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Vogelgrippe bei Wildvögeln

Das Geschehen kann sich regional und zeitlich verändern. Deshalb sollten aktuelle Informationen immer bei den zuständigen Behörden und beim Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) abgerufen werden.

Wer einen offensichtlich kranken oder toten Wildvogel findet, sollte das Tier nicht anfassen und nicht unnötig aufscheuchen. In betroffenen Regionen können besondere behördliche Vorgaben gelten.

Was tun bei einem toten Wildvogel?

Tote Wildvögel sollten den zuständigen Behörden gemeldet werden. Welche Stelle zuständig ist und welche Maßnahmen gelten, kann regional unterschiedlich sein.

Das Friedrich-Loeffler-Institut veröffentlicht aktuelle Informationen, Karten und Hinweise zur Geflügelpest.

Wichtig für Geflügelhalter

Wer Hühner, Enten, Gänse oder anderes Geflügel hält, sollte die aktuellen Vorgaben der zuständigen Veterinärbehörde beachten. Je nach Lage können zusätzliche Schutzmaßnahmen oder behördliche Anordnungen gelten.

Aktuelle Informationen

Friedrich-Loeffler-Institut – Informationen zur Geflügelpest:
https://www.fli.de/de/aktuelles/tierseuchengeschehen/aviaere-influenza-ai-gefluegelpest/

Friedrich-Loeffler-Institut – aktuelle Karten zu Geflügelpest-Fällen:
https://www.fli.de/de/aktuelles/tierseuchengeschehen/aviaere-influenza-ai-gefluegelpest/karten-zur-klassischen-gefluegelpest/

Bei der Vogelgrippe können sich die Situation und behördliche Maßnahmen kurzfristig ändern. Bitte beachten Sie deshalb immer die aktuellen Informationen der zuständigen Behörden.

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Meisenknödel

Meisenknödel und anderes Vogelfutter können eine Möglichkeit sein, Wildvögel im Garten zu beobachten. Die Fütterung ersetzt jedoch keinen naturnahen Lebensraum mit heimischen Pflanzen, Insekten und natürlichen Nahrungsquellen.

Worauf sollte man achten?

Futter sollte trocken und hygienisch angeboten werden. Futterstellen müssen regelmäßig kontrolliert und gereinigt werden, damit sich Krankheiten möglichst nicht verbreiten.

Futter sollte so angeboten werden, dass die Vögel möglichst nicht im Futter sitzen und es mit Kot verunreinigen. Futterreste und verdorbenes Futter sollten entfernt werden.

Meisenknödel ohne Netz

Handelsübliche Meisenknödel werden häufig in Kunststoffnetzen angeboten. Solche Netze können für Vögel eine Verletzungsgefahr darstellen. Deshalb sind Meisenknödel ohne Kunststoffnetz beziehungsweise geeignete Futterhalterungen vorzuziehen.

Was fressen Wildvögel?

Die geeignete Nahrung hängt von der jeweiligen Vogelart ab. Sonnenblumenkerne und geeignete Körnermischungen werden von vielen Körnerfressern angenommen. Fettfutter kann insbesondere im Winter angeboten werden.

Der NABU weist darauf hin, dass die Erhaltung natürlicher Lebensräume und natürlicher Nahrungsquellen für den Vogelschutz wichtiger ist als die reine Fütterung.

Meisenknödel selbst herstellen

Wer Meisenknödel selbst herstellen möchte, kann dafür beispielsweise geeignetes Pflanzenfett und verschiedene Sämereien verwenden. Der NABU stellt hierzu eine Anleitung zur Verfügung.

NABU – Meisenknödel und Futtertassen selbst herstellen:
https://baden-wuerttemberg.nabu.de/imperia/md/nabu/images/regional/bw/sonstige/rezepte/nz/vogelfutter_f__r_den_garten_selber_machen.pdf

NABU – Informationen zur Vogelfütterung:
https://www.nabu.de/tiere-und-pflanzen/voegel/helfen/vogelfuetterung/

Eine saubere Futterstelle und ein naturnaher Garten sind wichtiger als eine möglichst große Menge an Futter.

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Vögel

Vögel leben in sehr unterschiedlichen Lebensräumen. Neben Wildvögeln gehören auch gehaltene Vögel wie Hühner, Sittiche und Papageien zu den Tieren, für deren Schutz und Wohlergehen wir Verantwortung tragen.

Wildvögel

Nicht jeder Jungvogel am Boden ist hilfsbedürftig. Bei einem offensichtlich verletzten oder geschwächten Vogel sollte dagegen fachkundige Hilfe gesucht werden.

Der Tierschutzverein Erkrath e.V. verfügt nicht über eine eigene Aufnahmemöglichkeit für Wildvögel. Bitte wenden Sie sich in einem konkreten Notfall an eine geeignete Wildvogelhilfe, Tierarztpraxis oder zuständige Stelle.

Vogelhaltung

Wer Vögel als Haustiere hält, sollte sich vor der Anschaffung umfassend über die jeweilige Art informieren. Viele Vogelarten benötigen Gesellschaft von Artgenossen, ausreichend Platz, Beschäftigung und eine auf die Art abgestimmte Ernährung.

