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Familienidylle auf Hof Butenland

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Rinder

Rinder sind soziale Tiere mit ausgeprägtem Sozialverhalten. Je nach Haltung werden sie als Milchkühe, zur Fleischproduktion oder in anderen landwirtschaftlichen Bereichen gehalten.

Für das Wohlbefinden von Rindern sind unter anderem ausreichend Bewegung, geeignete Liegeflächen, passende Fütterung, Sozialkontakt und eine gute tierärztliche Versorgung wichtig.

Milchkühe

Milchkühe sind auf eine regelmäßige Versorgung, geeignete Haltungsbedingungen und eine sorgfältige Gesundheitskontrolle angewiesen. Besonders Klauen- und Eutergesundheit sowie Stoffwechsel und Fruchtbarkeit spielen eine wichtige Rolle.

Wie die Tiere tatsächlich gehalten werden, hängt vom jeweiligen Betrieb und Haltungssystem ab.

Weitere Informationen:
Deutscher Tierschutzbund – Rinder in der Landwirtschaft:
https://www.tierschutzbund.de/tiere-themen/tiere-in-der-landwirtschaft/rinder/

Wir verzichten bewusst auf pauschale Aussagen über alle landwirtschaftlichen Betriebe und verweisen für aktuelle Zahlen und wissenschaftliche Informationen auf die jeweiligen Fachquellen.

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Kuh-Altersheim Hof Butenland

Wir möchten mit dem Projekt Kuh-Altersheim den Kühen das zurückgeben, was ihnen die Menschen genommen haben:
Würde und ein selbstbestimmtes Leben.

Unsere erste Vorsitzende Christa Becker hat die Patenschaft über 3 Kühe von Hof Butenland übernommen.:

Lotta (oben links), Agatha (oben rechts rechts und unten lins) und Stina (unten rechts). Stina starb am 06. Oktober 2013

Stiftung Hof Butenland
Lebenshof für Tiere
www.stiftung-fuer-tierschutz.de 

Kühe  1

Neue Patenkuh Lenchen

Nachdem Patenkuh Stina gestorben ist, habe ich die Patenschaft für eine andere Kuh übernommen:
Lenchen, Geboren: 27.9.1999, Butenländerin seit: 26.4.2015

Lenchen hat elf Kälber zur Welt gebracht, die sie nie erleben durfte. Sie lebte in einem Boxenlaufstall. Nach Aufgabe des Betriebes, wollte die Tierärztin, die bisher den Hof betreut hat, zumindest die älteste Kuh vor der Schlachtung retten.

Lenchen lebte bis zu ihrer Rettung in einem Boxenlaufstall; Weidegang kannte sie schon seit über acht Jahren nicht mehr und durfte zuvor auch nur während der kurzen Trockenstehphase auf die Weide. Lenchen hat elf Kälber zur Welt gebracht, darunter zwei Totgeburten bzw. früh verstorbene Kälber. Keins ihrer Kinder durfte Lenchen erleben, sie wurden ihr direkt nach der Geburt entrissen. Nach Aufgabe des Betriebes wollte die Tierärztin, die bisher den Hof betreut hat, zumindest die älteste Kuh vor der Schlachtung retten. Lenchen ist ausgelaugt und körperlich in schlechtem Allgemeinzustand. Zehn Tage nach Lenchens Ankunft konnten wir die dringend notwendige Klauenpflege bei ihr durchführen. Sie hatte typische Stallklauen, die nicht richtig gepflegt worden waren und gesundheitliche Probleme verursachten.

Auf verschlungenen Wegen konnten wir Lenchens letztes Kind, einen kleinen Jungen, den wir jetzt Emil rufen, retten. Beide haben sich wiedererkannt und verbringen oft Zeit miteinander, aber Wunder können auch wir nicht bewirken. Das Verhältnis der beiden wird nie so innig werden wie bei den Müttern, die bei uns in Freiheit ihre Kälber zur Welt bringen konnten und nie von ihnen getrennt wurden, und ihren Kindern.

