Männliche Küken dürfen geschreddert werden
OVG Münster von Mai 2016  küken1

Noch sitzt Ihr da oben, Ihr feigen Gestalten.
Vom Feinde bezahlt, dem Volke zum Spott.
Doch einst wird wieder Gerechtigkeit walten,
dann richten die Tiere.
Dann gnade Euch Gott"
frei nach Theodor Körner, deutscher Dichter

Millionenfach werden in Deutschland gerade geschlüpfte Küken getötet. Das OVG Münster erklärt die umstrittene Praxis für vereinbar mit dem Tierschutz. Millionenfach werden in Deutschlands Geflügelbrütereien gerade geschlüpfte Küken lebendig zu Brei geschreddert oder durch Gas erstickt, nur weil sie männlich sind und untauglich für Mast. 
 

 

Kontaktdaten Amtsveterinär Mettmann

Um Verstöße gegen das Tierschutzgesetz aufdecken zu können, ist das Sachgebiet Veterinärwesen auf die Mithilfe der Bevölkerung angewiesen. Falls Sie Missstände beobachten, haben Sie die Möglichkeit sich an das Sachgebiet Veterinärwesen des Kreises Mettmann zu wenden.

Ihre Ansprechpartner:

Herr Dr. Norbert Kruse
Stellvertretender Amtstierarzt
Am Kolben 1
40822 Mettmann 

Telefon                                             02104_99_1957
Mobil am WE 08.00 bis 18.00 Uhr:  0171_3369815
FAX                                                  02104_99_4953
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Frau Inga Buchholz
Amtliche Tierärztin
Am Kolben 1
40822 Mettmann

Telefon                                             02104_99_1951
FAX                                                  02104_99_4953
E-Mail                                               Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Herr Joachim Müller

Amt für Verbraucherschutz
Amtstierarzt
Am Kolben 1
40822 Mettmann

Telefon während der Dienstzeit        02104_99_1958
FAX                                                   02104_99_4953
E-Mail                                               Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Stand: 30.09.09

Ein fragwürdiger Hundevermehrer und seine Ehefrau, eine Veterinärin!

Im Sommer 2011 stieß PETA auf eine grausame Hundezucht in Baden-Württemberg, nahe der Ortschaft Bürgermoos.

Der Tiervermehrer war Mitglied des Deutschen Schäferhundverbandes e.V., einer der beiden größten deutschen Hundevereinigungen innerhalb des Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH), dem leitenden Organ deutscher Hundevermehrer.

PETA meldete die vermeintlichen Verstöße direkt der örtlichen Polizei, dem Veterinäramt und der zuständigen Staatsanwaltschaft.

PETA vermutete damals, dass die lokale Veterinärbehörde in diesem Fall nicht unvoreingenommen handeln werde, da die Frau des Tiervermehrers die zuständige Veterinärin für die Fleischinspektion des Nachbarlandkreises war (ist?).....

Hier der Stand vom 20.03.12: http://www.peta.de

Untätige Amtsveterinäre

WDR 3, Tiere suchen ein Zuhause, Sonntag, 22. Januar 2012 ab 18:15 h

http://www.wdr.de/tv/tieresucheneinzuhause/sendungsbeitraege/2012/0122/00_veterinaere_in_der_kritik.jsp

Über untätige, überforderte, ignorante, arrogante und Arbeit-scheuende Amtsveterinäre, die die Begriffe "Zivilcourage" oder "Ausschöpfung des Ermessensspielraums" nicht kennen, kann die AGT auch ein Lied singen.

Wir haben am 02.01.12 das VetAMT Solingen über eine versiffte Schafhaltung an der Ohligser Straße informiert, am 24.01.12 habe ich nachgefragt, weil NICHTS passiert ist, die AmtsVetin hatte noch NICHTS unternommen, kam mir überfordert und desinteressiert vor.

Machen sich Amtstierärzte strafbar, wenn sie nicht gegen Tierschutzverstöße einschreiten?

Link zu einem Rechtsgutachten dazu von Rechtsanwalt Kemper in Berlin

AHO Redaktion Kleintiere & Pferde (12. Februar 2009)

Berlin (aho) – Folgt man einem Rechtgutachten, das der Rechtsanwalt Rolf Kemper aus Berlin im Auftrag des hessischen Ministeriums für Umwelt, ländlichen Raum und Verbraucherschutz erstellt hat, dann macht sich ein Amtstierarzt strafbar, wenn er trotz begründetem Verdacht Tierschutzverstößen nicht nachgeht.

Das Gutachten fällt eindeutig aus:

"§16a S.1 TierSchG
eröffnet Amtstierärztinnen und Amtstierärzten kein Entschließungsermessen. Stattdessen müssen sie immer handeln, wenn in ihrem Zuständigkeitsbereich Verstöße gegen Tierschutzrecht begangen wurden, noch werden oder bevorstehen.

Dies kann auch gelten, wenn unzureichende Behördenausstattung die Durchführung des Tierschutzgesetzes praktisch erschwert.

Bleiben Amtstierärztinnen und Amtstierärzte untätig, obwohl die Voraussetzungen der Generalermächtigung des §16a TierSchG erfüllt sind, können sie selbst Straftaten i. S. d. §17 TierSchG durch Unterlassen begehen."

Sie finden das Gutachten hier.

Quelle:
Rechtsanwalt Rolf Kemper: Rechtsgutachten über „Die Garantenstellung der Amtstierärztinnen und Amtstierärzte im Tierschutz" im Auftrag des Hessischen Ministeriums für Umwelt, ländlichen Raum und Verbraucherschutz - Landestierschutzbeauftragte Dr. Madeleine Martin. (September 2006)

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