: So wird Bier hergestellt!

 
Es ist kaum zu fassen – doch unter diesen katastrophalen Zuständen wurden Zutaten für deutsches Bier hergestellt.

 

Wasser, Malz, Hopfen und Hefe. Mehr braucht es nicht für deutsches Bier. Das Reinheitsgebot ist ein Aushängeschild und auf der ganzen Welt bekannt. Der Brauer-Bund, Deutschlands Bier-Lobby, bezeichnet das Gebot als die „älteste, heute noch gültige lebensmittelrechtliche Vorschrift der Welt“ und verspricht:

Die deutschen Brauer [achten] in besonderer Weise auf höchste Qualität der von ihnen eingesetzten Rohstoffe. Wenn die deutsche Brauwirtschaft in den letzten Jahren von Lebensmittelskandalen verschont blieb, dann liegt dies auch daran, dass die Rohstoffe einer kontinuierlichen und umfassenden Rückstands- und Schadstoffkontrolle über alle Verarbeitungsstufen unterliegen.
- Brauer-Bund, Deutschlands Bier-Lobby

Doch die Fotos, die uns anonym zugespielt wurden, dokumentieren ein völlig anderes Bild: Sie zeigen massiven Schimmelbefall in einer großen Malzfabrik, die nach eigenen Angaben 50 deutsche Brauereien beliefert hat – darunter auch Augustiner. Die Fotos sind so ekelerregend, dass sie kaum zu fassen sind. Doch sie sind real. Was wie eine Szene aus einem Horror-Film anmutet, zeigt in Wahrheit die Lüftungsanlage der schimmeligen Malzfabrik Johann Zeitler KG am 4. Februar 2021. In diesen massiv verschimmelten Räumen wurden Zutaten für das ach so „reine“ und „umfassend kontrollierte“ deutsche Bier hergestellt. Wenn Sie auch der Meinung sind, dass solche Widerwärtigkeiten in Zukunft verhindert werden müssen, dann werden Sie Fördermitglied von foodwatch.

So viel ist klar: Diese Zustände sind nicht über Nacht entstanden! Die lokale Behörde, die bis vor kurzem für den Betrieb zuständig war, hat auf ganzer Linie versagt. Es ist unvorstellbar, dass in Deutschland ein solcher Betrieb Zutaten für die Nahrungsmittelkette produziert hat. Wir bei foodwatch kämpfen seit Jahren gegen solches Behörden-Versagen an, damit Skandale wie dieser nicht immer wieder vorkommen! Mit umfassenden Recherchen, teuren Klageverfahren und mit groß angelegten Kampagnen. Das ist alles nur möglich mit Ihrem Einsatz, denn unser kleines Team braucht Ihre Unterstützung. Helfen Sie uns gegen solche unhaltbaren Zustände vorzugehen und werden Sie Fördermitglied von foodwatch!

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Unvorstellbar und doch Realität: Eine vollkommen verschimmelte Tür in einem Betrieb, der Zutaten für die Nahrungsmittelkette produziert.
Es gibt nur zwei mögliche Erklärungen dafür, dass es überhaupt zu solchen Zuständen in der Malzfabrik kommen konnte: Entweder wusste die lokale Überwachungsbehörde Bescheid und hat die Firma gedeckt – oder die Behörde hat die Schimmel-Fabrik schlicht und einfach nicht kontrolliert. Beide Optionen sind völlig inakzeptabel!

Der Fall zeigt: Die Lebensmittelkontrollen in Deutschland funktionieren keinesfalls so einwandfrei, wie man es uns weismachen will. Wir bei foodwatch setzen uns für effektive und regelmäßige Lebensmittelkontrollen ein - für mehr Personal, mehr Transparenz und weniger Skandale. Sie möchten diese Ziele unterstützen? Dann werden Sie Fördermitglied von foodwatch!

