Frisch zubereitetes Futter ist unschlagbar. Wenn Sie manchmal ein Katzen-Menü aus frisch eingekauften Zutaten zubereiten, sorgen Sie nicht nur für qualitativ hochwertige Abwechslung. Sie sollten folgendes beachten, damit Ihre Katze Ihr Futter verträgt.
Ernährung von Hund und Katze
Eine ausgewogene Ernährung ist ein wichtiger Bestandteil der Tiergesundheit. Das Futter sollte zur Tierart, zum Alter, zum Gesundheitszustand und zum individuellen Energiebedarf passen.
Fertigfutter
Bei industriell hergestelltem Futter sollte darauf geachtet werden, ob es als Alleinfuttermittel gekennzeichnet ist. Ein Alleinfuttermittel ist dafür vorgesehen, den täglichen Nährstoffbedarf des jeweiligen Tieres zu decken.
Leckerlis und zusätzliche Nahrung
Leckerlis und zusätzliche Nahrung sollten nur einen angemessenen Teil der täglichen Energiezufuhr ausmachen. Übergewicht kann die Gesundheit und Beweglichkeit eines Tieres beeinträchtigen.
Selbst zubereitetes Futter und BARF
Wer das Futter selbst zusammenstellt oder sein Tier mit Rohfutter ernähren möchte, sollte dies nicht ohne fachkundige Beratung tun. Fehler bei der Zusammenstellung können zu einer Unter- oder Überversorgung mit wichtigen Nährstoffen führen.
Auch hygienische Risiken durch Krankheitserreger müssen bei Rohfütterung berücksichtigt werden.
Katzen
Katzen haben besondere Ernährungsbedürfnisse. Bei ihnen sollte insbesondere auf eine ausreichende Versorgung mit tierischen Nährstoffen und auf eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme geachtet werden.
Deutscher Tierschutzbund – Katzen richtig ernähren:
https://www.tierschutzbund.de/tiere-themen/haustiere/katzen/katzen-richtig-ernaehren/
Hunde
Auch beim Hund muss die Ernährung dem individuellen Bedarf entsprechen. Bei selbst zubereiteten Rationen oder besonderen Ernährungsformen ist eine fachkundige tierärztliche Ernährungsberatung sinnvoll.
Deutscher Tierschutzbund – Hunde richtig ernähren:
https://www.tierschutzbund.de/tiere-themen/haustiere/hunde/hunde-richtig-ernaehren/
Kein Futtervergleich auf unserer Website
Wir veröffentlichen keine laufenden Marken-, Preis- oder Futtertests. Zusammensetzungen und Produkte können sich ändern. Für konkrete Fragen zur Ernährung eines Tieres sollte die aktuelle Zusammensetzung des jeweiligen Futters betrachtet und bei Bedarf tierärztlicher Rat eingeholt werden.
Diese Informationen ersetzen keine individuelle Ernährungsberatung.
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aus dpa vom 06.01.23
Katzengras: Was ist das eigentlich und
welchen Nutzen hat es für Stubentiger?
Katzengras ist eine Pflanze, die speziell für Katzen angebaut wird. Es handelt sich in der Regel um bestimmte Gräser, wie beispielsweise Weizen-, Gersten- oder Hafergras. Katzengras enthält Ballaststoffe und andere Nährstoffe, die für Katzen vorteilhaft sein können.
Durch die ausgiebige Fellpflege sammeln sich im Magen-Darm-Trakt einer Katze unverdauliche Haarbälle, die sie wieder herauswürgt. Um die Verdauung anzuregen, fressen die Tiere normalerweise ein paar Grashalme. Für Stubentiger, die das Haus nicht verlassen, braucht es eine gesunde Alternative.
Wundern Sie sich, warum Ihre Katze die Zimmerpflanzen anknabbert und sich anschließend in der Wohnung erbricht? Das hat einen einfachen Grund: Wenn sich zu wenig Flüssigkeit im Magen des Tieres befindet – etwa, weil es nur Trockenfutter frisst – kann es vorkommen, dass sich zu viele Haare darin sammeln. Diese werden in zu großen Mengen nicht mehr verdaut und somit heraus gewürgt. Um das Ausscheiden zu erleichtern, vermuten Experten, fressen Katzen etwas Gras. Es soll die Haarbälle besser bündeln und (teils lebensgefährliche) Verstopfungen vermeiden. Was aber, wenn der Stubentiger keinen Freigang hat und sich nur in der Wohnung aufhält? Für den Fall gibt es das sogenannte Katzengras.
