Tierschutzverein Erkrath
  • TIERVERMITTLUNG
  • NEWS
  • SCHUTZORGANISATIONEN
  • PROTESTE
  • Medien
  • KATZEN-INFOS
  • TIER-INFOS
  • TIERSCHUTZ
  • GESUNDHEIT
  • BÜCHER
  • _________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________
  • KATZENKRANKHEITEN
  • EHRENAMTSBÖRSE ERKRATH
  • FOODWATCH
  • GREENPEACE
  • DUH - DT. UMWELTHILFE
  • VZBV Verbraucherzentrale
  • WWF
  • PETA
  • PRO WILDLIFE
  • BUND
  • NABU
  • BMT

WWF World Wide Fund of Nature

  • WWF - World Wide Fund For Nature
  • WWF - Maßnahmen, Wirkung, Hindernisse
  • WWF - Tierhaltung
  • WWF - Tierhilfe
  • WWF - Tiernahrung
  • WWF - Tierschutz
  1. Aktuelle Seite:  
  2. Startseite
  3. SCHUTZORGANISATIONEN
  4. WWF
  5. Proteste allgemein
  6. Proteste - Tiere

aus Newsletter vom 11.07.26 von  "Anna und Hendrik | Der Schlachthof Prozess" <Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.;

Nach Bilderverbot durch den Schlachthof
fahren wir mit sechs Meter langer
Video-Leinwand durch Deutschland.

Header des Newsletters. Oben steht in pinker Schrift
 
Anna und Hendrik stehen vor dem Brandenburger Tor mit dem Video-LKW und einem Schild in den Händen:
 
 

diese Woche werden wir so schnell nicht vergessen.

Wir sind mit einem sechs Meter langen Video-Truck durch die Straßen von Deutschland gefahren. Auf der riesigen Leinwand liefen Bilder der CO₂-Betäubung von Schweinen.

Der LKW startete in Berlin, fuhr weiter nach Hamburg, wo ihr gemeinsam mit uns laut wart, und erreichte schließlich Lohne. Natürlich ein ganz besonderer Halt. Wir sind mit dem Video-Truck direkt zum Schlachthof gefahren, der unsere Bilder der CO₂-Betäubung aus der Öffentlichkeit verdrängen will.

 
Anna und Hendrik stehen vor dem Brandenburger Tor mit dem Video-LKW und einem Schild in den Händen:
 
 

Doch wir lassen nicht locker.

Wir lassen uns von der Schlachtindustrie nicht einschüchtern.

Wenn wir unsere Aufnahmen löschen müssen, zeigen wir eben andere.

Wenn sie versuchen, uns zum Schweigen zu bringen, werden wir noch lauter.

Ein Schlachthof kann klagen. Er kann Videos verbieten lassen. Aber er kann nicht verhindern, dass wir an die Öffentlichkeit bringen, wie Schweine in deutschen Schlachthöfen betäubt werden.

 
Anna und Hendrik stehen vor dem Brandenburger Tor mit dem Video-LKW und einem Schild in den Händen:
 
 

Ein riesiges Dankeschön an alle, die in Hamburg dabei waren.

Rund 70 Menschen sind mit uns auf die Straße gegangen, haben Schilder getragen, hingeschaut und gemeinsam ein unübersehbares Zeichen gesetzt. Eure Unterstützung hat uns Mut gemacht.

Und genau darum geht es.

Wir werden immer neue Wege finden, die Realität der CO₂-Betäubung sichtbar zu machen.

 
Anna und Hendrik stehen vor dem Brandenburger Tor mit dem Video-LKW und einem Schild in den Händen:
 
 

Wir haben Support bekommen, um den Video-Truck auf die Straße zu bringen, aber das ganze Drumherum, Organisation, Mobilisierung, Öffentlichkeitsarbeit, haben wir selbst gestemmt.

Damit das nicht die letzte Aktion dieser Art bleibt, brauchen wir jetzt deine Unterstützung.

 
 

Jetzt helfen

 
 

Wenn du möchtest, dass wir auch in Zukunft die Wahrheit sichtbar machen, unterstütze uns mit deiner Spende.

Jeder Beitrag hilft uns, weitere Aktionen zu planen, noch mehr Menschen zu erreichen und dafür zu sorgen, dass diese Bilder nicht aus der Öffentlichkeit verschwinden.

Danke für euren Support.