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Schwarzer Schimmel, wohin das Auge reicht. Auch an dieser Decke im Bereich der Luftzufuhr für die Keimkästen.
Es ist ein Lebensmittel-Skandal der Superlative. Doch nicht nur das. Es ist auch ein Behörden-Skandal der Superlative. Nicht nur, dass die lokale Behörde angeblich nichts gefunden haben möchte. Sondern auch die bayerische Landesbehörde KBLV, die die Mängel letztlich festgestellt und die Fotos gemacht hat, muss sich schwere Vorwürfe gefallen lassen. Denn leider müssen wir feststellen: Auch die Landesbehörde hat den Ekel-Betrieb gedeckt. Aus zwei Gründen: 
  1. Die Behörde hat keinen einzigen Euro Bußgeld verhängt! Das muss man sich mal vorstellen: Falschparken wird härter bestraft als diese Zustände! Wir fragen uns: Wie kann es sein, dass selbst ein von Decke bis Fußboden verschimmelter Betrieb, der gesperrt werden musste, nicht finanziell belangt wird? Wie soll ein Lebensmittelbetrieb denn bitte aussehen, damit es zu einem Bußgeld kommt!? Es gibt nur eine einzige Erklärung: Ab einer Bußgeldhöhe von 350 Euro hätte der Fall öffentlich gemacht werden müssen und genau das wollte die Behörde offenbar vermeiden.
  2. Und setzt damit dem Ganzen die Krone auf: Die Behörde wollte den Fall allen Ernstes geheim halten! Obwohl seit Jahren schon vorgeschrieben ist, dass bei schweren Hygienemängeln die Öffentlichkeit informiert werden muss, sollten wir alle nichts davon erfahren. Wenn nicht ein mutiger „Whistleblower“ uns diese Fotos anonym zugespielt hätte, wäre der Fall wohl heute noch Geheimsache!

Eines kann ich Ihnen versprechen: Wir bei foodwatch werden das nicht einfach so hinnehmen. Wir nennen Ross und Reiter. Wir veröffentlichen Fotos wie diese. Wir kämpfen für eine wirksame Lebensmittelkontrolle. Damit die Ekel-Betriebe nicht mehr ungeschoren davonkommen. Damit genügend Druck entsteht, dass solche Zustände künftig der Vergangenheit angehören! Damit Behörden ihren Job machen und wir alle wirksam geschützt werden! Mit einer Fördermitgliedschaft sorgen Sie dafür, dass die Stimme von foodwatch in der Öffentlichkeit Gewicht hat. Seien Sie dabei, denn jede einzelne Stimme zählt!  Bitte helfen Sie uns: Werden Sie Fördermitglied von foodwatch.

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Vielen Dank und herzliche Grüße

Oliver Huizinga

Köstlich: Eine Journalistin nimmt sich Klima-Plapperer vor

Eine Kolumne ist ein Beitrag, in dem eine Autorin ihre Meinung äußert.
Satire ist eine Kunstform, mit der Personen, Ereignisse oder Zustände kritisiert, verspottet oder angeprangert werden.
Für mich ist das keine Satire, sondern das ist die Beschreibung von Real-Politik!!! Einfach nur köstlich.
Die beiden Karikaturen habe ich darunter gesetzt.
 
 

aus Newsletter vom 17.07.21 von "Campact e.V." <Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!;

campact-Petition: Laschet lügt

In der Tragödie: Der Kandidat lobt sich nur selbst

Was für eine Tragödie: Unfassbare Wassermassen, zerstörte Dörfer, über 100 Tote – eine Flutkatastrophe wütet im Westen Deutschlands. Für Expert*innen ist das eine Folge der Klimakrise. Doch für Armin Laschet ein Anlass, sich und seine Klimapolitik zu loben – unglaublich respektlos! Wir fordern mit einem Eil-Appell: Hören Sie endlich auf zu heucheln, Herr Laschet – machen Sie jetzt ernst beim Klimaschutz!

Hallo Christa Becker,

Hagen in Nordrhein-Westfalen, Donnerstagmittag: Armin Laschet postiert sich medienwirksam vor Feuerwehrautos. Kameras klicken, im Hintergrund rauschen die Wassermassen. Die Kulisse reißt den CDU-Chef dazu hin, sich kräftig aufzuspielen: Kanzlerkandidat Laschet, der oberste Klimaschützer. „Bei den Maßnahmen zum Klimaschutz braucht es mehr Tempo“, fordert er plötzlich. Und natürlich Eigenlob: „NRW ist eines der Länder, das am meisten tut, gegen den Klimawandel zu kämpfen.“[1]

Mehr Heuchelei geht kaum: Seit 16 Jahren blockiert seine Partei alles, was eine echte Energie- und Verkehrswende wäre.[2] In NRW sabotiert Laschet den Ausbau der Windkraft[3] und treibt die Kohleverbrennung voran.[4] In seinem Wahlprogramm steht das Wort „Klimaschutz“ zwar in vielen Überschriften – doch konkrete Vorschläge gibt es so gut wie keine.[5]

Wir meinen: Laschet muss sich jetzt entscheiden! Wenn er es ernst meint mit „mehr Tempo“, ist er einen konkreten Klimaplan schuldig. Mit Tempolimit und Ausbau der Erneuerbaren, dem Aus für Kohlemeiler und Verbrennermotoren bis 2030. Die Chance, das durchzusetzen, ist jetzt da. Denn Laschet weiß: Seine Strategie, im Wahlkampf immer maximal vage zu bleiben, ist durch die Flut ruiniert.

