Haustiere und Rauchen

Tabakrauch belastet nicht nur Menschen, sondern auch Haustiere. Hunde, Katzen und andere Tiere können sowohl Rauch aus der Raumluft als auch Rückstände aufnehmen, die sich auf Möbeln, Kleidung, Böden oder dem Fell ablagern.

Passivrauch

Haustiere, die regelmäßig in verrauchten Räumen leben, sind einer vermeidbaren Belastung ausgesetzt. Wissenschaftliche Untersuchungen weisen auf gesundheitliche Risiken für Hunde und Katzen hin; die Datenlage ist allerdings je nach Erkrankung und Tierart unterschiedlich umfangreich.

Dritthandrauch

Rückstände des Tabakrauchs können an Oberflächen, Kleidung und am Fell haften. Besonders bei Katzen kann das Putzen dazu führen, dass solche Rückstände zusätzlich aufgenommen werden.

Nikotinprodukte sicher aufbewahren

Zigaretten, Zigarettenstummel, Tabak, E-Zigaretten, Liquids und andere nikotinhaltige Produkte dürfen für Tiere nicht erreichbar sein. Bei einer möglichen Aufnahme ist unverzüglich eine Tierarztpraxis zu kontaktieren.

Am besten rauchfreie Räume

Die sicherste Möglichkeit, die Belastung eines Haustieres zu vermeiden, besteht darin, in seiner Umgebung nicht zu rauchen und Tabak- und Nikotinprodukte sicher aufzubewahren.

Deutsches Krebsforschungszentrum – Informationen zu Rauchen:
https://www.dkfz.de/forschung/translationale-zentren/ncpc/stabsstelle-krebspraevention

Aktuelle wissenschaftliche Übersicht zu Passivrauch bei Hunden und Katzen:
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/42004781/

Bei gesundheitlichen Beschwerden oder dem Verdacht auf eine Nikotinvergiftung sollte eine Tierarztpraxis kontaktiert werden.