Anna und Hendrik

PS: Heute Abend sind wir in Hamburg bei der Veranstaltung TIMMY – DIE HOPE STIRBT ZULETZT. Es gibt noch Tickets, wir freuen uns auf euch. Hier buchen.

 
Anna und Hendrik stehen vor dem Brandenburger Tor mit dem Video-LKW und einem Schild in den Händen:
 
 

Jetzt spenden

 
Details
Zugriffe: 41

 von Ärzte gegen Tierversuche

Stoppt Tierversuche bei der Bundeswehr!

  1. Startseite
  2. Helfen
  3. Aktiv werden
  4. Kampagnen
  5. Stoppt Tierversuche bei der Bundeswehr!

Stoppt Tierversuche bei der Bundeswehr!

Alle militärischen Tierversuche abschaffen

Die Bundesregierung will Tierversuche zu militärischen Zwecken ausweiten. Bekannt wurde dies in den Antworten auf eine aktuelle Kleine Anfrage der Bundestagsfraktion DIE LINKE. Das wollen wir verhindern!

Laut Tierschutzgesetz sind Tierversuche zur Entwicklung und Erprobung von Waffen und Munition verboten (1). Zwischen 2020 und 2024 wurden dennoch mindestens 2.024 Tiere für andere Versuchszwecke der Bundeswehr eingesetzt. Darunter waren 1.735 Ratten (86 %), 194 Hunde, 50 Mäuse, 25 Schafe, 14 Wölfe und 6 Meerschweinchen (2). In den Jahren 2000 bis 2019 waren es insgesamt 7.507 Tiere (3). Auch Versuche an Affen finden zu militärischen Zwecken statt, zuletzt war eine Versuchsreihe von 2005 bis 2009 bekannt.

Besonders erschreckend: Die Bundesregierung schließt den zukünftigen Einsatz von Tieren als „lebende Drohnen“ oder anderweitig als Waffe nicht grundsätzlich aus. Dies ist bedenklich, da bereits andernorts an der militärischen Nutzung von Tieren geforscht wird (4). Auch chirurgische Trainings an lebenden Tieren werden nicht ausgeschlossen.

Tierversuche bei der Bundeswehr müssen beendet werden! Tierversuche sind ethisch nicht vertretbar und ihre Ergebnisse lassen sich nicht zuverlässig auf den Menschen übertragen. Stattdessen sollte die Bundeswehr auf moderne, humanrelevante Forschungsmethoden und menschliche Modellsysteme setzen. Dies würde nicht nur dem Tierschutz dienen, sondern könnte auch die Entwicklung wirksamerer Schutz- und Behandlungsmaßnahmen fördern.

Jetzt unterschreiben! Gemeinsam wollen wir bis zum 30.09.2026 mindestens 10.000 Unterschriften für das Ende der Tierversuche bei der Bundeswehr sammeln.

Unsere Forderungen an das Verteidigungsministerium

  1. Transparenz über Schweregrade und Kosten für Tierversuche bei der Bundeswehr und externen Dienstleistern der Bundeswehr
  2. Nutzung von tierversuchsfreien Übungsmodellen für chirurgische Trainings
  3. Vollständiger Umstieg von Tierversuchen auf humanbasierte Forschungs- und Ausbildungsmethoden bei der Bundeswehr und externen Dienstleistern der Bundeswehr

Zur Online-Petition

Jedes Tierleben zählt!

Die Tierzahlen sind schockierend genug, aber was geschieht mit den Tieren? Einige Beispiele aus den Jahren 2012 bis 2020 (3):

  • Mäusen werden schwere Hautverletzungen zugefügt
  • Bei Kaninchen werden Knorpel verletzt
  • Meerschweinchen und Ratten werden mit Nervenkampfstoffen wie Senfgas und VX vergiftet
  • Mäusen werden die Knochen gebrochen
  • Bei Schweinen wird ein Blutungsschock erzeugt 

Abgesehen von der ethischen Fragwürdigkeit, ist eine Übertragbarkeit auf die Situation beim Menschen nicht gegeben. 

 

Details
Zugriffe: 49

aus Google News vom 02.07.26

Tauben in Mettmann

Mettmann darf nicht länger wegsehen:
Jeder verlorene Tag bedeutet weiteres Leid für hunderte Stadttauben

Tierschützer schlagen Alarm: Während Politik und Verwaltung weiter diskutieren, wächst das Elend der Stadttauben unaufhaltsam. Ein funktionierendes Taubenmanagement liegt längst auf dem Tisch – doch die Umsetzung lässt weiter auf sich warten. Die Leidtragenden sind die Tiere.

