aus Newsletter vom 14.09.26 von Campact <Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.;

Petition: Walparadies retten

vor der Küste Patagoniens liegt ein Meeresparadies. Hier bekommen Glattwale ihre Kälber – in ruhigem, geschütztem Wasser. Jetzt sollen dort riesige Pipelines, Öl- und Gas-Terminals entstehen.[1] 

Die Bundesregierung könnte die Naturzerstörung ermöglichen. Beim Scheitern des Projekts würde sie die Kosten tragen, nicht die Unternehmen. Der Verein Urgewald e.V. will das verhindern: mit einer Petition auf WeAct, Campacts Petitionsplattform. Hilf mit. 

Unterzeichne jetzt gegen Pipelines im Walparadies


Gestartet von: urgewald e.V.

Walparadies retten: Kein Gas-Deal mit Argentinien!

An: Katherina Reiche (CDU), Bundesministerin für Wirtschaft und Energie; Johann Wadephul (CDU), Außenminister; Lars Klingbeil (SPD), Bundesfinanzminister; Reem Alabali Radovan (SPD), Bundesentwicklungsministerin

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Vor der Küste Patagoniens liegt ein einzigartiges Meeresparadies: der San-Matías-Golf, Heimat und Kinderstube der Südlichen Glattwale.[2] Doch dieses fragile Ökosystem ist bedroht durch Pläne, die Region zu einem gigantischen Zentrum für Öl- und LNG-Exporte auszubauen. Deutschland droht dabei zum Wegbereiter zu werden: Eine staatliche Bundesgarantie könnte die Finanzierung des fossilen Ausbaus absichern. Wir fordern die Bundesregierung auf, diesen fossilen Deal nicht mit deutschen Staatsgarantien und Importverträgen zu unterstützen.

Schützen wir die Wale, statt neue Abhängigkeiten von fossilem Gas und von einem zunehmend autoritär auftretenden Argentinien zu schaffen.

 

„Der San-Matías-Golf ist weit mehr als eine Fläche für neue LNG-Exportterminals: Seine geschützten Gewässer sind ein bedeutender Lebensraum für Südliche Glattwale, die hier jedes Jahr zur Paarung und zur Aufzucht ihrer Kälber zurückkehren.[1] Wegen dieser herausragenden Rolle für die Biodiversität stand der San-Matías-Golf bis 2022 unter strengstem Naturschutz.[3] Öl- und LNG-Terminals, Tanker, Pipelines und die damit verbundene industrielle Infrastruktur würden diese bislang weitgehend unberührte Küsten- und Meereslandschaft massiv unter Druck setzen. 

Gleichzeitig würde der Ausbau von Gas und Öl über Jahrzehnte neue fossile Strukturen zementieren. Genau das Gegenteil, was angesichts der Klimakrise notwendig ist. Besonders problematisch ist, dass deutsche Unterstützung diesen Ausbau überhaupt erst ermöglichen könnte: Eine staatliche UFK-Garantie (Garantien für Ungebundene Finanzkredite) würde fossile Investitionen absichern und damit ein fatales Signal für weitere Projekte senden. 

Hinzu kommt die politische Dimension: Mit langfristigen Gasgeschäften macht sich Deutschland stärker abhängig von einem Land, dessen Regierung unter Präsident Javier Milei demokratische und rechtsstaatliche Institutionen zunehmend unter Druck setzt und eine rücksichtslose fossile Agenda verfolgt.

Deutschland darf nicht dabei helfen, ein einzigartiges Meeresökosystem für fossile Profite zu opfern – und sich zugleich in neue fossile und geopolitische Abhängigkeiten zu begeben. Zahlreiche internationale Finanzinstitute haben sich bereits aus der Finanzierung von Öl- und Gasprojekten im San-Matías-Golf zurückgezogen.[4] Jetzt muss auch die Bundesregierung handeln: Keine Garantie für Öl- und Gas-Ausbau, keine langfristige fossile Sackgasse!“

Unterzeichne jetzt gegen Pipelines im Walparadies

Diese Petition wurde auf WeAct, der Petitionsplattform von Campact, gestartet. Es ist keine Kampagne von Campact, wird aber von WeAct-Campaigner*innen begleitet. Da viele Campact-Aktive diese Petition unterstützen, möchten wir Dich mit dieser E-Mail gerne darauf hinweisen. 

Vielen Dank und herzliche Grüße
Dein Campact-Team