Was ist Katzengras und welche Sorten gibt es?
Eines vorweg: Nicht jede Katze braucht Gras und nicht jede mag es gleichermaßen. Daher gibt es keine Garantie, ob Ihr Haustier die Verdauungshilfe annimmt. Einen Versuch ist es aber allemal wert – vor allem dann, wenn Sie Ihren Stubentiger schon häufiger dabei beobachtet haben, wie er Ihre (vielleicht nicht ganz ungiftigen) Zimmerpflanzen anknabbert. In dem Fall sollten Sie das Katzengras als sinnvolle Nahrungsergänzung anschaffen. Es gibt ausgewachsene Pflanzen, die Sie zum Beispiel im Internet bestellen können. Oder aber Sie kaufen ein Set (inklusive Keramikschale, Bambusuntersetzer, Kokos erde und Saatgut) und züchten das Gras einfach selbst. Wie das im Detail funktioniert, lesen Sie im nächsten Absatz.
Zurück zum Katzengras: Für die Aufzucht eignen sich vor allem Getreidesamen (zum Beispiel Weizen, Gerste oder Hafer) besonders gut, da sie sehr weiche Halme haben und somit gut zu kauen sind. Zyperngras – in der Botanik Cyperus alternifolius genannt – wird auch gerne als Verdauungshilfe für Katzen empfohlen, da es ungiftig ist. Allerdings sind die Halme scharfkantig und können somit zu inneren Schnittverletzungen führen. Die meisten Stubentiger vertragen es jedoch sehr gut. Alternativ werden auch Grünlilien als Katzengras angeboten, da sie Brechreiz verursachen und somit ideal zum Hochwürgen von Haarballen sind. Allerdings filtern die Pflanzen Nikotin aus der Luft, das Katzen beim Fressen aufnehmen. Daher sollten Sie Nichtraucher sein.
Katzengras züchten: So gehen Sie schrittweise vor
Tatsächlich ist es gar nicht so schwer, Katzengras zu ziehen. Für die Aufzucht benötigen Sie nur eine Schale, etwas Blumenerde sowie eine Handvoll Getreide – zum Beispiel Weizenkörner oder eine Saatmischung. Achten Sie jedoch darauf, dass diese unbehandelt, also nicht gedüngt oder mit Pflanzenschutzmittel in Kontakt gekommen sind. Anschließend befolgen Sie diese Schritte:
- Weichen Sie die Samen für ein bis zwei Stunden in etwas Wasser ein.
- Nehmen Sie die Schale und füllen sie mit etwas unbehandelter Blumenerde.
- Setzen Sie jeden Samen einzeln zwei Zentimeter tief in die Erde ein.
- Stellen Sie die Schale an einen hellen Standort wie die Fensterbank.
- Achten Sie darauf, dass die Erde feucht gehalten wird, aber nicht zu nass ist.
Schon nach wenigen Tagen beginnen die Samen zu keimen, sodass Sie spätestens nach zwei bis drei Wochen servierfähiges Katzengras für Ihren Stubentiger haben.
Nicht alle Katzen mögen Katzegras
Es ist wichtig zu beachten, dass nicht alle Katzen Interesse an Katzengras haben, und es gibt auch Katzen, die das Gras nicht gut vertragen. In solchen Fällen ist es ratsam, alternative Methoden zur Förderung einer gesunden Verdauung und zur Vorbeugung von Haarballen zu erkunden und gegebenenfalls den Rat eines Tierarztes einzuholen.
