aus Newsletter vom 13.05.21 von Animal Rights Watch e.V." <Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!;

Demonstrationen „Für die Schließung aller Schlachthäuser“ 2021

 

Liebe Leser*innen, liebe Unterstützer*innen,

Corona-Infektionen, Ausbeutung von Schlachthof-Arbeitenden, Medienberichte über schwerste Tiermisshandlungen: Die Schlachtbranche erhielt viel negative Presse in den letzten Monaten. Trotzdem laufen die Schlachtbänder unbeirrt weiter. Eine Welt ohne Gewalt und Ausbeutung ist erst möglich, wenn die Nutzung von Tieren infrage gestellt wird. Dafür gehen wir auch dieses Jahr auf die Straßen und fordern in 15 deutschen Städten die Schließung aller Schlachthäuser.

 
Foto: Demonstrationen für die Schließung aller Schlachthäuser
 

Wir freuen uns, wenn Sie bei unserer bundesweiten Demonstrationsreihe dabei sind. Los geht es am 22. Mai in Heidelberg. Noch bis Oktober können Sie in MainzKasselGüterslohMünsterHamburgBielefeldStuttgartFrankfurt am MainMünchenBerlinHannoverBraunschweigMannheim und Unna gemeinsam mit uns Ihre Stimme für die Tiere erheben. Demo-Erfahrung ist nicht erforderlich. Material wie Banner, Schilder oder Fahnen stellen wir bereit. Alle Termine zum Vormerken finden Sie auf www.schlachthaeuser-schliessen.de.

 
Foto: Demonstrationen für die Schließung aller Schlachthäuser

Das Leid der sogenannten „Nutztiere“ wird dieses Jahr am Beispiel der Puten verdeutlicht. Puten sind wie „Masthühner“ auf extrem schnelles Wachstum gezüchtet. Als Folge dieses Turbowachstums versagen häufig ihr Herz-Kreislauf-System und die Knochen. Die schweren Tiere stehen und liegen ihr gesamtes Leben auf einem feuchten Kot-Stroh-Gemisch: Geschwüre, Entzündungen und Verätzungen an den Ballen und der Brust sind die Folge. Der soziale Stress, dicht an dicht mit tausenden Artgenoss*innen leben zu müssen, führt zu ständigen Aggressionen. Spätestens nach 20 Wochen werden Puten im Schlachthof getötet.

 
Foto: Demonstrationen für die Schließung aller Schlachthäuser
 

Fordern Sie mit uns das Ende dieses sinnlosen Leids und die Schließung aller Schlachthäuser! Kein Mensch muss Puten oder andere Tiere essen. Schließlich ist eine vegane Lebensweise nicht nur besser für die Tiere und für unseren ganzen Planeten, sondern auch abwechslungsreich, gesund und lecker.

Alle Infos zu den Aktionen und Demonstrationen, einschließlich der jeweils geltenden Hygieneregeln, finden Sie auf den oben verlinkten Veranstaltungsseiten sowie auf der Facebook-Seite der Kampagne. Bitte bringen Sie sich dort angesichts der wechselnden Infektionslage vor jedem Termin kurzfristig noch einmal auf den neuesten Stand.

 
Foto: Melanie Bühner
Lassen Sie uns gemeinsam das Schlachten beenden – jetzt, für immer und überall!
Melanie Bühner, Vorsitzende

Animal Rights Watch steht für vielfältige Aktionen, fundierte Recherchen und die Förderung einer veganen Lebensweise. Unterstützen Sie uns dabei!