Hühner und Eier

Der Erzeugercode auf einem Ei gibt Auskunft über die Haltungsform und das Herkunftsland.

Aktuelle Informationen des Bundeszentrums für Ernährung:
https://www.landwirtschaft.de/einkauf/lebensmittel/tierische-lebensmittel/huehnereier

Bei Wildvögeln gilt: Nicht vorschnell eingreifen, aber bei offensichtlicher Verletzung oder akuter Not fachkundige Hilfe holen.

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Enten sind in Deutschland weit verbreitet und gehören zu den häufigsten Wasservögeln.

Hier sind einige Informationen über Enten in Deutschland:

Artenvielfalt:

In Deutschland kommen mehrere Entenarten vor. Zu den häufigsten gehören die Stockente (Anas platyrhynchos), die Tafelente (Aythya ferina), die Reiherente (Aythya fuligula) und die Löffelente (Anas clypeata). Es gibt jedoch noch weitere Arten, die in bestimmten Regionen oder während der Zugzeit zu beobachten sind.

Lebensräume:

Enten sind an unterschiedliche Gewässerarten angepasst. Sie kommen in Seen, Teichen, Flüssen, Feuchtgebieten und Küstenregionen vor. Sie benötigen sowohl offenes Wasser zum Schwimmen als auch Uferbereiche mit Vegetation, in denen sie sich ausruhen und Nahrung suchen können.

Ernährung:

Enten sind omnivor und ernähren sich von einer Vielzahl von Nahrungsmitteln. Sie fressen Pflanzenteile wie Wasserpflanzen, Samen und Gräser, aber auch Insekten, Schnecken und kleine Fische. Enten haben eine spezialisierte Schnabelform, die es ihnen ermöglicht, Nahrung sowohl aus dem Wasser als auch vom Land aufzunehmen.

Brutverhalten:

Enten bauen ihre Nester in der Nähe von Gewässern, meist in dichtem Pflanzenbewuchs oder an geschützten Stellen. Das Weibchen legt eine Anzahl von Eiern, die es alleine ausbrütet. Die Jungtiere, genannt Küken, sind Nestflüchter und folgen der Mutter ins Wasser, wo sie schwimmen und Nahrung suchen lernen.

Zugverhalten:

Viele Entenarten sind Zugvögel und verbringen den Winter in wärmeren Regionen oder an Küsten. Während des Zuges können große Ansammlungen von Enten in bestimmten Gebieten zu beobachten sein, insbesondere an den Küsten oder an größeren Seen.

Schutzstatus:

Die meisten Entenarten sind in Deutschland nicht bedroht und kommen in ausreichenden Beständen vor. Es gibt jedoch auch gefährdete Entenarten, wie beispielsweise die Schellente (Bucephala clangula) und die Zwergsäger (Mergellus albellus). Der Schutz und Erhalt ihrer Lebensräume ist wichtig, um den langfristigen Bestand dieser Arten zu sichern.

Enten sind beliebte Tiere,

 die oft in Parks, Seen und Gärten zu finden sind. Es ist wichtig, sie in ihrem natürlichen Lebensraum zu respektieren und nicht zu stören. Fütterung von Enten sollte verantwortungsvoll erfolgen, indem geeignete Nahrungsmittel wie Getreide, Erbsen oder spezielle Entenkörner verwendet werden, anstatt Brot oder ungesunde Lebensmittelreste.

Organisationen in Deutschland, die sich für den Schutz und das Wohlergehen von Enten einsetzen.

Hier sind einige Beispiele:

Deutscher Tierschutzbund (DTSB):

Der Deutsche Tierschutzbund ist die größte Tierschutzorganisation in Deutschland und setzt sich für den Schutz aller Tiere ein, einschließlich Enten. Sie führen Aufklärungsarbeit durch, setzen sich für verbesserte Haltungsbedingungen ein und engagieren sich für den Schutz von Wildtieren.

NABU (Naturschutzbund Deutschland):

Der NABU ist eine führende Naturschutzorganisation in Deutschland. Sie engagieren sich für den Schutz von Wildtieren und ihren Lebensräumen. Der NABU setzt sich für den Erhalt von Gewässern, Feuchtgebieten und natürlichen Habitaten ein, die für Enten von großer Bedeutung sind.

LBV (Landesbund für Vogelschutz):

Der LBV ist ein bayerischer Naturschutzverband, der sich für den Schutz von Vögeln und deren Lebensräumen einsetzt. Sie betreiben Projekte zum Erhalt von Feuchtgebieten, in denen viele Entenarten leben, und bieten Informationen und Bildungsprogramme zum Thema Entenschutz an.

Wildvogelhilfe:

Die Wildvogelhilfe ist eine Organisation, die sich auf die Rettung und Rehabilitation verletzter oder hilfloser Wildvögel spezialisiert hat. Sie kümmern sich um verletzte oder verwaiste Enten und helfen ihnen bei der Genesung, um sie dann wieder in die Wildnis zu entlassen.