Verweigert er sich dennoch, halten wir ihm von jetzt an überall seine Klimaheuchelei vor. Und zwar dort, wo es unangenehm ist: bei seinen Wahlkampfauftritten. Mit dabei haben wir zigtausend Unterschriften, riesige Banner und den großen fliegenden Laschet-Ballon. Die Presse wird das dankbar fotografieren.

Wir brauchen jetzt Sie, damit alles klappt. Christa Becker, bitte unterzeichnen Sie unseren Eil-Appell. Wir möchten ganz schnell die ersten 100.000 Unterschriften sammeln.

Die vielen Toten und Verletzten, die zerstörten Existenzen – all das bewegt uns tief. Unser Beileid gilt den Opfern und ihren Angehörigen. Vor diesem Hintergrund haben wir länger überlegt, ob es angemessen ist, jetzt schon eine Aktion zu starten, die politische Konsequenzen einfordert. Wir finden: ja. Denn: Die Debatte ist bereits im vollem Gange und von Laschet selbst eröffnet. Und sie ist äußerst wichtig, wenn wir verhindern wollen, dass sich künftig solche Katastrophen immer extremer wiederholen.

Dass Laschet beim Klima ein Totalausfall ist, zeigt er am Donnerstagabend in der „Aktuellen Stunde“ des WDR.[6] Die Moderatorin hakt nach, mit unangenehmen Fragen zu Windkraft-Stopp und Kohle in NRW. Laschet reagiert ungehalten. Irgendwann ruft er aufgeregt: „Weil jetzt so ein Tag ist, ändert man nicht die Politik.“ Nur wenige Stunden liegen zwischen diesem Satz und seinem Feuerwehr-Auftritt in Hagen – seine großen Versprechen sind schon wieder gebrochen. Der Irrsinn hat Methode: Mittags mehr Klimaschutz fordern, um abends andere Politik abzulehnen – so mogelt sich Laschet durch.

Wir müssen verhindern, dass er damit weiter durchkommt. Sonst verkommt die tragische Katastrophe zur Kulisse für Laschets Wahlkampf. Wir bitten Sie herzlich: Fordern Sie von Laschet nun unmissverständlich einen konkreten Plan für den Klimaschutz. Unterzeichnen Sie jetzt den Eil-Appell.

Herzliche Grüße
Chris Methmann, Teamleiter Kampagnen
Christoph Bautz, Campact-Vorstand

PS: „Es ist eine Katastrophe mit Ankündigung. […] Die tun immer noch so, als machen sie so viel. Das ist einfach Bullshit.“[7] Mit diesen Worten macht der Arzt und Moderator Eckart von Hirschhausen seinem Ärger über Armin Laschets Klimapolitik Luft. Und ja, wir stimmen zu: Laschets Heuchelei ist schwer zu ertragen. Finden Sie auch? Dann unterzeichnen Sie jetzt unseren Eil-Appell.

[1]Armin Laschet bei Westpol, WDR, 15. Juli 2021

[2]„Radikal im Nichtstun“, Spiegel Online, 25. Juni 2021

[3]„Abgerutscht im Ländervergleich: Windkraft-Ausbau in NRW stockt“, WDR Online, 14. Juli 2021

[4]„Leitentscheidung zur Braunkohle: Keine Garantie für fünf Dörfer“, WDR Online, 23. März 2021

[5]„Fridays for Future wirft Union Verweigerung von Klimaschutz vor“, ZEIT Online, 22. Juni 2021

[6]Armin Laschet in der Aktuellen Stunde, WDR, 15. Juli 2021

[7]„Regenflut und Hitzerekorde – schutzlos in der Klimakrise“, Maybrit Illner, 15. Juli 2021

aus Newsletter vom 19.07.21 von "Martin Kaiser / Greenpeace e. V. " <Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!;

