aus Google News vom 02.07.26
Tauben in Mettmann
Mettmann darf nicht länger wegsehen:
Jeder verlorene Tag bedeutet weiteres Leid für hunderte Stadttauben
Tierschützer schlagen Alarm: Während Politik und Verwaltung weiter diskutieren, wächst das Elend der Stadttauben unaufhaltsam. Ein funktionierendes Taubenmanagement liegt längst auf dem Tisch – doch die Umsetzung lässt weiter auf sich warten. Die Leidtragenden sind die Tiere.
Mettmann. Es sind Bilder, die viele Menschen nur flüchtig wahrnehmen: erschöpfte Tauben, verletzte Tiere mit verstümmelten Füßen, Jungvögel, die qualvoll verhungern, weil ihre Eltern kaum noch Nahrung finden. Stadttauben, die verzweifelt Müll durchsuchen oder krank und geschwächt auf Gehwegen sitzen.
Dieses Leid ist kein Naturereignis.
Es ist die direkte Folge menschlichen Handelns – und ebenso die Folge politischen Stillstands.
In der Ratssitzung hat CDU-Fraktionschef Fabian Kippenberg auf einen entscheidenden Fehler im bisherigen Taubenkonzept hingewiesen: Die erlaubte Fütterung der Tiere fördert derzeit ihre Vermehrung, weil der wichtigste Baustein des Konzepts bis heute fehlt – ein betreutes Taubenhaus.
Ein halbfertiges Konzept schafft neue Probleme
Moderne Stadttaubenkonzepte funktionieren nur dann, wenn alle Bausteine umgesetzt werden.
Die Tiere werden zunächst an eine feste Futterstelle gewöhnt. Anschließend ziehen sie in ein betreutes Taubenhaus um. Dort erhalten sie artgerechtes Futter, medizinische Betreuung und sichere Nistplätze. Gleichzeitig werden ihre Eier gegen Attrappen ausgetauscht. So sinkt der Bestand langsam, nachhaltig und tierschutzgerecht.
Doch in Mettmann fehlt genau dieses Herzstück.
Die Tauben werden angelockt, können sich jedoch weiterhin unkontrolliert vermehren.
Das Ergebnis ist vorhersehbar: Immer mehr Tiere kämpfen um Lebensraum und Nahrung. Immer mehr Tauben werden krank, verletzt oder sterben einen langsamen Tod.
Die Tiere bezahlen den Preis für das Zögern
Stadttauben sind keine Wildtiere.
Sie stammen von domestizierten Haustauben ab, die der Mensch über Jahrhunderte gezüchtet und genutzt hat. Als sie nicht mehr gebraucht wurden, ließ man sie zurück. Heute kämpfen ihre Nachkommen täglich ums Überleben.
Sie leiden an Hunger, Infektionen, Parasiten, Verletzungen durch Angelschnüre oder Drahtreste und an den sogenannten Schnürfüßen, bei denen sich Fäden immer tiefer in die Beine schneiden. Viele Jungtiere sterben bereits im Nest.
Wer diese Tiere als "Plage" bezeichnet, vergisst eines: Der Mensch hat dieses Problem geschaffen. Deshalb trägt auch der Mensch die Verantwortung, es auf humane Weise zu lösen.
Betreute Taubenhäuser retten Leben – und helfen auch den Menschen
Wissenschaftlich erprobte Stadttaubenprojekte zeigen seit Jahren, dass betreute Taubenhäuser funktionieren.
Sie reduzieren den Bestand langfristig, verbessern die Gesundheit der Tiere, verringern Verschmutzungen im Stadtgebiet und senken auf Dauer sogar die Reinigungskosten.
Statt ständig Kot von Fassaden und Gehwegen zu entfernen, wird das Problem an seiner Ursache gelöst.
Es ist ein Gewinn für alle Beteiligten.
Ehrenamtliche handeln – während Behörden weiter warten
Besonders bitter ist: Engagierte Tierschützer haben längst vorgemacht, wie Lösungen aussehen können.