Alternativen zu Katzengras: Gas-Bits und Malzpaste
Viele Tierfutterbetriebe bieten auch sogenannte Gras-Bits an, die zu großen Teilen aus getrocknetem Katzengras und Mineralstoffen bestehen. Sie sollen die Verdauung unterstützen, wenn Ihr Stubentiger zu viele Haare heruntergeschluckt hat, die nicht mehr ausgeschieden werden können. Sie sind als eine Art Snack zu verstehen, die von Samtpfoten meistens gut angenommen werden. Was aber, wenn eine Katze kein Gras mag, aber trotzdem Probleme beim Hochwürgen alter Haarknäuel hat? In dem Fall soll die ölhaltige und ballaststoffreiche Malzpaste eine gesunde Ergänzung zum Futter sein. Sie stimuliert die Verdauung, sodass die Haare über den Kot leichter ausgeschieden werden, aber nicht zum Erbrechen führen – was viele Haustierbesitzer sicherlich begrüßen.
Wenn Katzen Haarbündel hochwürgen = normal
Und noch ein Hinweis zum Schluss: Wenn Katzen Haarbündel hochwürgen, ist das Geräusch nicht sonderlich schön – das gilt auch für den Anblick. Allerdings ist dieser Prozess vollkommen normal und nicht besorgniserregend. Sollte sich Ihr Stubentiger jedoch mehrmals in der Woche erbrechen und finden sich in dem Erbrochenen nicht nur Haare und Gras, sollten Sie besser einen Tierarzt aufsuchen.
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Katzen-Ernährung
Eine Katze benötigt eine ausgewogene und bedarfsgerechte Ernährung. Bei der Auswahl des Futters sollte darauf geachtet werden, dass es als vollständiges Alleinfuttermittel für Katzen geeignet ist und den Nährstoffbedarf des Tieres deckt.
Nassfutter und Trockenfutter
Nass- und Trockenfutter können unterschiedliche Vor- und Nachteile haben. Besonders wichtig ist eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme. Bei Katzen, die überwiegend oder ausschließlich Trockenfutter erhalten, sollte deshalb besonders auf ausreichendes Trinken geachtet werden
Wasser
Frisches Trinkwasser sollte der Katze jederzeit zur Verfügung stehen. Mehrere Wasserstellen können hilfreich sein. Futter- und Wasserstellen sollten so eingerichtet werden, dass sich die Katze dort wohlfühlt.
Selbst zubereitetes Futter
Wer Katzenfutter selbst zubereiten oder eine Rohfütterung durchführen möchte, sollte sich vorher fachkundig beraten lassen. Eine falsch zusammengestellte Ration kann zu Nährstoffmangel oder Überversorgung führen.
Weitere Informationen
Deutscher Tierschutzbund – Katzen richtig ernähren:
https://www.tierschutzbund.de/tiere-themen/haustiere/katzen/katzen-richtig-ernaehren/
FEDIAF – Nutritional Guidelines:
https://www.fediaf.org/self-regulation/nutritional-guidelines/
Bei besonderen Ernährungsanforderungen, Erkrankungen, Übergewicht oder bei Kitten sollte eine Tierarztpraxis beziehungsweise eine auf Tierernährung spezialisierte Fachperson einbezogen werden.
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Katzenfutter selber machen
Katzen sind Gourmets. Das haben Sie bei Ihrer Katze sicher schon einmal festgestellt. Sie haben oft besondere Vorlieben für ganz spezielle Futtermarken oder Sorten entwickelt. Servieren Sie aus irgendeinem Grund einmal ein unbekanntes Produkt, kann es durchaus vorkommen, dass Ihr Liebling hierzu die Nahrungsaufnahme verweigert.
Ein elementarer Bestandteil der ausgewogenen Katzenernährung ist die Aminosäure Taurin. Katzen. Katzen benötigen also unbedingt eine ausreichende Zufuhr von Taurin über die Nahrung. Die können Sie mit der Fütterung von rohem Fleisch sicherstellen: Darüber nimmt die Katze zusätzliches Taurin auf. Bei der Gabe von Rohfleisch ist absolute Hygiene erforderlich.
Futter-Bestandteile
alle Geflügelsorten, Lamm, Rind, Kaninchen, kein rohes Schweinefleisch. Für frisch gemachtes Katzenfutter können Sie Innereien und Organe wie Leber oder Herz ebenso verwenden wie Muskelfleisch. Niemals geräuchertes Fleisch oder Fisch
nur frischen Fisch, ohne Gräten.
Kartoffeln, Reis und Möhren
Gekochte Kartoffeln, Reis oder Möhren immer zusammen mit Fleisch oder Fisch.