Mettmann. Es sind Bilder, die viele Menschen nur flüchtig wahrnehmen: erschöpfte Tauben, verletzte Tiere mit verstümmelten Füßen, Jungvögel, die qualvoll verhungern, weil ihre Eltern kaum noch Nahrung finden. Stadttauben, die verzweifelt Müll durchsuchen oder krank und geschwächt auf Gehwegen sitzen.

Dieses Leid ist kein Naturereignis.

Es ist die direkte Folge menschlichen Handelns – und ebenso die Folge politischen Stillstands.

In der Ratssitzung hat CDU-Fraktionschef Fabian Kippenberg auf einen entscheidenden Fehler im bisherigen Taubenkonzept hingewiesen: Die erlaubte Fütterung der Tiere fördert derzeit ihre Vermehrung, weil der wichtigste Baustein des Konzepts bis heute fehlt – ein betreutes Taubenhaus.

Ein halbfertiges Konzept schafft neue Probleme

Moderne Stadttaubenkonzepte funktionieren nur dann, wenn alle Bausteine umgesetzt werden.

Die Tiere werden zunächst an eine feste Futterstelle gewöhnt. Anschließend ziehen sie in ein betreutes Taubenhaus um. Dort erhalten sie artgerechtes Futter, medizinische Betreuung und sichere Nistplätze. Gleichzeitig werden ihre Eier gegen Attrappen ausgetauscht. So sinkt der Bestand langsam, nachhaltig und tierschutzgerecht.

Doch in Mettmann fehlt genau dieses Herzstück.

Die Tauben werden angelockt, können sich jedoch weiterhin unkontrolliert vermehren.

Das Ergebnis ist vorhersehbar: Immer mehr Tiere kämpfen um Lebensraum und Nahrung. Immer mehr Tauben werden krank, verletzt oder sterben einen langsamen Tod.

Die Tiere bezahlen den Preis für das Zögern

Stadttauben sind keine Wildtiere.

Sie stammen von domestizierten Haustauben ab, die der Mensch über Jahrhunderte gezüchtet und genutzt hat. Als sie nicht mehr gebraucht wurden, ließ man sie zurück. Heute kämpfen ihre Nachkommen täglich ums Überleben.

Sie leiden an Hunger, Infektionen, Parasiten, Verletzungen durch Angelschnüre oder Drahtreste und an den sogenannten Schnürfüßen, bei denen sich Fäden immer tiefer in die Beine schneiden. Viele Jungtiere sterben bereits im Nest.

Wer diese Tiere als "Plage" bezeichnet, vergisst eines: Der Mensch hat dieses Problem geschaffen. Deshalb trägt auch der Mensch die Verantwortung, es auf humane Weise zu lösen.

Betreute Taubenhäuser retten Leben – und helfen auch den Menschen

Wissenschaftlich erprobte Stadttaubenprojekte zeigen seit Jahren, dass betreute Taubenhäuser funktionieren.

Sie reduzieren den Bestand langfristig, verbessern die Gesundheit der Tiere, verringern Verschmutzungen im Stadtgebiet und senken auf Dauer sogar die Reinigungskosten.

Statt ständig Kot von Fassaden und Gehwegen zu entfernen, wird das Problem an seiner Ursache gelöst.

Es ist ein Gewinn für alle Beteiligten.

Ehrenamtliche handeln – während Behörden weiter warten

Besonders bitter ist: Engagierte Tierschützer haben längst vorgemacht, wie Lösungen aussehen können.

Die Initiative Friedenfedern Mettmann versorgt Stadttauben regelmäßig an einer festen Futterstelle außerhalb der Innenstadt. Nach Angaben der Ehrenamtlichen hat sich dadurch die Situation bereits deutlich entspannt. Die Tiere suchen seltener in Mülltonnen nach Nahrung und ihr Gesundheitszustand hat sich verbessert.

Auch der Verein Stadttauben Mettmann e. V. hat Verantwortung übernommen. Gemeinsam mit dem Unternehmen Fondium wurde bereits ein geeigneter Standort für ein betreutes Taubenhaus gefunden. Baupläne liegen vor. Die Unterlagen wurden bei der Stadt eingereicht.

