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aus Newsletter vom 21.06.26 von : "Pro Animale für Tiere in Not e.V." <Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.;

Pro Animale:
Unser eingelöstes Versprechen
an 26 Schafe und Ziegen und 37 Hunde
aus Cherson

Falls dieser Newsletter nicht richtig dargestellt wird, klicken sie bitte hier.

 

37 Hunde aus Cherson sind am 19. Juni 2026 in Sicherheit in Polen angekommen

 

Liebe Freundinnen und Freunde von Pro Animale,
 

in unseren letzten beiden Newslettern haben wir Ihnen von dramatischen Geschehnissen berichtet und um Ihren Beistand zur Lebensrettung der betroffenen Tiere gebeten:
 

Schafherde in Not

Eine verwahrloste Schaf- und Ziegenherde war uns Ende Mai begegnet - bedürftige, überwiegend ältere Tiere, lang schon vernachlässigt, waren der Gleichgültigkeit ihres Besitzers und schließlich dem drohenden Verkauf zur illegalen Schächtung hilflos ausgeliefert. Drei Tiere waren schon aus ihrer Mitte gerissen und illegal verkauft worden - und so wäre es jedem dieser sanftmütigen Tiere nach und nach ergangen… gerissen aus dem Schutz ihrer Herde und Familie, ausgeliefert dem gewaltsamen Handanlegen des Menschen.
 

Vitalis Hunde unter Beschuss

Und kaum hatten wir diesen Tieren unsere Hilfe versprochen, erschütterte uns am 10. Juni eine Nachricht von Vitali: Die Hausruine und die Garage in Cherson, in denen er viele Hunde notdürftig untergebracht hatte, war am frühen Morgen von russischen Truppen beschossen worden.
Wir setzten sofort alle Hebel in Bewegung, um eine schnellstmögliche Evakuierung aller Hunde aus diesen Gebäuden - deren Anzahl wir an diesem Morgen nicht kannten - möglich zu machen. Wir überzeugten die Betreiber der polnischen Quarantänestation, dass eine Überbelegung der Station unumgänglich sei, und die sofortige Evakuierung für diese Hunde die einzige noch mögliche Lebensrettung sein könnte. Wir konnten nicht mehr warten! Wir mussten diese Hunde jetzt SOFORT evakuieren angesichts des vehementen Beschusses ziviler Ziele. 
(Nach wie vor leben noch geschätzt 80 Hunde auf dem ehemaligen Tierheimgelände, die nun als nächsten Schritt gemeinsam mit Vitali Cherson verlassen sollen. Sie erinnern sich, liebe Freundinnen und Freunde, für diese Tierheimhunde versuchen wir ein neues Refugium aufzubauen, zwar auf ukrainischem Boden, aber außerhalb von Cherson abseits der kritisch umkämpften Zonen.)
  
Wir haben den Tieren in dem Moment der akuten Lebensgefahr selbstverständlich unser unbedingtes Versprechen gegeben: Das Versprechen, uns im Angesicht ihrer Not nicht abzuwenden und ihnen beizustehen.

Um dieses Versprechen einhalten zu können, haben wir Sie, liebe Freundinnen und Freunde, in den vergangenen 10 Tagen wieder einmal um Hilfe gebeten - um Ihre Hilfe, die entscheidend ist! Nur gemeinsam mit Ihnen können wir diesen Tieren das Leben jetzt retten.

Und Sie wissen:

Wenn wir Sie, liebe Freundinnen und Freunde um Hilfe bitten, berichten wir Ihnen immer auch transparent über den Werdegang der Rettung und zeigen Ihnen jedes gerettete Tier mit Namen und Gesicht.