Lenchen und Emil leben vorerst auf unserer Krankenweide. Falls sich Lenchen stabilisiert, werden sie und Emil später eventuell in die große Herde wechseln können.

Lenchen am Tage ihrer Ankunft

Lenchen wurde von den Kälbern Emma und Paul aufs Kuhlste begrüßt. (Bitte Bild anklicken)

Kühe  2

Am Tag ihrer Ankunft wurde Lenchen von den Kälbern Emma und Paul aufs Kuhlste begrüßt.

Lenchen, in ihrem alten Stall

Kühe  3

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Kuh-Altersheim Hof Butenland
Lenchen Sohn Emil und sein Freund Paul haben jetzt auch eine Patin: Uschi Kriwat

Sohn Emil

Geboren: 27.2.2015, Butenländer seit: 19.5.2015

Emil ist Lenchens letztgeborenes Kalb. Lenchen hat elf Kälber geboren, die sie alle nie erleben durfte. Nachdem Lenchen durch den Einsatz einer Tierärztin zu uns kommen konnte, versprach uns der Bauer auch Lenchens Sohn, inzwischen zweieinhalb Monate alt, zu überlassen. Dann erfuhren wir, dass er das Kalb bereits am 14.3. an einen Händler verkauft hatte. Es begann ein Wettlauf mit der Zeit, denn der Händler verkaufte das Kalb nur zwei Tage später an den nächsten Händler, und wiederum nur zwei Tage später wurde das Kalb mehrere hundert Kilometer zu einem Mäster verfrachtet. Am 19.5. war es dann endlich so weit: Wir konnten Lenchen wenigstens eines ihrer Kinder zurückgeben. Sein Name ist Emil, denn unsere zähe Detektivarbeit war erfolgreich.

Freund Paul

Emil lebt mit seiner Mutter bei uns auf der Krankenweide, wo er von ihr und den „Tanten“ umsorgt wird und in Paul einen großen Bruder gefunden hat.
Geboren: 6.10.2014 Butenländer seit: 31.1.2015
Paul landete im Alter von zwei Monaten auf einem Schlachthof in Bayern. Winzig klein kam er mit einer Fuhre „Ausschuss-Ferkel“ (alle krank oder verletzt), am 19.12.2014 mit einem Viehhändler dort an. Schnell fand Tierärztin Nicole heraus, dass auch Paul als „überflüssig“ eingestuft wurde: „Den verhacken wir halt und frieren ihn ein, für Konserven irgendwann“, lautete der Kommentar.

Nicole und einige Helferinnen holten das kleine Bullenkalb umgehend dort weg. Ihrem Einsatz ist bereits die Rettung der auf Hof Butenland lebenden Kühe Chaya und Dani zu verdanken.

Da nun schon Pauls Leben gerettet war, boten wir Nicole an, die Mutter zu suchen und mit dem Bauern zu sprechen. Leider war dieser trotz mehrfacher freundlicher Bemühungen nicht bereit Pauls Mutter freizulassen. Paul scheint dennoch ein sonniges Gemüt zu haben und ist bisher gut in der Herde angekommen. Bei Minna und Stine scheint er sich sehr wohl zu fühlen und verbringt bei den beiden Damen auch die Nächte.

Paul lebt weiterhin auf unserer Krankenweide nahe am Hof, denn wir mussten feststellen, dass er aufgrund einer unbehandelten Keilbergrippe chronische Herz-Lungen-Probleme hat. Im kleinen Emil hat er einen Spielkameraden gefunden und alle „Tanten“ kümmern sich rührend um die Kleinen.

Fotos von Emil und Paul

Paul lebt weiterhin auf unserer Krankenweide nahe am Hof, denn wir mussten feststellen, dass er aufgrund einer unbehandelten Kälbergrippe chronische Herz-Lungen-Probleme hat. Im kleinen Emil hat er einen Spielkameraden gefunden und alle „Tanten“ kümmern sich rührend um die Kleinen.

Kühe  4

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