Doch statt endlich mit der Umsetzung zu beginnen, warten die Ehrenamtlichen weiterhin auf eine Entscheidung.

Während Akten liegen bleiben, vermehren sich die Tiere weiter.

Während diskutiert wird, sterben täglich Tauben.

Angst vor Protesten darf kein Grund sein, Tierleid fortzusetzen

Nach Angaben der Stadt scheitert die Standortsuche immer wieder am Widerstand einzelner Anwohner. Sobald ein Taubenhaus geplant werde, regten sich Proteste, teilweise werde sogar mit Anwälten gedroht.

Doch eine unbequeme Wahrheit bleibt:

Kein Taubenhaus bedeutet nicht weniger Tauben.

Es bedeutet lediglich mehr kranke Tiere auf Straßen und Plätzen, mehr Verschmutzungen, mehr Beschwerden und größeres Tierleid.

Wer betreute Taubenhäuser verhindert, verhindert keine Tauben – sondern verhindert eine Lösung.

Jetzt ist politischer Mut gefragt

Die Zeit der Ausreden muss enden.

Jeder weitere Monat ohne betreutes Taubenhaus verschärft die Situation. Jede weitere Brutsaison lässt die Population wachsen. Jeder verlorene Tag bedeutet neues Leid für Tiere, die ohne menschliche Hilfe kaum eine Überlebenschance haben.

Mettmann braucht jetzt keine weiteren Diskussionen darüber, ob gehandelt werden soll.

Mettmann muss endlich handeln.

Wir appellieren an Politik, Verwaltung und Bürgerschaft: Unterstützen Sie die schnelle Genehmigung und den Bau betreuter Taubenhäuser. Nur ein vollständiges, tierschutzgerechtes Stadttaubenmanagement schützt sowohl die Tiere als auch die Menschen.

Mitgefühl ist kein Zeichen von Schwäche. Wegsehen hingegen löst kein einziges Problem.

Details
Zugriffe: 119

aus Google News vom 02.7.26

Hund in glühend heißem Auto zurückgelassen –
jeder Moment hätte sein letzter sein können

Ein Hund kämpft verzweifelt um Luft. Er hechelt, ist völlig erschöpft und in einem aufgeheizten Auto gefangen. Währenddessen besucht sein Halter ein Fitnessstudio. Szenen wie diese spielen sich im Sommer immer wieder ab – und enden leider nicht selten tödlich.

Genau so ereignete sich der Vorfall am 23. Juni in Erkrath. Ein aufmerksamer Passant entdeckte den Vierbeiner in einem an der Straße Steinhof abgestellten Fahrzeug. Der Hund hechelte ununterbrochen und machte einen völlig entkräfteten Eindruck. Sofort alarmierte der Zeuge die Polizei.

Noch bevor die Einsatzkräfte das Fahrzeug öffnen mussten, erschien der 63-jährige Hundehalter. Er erklärte, er habe in einem benachbarten Fitnessstudio trainiert und regelmäßig nach seinem Hund gesehen. Nach Angaben der Polizei stimmen diese Aussagen jedoch nicht mit den Beobachtungen des Zeugen überein. Die Ermittlungen dauern an.

PETA kündigt Strafanzeige an

Die Tierschutzorganisation PETA hat nach eigenen Angaben Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Wuppertal gegen den Hundehalter eingereicht.

Björn Thun, Fachreferent bei PETA, warnt eindringlich:

„Viele Hundehalter unterschätzen die Auswirkungen der Sommerhitze. In einem aufgeheizten Auto geraten Hunde schnell in Panik, hecheln verzweifelt und kämpfen ums Überleben. Oft kommt jede Hilfe zu spät.“

Wer einen Hund bei hohen Temperaturen im Fahrzeug zurücklässt, setzt dessen Leben aufs Spiel.

Ein Auto wird in wenigen Minuten zur Todesfalle

Viele Menschen glauben, ein kurzer Einkauf oder ein paar Minuten Abwesenheit seien unproblematisch. Doch diese Annahme kann tödliche Folgen haben.

Bereits nach wenigen Minuten steigt die Temperatur im Fahrzeuginneren auf lebensgefährliche Werte. Selbst ein geöffnetes Fenster oder ein Parkplatz im Schatten bieten keinen ausreichenden Schutz.