So möchten wir Sie auch heute teilhaben lassen an den Wundern der Lebensrettung, die wir mit Ihrer treuen Hilfe für diese Tiere wahrmachen konnten:
 

9. Juni 2026
Ankunft der Schafherde in unserem Schafhof

Die Schafherde - bestehend aus 20 weiblichen Schafen, drei männlichen Lämmern und vier weiblichen Ziegen konnten wir nach dem Einschalten des Veterinäramts in unsere Obhut übernehmen. Der ehemalige Besitzer erklärte sich bereit, die Tierhaltung vollständig aufzugeben und auch zukünftig keine Tiere mehr zu halten. Leider kamen wir für eine der Ziegen zu spät. Zu lange schon war sie fehlender Fürsorge und Hunger ausgesetzt gewesen und unser Tierarzt konnte nicht mehr für sie tun, als sie einzuschläfern.
 
Die übrigen 26 Tiere brachten Lukasz und Bogdan in unseren Schafhof, und es bedarf nicht vieler Worte - Sehen Sie selbst die Ankunft der Sanftmütigen in unserer Obhut:

 

17. Juni 2026
Evakuierung von 37 Hunden aus Cherson

Am 17. Juni 2026 - eine Woche nach dem Angriff auf Vitalis Gebäude - konnten mit Hilfe von Animal Rescue Kharkiv alle 37 Hunde aus der Hausruine und aus der Garage evakuiert und in einem Transport aus Cherson herausgebracht werden. Wir erhielten wenige Tage zuvor noch die Bitte einer Frau, 4 Hunde, die sich an der Front aufhielten, mit in den Transport zu nehmen. Während des Verladens der Hunde begann erneuter Beschuss und zwei dieser Hunde hatten sich in Panik aus der Leine gerissen und sind geflohen - einer der beiden ist tragischerweise blind. Vitali sucht nun verzweifelt nach diesen beiden Hunden. Am 19.Juni 2026 kamen die 37 Geretteten spät abends nach langer, riskanter Reise sicher in der Quarantänestation an.
Auch hier, liebe Freundinnen und Freunde, möchten wir die Bilder sprechen lassen - und Sie mitfühlend teilhaben lassen am dramatischen Schicksal dieser Hunde und an der lebensrettenden Wirksamkeit Ihres Beistands für diese Tiere.
 

Was Sie hier sehen, liebe Pro Animale Freundinnen und Freunde, ist einzig und allein durch Sie und unser gemeinsames Handeln möglich! Durch unser gemeinsames Versprechen und unseren Beistand für diese Tiere.
 

Mit angekommen in diesem Transport ist auch Marisha. Exemplarisch zeigen wir ihr Schicksal für das unvorstellbare Leid, das die Tiere in allen Kriegsgebieten unserer Erde trifft. Wie viel Leid bleibt ungesehen, wie viele Schicksale werden niemals erzählt… Wie vielen Tieren kommt niemand zu Hilfe…
Liebe Freundinnen und Freunde, lassen Sie uns weiterhin alles in unseren Kräften Stehende für die Tiere tun, deren scheinbar auswegloses Schicksal wir gemeinsam dennoch zum Guten wenden können, wenn wir uns gemeinsam bedingungslos dafür einsetzen !
 

Für jedes einzelne dieser Tiere bedeutet unser Versprechen alles: die Rettung seines Lebens.
 

 

Liebe Freundinnen und Freunde,
 
15 Patenschaften haben wir aus Ihren Reihen bisher für die Schafe und Ziegen erhalten. 15 Versprechen der lebenslangen Fürsorge - 15 Zeichen der Zuneigung an diese Tiergeschwister.
 

Natürlich haben wir auch für die übrigen 11 Tiere unser Versprechen eingelöst: wir haben ihre Leben gerettet, sie in unserem Schafhof aufgenommen und wir versorgen sie hier fürsorglich mit allem, was sie für ein erfülltes Schäfchenleben brauchen…
 

Damit aber unser Pro Animale Tierleben eine sichere Zukunft hat, brauchen wir auch für diese Tiere Patenschaften!

Nur wenn die Zukunft unserer Schützlinge finanziell sicher ist, können wir auch weiterhin alles in unseren Kräften Stehende für jene noch namenlosen Tiere tun, die uns zukünftig begegnen und deren Schicksal ohne uns ungesehen, deren Leben ohne uns gnadenlos verloren wäre.