Die Initiative Friedenfedern Mettmann versorgt Stadttauben regelmäßig an einer festen Futterstelle außerhalb der Innenstadt. Nach Angaben der Ehrenamtlichen hat sich dadurch die Situation bereits deutlich entspannt. Die Tiere suchen seltener in Mülltonnen nach Nahrung und ihr Gesundheitszustand hat sich verbessert.
Auch der Verein Stadttauben Mettmann e. V. hat Verantwortung übernommen. Gemeinsam mit dem Unternehmen Fondium wurde bereits ein geeigneter Standort für ein betreutes Taubenhaus gefunden. Baupläne liegen vor. Die Unterlagen wurden bei der Stadt eingereicht.
Doch statt endlich mit der Umsetzung zu beginnen, warten die Ehrenamtlichen weiterhin auf eine Entscheidung.
Während Akten liegen bleiben, vermehren sich die Tiere weiter.
Während diskutiert wird, sterben täglich Tauben.
Angst vor Protesten darf kein Grund sein, Tierleid fortzusetzen
Nach Angaben der Stadt scheitert die Standortsuche immer wieder am Widerstand einzelner Anwohner. Sobald ein Taubenhaus geplant werde, regten sich Proteste, teilweise werde sogar mit Anwälten gedroht.
Doch eine unbequeme Wahrheit bleibt:
Kein Taubenhaus bedeutet nicht weniger Tauben.
Es bedeutet lediglich mehr kranke Tiere auf Straßen und Plätzen, mehr Verschmutzungen, mehr Beschwerden und größeres Tierleid.
Wer betreute Taubenhäuser verhindert, verhindert keine Tauben – sondern verhindert eine Lösung.
Jetzt ist politischer Mut gefragt
Die Zeit der Ausreden muss enden.
Jeder weitere Monat ohne betreutes Taubenhaus verschärft die Situation. Jede weitere Brutsaison lässt die Population wachsen. Jeder verlorene Tag bedeutet neues Leid für Tiere, die ohne menschliche Hilfe kaum eine Überlebenschance haben.
Mettmann braucht jetzt keine weiteren Diskussionen darüber, ob gehandelt werden soll.
Mettmann muss endlich handeln.
Wir appellieren an Politik, Verwaltung und Bürgerschaft: Unterstützen Sie die schnelle Genehmigung und den Bau betreuter Taubenhäuser. Nur ein vollständiges, tierschutzgerechtes Stadttaubenmanagement schützt sowohl die Tiere als auch die Menschen.
Mitgefühl ist kein Zeichen von Schwäche. Wegsehen hingegen löst kein einziges Problem.
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aus Google News vom 02.7.26
Hund in glühend heißem Auto zurückgelassen –
jeder Moment hätte sein letzter sein können
Ein Hund kämpft verzweifelt um Luft. Er hechelt, ist völlig erschöpft und in einem aufgeheizten Auto gefangen. Währenddessen besucht sein Halter ein Fitnessstudio. Szenen wie diese spielen sich im Sommer immer wieder ab – und enden leider nicht selten tödlich.
Genau so ereignete sich der Vorfall am 23. Juni in Erkrath. Ein aufmerksamer Passant entdeckte den Vierbeiner in einem an der Straße Steinhof abgestellten Fahrzeug. Der Hund hechelte ununterbrochen und machte einen völlig entkräfteten Eindruck. Sofort alarmierte der Zeuge die Polizei.
Noch bevor die Einsatzkräfte das Fahrzeug öffnen mussten, erschien der 63-jährige Hundehalter. Er erklärte, er habe in einem benachbarten Fitnessstudio trainiert und regelmäßig nach seinem Hund gesehen. Nach Angaben der Polizei stimmen diese Aussagen jedoch nicht mit den Beobachtungen des Zeugen überein. Die Ermittlungen dauern an.
PETA kündigt Strafanzeige an
Die Tierschutzorganisation PETA hat nach eigenen Angaben Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Wuppertal gegen den Hundehalter eingereicht.