Hunde können ihre Körpertemperatur nur sehr eingeschränkt regulieren. Sie besitzen nur wenige Schweißdrüsen und können sich fast ausschließlich durch Hecheln abkühlen. Reicht diese natürliche Kühlung nicht mehr aus, drohen:

  • Kreislaufversagen
  • schwere Organschäden
  • Hitzschlag
  • Herzstillstand
  • Tod

Warnzeichen eines Hitzschlags

Jeder Hundehalter sollte die Symptome kennen:

  • extrem starkes Hecheln
  • Unruhe oder Panik
  • Taumeln
  • glasiger Blick
  • dunkelrote oder bläuliche Zunge
  • Erbrechen
  • Apathie oder Bewusstlosigkeit

Zeigt ein Hund diese Anzeichen, zählt jede Minute.

Sofort richtig handeln

Bei Verdacht auf einen Hitzschlag:

  • Hund sofort an einen kühlen, schattigen Ort bringen.
  • Langsam mit kühlem – nicht eiskaltem – Wasser kühlen.
  • Frisches Trinkwasser anbieten, sofern das Tier noch selbstständig trinken kann.
  • Unverzüglich eine Tierarztpraxis oder Tierklinik aufsuchen.

Sommerhitze bedeutet Verantwortung

Nicht nur Autos werden zur Gefahr. Auch Wintergärten, Gartenlauben, Balkone oder schlecht belüftete Räume können sich innerhalb kürzester Zeit extrem aufheizen.

Alle Haustiere benötigen jetzt:

  • jederzeit frisches Trinkwasser
  • schattige und gut belüftete Rückzugsorte
  • möglichst wenig körperliche Belastung während der Mittagshitze
  • Kühlmöglichkeiten wie Kühlmatten, kühle Fliesen oder feuchte Handtücher

Besonders Kaninchen, Meerschweinchen und andere Kleintiere in Außengehegen brauchen ausreichend Schatten – auch dann, wenn sich der Sonnenstand im Laufe des Tages verändert.

Vorsicht beim Gassigehen

Spaziergänge sollten möglichst in die frühen Morgenstunden oder den späten Abend verlegt werden.

Nicht nur die Hitze belastet Hunde – auch Asphalt und Gehwege können sich auf weit über 50 Grad erhitzen und schwere Verbrennungen an den Pfoten verursachen.

Der einfache Handrücken-Test hilft:

Legen Sie Ihren Handrücken sieben Sekunden auf den Boden. Ist der Untergrund für Sie zu heiß oder unangenehm, dann ist er auch für Hundepfoten viel zu heiß.

Jeder kann Leben retten

Wenn Sie einen Hund in einem verschlossenen Auto entdecken:

  • Beobachten Sie die Situation genau.
  • Versuchen Sie, den Halter schnell ausfindig zu machen.
  • Verständigen Sie sofort die Polizei oder Feuerwehr, wenn das Tier Anzeichen von Überhitzung zeigt.

Zögern kann ein Tierleben kosten.

Unsere Bitte

Für uns Menschen ist ein heißer Sommertag oft nur unangenehm. Für Hunde kann dieselbe Hitze innerhalb weniger Minuten zur tödlichen Gefahr werden.

Bitte handeln Sie verantwortungsvoll. Lassen Sie Ihren Hund niemals – wirklich niemals – bei sommerlichen Temperaturen im Auto zurück. Jeder einzelne Hund vertraut seinem Menschen bedingungslos. Dieses Vertrauen verpflichtet uns, ihn zu schützen.

Denn kein Einkauf, kein Termin und kein Training ist wichtiger als das Leben eines Tieres.

Details
Zugriffe: 75

von Wildtierschutz Deutschland Juni 2026

 

Niedersächsisches Jagdgesetz 2026:
Mehr Tierschutz – aber Baujagd, Schliefenanlagen und
Katzenabschuss bleiben

 

Niedersächsisches Jagdgesetz: Diese Verbesserungen sind zu begrüßen

Mit der Verabschiedung des novellierten Niedersächsischen Jagdgesetzes wurden einige Forderungen aufgegriffen, die Wildtierschutz Deutschland bereits im Gesetzgebungsverfahren erhoben hatte. Besonders zu begrüßen ist das Verbot der Baujagd am Naturbau. Diese Jagdmethode bedeutet für Füchse und Dachse enormen Stress und birgt erhebliche Verletzungsrisiken – auch für die eingesetzten Hunde. Dass das Land diese Praxis beendet, ist ein wichtiger Schritt zu mehr Tierschutz. Positiv sind außerdem das Aus für Jagdgatter sowie das Verbot, wildernde Hunde zu töten. Auch das grundsätzliche Verbot von Schlagfallen stellt eine deutliche Verbesserung gegenüber der bisherigen Rechtslage dar.