Werden Sie (Teil-) Patin/Pate

     ❤  Für ein Schaf
     ❤  Für einen Hund aus Cherson
 

Wir danken Ihnen innig im Namen der Geretteten für Ihren Beistand und Ihre Solidarität !

 


Unser Spendenkonto:

Sparkasse Coburg Lichtenfels
IBAN: DE 33 7835 0000 0000 202010     
BIC: BYLADEM 1 COB

      Spenden Sie jetzt für die Hunde aus Cherson

 
 
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aus Newsletter vom 12.06.26 von  "Matthias Lambrecht / Greenpeace e. V." <Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.;

Unser Wasser.
Unsere Zukunft: Stoppen wir die Gülleflut! 

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Gülleausbringung auf dem Acker

Gülleflut stoppen! Die Politik will die Dünge-Regeln aufweichen, obwohl unser Wasser massiv mit Nitrat belastet ist. Ein Geschenk an die Agrarlobby, das für uns EU-Strafzahlungen von täglich 850.000 Euro und steigende Wasserpreise bedeuten könnte.

Jetzt Protestmail schicken
 

die Bundesregierung macht weitere Rückschritte beim Umweltschutz – und das mitten in einer akuten Krise.


Jede vierte Grundwassermessstelle in Deutschland überschreitet schon jetzt den Nitrat-Grenzwert. Dennoch soll die Transparenz über die Düngerausbringung in der Landwirtschaft mit Änderungen am Düngegesetz künftig einfach abgeschafft und der schädlichen Überdüngung kein Einhalt mehr geboten werden. Das ist eine tickende Zeitbombe für unser Wasser und unsere Gesundheit!


Dagegen müssen wir uns jetzt wehren – und wir haben eine reale Chance: Der Bundestag soll bis zur Sommerpause über den Gesetzentwurf entscheiden. Wir können uns jetzt noch direkt an die Mitglieder der zuständigen Ausschüsse wenden, damit sie diesem fatalen Vorhaben noch entgegenwirken!

Jetzt Protestmail verschicken

Wer profitiert – und wer die Folgen trägt 
Wenn diese Aufweichung beschlossen wird, sind landwirtschaftliche Betriebe künftig nicht mehr verpflichtet, genau zu erfassen, wie viel Dünger sie verteilen. Wer unsere Gewässer mit Gülle flutet, bliebe dann im Dunkeln – ein Geschenk an die Agrarlobby!

Die bittere Quittung für diesen Deal zahlen wir alle:

  • durch steigende Wasserpreise für uns Verbraucher:innen,
  • durch gesundheitliche Risiken in unserem Trinkwasser
  • und durch drohende EU-Strafzahlungen von 850.000 Euro – und zwar pro Tag!

Das dürfen wir nicht zulassen! Dass moderne Landwirtschaft und sauberes Wasser kein Widerspruch sind, beweisen viele Bäuerinnen und Bauern, die schon heute effizient und umweltverträglich düngen. Wir fordern ein konsequentes Düngerecht, das die Verursacher:innen von Überdüngung endlich in die Pflicht nimmt, statt sie unsichtbar zu machen.

Die Ausschussmitglieder müssen jetzt unseren geballten Protest spüren, bevor sie das Gesetz durchwinken. Bitte verlieren Sie keine Sekunde und setzen Sie ein entschlossenes Zeichen für unsere Gesundheit und unsere Zukunft:

Jetzt protestieren

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Herzliche Grüße

Foto: Matthias Lambrecht

Matthias Lambrecht

Agrarpolitischer Experte 

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aus Newsletter vom 12.06.26 von "Kontakt - Tierhilfe Hoffnung e.V." <Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.;

https://www.tierhilfe-hoffnung.com/helfen-sie-den-tieren/spenden-und-helfen-sie

Tierhilfe Hoffnung Tierheim Smeura:
dringend Aufnahmeplätze für
erwachsene Hunde und Welpen gesucht

Liebe Partnertierheime und -vereine,

heute wenden wir uns mit einem besonderen Anliegen an Euch.

Seit Anfang 2026 haben wir eine Zusammenarbeit mit der Blutbank „Vet Blood Center“ aus Bukarest. 