Björn Thun, Fachreferent bei PETA, warnt eindringlich:
„Viele Hundehalter unterschätzen die Auswirkungen der Sommerhitze. In einem aufgeheizten Auto geraten Hunde schnell in Panik, hecheln verzweifelt und kämpfen ums Überleben. Oft kommt jede Hilfe zu spät.“
Wer einen Hund bei hohen Temperaturen im Fahrzeug zurücklässt, setzt dessen Leben aufs Spiel.
Ein Auto wird in wenigen Minuten zur Todesfalle
Viele Menschen glauben, ein kurzer Einkauf oder ein paar Minuten Abwesenheit seien unproblematisch. Doch diese Annahme kann tödliche Folgen haben.
Bereits nach wenigen Minuten steigt die Temperatur im Fahrzeuginneren auf lebensgefährliche Werte. Selbst ein geöffnetes Fenster oder ein Parkplatz im Schatten bieten keinen ausreichenden Schutz.
Hunde können ihre Körpertemperatur nur sehr eingeschränkt regulieren. Sie besitzen nur wenige Schweißdrüsen und können sich fast ausschließlich durch Hecheln abkühlen. Reicht diese natürliche Kühlung nicht mehr aus, drohen:
- Kreislaufversagen
- schwere Organschäden
- Hitzschlag
- Herzstillstand
- Tod
Warnzeichen eines Hitzschlags
Jeder Hundehalter sollte die Symptome kennen:
- extrem starkes Hecheln
- Unruhe oder Panik
- Taumeln
- glasiger Blick
- dunkelrote oder bläuliche Zunge
- Erbrechen
- Apathie oder Bewusstlosigkeit
Zeigt ein Hund diese Anzeichen, zählt jede Minute.
Sofort richtig handeln
Bei Verdacht auf einen Hitzschlag:
- Hund sofort an einen kühlen, schattigen Ort bringen.
- Langsam mit kühlem – nicht eiskaltem – Wasser kühlen.
- Frisches Trinkwasser anbieten, sofern das Tier noch selbstständig trinken kann.
- Unverzüglich eine Tierarztpraxis oder Tierklinik aufsuchen.
Sommerhitze bedeutet Verantwortung
Nicht nur Autos werden zur Gefahr. Auch Wintergärten, Gartenlauben, Balkone oder schlecht belüftete Räume können sich innerhalb kürzester Zeit extrem aufheizen.
Alle Haustiere benötigen jetzt:
- jederzeit frisches Trinkwasser
- schattige und gut belüftete Rückzugsorte
- möglichst wenig körperliche Belastung während der Mittagshitze
- Kühlmöglichkeiten wie Kühlmatten, kühle Fliesen oder feuchte Handtücher
Besonders Kaninchen, Meerschweinchen und andere Kleintiere in Außengehegen brauchen ausreichend Schatten – auch dann, wenn sich der Sonnenstand im Laufe des Tages verändert.
Vorsicht beim Gassigehen
Spaziergänge sollten möglichst in die frühen Morgenstunden oder den späten Abend verlegt werden.
Nicht nur die Hitze belastet Hunde – auch Asphalt und Gehwege können sich auf weit über 50 Grad erhitzen und schwere Verbrennungen an den Pfoten verursachen.
Der einfache Handrücken-Test hilft:
Legen Sie Ihren Handrücken sieben Sekunden auf den Boden. Ist der Untergrund für Sie zu heiß oder unangenehm, dann ist er auch für Hundepfoten viel zu heiß.
Jeder kann Leben retten
Wenn Sie einen Hund in einem verschlossenen Auto entdecken:
- Beobachten Sie die Situation genau.
- Versuchen Sie, den Halter schnell ausfindig zu machen.
- Verständigen Sie sofort die Polizei oder Feuerwehr, wenn das Tier Anzeichen von Überhitzung zeigt.
Zögern kann ein Tierleben kosten.
Unsere Bitte
Für uns Menschen ist ein heißer Sommertag oft nur unangenehm. Für Hunde kann dieselbe Hitze innerhalb weniger Minuten zur tödlichen Gefahr werden.
