Gut Rodeberg - Seniorenpferde -

1) Was ist Gut Rodeberg?
Gut Rodeberg (auch „Gut Roderberg“ in Berichten geschrieben) war/ist ein kleiner Hof/ Ponyhof in Düsseldorf-Unterbach, der über viele Jahre als Kinderreitschule, Therapiehof und später als Heimat für ausgediente Reit- und Therapiepferde fungierte. Auf dem Hof fanden soziale Aktionen für Kinder und Geflüchtete statt, und der Hof war ein Treffpunkt für Patenschaften und Besuchertage. Vollständige Berichte und Fotos dazu gibt es in lokalen Online-Zeitungen.
Lokal-Anzeiger - Abschied aus Unterbach
2) Verein „Seniorpferde“? — Verein und Zweck
Der Verein „Seniorpferde aktiv mit Kindern e.V.“ aus Düsseldorf betreut ehemalige Reitschul- und Therapiepferde, die in die Jahre gekommen sind. Ziel: den Pferden einen würdigen Ruhestand ermöglichen und gleichzeitig soziale Projekte (Besuchertage, Aktionen mit Kindern, Begegnungsangebote für Geflüchtete u.ä.) durchzuführen.
Auf der Vereinswebsite werden die Pferde namentlich vorgestellt
(z. B. Caity, Walaika, Hanni, Piet, Blacky, Lou, Max, Goldi, Träumer, Rio, Empire, Monty).
Vereinsseite Seniorpferde-Kinder
Vorstellung der einzelnen Pferde
3) Wie viele Pferde, wie alt, und wie leben sie?
Nach Angaben des Vereins lebten etwa 12 Seniorpferde und Ponys, Altersspanne ungefähr 20–37 Jahre (Angaben variieren je nach Eintrag/Datum). Sie galten größtenteils als ruhig, zum Teil aus schlechter Haltung gerettet oder mit gesundheitlichen Problemen gekommen, und wurden auf Gut Rodeberg versorgt. Vorstellung der einzelnen Pferde
4) Ende in Unterbach, dann Umzug
Kurz und klar: Der Grundstückseigentümer hat die Pacht für Weiden und Stallungen nicht verlängert, deshalb konnten die Pferde nicht dauerhaft auf Gut Rodeberg bleiben.
Nach jahrelanger Suche fand der Verein ein neues Zuhause auf dem Buscherhof in Ratingen; die Tiere sollten Anfang August (Jahr in den Berichten: 2025) umziehen. Vor dem Umzug gab es noch Abschieds- / Paten- und Besuchertage auf Gut Rodeberg. Das bedeutet konkret: der Hof in Düsseldorf-Unterbach kann nicht mehr als langfristiges Zuhause für die Seniorpferde dienen — das ist für den kleinen Verein eine große Belastung (Organisation, Transport, neue Pachtbedingungen, Finanzierung).
lokal-anzeiger-erkrath.de - Abschied aus Düsseldorf-Unterbach
Info zum Umzug / neuen Standort:
Lokalblatt Erkrath jetzt - Tierschutz: Unterbacher Seniorpferde ziehen nach Ratingen
5) Adresse
- Name: Reit- und Fahrverein Ratingen e.V.
- Adresse: Rodeberger Weg 20, 40882 Ratingen
6) Soziale Arbeit, Veranstaltungen, Freiwillige
Gut Rodeberg war Ausgangspunkt für zahlreiche Sozialaktionen: Ponyhof-Olympiaden, Begegnungsangebote mit dem Welcome Point Eller (für Geflüchtete), Patentage, Hoftrödel, Kinderveranstaltungen und Mitmach-Tage (z. B. Grünpflege). Der Verein war auf Förderungen (z. B. Postcode-Lotterie) und auf Ehrenamtliche angewiesen. Wenn Förderungen ausblieben, konnten viele Aktionen nicht fortgeführt werden.
7) Medien & Soziale Medien
- Offizielle Vereinshomepage (Hauptquelle für Pferdeliste, Kontaktdaten, News):
Vereinsseite seniorpferde-kinder.de/ - Newsartikel (Lokal-Presse) z. B.:
- Erkrath.jetzt:
Erkrath jetzt - Tierschutz: Unterbacher Seniorpferde ziehen nach Ratingen. - Düsseldorf-aktuell hat ebenfalls Berichte und Fotos.