Gegenstand unserer Zusammenarbeit ist, dass solide und gesunde Hunde Blutspender für in Not geratene und dringend auf eine Blutspende wartenden Hunde werden und sie durch ihre Blutspende unterstützen, bzw. ihnen das Leben retten. Als Gegenleistung erhalten wir für die Blutspendebereitschaft einen Laborbefund bzw. ein sogenanntes Reisekrankheitenprofil mit den folgenden Parametern: Hepatozoonose, Babesiose, Theileriose, Dirofilariose, Ehrlichiose und hämotrophe Mykoplasmose.

Anbei stellen wir Euch die ersten „Blutspender-Kandidaten“ vor, die einen negativen Laborbefund erhalten hatten. 

Ebenfalls ist eine Vorstellung von neun weiteren Goldstücken beigefügt, die wir in der in Kürze erscheinenden Ausgabe unseres Info-Heftes "Das kleine Licht“ gestalterisch nicht mehr unterbringen konnten und Ihr somit einen ersten Eindruck in die Rubrik der Hunde erhaltet.

Es wäre für uns eine große Hilfe und würde uns unheimlich freuen, wenn sich das ein oder andere Aufnahmeplätzchen für die zauberhaften Hunde ergeben würde.  Nur wenn wir freie Plätze in unserer Smeura haben, sind wir in der Lage weiteren Hunden in Not vor Ort zu helfen. 

Bitte meldet Euch bei uns.

Herzliche Grüße,

Matthias Schmidt & Team

Tierhilfe Hoffnung e.V.                                            

Schwarzer-Hau-Weg 7             

72135 Dettenhausen

+49 (0) 7157 / 61 34 1

+49 (0) 175 96 16 38 6

www.tierhilfe-hoffnung.com

MAIL / PAYPAL: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein." data-ce-class="Emails">Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Spendenkonto: Kreissparkasse Tübingen

IBAN:DE47 6415 0020 0002 4804 60
BIC: SOLADES1TUB

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aus Newsletter vom 10.06.26 von  "Pro Animale für Tiere in Not e.V." <Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.;

EILMELDUNG -
10. Juni 20026: Vitalis Hausruine unter Beschuss!

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Bruchstückhafte Bilder und Nachrichten von Vitali erreichen uns heute

 

X  X  X  X  X  X  X  X 

EILMELDUNG - CHERSON
10.Juni 2026 - 6 Uhr morgens:
Vitalis Haus wird von russischen Angriffen getroffen!

X  X  X  X  X  X  X  X 

 

Liebe Freundinnen und Freunde von Pro Animale,
 

in den vergangenen 48 Stunden standen 39 Wohnsiedlungen und somit erneut gezielt zivile Ziele in Cherson unter Artilleriebeschuss, Drohnen- und Luftangriffen. Russische Besatzungstruppen beschossen Wohnviertel, Hochhäuser, Privathäuser und zivile Infrastruktur.Heute Vormittag erreichte uns die schreckliche Nachricht, dass auch die Hausruine und eine Garage getroffen wurden, in denen Vitali erneut viele Hunde untergebracht hat, die dort noch immer auf eine Evakuierung warten. Mindestens ein Hund wurde verletzt, auch Vitali ist verletzt, uns erreichen kurze Videos und bruchstückhafte Nachrichten, in denen wir die Einschüsse am Gebäude, einen verletzten und andere verstörte Hunde sehen und Vitali hören, der verzweifelt nach Hunden sucht, die sich in Panik und Todesangst verkrochen haben. Er selbst verletzt, noch ganz unter Schock sucht nach verletzten Hunden, danach wird er auf das Tierheimgelände gehen und auch dort nach den Hunden sehen. Erst dann wird er selbst zum Arzt gehen können...
 
Es ist ein nicht endender Alptraum, der schon uns bis ins Mark erschüttert, die wir das alles nur in Ausschnitten aus der Ferne sehen und hören und niemals am eigenen Leib von Krieg und derartig lebensbedrohlichen, ausweglosen Erlebnissen betroffen waren.
 