Deutsche Wildtier Stiftung:

Die Deutsche Wildtier Stiftung setzt sich für den Erhalt und Schutz von wildlebenden Tieren und ihren Lebensräumen ein. Sie engagieren sich auch für den Schutz von Wasservögeln wie Enten und fördern Projekte zur Erhaltung von Feuchtgebieten.

Diese Organisationen bieten Informationen, führen Schutzprojekte durch, setzen sich für den Erhalt von Lebensräumen ein und unterstützen Maßnahmen zum Schutz von Enten und anderen Wasservögeln. Durch Spenden, Mitgliedschaften oder ehrenamtliche Mitarbeit kann man diese Organisationen unterstützen und zum Entenschutz in Deutschland beitragen.

Wenn Sie auf Enten in Gefahr stoßen, rufen Sie die Enten-Hotline an:
(01 72) 201 69 28 oder (02 11) 44 55 90 (Frau Ohler)

Versuchen Sie nicht, die Ente(n) selbst einzufangen, es erschwert den späteren Einsatz. Wenn eben möglich, sollten bei Regen keine Küken angefaßt und keine halbwüchsigen Enten eingefangen werden; wenn sie angefaßt werden, wird der Flaum bzw. werden die Federn naß, verkleben und die Küken können alleine deshalb schon ertrinken. Sammeln Sie die Küken nicht selbst ein! Setzen Sie Küken NIEMALS alleine aus, sie werden es nicht überleben.

Da die Aktiven um die 70 Jahre sind, werden dringend Nachwuchstierschützerinnen gesucht. Wer Interesse hat, kann die Hotline anrufen.

Download Flyer "Stadt-Enten"
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Schwalben und Mauersegler

mauersegler

Schwalben und Mauersegler sind geschützte Tierarten

Die Untere Landschaftsbehörde macht darauf aufmerksam, dass Schwalben und Mauersegler zu den besonders geschützten Tierarten gehören. Nach dem Bundesnaturschutzgesetz ist es verboten, die Nester zu beschädigen oder zu zerstören.

Im Frühjahr und Sommer wird der Unteren Landschaftsbehörde des Kreises Mettmann vermehrt gemeldet, dass aus unterschiedlichsten Gründen Nester von Schwalben und Mauerseglern an Häuserfronten abgeschlagen werden und die Nutzung von Mauerspalten für Mauersegler verhindert wird. Diese Verstöße werden jedoch mit einer Geldstrafe belegt.

Der Schutzstatus für Schwalben und Mauersegler-Nester gilt ganzjährig – also auch dann, wenn die Nester vorübergehend nicht benutzt werden, etwa weil sich die Bewohner auf Nahrungssuche oder gar im südlichen Winterquartier befinden, erwartungsgemäß aber die Nester danach wieder aufsuchen.

Der Zugang zu bestehenden Nestern darf auch nicht durch Baugerüste, Netze, Folien oder Ähnliches versperrt werden. Unter bestimmten Voraussetzungen kann jedoch vor Bau- und Sanierungsarbeiten eine Befreiung von den Verboten erteilt werden. Arbeiten zur Sanierung sollten aber bevorzugt in den Monaten von September bis Februar durchgeführt werden.

Währen der Brutzeit kann es passieren, dass Hauswände und Fenster vom Kot beschmutzt werden. Einen wirksamen Schutz für Hausfassaden gegen die unerwünschte Verschmutzung bieten Kotbretter. Durch das Anbringen eines etwa 30 cm breiten Brettes ca. 40 cm unterhalb der Nester, das den Kot und das Nistmaterial auffängt, kann die Verschmutzung massiv reduzieren.

Fragen zum Thema beantwortet die Untere Landschaftsbehörde Mettmann unter

Telefon (0 21 04) 99 2815.
(Quelle und mit freundlicher Genehmigung: Haaner Treff vom 22.04.09)

Diese Regelung gilt für ganz Deutschland.

Das Verwaltungsgericht Ddorf hat ein Nistrecht für Schwalben bejaht; Aktenzeichen: 25 K 64/09 und 25 L 8/096.

Auf den Bauernhöfen z. B. im Sauerland wurden Schwalben gehegt und gepflegt und jeder Hof schätzte sich glücklich, wenn Schwalben im Stall oder in der Scheune nisteten. Es wurde ziemlich viel drumherum gebastelt, um sie zu halten und ihnen das Leben so angenehm wie möglich zu machen.

Wer sich heutzutage so weit von seinen Wurzeln entfernt hat, dass er meint, mit Schwalben nichts zu tun haben zu wollen, reiht sich ein in das mittelalterliche Denken von Leuten auf Malta, in Italien, in Belgien usw., wo Zugvögeln hinterlistig aufgelauert wird, um sie dann grausam zu fangen und aus niedrigen Beweggründen zu töten.

Siehe dazu auch: Komitee gegen den Vogelmord e.V./www.komitee.de

Download Aushang Schwalben und Mauersegler in DIN-A4

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