Milchprodukte
Obwohl Katzen keine Milch trinken sollten, sind verarbeitete Milchprodukte wie Quark, Hüttenkäse oder fester Käse beliebt: Käse meiden, macht nur dick.
Ei
Ei; auch gekochtes Ei oder ungewürztes Rührei in kleinen Mengen versorgen das Tier mit Eiweiß.
Gewürze
Verzichten Sie vollständig auf Gewürze: Salz, Pfeffer usw. gehören nicht ins Katzenfutter
Öl
Nehmen Sie nur bei Bedarf Raps-, Oliven- oder Fischöl.
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Katzen-Futter TIPPS
Horcht Ihr Kätzchen auf das verlockende Rappeln eines Futterkartons oder das magische Geräusch beim Dosenöffnen?
Der Ton macht bei Katzen nicht nur die Musik, er kündigt auch die Essenszeit an.
Getreide ist nicht grundsätzlich schädlich für Katzen
Katzen sind reine Fleischfresser und somit gehört Getreide einfach nicht zum Nahrungsspektrum. Den meisten Katzen macht ein gewisser Getreideanteil nichts aus, andere reagieren aber mit Beschwerden. Würde aber eine Katze ausschließlich von Muskelfleisch ernährt, könnte das auf Dauer ihre Nierenfunktionen schädigen. Dem Dosenfutter muss daher eine gewisse Menge an vegetarischen Bestandteilen zugegeben werden, etwa in Form von Ballaststoffen durch Getreide. Getreide ist also nicht grundsätzlich schädlich. Es kommt auf die Menge im Katzenfutter an.
In Dosenfutter sind wichtigen Nährstoffe enthalten
Wenn das Futter und die Herstellung von guter Qualität sind dann sind darin auch wichtige Nährstoffe vorhanden. In richtig gutem Futter werden wichtige Nährstoffe sogar zugefügt. Zum Beispiel das für Katzen lebenswichtige Taurin. Achten Sie beim Futterkauf einfach immer auf das Kleingedruckte, also auf die Inhaltsstoffe, die auf der Verpackung ausgewiesen sind, z.B. Zuckerzusatz. Zu viel Zucker kann nämlich zu Krankheiten wie Übergewicht und Diabetes führen. Dosenfutter enthält keine Konservierungsstoffe, da das Abfüllen in Dosen eine Art der physischen Konservierung ohne Zusätze ist.
Katzen-Trockenfutter fördert keine Harnsteine
Katzen sind häufig von Harnsteinen betroffen. Das hat folgende Ursachen
- zu wenig Flüssigkeit,
- einen verschobenen Urin pH-Wert,
- Bakterienbildung in der Blase oder
- Nährstoffübersättigung im Futter.
- Übergewicht und wenig Bewegung können Faktoren sein.
Minderwertiges Trockenfutter kann das begünstigen, aber allein ist es nicht der Grund! Nassfutter reicht übrigens auch nicht allein aus, um die Flüssigkeitszufuhr sicherzustellen. Trinken muss deine Katze auf jeden Fall trotzdem! und immer frisches Wasser.
Katzenfutter enthält manchmal Aromen
Schauen Sie auf die Zutatenliste. Laut Futtermittelverordnung dürfen grundsätzlich keine Mittel zugefügt werden, die nicht zugelassen sind. Sie können also davon ausgehen, dass ganz bestimmt keine süchtig machenden Chemikalien drin sind, denn die sind definitiv nicht zugelassen! Es werden aber schon mal gerne Aromen verwendet, um den Geschmack zu verstärken und das Futter attraktiver zu machen. Hochwertiges Futter braucht jedenfalls keine Zusatzstoffe oder Aromen.
Katzen brauchen keine Abwechselung beim Futter
Nur weil wir so denken, glauben wir, dass unsere Katze wählerisch ist. Tatsächlich ist aber sogar das Gegenteil der Fall: Ein häufiger Futterwechsel kann schaden und Verdauungsprobleme verursachen. Wichtig ist der Nährstoffgehalt des Futters. Bieten Sie Ihrer Katze eine ausgewogene Ernährung, die auf die Rasse, das Alter und den Energiebedarf abgestimmt ist.
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