Bitte handeln Sie verantwortungsvoll. Lassen Sie Ihren Hund niemals – wirklich niemals – bei sommerlichen Temperaturen im Auto zurück. Jeder einzelne Hund vertraut seinem Menschen bedingungslos. Dieses Vertrauen verpflichtet uns, ihn zu schützen.
Denn kein Einkauf, kein Termin und kein Training ist wichtiger als das Leben eines Tieres.
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von Wildtierschutz Deutschland Juni 2026
Niedersächsisches Jagdgesetz 2026:
Mehr Tierschutz – aber Baujagd, Schliefenanlagen und
Katzenabschuss bleiben
Niedersächsisches Jagdgesetz: Diese Verbesserungen sind zu begrüßen
Mit der Verabschiedung des novellierten Niedersächsischen Jagdgesetzes wurden einige Forderungen aufgegriffen, die Wildtierschutz Deutschland bereits im Gesetzgebungsverfahren erhoben hatte. Besonders zu begrüßen ist das Verbot der Baujagd am Naturbau. Diese Jagdmethode bedeutet für Füchse und Dachse enormen Stress und birgt erhebliche Verletzungsrisiken – auch für die eingesetzten Hunde. Dass das Land diese Praxis beendet, ist ein wichtiger Schritt zu mehr Tierschutz. Positiv sind außerdem das Aus für Jagdgatter sowie das Verbot, wildernde Hunde zu töten. Auch das grundsätzliche Verbot von Schlagfallen stellt eine deutliche Verbesserung gegenüber der bisherigen Rechtslage dar.
Doch die Reform bleibt auf halbem Weg stehen.
Baujagd bleibt am Kunstbau erlaubt – ein unvollständiger Tierschutz
Denn ausgerechnet dort, wo das Tierleid unverändert fortbesteht, fehlte der politische Mut zu einer konsequenten Entscheidung. Die Baujagd am Kunstbau bleibt weiterhin zulässig. Für den Fuchs macht es jedoch keinen Unterschied, ob er in einem natürlichen oder künstlich angelegten Bau von Hunden bedrängt wird. Angst, Stress und das Risiko schwerer Verletzungen bleiben dieselben. Wer die Baujagd aus Tierschutzgründen am Naturbau verbietet, müsste sie folgerichtig insgesamt beenden.

Training von Jagdhunden mit lebenden Füchsen bleibt zulässig
Besonders enttäuschend ist auch der vollständige Rückzieher bei der Ausbildung von Jagdhunden. Noch im Gesetzgebungsverfahren war vorgesehen, die Ausbildung an lebenden Füchsen zu beenden. Nach dem massiven Widerstand der Jagdverbände verschwand diese Regelung jedoch vollständig aus dem Gesetz. Damit dürfen Füchse auch künftig in Schliefenanlagen zur Ausbildung von Jagdhunden eingesetzt werden – obwohl tierschonende Alternativen längst zur Verfügung stehen.
Schlagfallen nur teilweise verboten
Auch beim Einsatz von Schlagfallen bleibt ein Wermutstropfen. Zwar werden diese Fallen künftig grundsätzlich verboten – eine Forderung, die wir ausdrücklich begrüßen. Allerdings gilt ausgerechnet für Steinmarder in befriedeten Bezirken eine Ausnahme. Aus Tierschutzsicht wäre ein ausnahmsloses Verbot konsequenter gewesen, denn auch dort können Tötungsfallen Fehlfänge verursachen und erhebliche Tierschutzprobleme mit sich bringen.
Nicht nachvollziehbar ist, dass zwar freilaufende Hunde künftig geschont werden, dass wildernde Katzen aber weiterhin getötet werden dürfen. Statt auf den Abschuss zu setzen, wären flächendeckende Kastrationsprogramme, eine Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht sowie die konsequente Eindämmung ausgesetzter Hauskatzen die deutlich wirksameren und tierschutzgerechteren Maßnahmen.