Seit Monaten, seit Jahren ist Vitalis Lage so dramatisch lebensbedrohlich, und unsere Berichte an Sie, liebe Freundinnen und Freunde, erscheinen uns selbst schon so wiederholend, dass sich die Brisanz des Geschilderten fast abzunutzen droht, aber das darf es nicht: Die Lage der diesem Krieg ausgelieferten Menschen und Tiere ist grausam, tragisch, desaströs zu jeder Sekunde - sowohl durch die Aussichtslosigkeit auf ein absehbares Ende als auch durch die zermürbende Lebensgefahr, der sie Tag und Nacht ausgeliefert sind.
Was kann ein couragiertes Herz noch aushalten…
 
Angesichts dieser Dramatik steuert das Schicksal Vitalis und der Hunde, die er nicht im Stich lassen wird, solange er am Leben ist, auf eine Katastrophe zu - jeder Tag kann sein letzter sein, und täglich müssen wir damit rechnen. Das zeigt ein Tag wie der heutige gnadenlos.
 
In Vitalis Hausruine und in der Garage, die heute Ziel des Beschusses wurden, sind mittlerweile schon wieder wesentlich mehr Hunde als die, denen wir die Übernahme bereits zugesagt und deren Anzahl wir Ihnen zuletzt mitgeteilt haben, denn Vitali ist der Begegnung mit verwaisten, verlorenen, im Kriegsschrecken gefundenen Hunden täglich ausgesetzt. Und wie soll er sie zurücklassen? Wie sollte er ihnen nicht helfen? Welchem Hund sollte er in die Augen sehen und sagen, ab hier, ab heute, dir werde ich nun nicht mehr helfen... Es ist ein nicht endender Kreislauf, in dem er gefangen ist.Sie erinnern sich an unseren zweistufigen Rettungsplan, liebe Freundinnen und Freunde.
Die erste Stufe beinhaltet die Evakuierung aller in der Hausruine verbliebenen Hunde, doch durch Vitalis ständige Begegnungen mit neuen Hunden - Kriegsopfern, Kriegswaisen- konnten wir diese Stufe bis heute nicht abschließen.
 
Durch die begrenzten Aufnahmekapazitäten in der Quarantänestation konnten wir nie alle Hunde aus der Hausruine auf einmal evakuieren. Es mussten immer einige noch zurückbleiben und auf den nächsten Transport warten - und wenn der Tag ihrer Evakuierung dann endlich gekommen war, hatten schon wieder neue Hunde bei Vitali Zuflucht gefunden.  
 
Die Aufnahmekapazitäten der Quarantänestation sind begrenzt. Entsprechend der dort freien Plätze, können Hunde aus Cherson evakuiert werden. Wenn Hunde die vorgeschriebene Quarantänezeit durchlaufen haben, holen wir sie in unsere Stationen nach Deutschland. Somit werden wieder Quarantäneplätze frei und Hunde von Vitali können nachrücken.
Derzeit ist die Quarantänestation mit 28 Hunde voll belegt, die wir in 17 Tagen abholen können. Erst danach könnten neue Hunde aus Cherson evakuiert werden.
 
Doch nach den heutigen Geschehnissen müssen wir alles in Bewegung setzen, um alle Hunde - und wir wissen die Anzahl derzeit nicht - , die sich in Vitalis Wohnhaus und Garage befinden, unverzüglich zu evakuieren oder eben so schnell es nur irgendwie möglich ist!
 
Während wir diese Zeilen an Sie schreiben, versucht Lukasz deswegen, die Betreiber der Quarantänestation zu überzeugen, dass - der Not gehorchend - eine umgehende Evakuierung der Hunde stattfinden und dafür auch eine Überbelegung der Plätze in Kauf genommen werden muss. Wir können nicht warten!
Gleichzeitig versuchen wir die Information von Vitali zu bekommen, um wie viele Hunde in seiner Hausruine und in der Garage es sich handelt.
Angelina ist währenddessen in Kontakt mit Animal Rescue Kharkiv, um die nächstmöglichen Termine für Evakuierungstransporte abzusprechen.
 