Düsseldorf aktuell: Düsseldorf Unterbach: Familien vom Welcome Point Eller besuchen Gut Rodeberg . - Facebook-Seite des Vereins:
Der Verein auf Facebook (aktuelle Videos/Updates)
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8) Konkrete Kontakthinweise (laut Veröffentlichungen)
- Verein: Seniorpferde aktiv mit Kindern e.V. —
- Website: https://www.seniorpferde-kinder.de/ —
- E-Mail (in Lokalberichten genannt):
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. . - Für konkrete Besuchs- oder Patenanfragen unbedingt die offizielle Seite/ Mail benutzen. seniorpferde-kinder
9) Wie sieht es aus mit Gute Rodeberg?
- Rechtliche/ Besitz-Situation:
Der Hofstandort hing von einer Pacht ab; wenn der Eigentümer nicht verlängert, ist das Ende des Standorts real. Das ist geschehen — daher der Umzug. Quellen: lokale Berichte. - Finanzierung:
Kleine Vereine leben von Förderungen und Spenden. Ohne regelmäßige Projektförderung (Postcode-Lotterie o.ä.) sind weitere soziale Projekte kaum planbar. - Tierwohl beim Umzug:
Umzüge älterer Pferde sind stressig und organisatorisch anspruchsvoll (Transport, Eingewöhnung, tierärztliche Versorgung). Die Berichte sagen, dass ein Umzug geplant und organisiert wurde — aber solche Prozesse sind für Vereine personell wie finanziell belastend. (Allgemeine Schlussfolgerung, gestützt durch Berichte über Umzug).
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Pferde
Pferde sind soziale und bewegungsaktive Tiere. Eine verantwortungsvolle Haltung muss deshalb ihre Bedürfnisse nach Bewegung, Sozialkontakt, geeigneter Fütterung und ausreichender Pflege berücksichtigen.
Wichtige Voraussetzungen
- regelmäßige und ausreichende Bewegung
- Kontakt zu Artgenossen
- geeignetes Raufutter und jederzeit ausreichendes Trinkwasser
- geeignete Liege- und Schutzmöglichkeiten
- regelmäßige Huf- und Gesundheitskontrolle
- fachkundige tierärztliche Versorgung
Die Haltung eines Pferdes ist zeit- und kostenintensiv und sollte vor der Anschaffung sorgfältig geplant werden.
Weitere Informationen zur Pferdehaltung:
https://www.tierschutzbund.de/tiere-themen/haustiere/pferde/
Der Deutsche Tierschutzbund bietet dort auch weiterführende Informationen zur Haltung und zum Reitstall-Check.
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Esel – intelligente und soziale Tiere
Esel sind intelligente, neugierige und soziale Tiere. Sie werden häufig als genügsam und anspruchslos angesehen. Diese Vorstellung kann jedoch zu einer nicht artgerechten Haltung führen. Esel benötigen ebenso wie andere Haustiere eine verantwortungsvolle und fachkundige Betreuung.
Wer Esel hält, muss ihre besonderen Bedürfnisse kennen und ihnen ausreichend Platz, Gesellschaft, Bewegung, geeignetes Futter und eine regelmäßige gesundheitliche Versorgung bieten.
Esel brauchen Gesellschaft
Esel sind soziale Tiere und sollten nicht dauerhaft allein gehalten werden. Sie bauen enge Beziehungen zu Artgenossen auf und benötigen den Kontakt zu anderen Eseln.
Eine Einzelhaltung kann für einen Esel erheblichen Stress bedeuten. Bei der Zusammenstellung einer Gruppe sollten Charakter, Alter und bisherige Haltung der Tiere berücksichtigt werden.
Ausreichend Platz und Bewegung
Esel brauchen ausreichend Platz, um sich zu bewegen, zu erkunden und ihrem natürlichen Verhalten nachzugehen. Ein kleiner Auslauf reicht auf Dauer nicht aus.
Das Gelände sollte sicher eingezäunt sein und verschiedene Bereiche bieten. Wichtig ist außerdem ein trockener, sauberer und windgeschützter Unterstand, den die Tiere jederzeit aufsuchen können.
Esel sind keine reinen Weidetiere. Bewegung und eine abwechslungsreiche Umgebung sind für ihre körperliche und geistige Gesundheit wichtig.
Esel brauchen Schutz vor Nässe
Ein wichtiger Unterschied zum Pferd ist das Fell des Esels. Es bietet deutlich weniger Schutz vor länger anhaltender Nässe. Ein trockener Unterstand ist deshalb besonders wichtig.
Die Tiere sollten die Möglichkeit haben, sich bei schlechtem Wetter selbstständig an einen trockenen und geschützten Ort zurückzuziehen.