Das neue Niedersächsische Jagdgesetz bleibt hinter seinen Möglichkeiten zurück
Unser Fazit fällt daher gemischt aus: Niedersachsen hat einige überkommene Jagdpraktiken beendet und wichtige Verbesserungen auf den Weg gebracht. Gleichzeitig zeigt das Gesetz aber auch, wie groß der Einfluss der Jagdlobby nach wie vor ist. Wo echter Paradigmenwechsel möglich gewesen wäre, blieb die Landesregierung auf halber Strecke stehen.
Die Novelle ist deshalb kein Endpunkt, sondern allenfalls eine Zwischenstation. Wildtierschutz Deutschland wird sich weiterhin dafür einsetzen, dass auch Baujagd am Kunstbau, die Ausbildung von Jagdhunden an lebenden Füchsen und die Tötung freilaufender Katzen der Vergangenheit angehören.
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aus Newsletter vom 26.06.26 von "foodwatch | Luise Molling" <
Dieser Joghurt ist gesünder, oder?
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Quelle Google News vom 22.06.26: Sendung: WDR 2 Bergisches Land, Lokalzeit, 22.06.2026, 8.31 Uhr
Sendung: WDR Fernsehen, Lokalzeit Bergisches Land, 22.06.2026, 19:30 Uhr
Großkontrolle von Lebensmittel-Transporten im Oberbergischen Kreis
WDR 02:38 Min.
Kontrollen in Radevormwald Lebensmittel-Transporte im Visier
Stand:
Gemeinsame Großkontrolle im Oberbergischen Kreis: Seit den frühen Morgenstunden überprüfen Veterinäramt und Polizei Lebensmitteltransporte auf der Bundesstraße 229.
Seit 6:15 Uhr stehen die Einsatzkräfte auf der Bundesstraße zwischen Radevormwald und Halver. Der Standort ist bewusst gewählt. Nach Angaben des Oberbergischen Kreises gilt die Strecke als wichtige Route für Lebensmitteltransporte zwischen Lüdenscheid und dem Bergischen Städtedreieck.
Vor Ort arbeiten Veterinärmediziner und Lebensmittelkontrolleure zusammen mit der Polizei. Motorradpolizisten identifizieren verdächtige Fahrzeuge bereits vor der Kontrollstelle und lotsen sie gezielt heraus.
Fokus auf Hygiene und Kühlketten

Hygiene-Check auf den Ladeflächen
Die Kontrolleure prüfen vor allem die Sicherheit der transportierten Waren. Im Mittelpunkt stehen klare Fragen:
- Sind Ladeflächen sauber und hygienisch?
- Sind Lebensmittel korrekt verpackt?
- Wurden Kühlketten lückenlos eingehalten?
Besonders genau nehmen die Experten Kühllaster unter die Lupe. Sie kontrollieren nicht nur die Ladeflächen. Auch Dichtungen, Türbereiche und Lüftungsgitter werden inspiziert. Schon kleinste Verschmutzungen können zur Beanstandung führen.
Anzeige wegen mangelnder Ladungssicherung
Während die Lebensmittelüberwachung auf die Hygiene achtet, kontrolliert die Polizei die Sicherheit der Fahrzeuge. In einem Transporter war die Ladungssicherung besonders katastrophal.

Mit der Ladungssicherung wurde es hier nicht so genau genommen.
Die Beamten formulierten es so: "Hier sind alle Werkzeuge und Materialien einfach nur so hinein geschmissen worden. Außerdem ein größerer gefüllter Benzinkanister an Bord, der nicht als Gefahrgut gekennzeichnet war." Der Fahrer muss mit einer Anzeige rechnen.
Wenige Beanstandungen bei der Hygiene
Zufriedener zeigten sich bisher die Kontrolleure der Lebensmittelüberwachung. Bislang wurde nur ein einziger Transport beanstandet. In dem Fahrzeug wurde Fleisch transportiert, das nicht ordnungsgemäß verpackt war.
Wie sicher sind unsere Lebensmittel?
WDR 22.06.2026 00:40 Min. Verfügbar bis 21.06.2028 WDR Online
Unsere Quellen:
- Veterinäramt des Oberbergischen Kreises
- Polizei des Oberbergischen Kreises
- Eindrücke des WDR-Reporters vor Ort
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