Wir können Ihnen heute keine Zahl nennen.
Sie wissen, wir haben Vitali und seinen Hunden unser vollumfängliches Versprechen des Beistands gegeben. Lebensrettung in Zeiten des Krieges ist nicht kalkulierbar, es gleicht einer Sintflut an Leid, der wir uns stellen müssen. Ganz gleich wie viele Hunde es nun noch sein werden, wir werden keinen zurücklassen und versuchen, alle, die Vitali begegnet sind und alle, die ihm noch begegnen werden, in Sicherheit zu bringen.
 
Wir werden Ihnen Zahlen nennen, sobald wir sie haben. Wir werden Sie natürlich umgehend in den kommenden Tagen über alle Entwicklungen informieren. Und wir werden Ihnen auch weiterhin jedes Tier, das wir gemeinsam mit Ihrer Hilfe aus diesem Inferno retten, mit Namen und Gesicht vorstellen, wenn seine Lebensrettung hoffentlich gelungen ist.

Lassen Sie uns denen beistehen, denen wir hier in der Verbundenheit mit Vitali begegnen. Helfen Sie uns, alles zu tun, was wir können - auch und gerade im Gegenüber dieses sinnlosen Krieges, dessen Ende nicht absehbar ist.
 

Für jeden dieser Hunde bedeutet unsere Hilfe das ganze Leben.
Bitte stehen Sie mit uns Vitali und den Hunden bei!

 

      Spenden Sie jetzt für die Hunde aus Cherson
 

Das Wenige, das du tun kannst, ist viel -
wenn du nur irgendwo Schmerz und Weh
und Angst von einem Wesen nimmst. 

 
Albert Schweitzer

 

Liebe Freundinnen und Freunde,
in all dem Grauen zeichnet sich aber auch ein Hoffnungsschimmer ab: Vitali hat ein neues Grundstück gefunden, das für die Evakuierung der Tierheimhunde geeignet ist und das wir für 18.000 € kaufen könnten. Es ist vielversprechend, ein halber Hektar Grundstück mit einem Wohnhaus darauf, 270 km von Cherson entfernt, dörflich und außerhalb der Kriegshandlungen gelegen, dennoch aber an Infrastruktur angebunden, so dass dort auch ärztliche und tierärztliche Versorgung möglich ist. Die erste Prüfung der Eigentumsverhältnisse verlief positiv, alles erscheint transparent und wir hoffen sehr, dass ein Kauf zustande kommen kann. Hier könnten wir dann die zweite Stufe des Rettungsplans realisiieren und endlich ein kleines Refugium zur Umsiedlung der circa 80 Hunde aus Vitalis Tierheim errichten. Wir werden Ihnen berichten und auf Sie zukommen, sobald der Kauf zustande kommen kann.
Nun ist es spät geworden. 
Vitali und seinen Hunden steht eine nächste bange Nacht bevor. "Sie haben Angst am Tag und sie haben Angst vor der Nacht..." so berichtete Vitali es uns schon vor Monaten. Bitte bleiben Sie mit uns an der Seite dieser armen Tieren und dieses außergewöhnlichen, mutigen Mannes.

 


Es grüßen Sie

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aus Newsletter vom 10.06.260 von "foodwatch | Alina Nitsche" <Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

 Goldener Windbeutel 2026 - jetzt abstimmen

 

> Online anzeigen

 
 

©Montage: foodwatch

Naturprodukt, Matcha-Jogurt und Libido-Gummibärchen: Konzerne nutzen uns mit Werbelügen schamlos aus. Mit dem Goldenen Windbeutel wehren wir uns dagegen. Stimmen Sie jetzt ab und wählen Sie Ihre dreisteste Werbelüge 2026!

Hier klicken und abstimmen!

ich gebe es zu – ich würde so gerne an all die Versprechungen glauben: Die natürliche Gesundheit in Flaschen, eine feurige Libido in Form eines Gummibärchens und an den Matcha im grünen Matcha-Joghurt. Aber dann lese ich die Zutatenliste und bin enttäuscht. Jedes Mal.

