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Von außen sind viele Aquakulturen unauffällige Industriehallen. Im Inneren befinden sich künstliche Becken voller Fische. Teils ist das Wasser so verdreckt, dass man genau nach den Tieren suchen muss. In den Becken fehlt es an fast allem, was zu einem natürlichen Lebensraum gehört.
Wie viele individuelle Tiere gehalten werden, kann niemand sagen: Die Industrie misst in Kilogramm. So wurden in einem Betrieb an dem Tag des Besuchs aus jedem Becken je 150 Kilogramm Tiere gefischt, um sie zu töten – in der Sprache der Industrie auch “Ernte” genannt.
Ein Betrieb zeigt Ronja sogar die Schlachtung. Auch davon berichtet sie im Video.
Fische und Garnelen können nicht schreien, ihr Lebensraum ist so anders als unserer und so fällt es uns Menschen schwerer, uns in sie hineinzuversetzen. Aber die Menge an Mitgefühl, die wir empfinden können, ändert nichts an ihren Empfindungen, an der Langeweile, dem Stress, den Schmerzen. Es liegt an uns, innezuhalten, genau hinzusehen und zu verstehen, dass Wassertiere genauso viel durchmachen wie Landtiere in der Massentierhaltung. Siehst Du mit uns hin?
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