Greenpeace: Katastrophale Klimaflut in Deutschland

Greenpeace
 
Helfer:innen nach der Hochwasserkatastrophe
Wir sind von den Auswirkungen der Hochwasserkatastrophe in Deutschland schockiert und trauern mit den Angehörigen der Opfer. Der Schutz der Menschen und der Natur muss nun ins Zentrum aller Politik rücken.
die Klimakrise hat Deutschland mit voller Wucht getroffen. Unzählige Menschen vor allem in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz müssen gerade schmerzvoll am eigenen Leib erfahren, was die Häufung von Extremwetterereignissen für unser Land bedeutet. Fast 160 Menschen haben nach heutigem Wissen in den Unwettern ihr Leben verloren, hunderte weitere werden noch vermisst. Wir sind erschüttert von der Zerstörung und dem Leid der Menschen und trauern mit den Angehörigen der Opfer.

Unsere Hochachtung gilt den Rettungskräften und den vielen Freiwilligen, die in diesen Tagen unterwegs sind, um anzupacken und den Betroffenen zu helfen. Wir selbst bieten überall dort Hilfe an, wo wir können: Greenpeace-Aktive assistieren mit Pumpen und technischem Gerät den Feuerwehren in Nordrhein-Westfalen. Wir haben unser Netzwerk von Ehrenamtlichen aktiviert und leisten im Kreis Euskirchen Unterstützung bei den Aufräumarbeiten. Bei Katastrophen wie der Oderflut 1997 oder der Klimaflut der letzten Tage zeigt sich: Wir stehen als Gesellschaft solidarisch zusammen. Und wir müssen auch alles tun, damit uns derartige Katastrophen in Zukunft nicht noch häufiger und härter treffen.

Die Wissenschaft ist eindeutig: Durch die Erderhitzung nehmen Starkregen und Unwetter zu. Damit sich die verstörenden Bilder aus Erkrath, aus Schuld, aus Neuenahr, aus Erftstadt nicht wiederholen, müssen wir handeln. Nicht in zehn, nicht in fünf Jahren, sondern jetzt. Sofort.

Was passieren muss

Diese verheerende Katastrophe ist eine Zäsur, jetzt müssen politische Konsequenzen folgen. Deutschland braucht wissenschaftsbasierten und mutigen Klimaschutz, der das 1,5-Grad-Ziel ernst nimmt. Der Schutz der Menschen und der Natur müssen ins Zentrum aller Politik rücken, und der Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas muss deutlich beschleunigt werden. Drei Sofortmaßnahmen sind nötig: Die klimaschädlichsten Braunkohlekraftwerke müssen gedrosselt und früher vom Netz genommen werden. Ab dem Jahr 2025 dürfen keine Autos mit Verbrennungsmotoren mehr zugelassen werden. Die Tierbestände in der Landwirtschaft müssen bis spätestens 2035 halbiert werden.

Damit die dringend für den Wiederaufbau benötigten Mittel kurzfristig zur Verfügung stehen, muss der Aus- und Neubau von Autobahnen und Bundesstraßen gestoppt und klimaschädliche Subventionen beendet werden.

Aber wir müssen uns auch besser auf derartige Klima-Katastrophen vorbereiten. Warn- und Meldesysteme sowie der Katastrophenschutz müssen den gestiegenen Anforderungen durch die längst spürbaren Folgen der Erderhitzung angepasst werden. Wälder müssen geschützt werden, damit sie Wasser besser speichern und Erosion verhindern können. Wo möglich müssen Flächen entsiegelt und großzügige Überflutungszonen für Flüsse und Bäche geschaffen werden.

Wir brauchen eine Klimapolitik, die die Erderhitzung begrenzt und damit noch größere Katastrophen verhindert. Wir müssen jetzt sofort umsteuern, sonst fallen zukünftige Katastrophen um ein Vielfaches schlimmer aus. Bei der im September anstehenden Bundestagswahl können wir Verantwortung für unsere Kinder, Enkelkinder und zukünftige Generationen übernehmen.

Vor der Bundestagswahl ist es besonders wichtig, Flagge für den Klimaschutz zu zeigen. Wir wollen die Wahl zur Klimawahl machen und den Sommer dafür nutzen, um vermehrt auf die Straße zu gehen. Von einer Menschenkette am Tagebau Garzweiler über die Demonstration zur Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA), bis zum nächsten globalen Klimastreik - wir haben Ihnen die wichtigsten Termine mit allen Informationen zusammengestellt. Ich hoffe, Sie sind dabei!