Konzerne verdienen an unseren Hoffnungen – auf Gesundheit, auf Genuss, auf ein erfüllteres Liebesleben. Und kassieren kräftig ab. Dagegen wehren wir uns und verleihen den Goldenen Windbeutel 2026 für die dreisteste Werbelüge. Dafür brauchen wir Sie und Ihre Stimme!

Die Kandidaten 

 

Airfryer Backin Pulver von Dr. Oetker

Speziell für die Heißluftfritteuse entwickelt. Aber: Stiftung Warentest hat nachgebacken und keinen Unterschied zu normalem Backpulver im Airfryer festgestellt. Dafür zahlen Sie allerdings bis zu dreimal so viel. Wir sagen: viel heiße Luft um nichts.

Jetzt für Dr. Oetker stimmen!

Airwaves Cool Cassis von Mars

Zwei Kaugummis weniger in der Packung, aber der Preis bleibt fast gleich. Das macht eine versteckte Preiserhöhung von bis zu 20 Prozent je nach Handel. Hinweise auf den reduzierten Inhalt? Fehlanzeige! Wir finden: Das ist gar nicht cool!

 

Jetzt für Airwaves stimmen!

LaVita Saft von LaVita GmbH

„Naturprodukt“, „Fit fürs Leben“, „tägliche Basis unserer Gesundheit“ – LaVita verspricht viel. Für 100 Euro pro Liter. Was tatsächlich drin steckt: 70 Prozent Fruchtsaftkonzentrat, unter anderem 26 isolierte Nährstoffe, teils synthetisch, teils überdosiert. Darauf stoßen wir nicht an.

 

Jetzt für LaVita stimmen!

 

Bio-Joghurt Matcha Mango von Andechser Natur

Matcha steht groß auf dem Etikett. Der Inhalt ist grün. Dann passt doch alles, oder? Die grüne Farbe kommt allerdings auch vom zugefügten Spirulina. Matcha? Steckt kaum drin: gerade mal 0,1 Prozent. Dafür 60 Gramm Zucker – das sind 20 Zuckerwürfel! Grün ist also auch hier nur die Hoffnung.

Jetzt für Andechser Natur stimmen!

 

Oh Yeah Bear Libido Vitamin von Beautybears GmbH

Feurige Libido, mehr Leidenschaft, Extra-Spice im Liebesleben – versprechen die Oh Yeah Bears. Klingt verführerisch! Sind aber einfach nur Gummibärchen für 25 Euro – und dabei der Libido etwa so dienlich wie eine Packung Haribo. Uns ist die Lust vergangen!

Jetzt für Beautybears stimmen!

Was wir mit dem Goldenen Windbeutel erreichen?  Schauen Sie mit mir ins letzte Jahr:

2025 hat Mondelez die Milka-Schokolade heimlich geschrumpft. Von 100 Gramm auf 90 Gramm. Der Preis? Ist gestiegen! Unterm Strich eine versteckte Preiserhöhung von knapp 50 Prozent. [1] Diese Praxis nennt sich „Shrinkflation“ und wird gerne von der Industrie genutzt, weil Verbraucher:innen die Veränderungen nur sehr schwer mitbekommen.

Auch dank Ihnen konnte die Milka-Täuschung aufgedeckt werden: Über unseren Schummelmelder wurde die Schokolade eingereicht und zur Wahl des Goldenen Windbeutels gestellt. Zwei Drittel der Wähler:innen stimmten für die Schummel-Schoki – und so ging der „Preis“ an Milka. Die Irreführung ist inzwischen auch gerichtlich festgestellt nach einem Urteil des Landgerichts Bremen. [2]

Das zeigt: Wenn wir Verbraucher:innen uns zusammentun, müssen Konzerne Werbelügen stoppen. Im letzten Jahr haben fast 60.000 Menschen abgestimmt – dieses Jahr wollen wir noch mehr werden. Bitte stimmen auch Sie für Ihre dreisteste Werbelüge ab!

Hier klicken und abstimmen!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Mit freundlichen Grüßen

 

Alina Nitsche

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