Doch die Reform bleibt auf halbem Weg stehen.

Baujagd bleibt am Kunstbau erlaubt – ein unvollständiger Tierschutz

Denn ausgerechnet dort, wo das Tierleid unverändert fortbesteht, fehlte der politische Mut zu einer konsequenten Entscheidung. Die Baujagd am Kunstbau bleibt weiterhin zulässig. Für den Fuchs macht es jedoch keinen Unterschied, ob er in einem natürlichen oder künstlich angelegten Bau von Hunden bedrängt wird. Angst, Stress und das Risiko schwerer Verletzungen bleiben dieselben. Wer die Baujagd aus Tierschutzgründen am Naturbau verbietet, müsste sie folgerichtig insgesamt beenden.

Tunnelsystem einer Schliefanlage zum Training von Teckeln und Terriern mit lebenden Füchsen
Tunnelsystem einer Schliefanlage zum Training von Teckeln und Terriern mit lebenden Füchsen

Training von Jagdhunden mit lebenden Füchsen bleibt zulässig

Besonders enttäuschend ist auch der vollständige Rückzieher bei der Ausbildung von Jagdhunden. Noch im Gesetzgebungsverfahren war vorgesehen, die Ausbildung an lebenden Füchsen zu beenden. Nach dem massiven Widerstand der Jagdverbände verschwand diese Regelung jedoch vollständig aus dem Gesetz. Damit dürfen Füchse auch künftig in Schliefenanlagen zur Ausbildung von Jagdhunden eingesetzt werden – obwohl tierschonende Alternativen längst zur Verfügung stehen.

Schlagfallen nur teilweise verboten

Auch beim Einsatz von Schlagfallen bleibt ein Wermutstropfen. Zwar werden diese Fallen künftig grundsätzlich verboten – eine Forderung, die wir ausdrücklich begrüßen. Allerdings gilt ausgerechnet für Steinmarder in befriedeten Bezirken eine Ausnahme. Aus Tierschutzsicht wäre ein ausnahmsloses Verbot konsequenter gewesen, denn auch dort können Tötungsfallen Fehlfänge verursachen und erhebliche Tierschutzprobleme mit sich bringen.

Nicht nachvollziehbar ist, dass zwar freilaufende Hunde künftig geschont werden, dass wildernde Katzen aber weiterhin getötet werden dürfen. Statt auf den Abschuss zu setzen, wären flächendeckende Kastrationsprogramme, eine Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht sowie die konsequente Eindämmung ausgesetzter Hauskatzen die deutlich wirksameren und tierschutzgerechteren Maßnahmen.

Das neue Niedersächsische Jagdgesetz bleibt hinter seinen Möglichkeiten zurück

Unser Fazit fällt daher gemischt aus: Niedersachsen hat einige überkommene Jagdpraktiken beendet und wichtige Verbesserungen auf den Weg gebracht. Gleichzeitig zeigt das Gesetz aber auch, wie groß der Einfluss der Jagdlobby nach wie vor ist. Wo echter Paradigmenwechsel möglich gewesen wäre, blieb die Landesregierung auf halber Strecke stehen.

Die Novelle ist deshalb kein Endpunkt, sondern allenfalls eine Zwischenstation. Wildtierschutz Deutschland wird sich weiterhin dafür einsetzen, dass auch Baujagd am Kunstbau, die Ausbildung von Jagdhunden an lebenden Füchsen und die Tötung freilaufender Katzen der Vergangenheit angehören.

Details
Zugriffe: 96
  1. Dieser Joghurt ist gesünder, oder?
  2. Großkontrolle von Lebensmittel-Transporten im Oberbergischen Kreis
  3. Kommunen am Limit
  4. Auch eine virtuelle Maus bleibt eine Maus!
Copyright © 2026 Tierschutzverein Erkrath. Alle Rechte vorbehalten.
Joomla! ist freie, unter der GNU/GPL-Lizenz veröffentlichte Software.
  • Startseite
  • UNSER VEREIN
  • HELFEN UND SPENDEN
  • Impressum
  • Datenschutz
  • HAFTUNGSAUSSCHUSS
  • SITEMAP