Die richtige Ernährung
Esel sind an eher karge, strukturreiche Nahrung angepasst. Eine ständig üppige und energiereiche Weide kann deshalb problematisch sein.
Heu beziehungsweise geeignetes Raufutter bildet einen wichtigen Bestandteil der Ernährung. Menge und Zusammensetzung müssen an Alter, Körperzustand, Bewegung und gesundheitliche Situation des jeweiligen Tieres angepasst werden.
Eine zu energiereiche Ernährung kann zu Übergewicht und Stoffwechselproblemen führen. Auch Kraftfutter sollte deshalb nicht einfach nach Gefühl gegeben werden.
Frisches Wasser muss jederzeit zur Verfügung stehen. Mineralstoffe und weitere Ergänzungen sollten nur bedarfsgerecht und möglichst nach fachlicher Beratung eingesetzt werden.
Hufe brauchen regelmäßige Pflege
Die Hufe eines Esels wachsen ständig und müssen regelmäßig kontrolliert und fachgerecht bearbeitet werden. Auch bei Tieren, die auf unterschiedlichen Böden laufen, reicht die natürliche Abnutzung nicht immer aus.
Zu lange oder falsch belastete Hufe können Schmerzen und dauerhafte Bewegungsprobleme verursachen.
Regelmäßige Kontrollen durch eine fachkundige Hufpflege und bei Bedarf eine tierärztliche Untersuchung sind deshalb wichtig.
Gesundheitskontrollen
Esel können gesundheitliche Probleme lange verbergen. Veränderungen im Verhalten, beim Fressen, bei der Bewegung oder beim Körpergewicht sollten deshalb ernst genommen werden.
Auch Zähne, Hufe, Haut und Fell sollten regelmäßig kontrolliert werden. Eine regelmäßige tierärztliche Betreuung hilft dabei, Krankheiten frühzeitig zu erkennen.
Esel sind keine Pferde
Obwohl Esel und Pferde eng miteinander verwandt sind, unterscheiden sich ihre Bedürfnisse in wichtigen Punkten. Esel stammen ursprünglich aus trockeneren Regionen und sind an andere Umwelt- und Ernährungsbedingungen angepasst.
Deshalb sollten Haltung, Fütterung, Hufpflege und Gesundheitsvorsorge speziell auf Esel abgestimmt werden.
Der Umgang mit Eseln
Esel sind aufmerksam und lernen schnell. Wenn ein Esel bei einer ungewohnten Situation stehen bleibt, sollte dies nicht einfach als „Sturheit“ bezeichnet werden. Häufig prüft das Tier seine Umgebung und reagiert vorsichtig auf eine für es unklare Situation.
Ein ruhiger, geduldiger und konsequenter Umgang ist wesentlich besser geeignet als Gewalt oder grober Zwang.
Auch Kinder sollten Esel niemals ohne Aufsicht betreuen oder reiten. Größe und Kraft der Tiere dürfen nicht unterschätzt werden.
Esel als Reit- oder Arbeitstiere
Ob ein Esel für bestimmte Arbeiten oder zum Reiten geeignet ist, hängt vom einzelnen Tier, seinem Körperbau, Alter, Gesundheitszustand und Ausbildungsstand ab.
Eine Belastung darf niemals zu Schmerzen oder Überforderung führen. Insbesondere Gewicht, Ausrüstung und Dauer der Belastung müssen zum jeweiligen Tier passen.
Vor der Anschaffung gut überlegen
Die Haltung von Eseln ist mit langfristiger Verantwortung und laufenden Kosten verbunden. Neben Futter und Unterbringung müssen unter anderem Hufpflege, tierärztliche Versorgung, Impfungen und gegebenenfalls weitere Behandlungen eingeplant werden.
Vor der Anschaffung sollte deshalb sorgfältig geprüft werden, ob dauerhaft ausreichend Platz, Zeit, Fachwissen und finanzielle Mittel vorhanden sind.
Esel aus dem Tierschutz
Auch Esel können aus schlechter Haltung, Überforderung oder anderen Gründen in den Tierschutz gelangen. Wer Esel aufnehmen möchte, sollte sich deshalb auch bei spezialisierten Tierschutzorganisationen oder Einrichtungen informieren.
Ein artgerechtes Zuhause für Esel bedeutet: Gesellschaft, ausreichend Bewegung und Platz, trockener Schutz vor Witterung, passende Ernährung, regelmäßige Hufpflege und eine verantwortungsvolle Betreuung.
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